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Wunder (ABCteam-Taschenbücher - Brunnen)
Format: Taschenbuch|Ändern
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TOP 500 REZENSENTam 21. Juli 2016
Leseempfehlung für den Eiligen: Jeder Student sollte dieses Buch lesen. Die Vorannahmen des Naturalismus, der die Welt der Fakten und der öffentlichen Meinung seit über 100 Jahren beherrscht, werden gründlich hinterfragt. Man sollte sich diesen Anfragen zumindest stellen! Der Autor C. S. Lewis legte seine Prüfungen in Oxford u. a. in Philosophie ab (1922) und war zunächst Lehrer der Philosophie. Oxford war in den frühen 1920ern ein Hort des Naturalismus.

Für den gemächlicheren Leser habe ich hier eine Fährte durch die Argumente des Buches gelegt.

Absicht des Buches: Klärung der Vorannahmen

Das Werk sammelt kein historisches Beweismaterial, sondern klärt die Vorannahmen. Zuerst muss nämlich ein philosophisches Problem geklärt werden: Ob und inwiefern Wunder möglich und wahrscheinlich sind.

Naturalismus und Supranaturalismus

Lewis definiert Wunder als „Bezeichnung für ein Eingreifen übernatürlicher Mächte in die Natur“ (11). Die Frage nach den Wundern kann nicht einfach durch die Erfahrung beantwortet werden, weil unsere Sinne nicht unfehlbar sind.

Die erste Entscheidung besteht darin, zwischen Naturalismus oder Supranaturalismus zu wählen. „Der Naturalist glaubt, dass die letzte Tatsache, die Sache, über die hinaus es nicht geht, ein ungeheurer Prozess in Raum und Zeit, ist, der sich von selbst fortsetzt.“ (12) Ausserhalb dieses Systems gibt es nichts mehr, was existiert. Der Supranaturalist glaubt, dass es ein Ding, das fundamental und ursprünglich ist, das auch sich selbst heraus existiert und Dinge hervorbringt, die lediglich von dem ursprünglichen Ding abgeleitet sind (13).
Für den Naturalisten ist es deshalb unmöglich an den freien Willen zu glauben, weil sie voraussetzt, dass Menschen die Kraft besässen, etwas zu wirken, was nicht in der Totalreihe der Geschehnisse vorhanden ist (13).
Wunder sind für den Naturalisten von vorherein unmöglich (17).

Die Hauptschwierigkeit des Naturalismus: Die Erkenntnis eines Gegenstandes ist nicht Teil des Dings selbst

Wenn der Naturalismus wahr ist, dann muss jedes endlich Ding und jedes Ereignis in den Begrifflichkeiten des einen Systems erklärbar sein. Sollte etwas existieren, das nicht auf diese Weise erklärbar ist, dann ist der Naturalismus ruiniert.
Wichtiges Argument: „Wenn die Prozesse meines Verstandes völlig von den Bewegungen der Atome in meinem Gehirn bestimmt werden, ist die Annahme, dass meine Ansichten richtig sind, unbegründet.“ (22) Das gilt eben auch für den Naturalismus.

Wenn die Theologie, Ontologie und Metaphysik verabschiedet werden, dann muss auch der Naturalismus gleichermassen verlassen werden. Denn er ist dann Paradebeispiel einer schwindelerregenden Spekulation, die weit über unsere Erfahrung hinausgeht (30).

Also: Die Erkenntnis eines Gegenstandes ist nicht Teil des Dings selbst. Etwas über die Natur hinaus wirkt, wo immer wir denken!

