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am 25. Februar 2014
Dass sich hinter dem Namen Robert Galbraith eigentlich die britische Autorin Joanne K. Rowling verbirgt, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Nun bin ich zwar kein großer Harry-Potter-Fan, aber meiner Meinung nach kann Rowling richtig gut schreiben. Und so war ich, auch wegen der eigentlich durchweg positiven Kritiken durchaus auf den ersten Krimi der Autorin gespannt.

Zur Story. Der Privatdetektiv Cormoran Strike wird beauftragt, den Tod des berühmten Models Lula Landry zu untersuchen. Angeblich hat sie Selbstmord begangen, indem sie sich von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzte. Jedenfalls ist die Polizei dieser Meinung.
Cormoran Strike hat Zweifel an seinem Auftrag, aber finanzielle Nöte und ein desolates Privatleben, lassen ihn den Auftrag annehmen. Seine Ermittlungen führen ihn in die Kreise der Reichen und Schönen Londons. Ob Stardesigner, Rechtsanwälte oder Popstars. Jeder von ihnen hat eine eigene Version der Geschichte.

Cormoran Strike ist in meinen Augen ein gelungener Ermittler. Körperlich gehandicapt, hat er als Ermittler doch in Afghanistan ein Bein verloren. Auch seine eigene Familiengeschichte ist spannend, denn seine Mutter war ein bekanntes Groupie und sein Vater somit ein bekannter Sänger. Sein Privatleben ist die reine Katastrophe, hat er sich doch gerade mal wieder von seiner Verlobten getrennt.

Überhaupt die Charaktere: allesamt gut getroffen, fein herausgearbeitet und wundervoll beschrieben. Hier liegt die große Stärke des Buches. Strikes Sekretärin zum Besipiel ist wunderbar beschrieben. Allerdings gibt es auch eine ganze Menge Charaktere und ab und an muss man sich schon noch mal in Erinnerung rufen, wer denn nun wer ist. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Eine weitere Stärke sind die Handlungsorte. Wie London beschrieben wird, liest sich schon toll. Einzelne Straßenzüge und Häuser entstehen direkt vor den Augen.

Die Handlung allerdings gerät zu ausufernd. Sind die Spuren anfangs allesamt noch interessant (auch wenn es etwas dauert, bis das Ganze Fahrt aufnimmt), verschwimmen sie im Laufe des Buches. Es ist mit 640 Seiten schlicht zu lang. Zu viele Spuren, zu viele Verdächtige. Und das Ende hat mich (auch wegen der 640 Seiten Vorbereitung) etwas enttäuscht. Sicher, es ist ein eher ruhiger Krimi und kein Thriller, aber die Spannung hält nicht über die Dauer des Romans.

Fazit: ein zu langes Buch voller Widersprüche, mit tollen Figuren, wunderbaren Orten und einer Handlung, die sich diesmal nicht ausbauen lässt, sondern vielmehr Straffung hätte vertragen können.
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am 20. Februar 2016
Welcher Sinn liegt in einem Pseudonym, wenn schon auf der Titelseite der Verlag sich bemüsigt fühlt, klarzustellen, dass es sich bei dem Autoren Robert Galbraith um die bekannte J.K. Rowling handelt? Auch die Wege der Verlage sind oft unergründlich ... .

Galbraith/Rowling schreibt einen Krimi, der in seiner Strickart entfernt an die alten englischen Krimis erinnert mit schrulligen Ermittlern und ungräuslichen Details. Dass ich mich beim Lesen nicht fortwährend übergeben muss, weiß ich durchaus zu schätzen. Dass sich LeserInnen an sehr unappetitliche Details in diesem Genre gewöhnt haben und immer härtere Darstellungen einfordern, spricht nicht für die gesunde Geisteshaltung der LeserInnen !

Ansonsten beginnt der erste Fall, der mir mit Cormoran Strike, Afghanistan-Kriegsveteran, und Robin Ellacott, der Sekretärin von der Zeitarbeitsagentur in die Hände läuft, durchaus charmant und mit klassischem Setting London.

Danach dümpelt die Handlung eine ganze lange Weile vor sich hin, während ich aus dem Fenster des Bummelzugs starre und die Landschaft genieße ... .

