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Kundenrezensionen

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am 20. Mai 2009
MAGIE ist ein in sich abgeschlossenes Prequel zu Trudi Canavans höchst erfolgreicher Gilde der Schwarzen Magier (Die Rebellin,Die Novizin,Die Meisterin ). Es handelt von dem jungen Zauberlehrling Tessia, die lieber Heilerin werden würde, und dem Krieg zwischen Sachaka und Kyralia.

Anfangs weißt die Handlung starke Paralellen zu der Gilde der Schwarzen Magier Trilogie auf. Wieder entwickelt eine Bürgerstochter magische Kräfte, wieder beginnt sie eine Ausbildung und wieder hat sie einen Widersacher in Form eines älteren Lehrlings. Doch da es noch keine Gilde gibt, Tessia erst magische Heilmethoden entwickeln muss und die Beziehung zu ihrem Widersacher anders verläuft als die Soneas mit Regin, enthält dieser Teil genügend Neues. Die Probleme beginnen erst nach der Etablierung des Set Ups.
Das wohl schlimmste ist die Unfokussiertheit. Canavan kann sich nicht entscheiden welche Geschichte sie erzählen möchte. Zum einen wäre da Tessias Geschichte, die den Anfang dominiert und eigentlich auch das Zentrum des Buches sein sollte. Doch sobald die Kampfhandlungen beginnen wird Tessia zu einem Nebencharakter degradiert. Zwar wird ein guter Teil noch aus ihrer Sicht erzählt, im Geschehen spielt sie jedoch eine untergeordnete Rolle. Sie heilt ein paar Leute, entwickelt magische Heilmethoden und spendet ihrem Meister Magie.
Canavans Hauptinteresse wendet sich den Kampfhandlungen zwischen Kyralia und Sachaka zu, die hauptsächlich aus faden und taktisch unklugen Verfolgungsjagden und vereinzelten Konfrontationen bestehen, was den Mittelteil enorm streckt.
Zusätzlich führt Canavan ab dem zweiten Drittel einen neuen Erzähler ein, eine junge Frau aus Elyne, die zu ihrem Vater nach Sachaka kommt. Diese Perspektive hat keinen Einfluss auf die Haupthandlung (nur gegen Ende berühren sie sich kurz) und streckt den ohnehin zähen Mittelteil gewaltig. Vermutlich wollte Canavan mit dieser Perspektive Sachaka ein Gesicht geben. Man erfährt, dass das Land außer macht- und geldgierigen Zauberern, auch noch Frauen- und Sklavenmisshandler hervorbringt, Homosexualität verpönt ist, die Ansicht besteht, dass nur freie Männer richtige Menschen sind und dass die meisten Frauen und Sklaven mit ihrer Situation ganz zufrieden sind. So viel zur Schwarz-Weiß-Malerei.
Als ich mich durch MAGIE durchkämpfte, erinnerte ich mich an ein Interview mit Trudi Canavan. Sie gestand, dass sie dazu tendiere Geschichten zu strecken und daher brutal kürzen müsse. Im Gegensatz zu der tollen Gilde der Schwarzen Magier Trilogie wird diese Schwäche im Prequel offensichtlich.
Aber noch bin ich nicht am Ende meiner Klagen. Neben Unfokussiertheit und unnötigen Längen leidet das Buch an Emotionslosigkeit. Bevor hier ein Aufschrei kommt, lasst mich erklären. In meinen Augen reagieren gewisse Charaktere in gewissen Situationen zu emotionslos oder nicht ihrem Charakter entsprechend. So leidet Tessia unter dem Glauben, dass sie keine Heilerin werden kann mehr, als unter dem Verlust ihrer Eltern, den sie rasch wegsteckt. Auch ihre Liebesbeziehung ist für mich nicht nachvollziehbar (von seiner Seite aus schon, aber nicht von ihrer Seite). Ein weiterer problematischer Charakter ist die oben genannte junge Frau, die nach Sachacka reist um ihren Vater im Handel zu unterstützen. Stattdessen wird sie in die traditionelle Rolle einer Sachakanerin gedrängt und zwangsverheiratet. Obwohl sie eine Magierin ist, denkt sie nicht ernsthaft daran dieser Situation zu entfliehen. Der Beschluss ihrer bis dahin unbekannten Schwägerin zu helfen und der Erkenntnis dass ihr Ehemann ganz sexy ist, reichen aus um aus einer selbstständigen 25jährigen Frau (durchaus mit einer Frau von heute vergleichbar) ein hübsches Anhängsel zu machen. Selbst als sie auf eine Untergrundbewegung sachakanischer Frauen und Sklaven stößt, denkt sie nicht daran etwas zu ändern.

