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am 29. April 2009
Doktor Michael Nehls und Fotograf Uwe Geissler ist ein aussergewöhnlich guter und interessanter Bericht über das Race Across America und den Ausdauersport allgemein gelungen. Minutiös haben Herr Nehls und später sein achtköpfiges Team sich über mehrere Jahre auf dieses anspruchsvollste Zeitfahrrennen auf dem Fahrrad vorbereitet. Dabei haben sie recht früh mit ihrer smarten Strategie, während ihres Rennens recht viel Erholung mit einzubauen, den Weg zu einem grossartigen Erfolg gesetzt. Durchgehend durch das gesamte Rennen scheint mir der interessante Ansatz, nicht mit nur 1-2 Stunden Schlaf pro Nacht auskommen zu müssen, sondern sich eher bis zu 6 Stunden zu leisten, immer wieder den Erfolg des Unternehmens zu demonstrieren. Nehls wird schliesslich siebter und kann daher mit Recht stolz auf seine Leistung sein. Minutiös wurden alle Details in der Vorbereitung mit einbezogen: vom Hometraining in der Sauna, um sich an die heissen Tage in Arizona und New Mexico vorzubereiten, extrem detaillierte Ernährungs- und Trainingsplanung, über immer wieder die weitgehende Berücksichtigung wissenschaftlicher Prinzipien, Medizin, und Trainingslehre, einem Antidopingkonzept bis hin zur Lösung des Problems mit den schwachwerdenden Halsmuskeln ("Schermers Neck") durch eine "Prismenbrille" - an alles wurde gedacht. Am Beginn des Rennens macht die Logistik allerdings Nehls Team einen Strich durch die Rechnung. Dieser kleine Schwachpunkt in der Vorbereitung zeigt, dass man bei solch einem Unternehmen nicht alles perfekt planen kann. Doch dann zahlt sich die Regenerationsstrategie voll aus unter anderem dadurch, dass Nehls die Fahrt wirklich geniessen konnte - im Gegensatz zu den meisten Mitbewerbern. Ein grossartiger Ansatz ! Das Buch ist eine fantastische Mischung aus einer recht interessanten Abenteuerbeschreibung und einem sehr fundierten, detaillierten und gut begründeten und wissenschaftlichen Bericht über das Projekt. Jeder Ausdauersportler kann hier viel dazulernen ! Und nicht zuletzt will ich die herrlichen Fotos erwähnen, die dem Bericht noch eine besondere Note verleihen. Das Buch kann ich nur empfehlen.
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am 22. Mai 2009
Als Rookie (erstmaliger Teilnehmer) erzählt Nehls recht ausführlich über Vorbereitungen, die theoretischen Überlegungen und die praktische Umsetzung einer guten Strategie beim 4.800km-Rennen, das er als siebenter im Jahr 2008 beendet hat. Aufschlussreich sind vor allem die Analyse seiner physiologischen Parameter und Leistungswerte im Laufe des Rennens.
Sehr gut finde ich auch das letzte Kapitel, in dem Nehls beschreibt, was er aus seiner Teilnahme gelernt hat.
Ich hätte mir von diesem Buch noch mehr aussagekräftigere Fotos und auch Skizzen der Strategien erwartet. Ein bisserl nervig ist nur der ständige Hinweis auf die zugeführte Flüssignahrung eines bestimmten Anbieters.
Der Text ist aber vorzüglich geschrieben und auch das Lektorat hat gute Arbeit geleistet.
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am 10. Juni 2009
Ich habe sehr lange nach einem Buch gesucht, dass meine eigenen Erfahrungen im Extremradsport bestätigt und teils auch ergänzt. Die Wissenschaft steht nicht im Vordergrund, sondern das logische, sinnvolle und pragmatische - wie nicht anders von einem zielstrebigen Unternehmer zu erwarten.
Für alle die sich an das Extreme ran wagen ein ideales Buch, für alle normalen Radsportler interessant in etlichen Punkten. Das ein Buch zu diesem Thema erfolgreich ist, zeigt auch, dass die Extremsportarten weiterhin im kommen sind.
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am 4. Mai 2009
Das Buch ist viel mehr als nur ein interessanter und detaillierter Bericht eines Teilnehmers, der erfolgreich dieses nahezu unmenschliche Rennen über ca. 5000 Km im vorgegebenen Zeitlimit durchgezogen hat. Es zeigt eindrucksvoll, welche Leistungen möglich sind, wenn optimale Vorbereitung, das entsprechende Durchhaltevermögen, Disziplin, das Vertrauen in sich selbst und der absolute Wille zur Zielerreichung zusammen kommen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Beeindruckend.
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am 29. Mai 2009
Der Inhalt des fantastisch illustrierten Buches
ist weitaus breitgefächerter und thematisch
differenzierter als der Titel zunächst erahnen
lässt. Einerseits ist die hochinteressante Auf-
zeichnung der Vorgeschichte und der Vorbe-
reitung zum RAAM, einem faszinierenden
Rennen und der härtesten Ausdauerprüfung
des Radsports, sowie die Schilderung des
Rennens selbst, für den ambitionierten Rad-
sportler ein echter Lesegenuss, andererseits
gibt der vielschichtige, informative und sinn-
voll gegliederte Buchinhalt auch allen anderen
Ausdauersportlern und Menschen mit ehr-
geizigen Zielen motivierende Anregungen,
die sich sowohl auf das Berufsleben übertragen
als auch im privaten Bereich umsetzen lassen.