Die Schwächen des Romans liegen hauptsächlich in den schriftstellerischen Mitteln, Personen zu charakterisieren: Galbraith/Rowling hängt sich viel zu sehr an Äußerlichkeiten. Kleidung und Aussehen werden in aller Ausführlichkeit beschrieben, nicht, dass Äußerlichkeiten nicht erwähnt werden dürften, aber dieses „er trug/sie trug-Blaba“ und andere platte Merkmale wie Kaninchenzähne oder Kettenraucher als Hauptcharakteristikum, etc. wirken stümperisch. Vielleicht sind es Kinderkrankheiten. Mit ihren Stars, den Ermittlern, gibt Autor/in sich mehr Mühe. Das Ermittlerpaar ist in der Tat eins, das einem ans Herz wachsen könnte. Beide haben sogar eine „Homestory“. Aber die anderen Figuren, von denen zahlreiche umherhuschen, sind blaß.

Die Handlung umfasst über 600 Seiten, in denen nicht viel passiert, hat insoweit durchaus Längen. Im letzten Fünftel beschreibt Gabraith/Rowling die Begegnung mit einer Todkranken durchaus sensibel und ergreifend. Und auch der Bummelzug nimmt im letzten Fünftel ein bisschen Fahrt auf.

Im Plot geht es um die Modewelt und diese ist glaubwürdig und plastisch abgebildet. Was den Fall an geht: Ich wusste bis kurz vor Schluß nicht, um was es eigentlich geht und wer der Täter ist. Dies ist ein absolutes Plus. Natürlich könnte man im Nachhinein einige Unzulänglichkeiten in Bezug auf Logik anführen ... aber, sie fallen eigentlich nicht ins Gewicht.

Fazit: Man braucht Geduld und der Roman hat erzählerische, jedoch keine sprachlichen Schwächen. Alles in allem hat er mich hintenraus, als ich ihn schon aufgeben wollte, positiv überrascht.

Kategorie: Krimi/Thriller
Verlag: Sphere, 2014
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Dezember 2013
Privatdetektiv Cormoran Strike ist am Ende einer langjährigen Beziehung angelangt und haust derzeit auf einer Campingliege in seinem Büro, als ihm die Personalagentur die Aushilfskraft Robin als Sekretärin vorbeischickt. Die kann er sich eigentlich gar nicht leisten, doch als ein neuer Kunde durch seine Bürotür schreitet, ist er schnell dankbar für ihre Anwesenheit und die Professionalität, die sie an den Tag legt.

Er soll den Todesfall eines Topmodels untersuchen, der zur Zeit als Selbstmord deklariert wird. Anfänglich nicht sehr überzeugt stöbert Cormoran in deren Privatleben herum und rekonstruiert die letzten Tage vor ihrem Tod. Dabei fördert er jedoch Dinge zu Tage, die ihn an seiner vorherigen Einstellung zweifeln lassen und bald erkennt er, dass auch noch andere Menschen in Gefahr sind.

Meine Meinung:

Natürlich war ich sehr gespannt auf diesen für mich ersten Krimi aus der Feder von Joanne K. Rowling, die hier unter dem Pseudonym Robert Galbraith schreibt. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde, so dass ich, wie ich denke, relativ vorbehaltlos, mit dem Roman beginnen konnte.

Dieser steht und fällt meiner Meinung nach mit den beiden Hauptcharakteren Cormoran und Robin. Insbesondere Cormoran ist ein besonders vielschichtiger Charakter, den man ganz gewiss nicht einfach in irgendeine Schublade schubsen kann. Aufgewachsen bei einem drogensüchtigen Groupie hatte er bereits als Kind schon mehr Einblicke in das Leben bekommen, als so mancher Erwachsener in seiner ganzen Lebensspanne und seine Zeit in Afghanistan hat ihn nicht nur durch den Verlust eines Körperteils zusätzlich geprägt. Seine ausgeprägte Intelligenz hat ihm stets genützt, doch im Moment ist er an einem persönlichen Tiefpunkt angekommen.

