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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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Reinspringen ins Boot und lossegeln! So in etwa hat es Dirk Mennewisch erlebt und in einer saloppen Sprache erzählt er von seinem Törn über den Atlantik bis nach Florida und von dort die Verschiffung seiner 10 Meter Yacht "M" zurück nach Europa.

Das Buch ist eine Art Selbstfindung eines jungen Steuerberaters in Hamburg, der ein Jahr lang aus dem Alltagstrott ausbrechen kann und mit seiner alten Stahlyacht den Atlantik überquert. Der Schreibstil ist etwas jugendlich, seine Ansichten etwas oberflächlich und alles lässt eine gewisse Tiefe vermissen. Trotzdem ist seine Reiseerzählung spannend und (als Segler) verfolgt man gerne seinen großen Törn. Es klingt eher wie die Reise eines Studenten, der zum ersten Mal zögerlich die Welt entdeckt und dann auch lieber auf dem Deck eines Frachters mit seinem Schiff zurückkommt.

Trotzdem ist es ein lesenswertes Buch über ein Jahr Freiheit auf See, man verfolgt gerne seine Gedankengänge, im Laufe des Buches wird dem Leser der Autor so richtig sympathisch. 30 Farbfotos im Buch untermalen den Törn und besonders im Anhang erfährt man mehr über die Kosten der Reise, über die Finanzierung, Bausparverträge, Tilgungszahlungen und über die Abschätzung der Risiken einer derartigen Seereise: Container, Piraten, Krankheiten, Wale oder das Verdursten auf See.

Nette Lektüre und bravo Dirk für die Durchführung dieses Abenteuers! Eigentlich ist das Buch ja so etwas wie ein Erstlingswerk, noch etwas unfertig, und man würde deshalb gerne ein zweites Buch lesen, mit mehr und intensiveren Abenteuern...!
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am 4. Juni 2016
Hin und hergerissen, würde ich sagen. Es fällt mir schwer, dieses Buch zu beurteilen, da es mir am Anfang doch nur recht mühsam gelang, mich reinzulesen. Der reißerische Titel "Out of Office" hat in mir große Erwartungen erzeugt, die in den ersten vielleicht vierzig Seiten nicht im Ansatz erfüllt wurden. Mir persönlich fehlte die Einführung, wie aus dem Berufsleben das Verlangen nach Fahrtensegeln entstand. Darauf hatte ich mich eigentlich besonders gefreut, auch um mit meinem Officeleben zu vergleichen. Leider ist Dirk darauf aus meiner Sicht nur sehr oberflächlich eingegangen. Schade. Das erzeugte eine gewisse enttäuschte Grundeinstellung und führte wohl dazu, dass ich mich durch die ersten Seiten quälen musste.
Zum Glück hat der Bericht dann doch noch Fahrt aufgenommen, wenngleich mir die Reise wie eine Flucht vorkam. Das Genießen und Erleben kam mir insgesamt zu kurz und der plötzliche Entschluss, auf einem Frachter festzumachen hat den eigentlich zwischenzeitlich guten Bericht dann abrupt beendet und die letzten Schläge zurück in den Heimathafen waren dann unspektakulär und für mich fast unnötig.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass es eben nur sehr wenige Einhandsegler (besonders in der "Neuzeit") verstehen, das Erlebte auch eindrucksvoll und gemischt mit tiefen Gedanken und Gefühlen, mit Worten wiederzugeben. Was mir dabei auch auffällt, ist, dass es wohl den Verlagen inzwischen nicht mehr ganz so wichtig ist, ob die Geschichte auch technisch (und damit meine ich nicht nur Grammatik und Rechtschreibung) gut angelegt ist und ggf. einen roten Faden bzw. Spanungsbogen hat.

Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Selbsteinschätzung und Beschreibung hinsichtlich seiner Fähigkeit und Vorliebe, trotz beruflich bedingter und erforderlicher Gesellschaftsfähigkeit, gern abseits von jeglicher Gesellschaft ein zufriedenes Dasein zu genießen. Da erkenne ich mich wieder und empfinde entsprechend Sympathie.

Alles in allem also ein gutes Buch, mit kleinen oder auch größeren Schwächen. Trotzdem hat es mich sehr gut unterhalten und darf in meiner Sammlung nicht fehlen. Deshalb und auch für die Leistung und den Mut gibt es 4 Sterne von mir.
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am 6. Dezember 2012
Dirk Mennewisch tut etwas, worum man ihn beneiden kann. Solange es die persönlichen Umstände zulassen, nimmt er eine Auszeit von seinem Beruf und segelt einmal über den Atlantik in Richtung Karibik. Diese Idee in ein Buch zu fassen ist auf jeden Fall den Versuch wert. Endlich einmal ein Fahrtensegler, der nicht mit der Umrundung der Welt, ggf. auch ohne finanzielle Rücklagen, zu punkten versucht. Die Route und das Projekt sind auf jeden Fall interessant.
Der Lektor von Delius Klasing, der das Buch durchgesehen hat, gehört allerdings im Kielwasser an der Schleppleine über den Atlantik gezogen. Stilistisch ist das Buch eine Zumutung, die sich wie die Diplomarbeit eines BWL-Studenten liest. Das und der Umstand, dass nahezu jeder Hafenaufenthalt im Zusammenhang mit intensivem Alkoholkonsum an Bord von Yachten Dritter verbunden zu sein scheint, schmälert leider den Lesegenuss.
Insgesamt dennoch eine lohnende Lektüre mit verzeihlichen Schwächen.
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am 16. März 2013
Nachdem ich die gesamte Palette der DK-Blausegelbücher durch hatte, fehlte mir nur noch dieses Werk. Schwer zu sagen warum, aber die Schreibe von Dirk Mennewisch ist der anderer Kollegen um Seemeilen voraus, das Buch macht so viel mehr Spaß, obwohl die Reise vergleichsweise unspektakulär verläuft.