Trotz zahlreicher Schwächen ist MAGIE durchaus lesbar und man erhält einige interessante Einblicke in die Welt und Geschichte der Gilde der Schwarzen Magier. Allerdings hat Trudi Canavan bereits bewiesen, dass sie es besser kann. Es ist schade, dass ausgerechnet dieses schwächere Buch zuerst im teuren gebundenen Format erscheint.
1515 Kommentare| 168 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2009
*
Wenn man die Handlung verfolgt, kommt man nicht umhin, diverse Parallelen mit "Die Gilde der Schwarzen Magier" festzustellen. Daher liest sich die Story wie ein Déja-vu! Auch hier ist der Protagonist ein Mädchen aus einer minderbemittelten Familie ... auch hier wird ihre Magie durch einen Gewaltakt erweckt ... auch hier gibt es einen gütigen Lehrer und missgünstigen Mitschüler aus der gehobenen Klasse ... auch hier wird ihr Unterricht vorzeitig abgebrochen, wegen feindlicher Angriffe!
Natürlich kommt es darauf an, in welcher Reihenfolge man die Bücher liest, sodaß es jeder anders empfinden kann. Aber da "Magie" nunmal chronologisch später geschrieben wurde, behaupte ich mal, die Autorin habe eine Spur zuviel ihrer alten Ideen "recyclet".

In "Magie" erfährt man über den schwierigen Prozess, wie der Einfall der Bildung einer Magiergilde gereift ist und der Krieg gegen Sachaka diesen Prozeß begünstigt hat.
Ich persönlich frage mich, wieso die Magier nicht früher darauf gekommen sind eine Gilde zu gründen ... war doch der Einzelunterricht für die Meister oft mit grossen Anstrengungen und persönlicher Freiheitsbeschneidung verbunden ( sprich: Meister und Schüler gingen überall zusammen hin ). Es gibt doch schliesslich auch eine Heilergilde.
Leider erfährt man nichts über die konkreten Anfänge der Gilde, d.h. als anerkannte Institution ( nur kurz im Epilog wird sie überhaupt erwähnt ).

Etwas schade find ich auch, daß die Autorin in diesem Buch nicht auf die genaueren Umstände der Abschaffung der sog. höheren Magie ( welche später als "schwarze Magie" bekannt wird ) eingeht. In "Die Meisterin" erfährt man zwar die Ursachen in groben Zügen, aber ich hätte gerne eine detailiertere Geschichte darüber gehabt. Man hätte z.B. ein paar Kapitel am Ende einfügen können, welche jene Story ( die Jahrzehnte nach der Gründung der Gilde spielt ) erzählen. Das wäre interessant gewesen.

Stattdessen bekommt man die Lebensgeschichte der Zweitprotagonistin, einer Halb-Sachakanerin und Magierin namens Stara präsentiert. Wahrscheinlich sollte das dem Ziel dienen, die Sachakaner als gefühlsmässige Menschen und nicht nur als Böse darzustellen, also quasi eine kleine Gesellschaftsstudie. Leider lässt sich dabei nur feststellen, daß die Sachakaner zu einem grossen Teil Sadisten und Chauvinisten sind.
Auch wenn Stara eine Art Fantasy-Frauenrechtlerin ist, so trägt ihr Tun gar nichts zur aktuellen politischen Entwicklung bei ... ihre Ehe, ihr Werk, ihr Leben - das alles läuft irgendwie ins Leere hinein.
Interessant finde ich auch, daß die Autorin den Sachakanern sehr japanisch klingende Namen gegeben hat ( z.B. Ashika Kachiro, etc. ). Und auch die Vorgeschichte weist einen ( bzw. mehrere ) homosexuelle Charaktere auf.

Im Gegenzug dazu gibt es zuwenig an Hintergrundwissen von Seiten der ersten Protagonistin der Magierschülerin Tessia. Und zwar weil sie - als Schülerin - nicht aktiv an den geheimen Magiertreffen teilnimmt. Dadurch fehlt was finde ich. Stattdessen konzentriert sich ihre Story auf die komplizierten und oft vergeblichen Versuche Magie und Heilen unter einen Hut zu bringen ( was widerrum interessant dargestellt wurde ).