Es war gut zu verfolgen, wie sehr er innerlich zerrissen ist. Wie sein Wunsch, seine Liebesbeziehung wieder herzustellen mit dem Verstand rang, der ihm ganz klar signalisierte wie zerstörerisch diese Gefühle für ihn sind. Ich habe einen sehr klugen Mann kennengelernt, der sehr viel Stolz besitzt, selbstbewusst und reich an Erfahrung ist und, der auch eine sensible Seite hat, die in den Menschen lesen kann und kleine Gesten durchaus zu schätzen weiß.

Auch Robin ist eine sehr ungewöhnliche Frau. Ihre Begegnung mit Cormoran rüttelt an ihrem vorherbstimmten 0815-Leben, an dem sie verstandesgelenkt festhalten will, während sie gleichzeitig in ihrem Aushilfsjob aufblüht. Sie ist beeindruckend feinfühlig, taktvoll und agiert stets mit besonderer Rücksichtnahme auf ihren aktuellen Chef, den sie zwischendurch immer mal wieder mit ihrem scharfen Verstand verblüffen kann.

Die Spannung in diesem viele Seiten umfassenden Roman wird erst langsam aufgebaut. Die Ermittlungen sind sehr traditionell und beruhen auf vielen Befragungen, die inhaltlich etwas zu Lasten des Actionfaktors gehen, dafür aber den tollen Charakteren mehr Raum und mir als Leser die Möglichkeit geben, diese gerade in diesem ersten Band besser kennenzulernen. Erst auf den letzten 100 Seiten hatte die Spannung dann doch für mich die Grenze überschritten, die mich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen ließen.

Fazit:

Wer Kriminalromane liebt, die mit außergewöhnlichen Charakteren punkten, sollte unbedingt zu "Der Ruf des Kuckucks" greifen. Freunde actionreicher Handlung werden hier allerdings weniger glücklich. Ich für meinen Teil, fühlte mich von diesem ruhigen Kriminalroman rund um den interessanten Ermittler Cormoran Strike gut unterhalten und bin auf jeden Fall neugierig, ob die Autorin die Reihe fortführen wird.
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Nun ist er da, der neue Roman von J.K.Rowling. Diesmal ist es endlich der vor Jahren versprochene Krimi.
Ob die Geschichte mit dem ausgeplapperten Geheimnis der wahren Autorenschaft nun stimmt oder nicht, muss wohl jeder selbst entscheiden. Ich gehöre zu denen, die die Geschichte und nicht an einen Marketing-Trick glauben wollen. Denn ein wenig kann ich schon verstehen, dass sie einfach nur eine Geschichte erzählen wollte, ohne den Druck von vermutlich Millionen Lesern, Funk- und Fernsehen, Kritikern usw. auf den Schultern zu spüren. Denn seien wir mal ehrlich: würden wir mit diesem Wissen um den extrem hochgesteckten Erwartungen überhaupt etwas zu Papier bringen können? Ich vermute mal eher nicht, ist doch schon eine Rede vor Familienmitgliedern an Omas 80. Geburtstag oder ein Referat vor der Klasse zu halten ein Grauen, durch das wir alle schon gegangen sind.

"Der Ruf des Kuckucks" ist ein klassischer Detektiv-Krimi. Beim Lesen fühlte ich mich stark an die alten Noir-Krimis mit Humphrey Bogart erinnert. Der gebrochene, problembelastete, dem Alkohol zu sprechende Schnüffler, dort die schöne Frau, die ergebene Sekräterin und dann der alles veränderte mysteriöse Fall, diesmal um den Selbstmord eines weltberühmten Models.

Ich fühle mich sehr gut unterhalten. Der Anfang war ein wenig holprig, der Stil ungewohnt, Cormoran mir nicht symphatisch, doch mit der Zeit bin ich mit ihm warm geworden. Die Charaktere insgesamt sind gut beschrieben, haben Tiefe und viel Raum und sind nicht langweilig.

