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am 8. Januar 2013
Im Nachhinein betrachtet hätte ich die Buchbeschreibung und die anderen Rezensionen ernster und wortwörtlicher nehmen sollen.

Irgendwie habe ich mich von dem schönen Bild auf dem Cover des Buches verleiten lassen und der Infomation, dass es nicht um die breiten, viel bewanderten Touristenrouten aber eben "aussergewöhnliche Touren" gehen würde.

Was mir erst jetzt bewußt ist: Es geht wirlich im wahrsten Sinne des Wortes um VERGESSENE PFADE, also solche, die lt. Beschreibung kaum zu finden sind, manchmal wenig bis schlecht markiert und das COVERBILD von einem Buch ist eben nur ein Bild (!). Die Beschreibungen handeln viel von Märschen durch den Wald, auf un-weg-samem Gelände, querfeldein usw., insofern stimmt auch "außergewöhnlich". Ich hatte "außergewöhnlich" irgendwie mit "sagenhaft schön" assoziiert (beim Anblick des Covers) - mein Fehler.

Der Anspruch der Touren liegt oft - lt. Beschreibung - im Finden der Pfade, der Länge (oder der nicht vorhandenen Einkehrmöglichkeit). Klar, letzteres darf man bei diesem Buchtitel nicht erwarten, aber vielleicht gäbe es ja vergessene Wege, die Abstecher zu Hütten in der Nähe erlauben? Das wäre dann mein Buch... ;-)

Der Genuss liegt offensichtlich in der totalen Einsamkeit, dem Finden der gemeinten Route und nicht unbedingt im landschaftlichen Reiz. Letzteres schon auch ab und zu, aber eben nicht hauptsächlich. (In den Bergen ist es ja überall "schön").

Wer also ein bisschen Abenteuer sucht, dem würde ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Die Touren sind schön beschrieben mit genauen Angaben zu Höhenunterschieden, Längen, Zeiten,... und schönen Photos.
Wer wie ich, einfach schöne einsame Wege in den Bergen und auf die Gipfel (und auch zu Hütten) sucht, der wird, wie ich, nicht so glücklich damit sein.

Gut, ein oder zwei Tourenbeschreibungen find ich dann doch so ansprechend, dass ich sie vielleicht ausprobieren werde, aber dafür ist der Preis von dem Buch eigentlich zu hoch. Ich kauf mir erst mal noch ein anderes...

Ich würde sogar nur 3 Sterne vergeben, wenn ich nicht zugeben müßte, dass ICH in Titel und Aufmachung des Buches etwas hineininterpretiert habe, was gar nicht wort-wörtlich versprochen wurde.

Einen Stern möchte ich aber auf jeden Fall abziehen, einfach weil Titel und Aufmachung irreführend sind, was auch andere Rezensionen beweisen.
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am 26. November 2012
Ich habe mir das Buch vor einigen Wochen gekauft und jetzt drei Touren daraus gemacht und bin begeistert. Die Tour über mehrere Gipfel am Bodenschneid war schön und es war nicht überlaufen, was nicht unbedingt zu erwarten ist wenn man im Zug Richtung Tegernsee um 8 Uhr teilweise nicht mal mehr einen Sitzplatz bekommt. Mit den Karten und der Beschreibung kommt man gut zu recht, am Besten noch die passende Alpenvereinskarte dazu und dann kann man am Gipfel auch problemlos sehen auf welche anderen Gipfel man schaut.

Das einzige was ich noch gut gefunden hätte, aber an der Stelle nicht negative bewerten will, wäre eine CD oder eine Downloadmöglichkeit der Tourenblättern gewesen. Man mag das Buch dann doch nicht immer mitnehmen. Notlösung ist dann halt abfotografieren und ausdrucken
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am 2. Juni 2011
... befinden wir uns mit dem jüngst erschienenen Tourenführer von Joachim Burghardt mit dem bezeichnenden Titel "Vergessene Pfade in den Bayerischen Hausbergen". Anders als beim Vorgänger (Vergessene Pfade um den Königssee) wurde diesmal die Gewichtung mehr auf die Touren selbst gelegt. Diverse Hintergrundinformationen wie Verweise auf historische Bedeutsamkeiten, Sagen oder Ähnliches wird man in diesem Buch vergeblich suchen; dafür aber eine umso genauere und detailgetreuere Beschreibung der einzelnen Routen, welches es dem die Stille und Ruhe liebenden Wanderfreund ermöglicht, die jeweiligen Touren auf eigene Faust und selbstständig nachzugehen.

Der vorliegende Führer umfasst ein Gebiet, das vom Rechelkopf vor den Toren Münchens westlich bis zu den Ammergauer Bergen reicht und im Osten als äußerste Ausläufer die Loferer Steinberge berührt. Dazwischen aber reihen sich herrliche, einsame Pfade im Karwendel oder im Gebiet rings um den Tegernsee. Wiederum bietet uns der Autor einen selektiven Querschnitt durch seine Bayerischen Hausberge, welcher von der einfachen Wanderung auf ruhigen Wiesen- und Waldpfaden bis zur anspruchsvollen, alpinen Tour im Hochgebirge reicht. Die Routen, welche, wie uns bereits der Name verrät, nicht selten im unmarkierten Gelände verlaufen, sind gleichwohl hervorragend beschrieben und können, unter Zuhilfenahme der den einzelnen Routenbeschreibungen stets beigefügten, kleinen Tourenskizzen ohne große Schwierigkeiten beschritten werden - vorausgesetzt, der Tourenfreund wählt die Routen seiner eigenen Erfahrung und seinem eigenen Können gemäß aus.