FAZIT:
Eine gute Ergänzung zur Trilogie aber definitiv kein Muß.
11 Kommentar| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2009
In ihrem neusten Werk "Magie" erzählt Trudi Canavan die Vorgeschichte zu ihrer erfolgreichen Trilogie "Die Gilde der Schwarzen Magier". Leider wich meine Vorfreude schnell ungläubigem Kopfschütteln und gähnender Langeweile.

Tessia wächst in Mandryn, nahe der Grenze zu Sachaka, bei ihren Eltern auf. Sie träumt davon, Heilerin zu werden, wie ihr Vater. Dies ist in jener Zeit in Kyralia für Frauen so gut wie unmöglich. Ihr Leben ändert sich drastisch als ihre magischen Fähigkeiten erkannt werden und Magier aus Sachaka gewaltsam in Kyralia eindringen. Außerdem ist da noch Jayan, der andere Novize ihres Meisters Lord Dakon...

Trotz der guten Grundidee und einiger origineller Ansätze macht sich nach dem spannenden Anfang schnell Langeweile breit, nicht nur weil das Ende so vorhersehbar ist. Interessante Ideen werden nur angerissen aber nicht weiterentwickelt, viele Figuren bleiben blass und die Schwarz-Weiß-Malerei ging mir schnell auf die Nerven. Die Parallelen zu Sonea, der Hauptfigur aus der "Gilde der Schwarzen Magier" und Auraya aus Canavans anderer Trilogie sind unübersehbar. An manchen Stellen störten auch die allzu aufdringlichen politischen Botschaften der Autorin.

"Magie" ist rund 200 Seiten länger als die Bücher um Sonea und für meinen Geschmack auch rund 200 Seiten zu lang. (Achtung Spoiler!) Die Magier ziehen von einem zerstörten Dorf ins andere und die magischen Schlachten sind zäh wie fader Kaugummi. Als Lehrling darf Tessia weder an den Gesprächen der Magier teilnehmen, noch an den Schlachten und so bleiben auch die Leser weitgehend außen vor.

Dann ist da die Geschichte um Stara, eine junge Frau, die bei ihrer Mutter in Elyne aufwuchs und von ihrem Vater in seinen Haushalt nach Sachaka gelockt wird. Dieser Teil ist für die Haupthandlung völlig unnötig und geht ein wenig unter. Ein separates Buch mit Stara als Hauptfigur wäre ideal und sicherlich spannender gewesen.

Fazit: Trudi Canavan versucht zuviel und das Ergebnis ist weitgehend oberflächlich und langweilig. Die magische Funke der "Schwarzen Magier" fehlt, darüber kann auch die ansprechende Gestaltung der deutschen Ausgabe nicht hinwegtrösten.
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am 31. März 2011
Als vor 10 Jahren die Trilogie um die "Gilde der Schwarzen Magier" startete, war ich von diesen drei Büchern begeistert und verband seitdem den Namen Trudi Canavan mit guter Fantasy.

Kein Wunder also, dass ich mir vor einigen Monaten ihr Werk "Magie" kaufte, als ich in der Buchhandlung darauf stieß. Doch die Achtung, die Canavan mit ihren vorigen Büchern bei mir erhalten hatte, wurde mit diesem Buch sofort wieder zerstört.

Genau wie in "Die Rebellin" entdeckt die Hauptperson ihre Magie, als sie sich in einem Moment der Panik wehrt. Und auch danach gibt es keine frischen Ideen mehr. Viel schlimmer noch, zu keinem Zeitpunkt hat das Buch es geschafft, die Sympathie der Protagonistin bei mir zu wecken, so dass mir deren Schicksal bis zur letzten Seite gleichgültig war. Auch ansonsten entbehrt das Buch jeglicher Spannung. Selbst die entscheidenen Schlachten zwischen den verfeindeten Magiern sind viel zu kurz und langweilig gehalten. Von dem ewigen Vorlauf bis zu diesem sogenannten Highlight mal ganz abgesehen.