"Der Ruf des Kuckucks" ist aus heutiger Sicht, ein eher "altmodischer" Krimi: wenig Blut, Dialoglastig, kein kranker Folter-Psycho-Serienmörder. Manche werden das als "langweilig" empfinden, ich fand es herrlich. Dafür schildert Galbraith/Rowling das Leben im Rampenlicht, die Verstrickungen der Figuren und das Leben in London. Gerne bin ich Cormoran gefolgt, sowohl durch London, als auch seinen Erinnerungen. Einige Charaktere bzw. Einzelheiten haben für mich einen Bezug zu wahren Begebenheiten z.B. musste ich öfter an Amy Winehouse und Pete Doherty denken. Auch Kate Moss und Naomi Campell scheinen aus meiner Sicht Pate gestanden zu haben.

Ich kann nur hoffen, das Rowling weiterschreibt, so wie es ursprünglich geplant war. Ich würde Cormoran und Robin gerne weiterbegleiten.

Leider ist es so, dass egal was Frau Rowling in Zukunft noch schreiben wird... sie wird die in sie gesteckten Erwartungen bei vielen nicht erfüllen können. Das ist schade, denn sie hat einen guten, wenn nicht sogar sehr guten, Krimi geschrieben. Ich habe ihn gerne gelesen und warte sehnsüchtig auf das nächste Werk. Ich kann das Buch allen empfehlen, die einen nicht vor Blut triefenden und vor Leichen überfüllten Krimi lesen möchten. Auch auf unnötige seitenweise beschriebene Sexszenen wurde verzichtet.

Update 4.7.2014: Juhu! Es wird einen zweiten Teil geben! Die deutschsprachige Ausgabe erscheint im Oktober 2014 und wird Der Seidenspinner: Roman heißen. Ich freu mich!
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am 16. Juni 2016
Von J.K. Rowling habe ich sowohl die Harry Potter-Reihe als auch "Ein plötzlicher Todesfall" gelesen. Zu ersterem gibt es nichts hinzuzufügen und auch letzteres hat mir sehr, sehr gut gefallen. Weil ich auch sehr gerne Krimis lese, habe ich nun mit der Cormoran Strike-Reihe begonnen.

Die Geschichte hört sich zunächst an wie ein 0815-Krimi: Ein Model stirbt, ein Selbstmord, der Bruder ist skeptisch und beschäftigt den etwas eigentümlichen Privatdetektiv Cormoran Strike. Mit Hilfe seiner Sekretärin Robin soll er den Fall aufklären.
Wie einige Mitrezensenten bereits beobachtet habe, zieht sich der Roman zum Teil sehr in die Länge. Dem kann ich nur zustimmen. Das Buch hat etwa 650 Seiten und bis zur Hälfte (!) tut sich tatsächlich gar nichts. Man verfolgt bis dahin den Hauptcharakter Cormoran bei den Gesprächen mit verschiedenen Personen aus dem Umfeld des Models. J.K. Rowling geht häufig auf die Vergangenheit Cormorans ein, beschreibt die handelnden Personen etwas näher, bleibt aber eher an der Oberfläche. Die sympathische Robin wird vor allem zu Beginn näher vorgestellt, dahingehend, dass man als Leser schon das Gefühl hat, sie wird eine größere Rolle spielen. Später wird sie allerdings mehrere Kapitel lang kaum erwähnt oder lediglich "gestreift". Das finde ich sehr schade.
Erst zur zweiten Hälfte des Buches kommt der Roman dann mit vereinzelten Hinweisen ins Rollen. Bis dahin hat man das Gefühl, Cormoran Strike hätte ebenfalls nicht die geringste Ahnung Richtung Auflösung des Falls, welche schließlich in einer Schlüsselszene etwa 100 Seiten vor Ende erfolgt. Es wäre vermutlich unterhaltsamer gewesen, man hätte Cormorans Weg dahin oder den Spuren denen er genau nachzugehen gedenkt, etwas näher mitverfolgen können. Womöglich wäre die erste Hälfte nicht ganz so langatmig und ermüdend gewesen. Das Ende hat dann aber doch sehr überrascht und die Autorin hat die Umstände des (Selbst-)Mordes gut und geschickt verknüpft.
Nun noch kurz zum Hauptcharakter: Cormoran Strike fällt mir etwas schwer einzuordnen, man erfährt viel von seiner Vergangenheit (beruflich und privat) und von seinem Aussehen. Dennoch bleibt er ein wenig undurchsichtig. Beabsichtigt oder nicht, ich finde es ein wenig unangenehm so gar nicht zu wissen, was man von einer so präsenten Hauptperson erwarten kann.

