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am 20. August 2005
Als ich "Der Mars" ausgepackt hatte, war ich zunächst sprachlos: Schon allein das herrliche Foto des Roten Planeten auf dem Einband schlug mich in seinen Bann, wozu auch das große Format dieses ungewöhnlichen Bild- und Sachbandes beitrug, das der Bebilderung angesichts ihrer hohen Qualität generell entgegenkommt.
Bei einem ersten Durchblättern blieb es nicht; ich sah und las mich sofort fest. Hochinteressant zunächst die hervorragend illustrierte Geschichte der Möglichkeiten zur Betrachtung des Mars - und dann der eigentliche Einstieg: Bilder und Erläuterungen zu einer Welt voller Gegensätze mit Bergen/Vulkanen von bis zu 28.000 m Höhe und einem zum Teil 7 km tiefen, 4.000 km langen Schluchtensystem, mit nur unterirdisch vorhandenem Wasser und trotz der extrem dünnen Atmosphäre gewaltigen meteorologischen Phänomenen. Rätselhafte Flusstäler weisen auf früher vorhandenes oberirdisches Wasser hin, ebenso wie Relikte von Seen und Meeren. Tiefe Meteoritenkrater vermitteln ein Bild davon, wie die Erde früher ausgesehen haben muss.
Die Texte enthalten verschiedene Interpretationsmöglichkeiten, weisen aber stets darauf hin, wenn es sich um derzeit nicht belegbare Spekulationen handelt. Die gestochen scharfen und in ihrer Ästhetik einmaligen Bilder, die von den letzten Marsmissionen stammen - insbesondere ein Faltblatt mit der Panoramaansicht eines Kraters - vermitteln den Eindruck, man befände sich vor Ort. Zu jedem Bild gibt es einen Verweis auf Referenzfotos, die aufzeigen, aus welcher Region des Mars das jeweilige Bild stammt. So fungiert das Buch gewissermaßen als Reiseführer; man behält hervorragend den Überblick.
Eine Beschreibung der eingesetzten Marssonden und -roboter sowie eine Gegenüberstellung von Kenndaten und Phänomenen von Mars und Erde schließen diesen Band ab. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen - ein so hochwertiges Buch zu einem "anständigen" Preis findet man sehr selten, gerade im wissenschaftlichen Bereich.
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