Tessia, die Hauptperson, heilt alles, was ihr in den Weg kommt. Abgesehen davon spielt sie eigentlich nur eine Nebenrolle, da sie sonst einfach kaum etwas zur Geschichte beiträgt. Und zur absoluten Krönung noch der Nebenstrang um Stara, eine unterdrückte Ehefrau, die mit anderen Frauen dem Ziel einer männerfreien Gesellschaft entgegenstrebt. Sätze wie "Diese erstaunlichen Frauen. Anpassungsfähig. Stark." lassen den Leser ob dieser übertriebenen emanzipatorischen Note an den Kopf fassen. Fast alle Männer in dieser Nebenhandlung sind eigennützige Egomanen, die Frauen dagegen die Gutmenschen in Person. Da fragt man sich, was in Trudi Canavans Welt nicht stimmt.

Fazit: Dieses Buch als Prequel zur "Gilde der Schwarzen Magier" zu verkaufen ist nicht nachvollziehbar. Es taucht keine der in der genannten Trilogie mitwirkenden Personen auf, über deren Vorgeschichte man gegebenenfalls etwas zu erfahren wünscht. Die Handlung ist bis zum Schluss nicht packend und ab der zweiten Hälfte des Buches artete das Lesen für mich in reine Arbeit aus. Mit diesem Werk hat Trudi Canavan ihren Bonus bei mir mehr als verspielt.
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am 8. Juli 2009
Tessa ist die Tochter eines Dorfheilers, dem sie gerne zur Hand geht. Sie sieht es als ihre Bestimmung, kranken und verletzten Menschen zu helfen.
Als Tessas Vater eines Tages in die Burg ihres Lehnsherren beordert wird, begleitet sie ihn kurzerhand. Sie werden bereits vom Magier Lord Dakon erwartet, dem das Gemäuer gehört und von ihm zu einem Menschen geführt, der dem Tode näher als dem Leben steht.
Überrascht stellt Tessa fest, dass es sich bei dem Patienten nicht um einen Kyralier handelt, sondern um einen Sachakaner. Außerdem ist er der halb Tot geprügelte Sklave von Takado, einem grausamen sachakanischen Magier.
Tessa muss sich auch kurz nach ihrer Ankunft den Annäherungsversuchen von Takado erwehren- und zwar mit mächtiger Magie- die sie eigentlich nicht besitzen dürfte.
Dakon erkennt das magische Potenzial der jungen Dame und nimmt sie kurzerhand als Lehrling auf, was Jayan, den Meisterschüler des Magiers nicht fröhlich stimmt. Doch was anfangs noch Verachtung und Hass ist, wird im späteren Verlauf der Geschichte wahre Freundschaft.
Dakon erweist sich als geduldiger Lehrmeister und nimmt seine beiden Meisterschüler sogar mit in eine weit entfernte Stadt, um sich mit anderen Magiern auszutauschen'
Auf diesen Moment hat Takado nur gewartet. Nach der Abreise der Magierkutsche nimmt der Sachakaner sofort Kontakt mit seinem ehemaligen Sklaven auf und lässt sich von ihm über die kämpferische Stärke des Gebiets unterrichten.
Einige sachakanische Magier haben sich Takado angeschlossen- mit dem Ziel, ihr ehemaliges Heimatland wieder zu erobern und so viele Magier wie möglich zu töten.
Als Dakon und seine Schüler wieder nach Hause kommen, ist dieses bereits in Schutt und Asche gelegt. Sofort schickt Dakon Boten aus, um Unterstützung zu bekommen.
Kurze Zeit darauf hat sich eine schlagkräftige Magiertruppe um den alten Lord geschart und nimmt die Verfolgung von Takado und seinen Spießgesellen auf, die einen blutigen Pfad der Zerstörung hinterlassen haben'