Vor allem nach dem Lesen von "Ein plötzlicher Todesfall", sehr gut erzählt, mit sehr ausgereiften und geschliffenen Personen, Geschichten, Konstellationen und Beziehungen, habe ich mit von "Der Ruf des Kuckucks" etwas mehr erwartet. Am Ende ist es doch fast nur ein 0815-Krimi geblieben. Es stellt sich aber auch die Frage, ob ein Krimi überhaupt irgendwie einzigartiger oder ungewöhnlicher sein kann/soll/muss. Auf jeden Fall ist dieser Roman gut, angenehm und flüssig geschrieben. Ich habe mich durchaus unterhalten gefühlt, auch während der "ruhigeren" Passagen, in der Erwartung, dass da noch was kommen wird. Für Zwischendurch, zur Unterhaltung, vor allem wegen des überraschenden Endes zahlt es sich aber trotzdem aus, das Buch zu lesen!

Wenn es ginge, würde ich dem Buch 3 1/2 Sterne geben, da es mir schwer fällt zwischen 3 und 4 zu entscheiden. 3 sind es letzten Endes geworden, weil ich sicher bin, dass J.K. Rowling die erste Hälfte des Buches etwas spannender oder ansprechender gestalten hätte können. Nachdem es aber noch weitere Teile der Cormoran Strike-Reihe gibt, ist da bestimmt noch Platz nach oben.
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TOP 500 REZENSENTam 29. Januar 2014
Inhalt:
Das berühmte Model Lula Landry hat sich von ihrem Balkon gestürzt, für die Polizei steht sehr bald fest, dass es sich um einen Suizid handeln muss. Doch Lulas Bruder kann und will das nicht glauben, also engagiert er den verschuldeten, frisch von seiner Partnerin verlassenen, seit Wochen auftragslosen Privatdetektiv Cormoran Strike, der das Motiv und den Täter aufdecken, den Fall aufklären soll. Strike dringt immer tiefer in die glamouröse Welt der Reichen und Schönen ein und bringt sich bald selbst in Gefahr.

Mein Eindruck:
Ich liebe die Harry Potter-Romane und habe auch 'Ein plötzlicher Todesfall' mit Begeisterung gelesen. Deshalb fiel es mir recht schwer zu akzeptieren, dass mir 'Der Ruf des Kuckucks' nicht gefallen hat. Das Buch ist sehr gut geschrieben, liest sich flüssig. Personen, Orte und Situationen werden sehr genau und detailliert beschrieben, die Protagonisten wurden sehr lebendig und überzeugend charakterisiert. Doch der Inhalt konnte mich leider gar nicht begeistert, ich fand das Buch eher unspektakulär, mich hat nicht interessiert, wie die Geschichte weitergeht, wie der Fall gelöst wird, was aus den Protagonisten wird.

Mein Resümee:
Für mich war 'Der Ruf des Kuckucks' inhaltlich eine Enttäuschung. So sehr ich J.K. Rowling eigentlich mag, ich werde wahrscheinlich keinen weiteren Krimi von ihr lesen.
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am 19. August 2015
Zum Glück hatte ich das Buch nicht gekauft sondern in einem öffentlichen Bücherschrank entdeckt . Ansonsten wäre es schade um das Geld gewesen.

Die Geschichte und die Lösung des Falls sind ja ganz interessant, aber die Darstellung zieht und zieht sich endlos und mit völlig überflüssigen Ausschweifungen, Erklärungen und Beschreibungen dahin. Nichts ist auf den Punkt gebracht und Spannung entsteht so beim besten Willen nicht.

Die dargestellten Personen sind interessant und recht gut dargestellt. Die psychischen Profile angesichts der Erlebnisse, die sie in früheren Jahren gehabt haben und die zu ihrer Charakterformung geführt haben sind durchaus glaubwürdig und gut ausgedacht. Aber auch hier wird die "Suppe in gleicher weise immer wieder aufgerührt und dargestellt" so dass es eine endlose Wiederholungsschleife wird.

