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am 7. April 2006
Der Verfasser, Jahrgang 1942, ist Rektor der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg und leitet seit mehr als 20 Jahren eigene archäologische Projekte in Jordanien. In dem vorliegenden Band bietet er eine Gesamtdarstellung zur Archäologie und Geschichte des antiken Jordanien, wobei er besonders Augenmerk auf die Aspekte der biblischen Archäologie im Ostjordanland legt.
Das Buch ist für ein archäologisches Werk sehr anschaulich geschrieben, es enthält nicht nur 149 Abbildungen und Skizzen, sondern auch Landschaftsbeschreibungen, detaillierte Beschreibungen von Ausgrabungsstätten und Sehenswürdigkeiten und lädt ein, das Land zu besuchen.
Biblisch gesehen geht es um die Gebiete von Edom, Moab, Ammon, Gilead und Baschan im Ostjordanland von denen wir recht wenig wissen. In sieben Kapiteln beschreibt Worschech zunächst das Land und die Leute, dann die frühgeschichtlichen Kulturen. Er zeigt das Werden altorientalischer Nationen, die Begegnung zwischen Israel und den ostjordanischen Stadtkönigen und die Auseinandersetzungen mit dem Reich Israel und schließlich das Ende der ostjordanischen Reiche.
An einigen Stellen kann der Autor biblische Zusammenhänge erhellen, wie zum Beispiel im Fall Bileam (S. 123f.), man lernt manche der Orte kennen, die von biblischen Propheten erwähnt werden, z.B. Jes 15,9, wo der Autor anschaulich erklärt, weshalb die Wasser von Dibon oft voller Blut waren. Er findet auch die Wasser von Nimrim und den Weidebach.
Einige Male allerdings unterstellt er der Bibel Denkfehler. So habe der wuchtige Aufbau der Megalith- und Dolmengräber für die Isreliten nur den Anschein erweckt, dass dort Riesen begraben wären (S. 34 und 121). Man habe aber nur Gräber von kleinwüchsigen Menschen gefunden. Auch mit dem biblischen Landnahmebericht hat er seine Schwierigkeiten und billigt ihnen nur ein „gewisses Maß an Historizität" zu, denn die Textüberlieferungen seien ja „aus verschiedenen historischen und gedeuteten Stammesgeschichten zusammengewachsen". Hier kann der Rezensent dem Autor nicht folgen, ansonsten konnte er manches von ihm lernen.
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