Ich muss gestehen, dass dies mein erstes Buch von Trudi Canavan war. Dadurch bin ich nicht vorbelastet und kann einfach drauflos schreiben.
Das Buch ist wirklich sehr flüssig geschrieben und beherbergt eine gute Mischung aus Charakterentwicklung und Action. Interessant dabei ist, dass es in diesem Buch keine herkömmlichen Fußtruppen gibt, sondern sich die gesamten Kampfhandlungen ausschließlich zwischen Magiern ereignen. Das fand ich sehr gut! Besonders die Weiterentwicklung vom Einzelmagier zum sich gegenseitig schützenden Kollektiv war ein Knaller!
Auch wie sich die einzelnen Personen im Laufe der Geschichte weiterentwickeln, ist gut gelungen. Kein Charakter wird vergessen oder auf ein Abstellgleis geschoben.
Intrigen, Neid, Hass, Liebe, Bewunderung und noch vieles mehr findet man auf und zwischen den Zeilen.
Leider fehlt eine Karte, die die doch sehr weit zurückgelegten Wegstrecken ein wenig verständlicher machen würden. Dafür gibt es ein Glossar mit allen wichtigen Dingen, die im Buch nicht näher beschrieben wurden.
Fazit: Ein sehr ausgewogenes Buch, dass für jeden Fantasyfreund eine Überraschung parat hat und es verdient, gelesen zu werden!
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am 8. Januar 2016
Ich habe dieses Buch erst entdeckt nachdem ich mit der Gilde der Schwarzen Magier und der Sonea Reihe durch war. Mir stellten sich so manche Fragen die in den besagten Reihen angerissen, jedoch nicht beantwortet werden. Liest man nun die Vorgeschichte wird alles klar. Die meisten Fragen werden geklärt, die restlichen kann man sich selbst zusammen reimen. Ein super Buch von meiner Lieblings Autorin!
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am 30. September 2011
Inhalt:

Tessia lebt in einem kleinen Dorf am Rande Kyralias. Sie ist die Tochter des Dorfheilers und möchte nichts lieber als in seine Fußstapfen zu treten. Dann erfährt sie, dass sie magische Fähigkeiten besitzt und wird von einem Magier ausgebildet. Doch die Zeiten sind unruhig. Die früheren Herrscher und jetzigen Nachbarn Kyralias, Sachaka, wollen ihr Land wieder vergrößern. Ein Krieg droht.

Meinung:

Da ich "Die Gilde der schwarzen Magier" schon vor einiger Zeit gelesen habe, konnte ich dieses Buch unbelastet lesen. Und ich muss sagen, ich fand es ziemlich gut. Nicht herausragend, aber ohne jeden Vergleich auch nicht schlecht.
Es ist ein schönes, solides Fantasybuch mit interessanten und sympatischen Charaktären, einem Schreibstil, der leicht zu lesen ist und einer Welt in die man sich schnell und gerne einfindet.
Es gab ein paar Handlungen (vor allem kurz vor kriegsende) die ich nicht verstanden habe, die man, denke ich, besser anders gelöst hätte, aber das hat dem Lesespaß keinen Abbruch getan.

Fazit:

Alles in allem ein Buch das sich durchaus lohnt zu lesen. Man sollte nur vielleicht (auch chronologisch sinnvoll) "Die Gilde der schwarzen Magier" danach lesen. Sobald mein SuB ein wenig abgebaut ist, habe ich auch genau das vor. ;-)
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am 12. Februar 2011
Für mich war dies das erste Buch von Trudi Canavan und für sich gesehen ist es ein lesenswerter, guter Roman. Die Geschichte der Tessia und ihr schweres Schicksal machen nur einen Teil des Romanes aus. Ich denke, dass dieser Umstand im Vergleich zu der bisher erschienenen Magier- Trilogie und deren Hauptprotagonistin Sonea, für viele Kritiker das größte Manko ist.

Tessia, eine wissbegierige und zielstrebige 17jährige, die ein bescheidenes und zurückhaltendes Wesen hat, ist den Frauen und Mädchen ihrer Zeit weit voraus. Seit früher Kindheit hilft sie ihrem Vater, dem Heiler des Dorfes, bei der Versorgung der Kranken. Sie entwickelt gegen den Widerstand der Mutter und mit der Unterstützung ihres geliebten Vaters, den festen Wunsch selbst Heilerin zu werden. Dadurch wird sie schon früh mit Rückschlägen und den Folgen des Versagens konfrontiert, wenn sie bei der Heilung an ihre menschlichen Grenzen stoßen.

Der Entdeckung ihrer Magie geht ein feindlicher Übergriff voraus. Danach nimmt ihr Lehnsherr und Magier - Lord Dakon - Tessia als Novizin auf, um sie in weißer Magie zu unterrichten. Der bisherige Meisterschüler Jayan ist davon gar nicht erbaut und Spannungen sind vorprogrammiert. Aber Tessia lässt sich davon nicht beirren und sucht nach Möglichkeiten ihre Magie auch zu Heilzwecken einzusetzen. Etwas, das zu dieser Zeit sowohl von Seiten der Magier, als auch von der Gilde der Heiler strengstens verboten ist.