Dr. Michael Nehls, Arzt und Molekulargenetiker
sowie erfolgreicher Manager und aktiver Rad-
sportler, hat nicht nur eine große sportliche
Herausforderung mit Bravour bestanden, er
hat in seinen Aufzeichnungen auch eindrucksvoll
dokumentiert, wie sich mit dem Mut zu außer-
gewöhnlichen Strategien große Aufgaben
erfolgreich lösen lassen.

Für mich als begeisterter Hobby-Radsportler,
der jahrzehntelang mit Leib und Seele dem
Profi-Radsport zugetan war, sich aber in-
zwischen mit Grausen total von dieser doping-
verseuchten Szene abgewandt hat, ist beson-
ders eindrucksvoll, dass der Buchautor seine
imposante sportliche Leistung mit legalen
Mitteln, also ohne Doping, erzielt hat. Er hat
sich ausdrücklich zur Einhaltung eines Anti-
Doping-Konzepts verpflichtet und diesem bri-
santen Thema in diesem Buch ein eigenes
Kapitel gewidmet. Seine These, wonach sport-
liche Höchstleistungen auch ohne Doping mach-
bar sind, hat Dr. Nehls selbst realisiert und damit
dem Radsport eine gewisse Glaubwürdigkeit
zurückgebracht.

Auf dieses Buch mit seinen vielen auf-
munternden Anregungen lässt sich immer
wieder zurückgreifen, sei es um sich selbst
zu motivieren oder es als Nachschlagewerk
zu benutzen.
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Das negative zu Beginn:
Das Buch beschreibt recht oberflächlich (dafür mit vielen Bildern), wie der Autor sich vorbereitet hat und wie ihm das Rennen gelaufen ist.
Man liest zwar, dass er sich viel Gedanken zu Ernährung gemacht und einiges ausprobiert hat, aber lernen tun wir eigentlich nur, dass er viel Energiedrinks (das Buch ist voller Werbung für seine Sponsoren) genommen hat, Obst und Wallnüsse. Schon interessant, aber nicht überraschend.
Auch im Training erfahren wir seine Jahreskilometer und den hohen Anteil Hometrainer, dazu ein wenig Ganzkörpertraining, das wars eigentlich schon.

Dennoch ist das Buch hoch empfehlenswert für alle ernsthaften Ausdauersportler. Nicht nur wegen der Motivation und der Faszination darüber, wozu der Körper gezwungen werden kann. Was mir besonders gefallen hat, ist, dass der Autor von einem Trainingseffekt während des RAM spricht! Mit guter Ernährung und ausreichend (wenn auch knapp) Schlaf kann man (bzw. er) also unglaubliches Leisten, ohne sich komplett selbst zu zerstören (wie es andere Fahrer machen). Dafür ist er ein paar Stunden langsamer als der Gewinner. Na und?
Auch interessant, seine Überlegungen zum Energieverbrauch, Laktat und so ein paar weitere Kleinigkeiten, die man zwischen den Zeilen herauslesen kann.
Fazit: Ich werde am kommenden Wochenende jedenfalls mal wieder mein Rennvelo aus dem Keller holen und nen Mini-Transalp machen. Ohne Powerbar drink, aber mit Früchten und Wallnüssen :-)

Luzern, 8.10.2010
Stephan Wiesner
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am 7. August 2009
Michael Nehls hebt sich wohltuend von der Masse der heroisch Leidenden ab.
Leistung, Verhalten, Vorbereitung, ein Sportler, pfiffig, sozial kompetent, lustig, höflich, bescheiden, einfach beispielhaft.
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am 23. April 2009
Michael Nehls, beschreibt sehr gut und spannend den weltweit härtesten Ausdauerwettkampf im Radfahren.

Vorbereitung, Herausforderung, Taktik, Ernährung, Umsetzung etc, können auch gut im täglichen Leben, abgeleitet werden. Super Bilder von Uwe Geißler runden das Buch ab.
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am 5. August 2009
Höchste Achtung vor dieser Leistung quer durch Amerika mit dem Rad zu Fahren!!! Das Buch ist wie eine "Bastelanleitung zum selbermachen" geschrieben. Das analytische Vorgehen in der Vorbereitung des eigentlichen Rennens ist eine der herausragenden Stärken des Autors um eine solche "Wahnsinnsherausforderung" auch tatsächlich zu meistern. Alerdings ist auch sein Stil zu schreiben entsprechend nüchtern - das passt zusammen! Ich würde mir manchmal eine lebendigere schreibweise wünschen, die mich mehr am inneren Erleben des Sportlers teilhaben läst!
Trotzdem gebe ich dem Buch locker 4 Sterne, weil die Geschichte einfach unglaublich ist und auch in dem analytisch-nüchternen ein Reiz inne wohnt!
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am 26. November 2009
Das Vorhaben finde ich persönlich faszinierend, daher fand ich auch die Beschreibung des Rennverlaufs sehr kurzweilig. Man sollte sich aber darüber im klaren sein, dass die erste Hälfte des Buches nur die (zweijährige) Vorbereitungen und die Taktik des Rennens beschreibt und erst in der zweiten Hälfte über das Rennen selbst berichtet wird. Für aktive Radsportler ist aber auch dieser erste Teil sicher interessant. Obwohl man weiß wie es ausgeht, fand ich es beim lesen doch noch spannend.
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