20% Rabatt Hier klicken studentsignup Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Hier klicken Learn More Fire Shop Kindle PrimeMusic GC HW16

Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
2
3,0 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
1

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 27. März 2011
Zuerst möchte ich anmerken, dass ich schon oft Gelegenheit hatte, traditionelles Gebäck/Kuchen/Brot in einem Kloster bzw. der angeschlossenen Bäckerei zu geniessen. Vor allem in Italien und Spanien gibt es einige Klöster, die für ihre Backwaren berühmt sind. Leider werden die Rezepte für solches Gebäck gehütet wie ein Augapfel. Darum war ich begeistert, als ich dieses Backbuch entdeckt habe. Endlich ein Buch, in dem solche speziellen Rezepte dem Hobbybäcker zugänglich gemacht werden. Daneben noch ein paar Rezepte für traditionelle Brote/Brötchen und Kuchen, die zu speziellen Anlässen gebacken werden oder deren Rezepte von (Kloster)Generation zu Generation weitergegeben wurden. So zumindest stellte ich mir den Inhalt vor.

Leider hält der Titel absolut nicht, was er verspricht. Die meisten Rezepte sind belanglos und haben aus meiner Sicht nichts mit traditionellem Klostergebäck zu tun (z.B. Marmorgugelhopf, Brokkoli-Tarte, Russischer Zupfkuchen, Griesschnitten, Apfelkuchen, Dampfnudeln etc.). Für Brote/Brötchen finden sich genau zwei Rezepte (Zucchini- oder Schokoladenbrot haben nichts mit "Brot" zu tun, sondern sind kuchenartiges Gebäck) und warum die Käsestangen mit Schmelzkäseecken gebacken werden sollen ist mir schleierhaft (ich verzichte gerne auf E-Nummern, Stabilisatoren und ähnliches in meinem Gebäck). Auch die weiteren Kapitel sind eher dröge und bieten Rezepte für allseits bekannte Sachen wie: Tiramisu, Waffeln, Windbeutel, Frischkäse-Zitronen-Torteletts, Birnenkuchen, Aprikosen-Quarkkuchen etc.

Das Kapitel mit dem "Brauchtumsgebäck" bietet etwas Abwechslung, aber auch hier sind die meisten Rezepte weder traditionell noch originell (Faschingskrapfen=Berliner, Mutzenmandeln, Ausstecherle, Zimtsterne, Osterlämmchen u.s.w.). Auch über die Verwendung von Palmfett für die Herstellung von Strudelteig kann ich nur den Kopf schütteln. Das Layout ist okay, aber die Fotos sehen teilweise sehr altbacken und laienhaft aus. Schade. Solche Fotos animieren nicht wirklich zum Nachbacken.

Fazit: Wenn sich eine Äbtissin (leitete zehn Jahre lang die Klosterküche) und eine Frau Doktor zusammentun und ein Buch mit dem Titel "Backen in der Klostertradition" herausgeben, dann erwarte ich definitiv mehr. "Herzhafte und süsse Backwaren nach alter Klostertradition" (Klappentext) habe ich in diesem Buch kaum gefunden. Und die anderen Rezepte findet man ohne grosse Mühe in so ziemlich jedem umfangreicheren Backbuch. Enttäuschend.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Januar 2011
Rezepte sind sicher in der Anwendung. Es bringt Brauchtumsgebäck für das ganze Jahr. Alle Rezepte sind gut beschrieben und gelingen auf Anhieb. Es macht Spass, nach diesem Buch zu backen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Benötigen sie kundenservice? Hier klicken