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am 17. August 2010
Hans-Michael Holczer gibt in seinem Buch einen tiefen und sehr authentischen Einblick in den professionellen Radsport aus der bis dahin neuen Perspektive des Teammanagers. Sein Spagat zwischen dem Erfüllen der Ansprüche von Athleten, Sponsoren und Medien ist spitze. Dabei beschreibt er seinen eigenen Zugang und Werdegang unterhaltsam und fesselnd, doch durch die schlaglichtartigen Kurzkapitel bleiben mir immer wieder Dinge etwas zu oberflächlich. Eine Ursache dafür liegt allerdings sicherlich im juristischen Lektorat.
Holczers Einstellung und seine Denkweise sowie deren Verfechtung im Profiradsport wirken jederzeit plausibel und so zieht er konsequenterweise einen Schlussstrich unter dieses Kapitel.
Somit ergibt sich für den Radsportinteressierten wenig Neues, allerdings sind die Motive für Holczers Handeln so nachvollziehbar geworden. Dem sportlichen Laien werden sich durch die nüchterne Darstellung des Radsports und auch des professionellen Sports Abgründe auftun. Dies wird durch die Seriosität Holczers und sein geringes Interesse an Sensationsheischerei untermauert.
Insgesamt bekommen wir eine sehr menschelnde Perspektive in korrupte, verlogene und unbarmherzige Welt, vor der wir alltäglich die Augen verschließen. Dass ein Hans-Michael Holczer diesem Sport abgeschworen hat, macht die Sache nicht einfacher.

Ich durfte Herrn Holczer im Rahmen eines Anti-Doping Seminars des DOSB kurz kennenlernen. Das Buch knüpft nahtlos an sein Auftreten dort als Anti-Doping-Kämpfer an. Als Sportwissenschaftler und ehemaliger Triathlet hätte ich ihm allerdings schon 1995 sagen können, wie tief der Dopingsumpf wirklich ist.
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. August 2010
Das Buch ist super zu lesen und jeder Interessierte wird schnell durch sein. Ich brauchte einen verregneten Samstag (inkl Kauf :))

Das Buch zeigt auf, das niemand sicher sein kann was im Sport/in seinem Team passiert (ob mans glauben will.... Ich denke das der Autor von rechtlichen Zwängen gebremst ist, den er berichtet nur von Tatsachen die der Öffentlichkeit bekannt sind. Wer einen Aufdeckerroman erwartet wird enttäuscht werden.

Ob das Buch von Holcer nichts als die Wahrheit ist oder gar eine "kleine" Abrechnung mit der Szene muss am Schluß jeder für sich selbst beantworten. Der Hinweis, das nur 2 aus dem Gerolsteiner Team des CERA Dopings überführt wurden geht schon in Richtung Abrechnung und Verschwörungstheorie...

Fazit: lesen zahlt sich aus da es einen kleinen aber klaren Einblick in die Abläufe eines Teams gibt.
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am 6. August 2010
Habe das Buch in 2 Tagen gelesen und dabei lief mir mancher Schauer über den Rücken. Bernhard Kohl, Stefan Schumacher, Jörg Jaksche, Davide rebellin oder Levi Leipheimer - alle diese "Stars" werden von Holczer "enttarnt". Sehr spannend und traurig zugleich. Wer den erfolgreichen Profi-Radsport aus deutscher Sicht in den letzten 10 Jahren verfolgt hat, wird beim Lesen daran erinnert, was für eine erfolgreiche Zeit hinter uns liegt. Zwischen den Zeilen ist aber die Liebe zum Radsport bei Holczer immer wieder zu finden und das ist gut so...
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am 21. August 2011
Das Buch Garantiert Positiv hat mir gut gefallen. Es vermittelt einen tiefen Einblick in den Radsport in Deutschland. Zusätzlich macht Holczer auf mich einen sehr ehrlichen Eindruck und ich glaube ihm die Schilderungen. Was Holczer schreibt ist auf jeden Fall lesenswert und ich kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Wie er es allerdings schreibt ist manchmal nur schwer erträglich. Sein permanentes Eigenlob nimmt dem Stoff viel seiner eigentlichen Faszination. Bestimmt hat Holczer einiges für den deutschen Radsport geleistet und eine Teamleitung bei einer TdF Teilnahme ist bestimmt alles andere als erholsam. Aber die Würdigung seiner Leistung sollte er dem Leser überlassen und sich nicht selber beurteilen. Mehrfach fühlt man sich an den alten und zutreffenden Spruch "Eigenlob st****" erinnert und verliert ein wenig die Lust am Lesen. Es wird der Eindruck vermittelt, dass ohne das Wirken von Herrn Holczer der Radsport im Rahmen der TdF komplett am Ende gewesen wäre. Schwer glaubwürdig, aber nun gut. Zusammenfassend: Wenn der Leser über das Ego von Herrn Holczer wegblickt ein sehr sehr interessantes Buch.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Juli 2011
Ich hatte mehr Internas erwartet. Das Buch gibt aber einen guten Einblick in die Welt eines Radteams. Interessant auf jeden Fall, wie er Team Öschelbronn und später Gerolsteiner aufgebaut hat. Und welche "Abenteuer" er dabei erlebt hat.