Als die drei quer durchs Land an den königlichen Hof reisen, fallen sachakanische schwarze Magier ins Land ein. Als Geächtete ihres Heimatlandes sind sie unter dem Namen Ichani bekannt. Sie hinterlassen eine unbeschreibliche Spur von Verwüstung, Grausamkeiten und unzähligen Toten. Lord Dakon, seines Landes und seiner Bewohner beraubt, muss sich mit den übrigen Lehnsherren und Magiern zusammentun und Strategien zur Rückeroberung des Landes und der Vernichtung der Ichani auszutüfteln. Um zu überleben bleibt Tessia gar nichts
Anderes über, als die Zähne zusammen zu beißen und als einziges Mädchen in der immer größer werdenden Armee der Magier mit zu reiten. Darum kann ich den Einwand einiger Rezensenten, sie würde nicht mal um ihre Eltern trauern, nicht ganz nachvollziehen. Sowohl ihre Gedanken, als auch die verzweifelten Versuche die Heilertasche ihres Vaters, ein Andenken und Vermächtnis, durch alle Kriegswirren zu retten- sind ein Hinweis darauf. Das hält sie aber nicht davon ab ihre Magie zu erlernen und trotz der eingeschränkten Unterweisungen nach Möglichkeiten für magische Heilmethoden zu suchen, die ja auch dringend gebraucht werden.

Ein Großteil des Romans windet sich um das Kriegsgeschehen und DAS ist hier fast wörtlich zu nehmen und führt stellenweise zu Längen und Frust beim Lesen:

O Eine HANDVOLL Ichani sind durch ihre schwarzmagischen Kräfte so stark, dass sie ein ganzes Land überrennen und ungestraft ein Massaker nach dem Anderen begehen können.
O Währenddessen diskutieren die kyrelischen Magier und diskutieren und diskutieren .........
O Trotz der ernsten Lage ist keiner bereit, sein Wissen und geheimes Können an die Übrigen weiterzugeben, um dann gemeinsam, stärker und vor Allem schnell handeln zu können.
O Das führt dazu, dass diese Truppe auf ihrem eigenen Grund und Boden" den Feinden ständig hinterher hinkt und von den Ichani nicht mal die Schlusslichter zu sehen bekommt.

Für mich sind beide Magiersysteme fehlerhaft, denn sie öffnen Missbrauch Tür und Tor und unterliegen einem mächtigen Standesdünkel". Magische Unterstützung ist einzig den oberen Klassen vorbehalten, während dessen große Teile der Bevölkerung in bitterster Armut dahinvegetieren und auf keinerlei Hilfe hoffen können.

Diesen Roman hat Frau Canavan unglücklicher Weise zu spät heraus gebracht. Durch ihre Trilogie hat sie selbst ein so hohes Level gesetzt, dass Magie" diese Erwartungen nicht erfüllt. Trotzdem ist der Roman spannend und flüssig geschrieben. Bei aller Kritik ist es eine interessante Story - mit meiner persönlichen Empfehlung dieses Buch besser VOR den 3 anderen Bänden zu lesen.
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am 19. Juli 2014
endlich erfährt man wie alles anfing, spannend, in der Mitte zieht es sich etwas in die Länge, bleibt aber trotzdem spannend, was mir aber besonders gefallen hat, man erfährt auch mal was über die Rebellengruppe. wieso die gegründet wurde und natürlich erfahrt man alles über Sonea's erste Vorgängerin, der Erfinderin der Magieheilung und endlich findet man heraus, schön erzählt, warum das Ödland entstanden ist.
Das hat einfach noch gefehlt, für der Leser der Sonera Romane einfach ein Muss !

aber.........alles erzählt wird dann doch nicht, es gibt da durchaus noch einige Geheimnisse.
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am 11. Juli 2013
Ein sehr schöner Einstieg in die Geschichte von Kyralia und Sonea. Trudi Canavans Schreibstil ist unverkennbar. Hin und wieder gibt es Handlungen die ewig hingezogen werden und am Ende wundert man sich, dass es schon die letzte Seite ist. Einige Handlungen und Geschichten aus der Reihe "Die Gilde der schwarzen Magier" und "Sonea" werden hier aufgeschlüsselt und näher gebracht. Dennoch wird uns nicht alles erzählt und so bleiben einige Fragen offen und es werden neue gestellt, die Lust auf weitere Geschichten und Fortsetzungen macht.
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