Ich kann dieses Buch nicht empfehlen, da es schlichtweg spannungsarm und langweilig ist, was, je weiter man liest, schlimmer wird. Ich finde diesen Krimi deutlich unterdurchschnittliche Literatur.
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am 18. Februar 2016
Nachdem ich zuerst skeptisch war, durch die vielen negativen Rezensionen, hat mich das Buch allerdings dann doch sehr positiv überrascht. Für mich war es ein gelungener Spannungsaufbau, gepaart mit einem sehr sympathischen Ermittlerduo. Man darf das Buch nicht mit der Harry Potter Reihe vergleichen, weil es vom Stil her einfach etwas ganz anderes ist und das ist ja letztendlich auch der Grund, warum J.K. Rowling ein Pseudonym benutzt. Einzig ihre Liebe zum Detail hat sie beibehalten, weshalb Dinge die am Anfang unwichtig und nebensächlich erscheinen, am Ende doch der Schlüssel zur Aufklärung sind.
Ich freue mich definitiv darauf, die folgenden Bücher aus dieser Reihe zu lesen und für mich ist es ein netter Auftakt zu einer neuen großen Krimi Serie!
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am 27. Juli 2016
Ein guter Krimi, aber auch nicht mehr. D.h. es handelt sich um die Frage "wer war der Mörder" und "gab es einen Mörder"?
Keinerlei Milieustudie, keine wirkliche Beschreibung von Orten/Gegenden. Keine wirkliche Beschreibung von sozialen Verhältnissen. ABER ein sehr lesenswerter Krimi.
Der absolute Schwerpunkt wurde auf Gespräche des Detektives mit allen möglichen Personen gelegt. Allerdings sehe ich nicht direkt eine klare Weiterentwicklung oder Aufhellung der möglichen Tat sondern eher an eine aneinander Reihung dieser Gespräche. Zum Ende hin kommt dann die unvermeidliche Aufklärung und Beweise die man als Leser teilw. kaum, teilw. gar nicht erahnen konnte. Ganz im Stile von A. Christie.
Wie gesagt, gut zu lesen, sicher nichts schlechtes. Eine sehr gute Urlaubslektüre. Aber nichts was einem länger hängen bleibt.
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am 21. Dezember 2014
Cormoran Strike, ehemaliger Militärpolizist, Kriegsveteran, eher mäßig erfolgreicher Privatdetektiv, ist pleite und ohne Wohnung, nachdem er sich gerade wieder einmal von seiner Freundin getrennt hat.
Also kommt ihm der Auftrag des Anwalts John Bristow gerade recht. Er soll den Tod des berühmten Models Lula Landry untersuchen, die vom Balkon ihres Appartements im Londoner Stadtteil Mayfair gestürzt ist. Die Polizei hielt es für Selbstmord, aber Bristow, ihr Bruder, ist überzeugt, dass es sich um Mord handelt.
Strike begibt sich auf Spurensuche in die Welt der Reichen und Schönen und bringt einiges ans Licht, was eigentlich verborgen bleiben sollte.

Mittlerweile ist bekannt, dass sich hinter dem Pseudonym Robert Galbraith die Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling verbirgt.
Eine Parallele zu ihrem berühmtesten Werk kann man auf jeden Fall ziehen: Sie versteht es, interessante Charaktere zu kreieren, seien sie nun angenehm oder nicht. Cormoran Strike ist auf jeden Fall ein Ermittler, der Sympathien weckt, ebenso seine toughe Assistentin Robin. Man darf gespannt sein, wie sich die Dynamik zwischen den beiden weiter entwickelt - ein nächster Band (Der Seidenspinner) ist ja schon auf dem Markt.

Der Fall selbst gestaltet sich eher ruhig. Die Ermittlungen Strikes bewegen sich hauptsächlich in London, das atmosphärisch lebendig geschildert wird.

Einen Kritikpunkt gibt es für mich: Die Handlung verliert sich leider in den langatmigen Dialogen, auf über 600 Seiten zieht es sich manchmal ordentlich.

Fazit: Solider britischer Kriminalfall mit einer Spur Sozialkritik, dessen Handlung sich leider in langatmigen Dialogen verliert.
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