"Das, was aus sich selbst existiert, muss von Ewigkeit her existieren, denn wenn irgend etwas anderes den Beginn seiner Existenz verursacht hätte, würde es nicht aus sich selbst heraus existieren, sondern aufgrund dieses anderen. … Jeder menschliche Geist hat seine Wurzel in jenem ewigen, selbstexistenten, rationalen Wesen, das wir Gott nennen. Jeder ist ein Ausläufer, ein Frontvorstoss, ein Streifzug dieser übernatürlichen Wirklichkeit in die Natur hinein." (36+37)

Die zweite Schwierigkeit: Auch die Moral ist nicht Teil des Dings selbst

Lewis geht davon aus, dass die ursprünglichen Moralprinzipien, von denen alle anderen abhängen, rational wahrgenommen werden.
Dies ist kein Axiom, das bewiesen werden kann, sondern von dem alle Beweise abhängen.

Moralische Urteile werfen für den Naturalismus dasselbe Problem wie das Denken auf: Wenn wir ständig solche Urteile fällen, müssen wir glauben, dass das Gewissen des Menschen kein Produkt der Natur selbst ist.

"Wenn der Mensch sagt: ‚Ich sollte‘, glaubt er gewiss, damit eine Aussage, und zwar eine wahre Aussage, über das Wesen der beabsichtigen Handlung zu machen und nicht bloss über seine Gefühle. Wenn der Naturalismus aber stimmte, dann ist ‚ich sollte‘ eine ebensolche Feststellung wie ‚mich juckt es‘ oder ‚mir wird übel‘." (45) Zum Glück hält sich ein Naturalist im wirklichen Leben nicht daran. Auch sie sprechen auf die eine oder andere Art davon, eine bessere Welt schaffen zu wollen.

"Also zeigen sowohl das rational wie das moralische Argument im menschlichen Geist auf eine Kraft, die über das Natürliche in die Natur hinein wirkt" (49).

Aus dem Zugeständnis, dass Gott existiert und der Schöpfer der Natur ist, ergibt sich keineswegs, dass Wunder vorkommen müssen oder auch nur können. (55)

Zwei Einwände aus dem Verständnis der Wissenschaftlichkeit

Etwas kann naturwissenschaftlich unmöglich sein, es sei denn, der übliche Ablauf der Natur wurde in diesem besonderen Fall durch irgendeine Kraft ausserhalb der Natur aufgehoben oder ergänzt. (57)

Die zunehmende Kenntnis der Natur macht die Wahrscheinlichkeit eines Wunders nicht weniger glaubwürdig als sie am Anfang gewesen war. Genau so wenig wie wir aufgrund der Grösse des Beins sagen könnten, es sei wichtiger als das Gehirn. (vgl. 63)

Wunder und Naturgesetze

Wir leben aber in einer Welt, die imprägniert ist mit der Annahme, der wissenschaftliche Fortschritt habe die Welt gegen Wunder abgesichert (67).

Wenn wir keine Ahnung haben, warum eine Sache geschieht, kennen wir selbstverständlich keinen Grund, weshalb sie sich nicht anders verhalten sollte und haben auch keine Gewissheit darüber, dass sie sich nicht eines Tages einmal anders verhalten wird. (68)

Jede Voraussage darüber, was sich in einem bestimmten Moment ereignen wird, erfolgt nur unter dem Vorbehalt, dass alles andere gleichbleibt oder nichts dazwischenkommt. (69)

Die Kunst des Wunderwirkens ist nicht eine Kunst, die das Verhaltensmuster aufhebt, dem die Ereignisse entsprechen, sondern eine Kunst, die dieses Muster um neue Ereignisse erweitert. (72)

Die Natur ist nicht die ganze Wirklichkeit, sondern nur ein kleiner Teil. (83)

Einwand: Wenn die Wissenschaft etwas herausgefunden hat, erklären sie es zur Metapher

Das blosse Vorhandensein von Vorstellungen sagt noch nichts über die Vernünftigkeit oder die Abwegigkeit der Gedanken aus. (89)

Wenn jemand das Bild eines persönlichen Gottes fahren lässt und erklärt, dass wir alles Teile eines grossen Wesens sind, das durch uns wirkt, haben wir das Bild eines königlichen und väterlichen Mannes mit einer Gaswolke ersetzt. (90)

Wenn etwas metaphorisch gemeint ist, dann können wir noch nicht daraus schliessen, dass es gar nicht gemeint sei. (94)

Christlicher Glaube und die Religion des Pantheismus

Es gibt eine bequeme ausweichende Vorstellung, wenn es sich mit dem Naturalismus nicht leben lässt. Sie ist Teil unserer Volksfrömmigkeit.