Ein eigener Reiz dieses Tourenführers liegt zweifellos auch in den vielen kleinen, versteckten Details, auf die uns der Autor zuweilen hinweist: auf ein schönes Wegkreuz, auf ein Votivtäfelchen, auf eine schön gelegene Almhütte und vieles mehr! Und sind es nicht eben gerade jene nicht so vordergründigen Schönheiten, die der Liebhaber vergessener Pfade sucht - jene Schönheiten, welche sich dem Wanderer häufig erst auf den zweiten Blick, dafür aber mit umso tieferem Eindruck, vermitteln? Dieser Brückenschlag ist dem Autor auf vorzügliche Weise gelungen, und wer im Vorgängerbuch vielleicht die wahrhaft vergessenen Pfade etwas vermisst hat, der wird mit diesem Buch dafür mit Gewissheit in vielerlei Hinsicht entschädigt werden!
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am 6. August 2015
Ich habe dieses Buch spontan in einem Buchladen in Garmisch- Patenkirchen gekauft. Genauso spontan wie unser Urlaub. Die Touren, die wir bisher gemacht haben waren einfach nur toll. Landschaftlich sehr reizvoll und einsam, nur selten sind Teilstrecken häufiger begangen.
Wer kaum sichtbare Pfade durch wunderschöne Wälder und Wiesen lieb, sollte sich durch dieses Buch inspirieren lassen.
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am 24. Juli 2014
Hier sind ein paar wirklich schöne Wanderungen drin, auf denen man einige schon öfter bewanderte Berge von einen anderen, ruhigeren Seite kennenlernt. Allerdings erfordern die schönsten Touren ganz schön Bergerfahrung. Vorallem, weil sie eben über schlecht markierte Wege, abseits des Troubels, führen. Steht zum Glück immer dabei!
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am 27. Juni 2016
Das Buch kam wie beschrieben pünktlich und in einwandfreien Zustand an. Wer gerne die Ruhe in den bayerischen Hausbergen liebt, ist mit dieser Lektüre gut beraten.
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am 21. Juni 2011
Die Mehrzahl der Touren liegt einigermaßen südlich von München, in etwa zwischen Mittenwald und Rosenheim, nur wenige Touren finden noch weiter westlich oder östlich statt. Das Titelbild zeigt einen prächtigen Hochkamm mit weiter Sicht, doch viele Strecken führen großteils durch Wald, wie der Autor selbst schreibt (aber es ist nicht immer klar, ob es Stangerl-Wirtschaftswald oder ursprünglicherer Wald ist). Die Kartenausschnitte sind ausgesprochen gut (eine richtige Wanderkarte ersetzen sie dennoch nicht), die Beschreibungen detailliert, inklusive Seitenhiebe auf Rummelwandern und Seilbahnkomfort.

Der Autor empfiehlt öfter wegelose Strecken, das Überqueren von Zäunen und gelegentlich auch Übernachten in der Wildnis. Es geht also nicht nur um "vergessene Pfade", sondern auch um "nicht vorhandene Pfade". Da ist Einsamkeit wohl garantiert, aber ich persönlich würde mich sicherlich verlaufen, und seien die Beschreibungen auch noch so detailliert.
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am 4. Oktober 2011
Das Buch ist einfach super. Ich habe schon einige Touren gemacht. Die einzelnen Touren sind sehr genau beschrieben!Kann es nur empfeheln.
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am 28. September 2015
Das Thema wird auch in einem Vortrag im "Augustiner" behandelt Als "alter" (80) Bergsteiger habe ich mir auf Verdacht das Buch besorgt. Etliche der "vergessenen" Touren kenne ich seit Jahren, oder Jahrzehnten. Leider großteils schöne Erinnerungen - ich bin nicht mehr trittsicher. Bein einer Pensionärstour aufs Blomberghaus an Pfingsten bin ich 2mal umgekippt - einfach so. Ich darf guten Gewissens nicht mehr allein in die Berge gehen. Ein Tipp für "abwegige" Bergwanderer: (leider - oder vorsichtshalber - ist die folgende Tour nicht in dem Buch erwähnt): meine junge (75) Freundin Helga - im Gegensatz zu mir noch topfit - ist am letzten Samstag mit ihren beiden Söhnen vom Spitzingsattel direkt über einen unmarkierten Weg (Trittspuren) auf den Brecherspitz gegangen. Nur bei trockenem Wetter empfehlenswert; Stellenweise ausgesetzt, in keiner Wanderkarte verzeichnet, Kletter-Schwierigkeit kaum mehr als 1. Man sollte nur schwindelfrei sein (VW-Fahrer: Vorsicht!). Abstieg über den Normalweg. Ich habe den Weg zufällig vor 1 Jahr entdeckt - da ging es mir noch besser:. Genauer: wir sind 2 Einheimischen nachgestiegen.
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