Wenn ich ehrlich bin, hatte ich etwas mehr Internas über die Krise des Radsports erwartet. M. Holczer stellt sich doch sehr als Opfer dar und derjenige, der immer etwas probiert hat. Das nehme ich persönlich ihm so nicht ab. Denn immerhin war er der Chef.
Ich glaube, er wusste und weiss mehr, als er schreibt (schreiben darf). Interessant die Episoden um/mit Jörg Jaksche. Da würde ich gerne mal die Gegenseite hören.
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am 3. März 2011
H.M. Holcrer gibt einen (meinen Erwartung entsprechenden) Einblick in den aktuellen Profiradsport.
Mir erschien das Buch wesentlich ehrlicher, als beispielsweise die Bücher von Armstong, Ullrich, Bölts oder Wüst.
Der Einblick ist umfassender, was sicherlich am anderen Blickwinkel liegt. Da Holczer nicht im Dopingsumpf "groß" wurde, ist seine Ablehnung und sein Engagement gegen Doping recht glaubhaft.
Mein Eindruck von Leuten wie Jörg Jaksche wurde nur bestätigt.
Wer sich weiterhin mit dem Profiradsport befassen will, wird von diesem Buch nicht enttäuscht werden - Auch wenn ein Hauch von Selbsbeweihräucherung mitschwingt.
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am 23. August 2010
Wurde durch den Artikel im SPIEGEL auf das Buch aufmerksam. Habe das Buch dann innerhalb von zwei Tagen gelesen und war beeindruckt. Erstens von der Skrupellosigkeit der genannten Fahrer und zweitens von den Sachzwängen, indem ein Teamchef wie Holczer steckte. Was der aus kleinen Anfängen geschafft hat ist schon imponierend. Interessant fand ich auch Hintergründe über die 'Rennrad-Politik' der Veranstalter und Verbände wie UCI und ASO zu erfahren.
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am 16. Oktober 2010
Gibt interessante Eindrücke in das Leben des Radsports, in das Leben eines Radsportbesessenen. Ist mit einem feinen Humor geschrieben.
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am 26. August 2010
Ich weiss nicht...jedes Kapitel fängt mit einer Entschuldigung an.
Für mich ist es ein bisschen zu trocken geschrieben,Gut fand ich die Persönlichen Dinge in die Herr Holczer einblick gegeben hat, aber ich weiss auch wo Öschelbronn und Herrenberg liegt!
Es ist schon traurig was da in der Rad-Szene abläuft, aber kann man als
Mathelehrer wirklich so naiv sein?
Mich konnte das Buch nicht überzeugen. Der Radladen von HMH ist defintiv besser:-)
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am 21. November 2010
Diese Buch verschafft einen tiefen Einblick in den Profiradsport und die Hintergründe dieses Metiers. Michael Holczer, dem ich selbst begegnet bin, ist ein durch und durch integerer Mensch, ihm kann man glauben, was er dem Autor in die Feder diktiert hat!

Für alle Radsportinteressierten unbedingt eine Empfehlung!
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