Der Pantheismus (dass alles ein Teil von Gott sei) entspricht dem natürlichen Hang des menschlichen Geistes. Es ist die Haltung, in die der Mensch verfällt, wenn er sich selbst überlassen bleibt. Wenn Religion nur das ist, was der Mensch über Gott sagt, und nicht das, was Gott wegen des Menschen tut, dann ist der Pantheismus fast eine Religion. (99)

Der Christ weiss Gott an jedem Punkt in Raum und Zeit total gegenwärtig, aber nicht lokalisierbar gegenwärtig. Er unterscheidet den Schöpfer und das Geschaffene, anstatt zu sagen wir seien Teile Gottes oder in ihm enthalten. Gott ist auf viele verschiedene Weisen gegenwärtig: In der Natur anders als im Menschen und nochmals anders als in Jesus. (101)

Über die Wahrscheinlichkeit von Wundern

Hume zufolge beruht Wahrscheinlichkeit auf dem, was man den Mehrheitsbeschluss unserer vergangenen Erfahrungen nennen könnte. (121)

Die Philosophie, die dahinter steht, ist die einer absoluten Gleichförmigkeit. Die Auffassung jedoch, welche die Regelhaftigkeit zulässt, bietet gerade die Grundlage der Naturwissenschaft.
„Die Menschen wurden zu Wissenschaftlern, weil sie erwarteten, dass es in der Natur ein Gesetz gäbe; und sie erwarteten ein Gesetz der Natur, weil sie an einen Gesetzgeber glaubten.“ (126)

Das grosse Wunder: Die Menschwerdung Christi

Jedes andere Wunder bereitet auf dieses vor oder rückt es in den Vordergrund oder ist seine Folge. (129)

Nach Humes Massstab ist unendlich unwahrscheinlich, weil es sich nur einmal ereignete. Es ist aber gerade das zentrale Ereignis der Menschheitsgeschichte.

In der Natur finden wir viele schwächere Abbilder bzw. das Thema in einer schwächeren Tonart. Wir finden das Prinzip vor, dass das Grosse in das Kleine eindringt.

Der Gedanke eines auserwählten Volkes bekommt damit einen Sinn. Die Geschichte spitzt sich zu bis in einem kleinen strahlenden Punkt: Dem jüdischen Mädchen Maria bei ihrem Gebet. „Das auserwählte Volk wurde nicht um seiner selbst willen erwählt (und gewiss nicht zu seiner Ehre oder zu seinem Vergnügen), sondern um seiner Nichterwählten willen.“ (140)

Wunder der alten und neuen Schöpfung

Lewis teilt die Wunder auf in: Fruchtbarkeits-, Heilungswunder, Wunder der Zerstörung, Wunder des Anorganischen, Wunder der Umkehrung, Wunder der Vollendung oder Verherrlichung. Zudem können man die Wunder zweiteilen in Wunder der alten und der neuen Schöpfung. (157)

Das Wunder der Auferstehung ist das erste Ereignis seiner Art in der ganzen Geschichte des Universums. (169)

Es ist das Bild einer neuen menschlichen Natur und einer Natur im allgemeinen. (174)

Ein wichtiger Epilog

Leider sind die modernen Gelehrten vom Naturalismus geimpft. „Wir alle haben den Naturalismus in den Knochen, und selbst eine Bekehrung treibt die Infektion nicht sofort aus unserem System aus.“ (191)