Ich bin außerdem neidisch auf den Namen "Rosalie Klapprad aus der Backskiste". Bitte mehr davon - Steuerberater kann man immer noch werden. Bitte!
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am 26. September 2012
Dirk Mennewisch nimmt uns in ehrlicher, ironischer Weise mit auf sein Sabbathjahr unter Segeln. Das Abenteuer, das er sich vornimmt, klingt angesichts seiner wenigen Segelerfahrung mehr als tollkühn, doch einen Eindruck habe ich während des Lesens nicht bekommen: dass Mennewisch naiv sei. Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen und bin begeistert von der Ehrlichkeit, mit der er Vorbereitungsschwächen und Fehler eingesteht und seiner Beschreibung der Offenheit der "Yachties" und der Hilfsbereitschaft, die er in jedem Hafen erleben konnte. Ein wirklich empfehlenswertes Buch, ich schätze auch für (Noch-)Nichtsegler!
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am 11. März 2013
"Out of Office-Freiheit unter Segeln" habe ich nahezu verschlungen. Wer sich wie ich schon seit langer Zeit mit ähnlichen Plänen beschäftigt wird über das Buch dankbar sein. Dirk Mennewisch tuts einfach.Im Leben etwas Umbauen, seine eigenen Prioritäten richtig setzten und schon geht das. Viele Fragen die man sich im Zusammenhang mit der Umsetzung solcher Reisen stellt werden auf unkomplizierte Weise beantwortet.Es ist eben doch nicht unmöglich.Was man Mitbringen muss ist der Mut,loszulassen.Mir hat das Buch Mut gemacht intensiver an meinen Zielen zu arbeiten. Anders als die vielen Bücher über Atlantik-und Weltunsegler, die ich in der Verganenheit gelesen habe bringt Dirk Mennewisch die Einfachheit derartiger Unternehmen nahe,ohne viel Geld-kein gigantisch ausgestattetes Schiff,keine jahrelange Segelpraxis,keine Crew...und kein Kühlschrank.Das Buch nimmt den Leser mit und lässt Teilhaben an Erlebnissen für nahezu jedermann,es vermittelt ganz und gar nicht den Eindruck etwas Aussergewöhnliches geleistet zu haben sondern beschreibt ganz Praktisch wie man das macht wenn man es will.
Ein schönes Buch über eine Reise die ich mir auch gut Vorstellen kann.Und nach diesem Buch noch mehr....
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am 9. August 2015
Habe das Buch im Urlaub an der Küste gelesen und wurde sehr gut unterhalten. Bin selber Segler der von einer Atlantiküberquerung träumt, das Buch ist eine sehr gelungene Mischung aus einer gewissen seglerischen Unbedarftheit des Autors, Information und Spannung. Da dies genau meine Erwartung war, gibt's dafür 5 Sterne.
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am 25. Januar 2015
Im Verhältnis zu anderen Büchern gleicher Thematik hat mich dieses Buch nicht so mitgerissen. Trotzdem Respekt für den Aufbruch in dieses Abenteur, wenn es auch ziehmlich gemäßigt verläuft. Der Anfang mit Nordseesegeln und der Durchfahrt des Nord-Schottischen Kanals gibt für mich am meisten her, auch wegen der Beschreibung von selten befahrenen Revieren. In der Karibik angekommen flacht das ganze dann deutlich ab und die ausführlichen Beschreibungen jedes Drinks und Alkoholkonsums sind irgendwann einfach langweilig und lassen vermuten, dass es an Erzählenswertem mangelte. Gegen Ende verliert das Buch dann völlig die Spannung und endet mit einer "Atlantiküberquerung" auf dem Deck eines Frachters. Naja.
Übrigens: Zur Zeit (Januar 2015) steht das Boot des Autors nach zwei weiteren Besitzern in der Karibik zum Verkauf, zu finden bei Ebay Kleinanzeigen.
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am 30. August 2014
Eine der besten und autentisch erzähltesten Seglergeschichten, die ich bis dato lesen dürfte.
Absoltut empfehlenswert.
Bin immer noch begeistert.
Das Einzige was mich am Ende ein wenig zum nachdenken gebracht hat, war der total emotionslose Verkauf von M.

Er und das Boot waren die totale Einheit und er hat es absolut kalt und wirtschaftlich berechnend beendet.
Hat wohl was mit seinem Beruf zu tun.

Aber trotzdem!

Absolut geniales Buch!!!
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am 12. Januar 2015
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und musste leider feststellen, dass ich sehr enttäuscht wurde.

Die ganze Erzählung erinnert an das Tagebuch einer Reise, auf der eigentlich nicht viel passiert. Keine Höhepunkte, keine Spannung. Es werden die immer gleichen Abläufe der Reise, im immer gleichen Tagebuchstil erzählt. Die Story gibt offensichtlich nicht viel her und stilistisch erinnert das Buch an den Urlaubsaufsatz eines Gymnasiasten.

Muss man nicht unbedingt gelesen haben.
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