So machen es sich (die Gelehrten) zur Methode das Übernatürliche auszuschalten, sobald es auch nur irgendwie möglich ist, und lieber eine natürlich Erklärung bis zum Zerreissen anzuspannen, ehe sie auch nur die geringste Vermutung eines Wunders zulassen. (191-192)

Der Naturalismus ist eine Form des Monismus, der Einheitslehre. Es ist der Glaube, dass alles oder das Ganze selbstexistent und wichtiger sein muss als jedes Einzelding, dass es alle Einzeldinge in solcher Weise enthalten muss, dass sie in Wirklichkeit eins sein müssen. (192)

Lewis rät für das Sammeln von Beweismaterial, mit dem Neuen Testament zu beginnen.
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am 4. Juli 2012
C.S.Lewis ist nicht nur der Autor der populären "Chroniken von Narnia", er hat auch viele Bücher über den christlichen Glauben geschrieben. Dabei ist er wohl der einzige Nicht-Theologe, dessen Bücher zu Glaubensfragen auch unter Theologen anerkannt sind - und die sich nun seit Jahrzehnten in Millionen-Auflagen verkaufen.

Das Taschenbuch "Wunder - möglich? - wahrscheinlich? - undenkbar?" ist insofern typisch für Lewis, als es scharfsinnig-unbestechliche Logik in glasklare Sprache gießt. Dabei ist er oftmals ausgesprochen witzig, so z.B. wenn er nebenbei bemerkt: "Meine Meinung, daß Dinge, die alle demselben Ding gleichen, auch untereinander gleich sind, basiert keineswegs auf der Tatsache, daß ich sie niemals auf frischer Tat des Andersseins ertappt habe."

Streng folgerichtig baut er seine Argumentation auf und klärt erst einmal die Voraussetzungen für die Behandlung der Frage, ob Wunder möglich seien, indem er fragt (und Schritt für Schritt beantwortet), inwiefern es überhaupt etwas außerhalb (oder über) der Natur Stehendes geben kann oder sogar muß. Dabei nimmt er alle vermuteten Einwände und Gegenargumente des Lesers auf und beleuchtet sie als redlicher Wahrheits-Sucher von allen Seiten. Gleichzeitig verhilft ihm aber sein tiefgründiger Humor und seine sprühende Phantasie (siehe "Narnia" und die "Perelandra-Trilogie"...) zu einer Unmenge an ungewöhnlichen bildhaften Beispielen, sodaß die Lektüre des Büchleins nicht nur ungemein erhellend, sondern auch ebenso vergnüglich ist.

Die Übersetzung ist ausgezeichnet und wird dem sowohl literarisch als auch philosophisch auf hohem Niveau schreibenden Lewis gerecht.

Ein - tatsächlich - WUNDERbares Buch, von der ersten bis zur letzten Seite ein Hochgenuß!
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am 30. November 2012
Man bekommt einen anderen Blick für die Wirklichkeit und was man dafür hält.
C.S.Lewis ist der Mann der bis zum Ende denkt.
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am 14. Februar 2013
In "Wunder - möglich, wahrscheinlich, undenkbar?" von C. S. Lewis geht es um eine philosophische Frage. (Das Buch ist weder Erbauungsliteratur noch Stoff für Esoteriker.) Wenn man nach dem heutigen Kenntnisstand der Wissenschaft die Möglichkeit von Wundern ausschließen könnte, dann wäre das Glaubensbekenntnis des Christentums als Aberglaube abgetan. Für die anderen Religionen nur Randerscheinung, ist der Glaube an Wunder für das Christentum essentiell und unverzichtbar: Ohne die Wunder der Inkarnation und Auferstehung Jesu Christi ist Christentum nicht denkbar. Wer also fragt, ob Wunder möglich sind, muss die Tragfähigkeit moderner Weltbilder hinterfragen. Der Autor versteht es, ein schwieriges Problem allgemeinverständlich und anregend dazustellen: Die christliche Lehre ist ein widerspruchsfreies Glaubenssystem. Das Universum ist offensichtlich nicht aus sich heraus erklärbar. (Der logische Empirismus kann auf die Frage: Warum ist etwas und nicht nichts? keine Antwort geben.) Das absolute Geheimnis unserer Existenz, die Bedingung der Möglichkeit allen Seins nennen wir Gott - und dieses Geheimnis dürfen wir als Person ansprechen. Ein die Welt liebender Schöpfer, zweckfrei wie ein Künstler, erschafft auch heute noch jeden einzelnen Menschen und entlässt ihn in die Freiheit. Gott kann in der Welt Wunder wirken, ohne damit sein Schöpfungswerk in Frage zu stellen.

Das christliche dualistische Glaubenssystem (Gott transzendiert die Welt, der Geist ist kein Produkt der Materie) steht gegen die monistisch pantheistischen Weltanschauungen und die naturalistischen Theorien, die mehr oder weniger stillschweigend davon ausgehen, dass der Geist Produkt einer sich selbst entfaltenden Materie ist. (Doch wie soll man sich vorstellen, dass sich Naturgesetze, widerspruchsfreie Logik und Vernunft weiterentwickeln?) Während der physikalistische Determinismus an Einfluss verloren hat, gilt nun der Evolutionismus als unumstößliche Wahrheit: "Viele gebildete Menschen der westlichen Welt ... glauben heute, das Leben sei ein Zufallsprodukt der Evolution und habe von sich aus etwa so viel Sinn wie ein Windstoß oder ein Magenknurren." (Der Sinn des Lebens, Terry Eagleton, Seite 49). Wir erleben einen militanten Evolutionismus, der an die Immanenz einer fortschrittlichen Kraft in der Natur glaubt, andererseits aber den Glauben an eine göttliches Eingreifen in der Welt als "Kreationismus" verteufelt. (Terry Eagleton geißelt in Das Böse (Seite 189ff) den begeisterten Evolutionisten und "Naturwissenschaftler Richard Dawkins mit seiner unglaublich selbstgefälligen Überzeugung, wir würden alle immer freundlicher und zivilisierter".) Natürlich dürfen auch Naturwissenschaftler über die Welt als Ganzes philosophieren. Doch dann sollten sie wissen, worin der Unterschied zwischen einem Dogma und einer wissenschaftlichen (durch Experimente falsifizierbaren) Hypothese liegt.

Wer noch Zweifel hat, ob es sich für ihn lohnt das Buch zu lesen (das gilt auch für Geistliche), könnte die Lektüre mit dem Epilog, Kapitel XVII beginnen: "Und wenn Sie vom Neuen Testament zu den modernen Gelehrten übergehen, denken Sie daran, dass Sie sich unter sie begeben wie ein Schaf unter die Wölfe. Sie werden dort auf Schritt und Tritt naturalistischen Vorbedingungen und Hinterfragungen von Problemen (wie ich sie bereits auf der ersten Seite dieses Buches festgestellt habe) begegnen - selbst aus der Feder von Geistlichen. Das heißt nicht, dass diese Geistlichen (wie ich nahe daran war zu glauben) verkleidete Abtrünnige wären, die ihre Stellung und den Lebensunterhalt, den die christlichen Kirchen ihnen bieten, bewusst dazu ausnützen, das Christentum zu untergraben. Vielmehr steckt teilweise eine Art »Katzenjammer« dahinter. Wir alle haben den Naturalismus in den Knochen, und selbst eine Bekehrung treibt die Infektion nicht sofort aus unserem System aus. Sobald die Wachsamkeit nachlässt, drängen sich seine Vorbehalte alle wieder in das Denken zurück." (Seite 191)
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am 18. Februar 2002
Nicht immer ganz leicht zu lesen, jedoch mit einer von Lewis gewohnt angewandten Logik. Anschaulich wird das zentrale Wunder der Christen (die Auferstehung) behandelt. Sehr empfehlenswert und ein echter Lewis !!
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