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In einem Pflegeheim wird eine ältere Dame tot aufgefunden, unverständlich ist die Brutalität des Mordes. Journalist Henning Juul recherchiert in dem Fall, doch zur gleichen Zeit geht eine wahre Hetzkampagne auf seine Schwester, der Justizministerin Trine Juul los. Angeblich soll sie auf einem Parteitag einen jüngeren Kollegen sexuell belästigt haben. Dem nicht genug ist Hennig immer noch auf der Suche nach den Gründen für den Brandanschlag, bei dem sein Sohn Jonas starb. Noch während Henning mit ersten Recherchen im Pflegeheim-Mord beginnt, schlägt der sadistische Killer ein weiteres Mal zu und seine Schwester verschwindet spurlos.

Der dritte Fall um Henning Juul knüpft fast nahtlos an den letzten Band an und Thomas Enger beginnt mit einem rätselhaften Prolog, dessen Hintergründe man erst im Verlauf des Thrillers versteht. Danach steigt der Autor ohne großes Vorgeplänkel in die Story ein und man befindet sich schon nach wenigen Seiten mitten in der Krimihandlung.

Geschickt verbindet der Autor wieder seine verschiedenen Handlungsstränge, in denen nach einiger Zeit auch der Mörder einen Erzählstrang erhält, zu einer komplexen, packenden und flüssig erzählten Geschichte. Dabei versteht es Thomas Enger hervorragend, die Neugier während des Lesens immer auf sehr hohen Niveau zu halten, da er interessante Wendungen zum Ende eines Erzählstrangs legt, die Auflösung stellenweise aber erst einige Kapitel später präsentiert. So fällt es kaum auf, dass dem Thriller ein hohes Spannungspotential fehlt, wobei die Story jedoch keineswegs als spannungsarm bezeichnet werden kann.

Zudem lebt die Story wieder von ihrer Komplexität. Ausgefeilt baut Thomas Enger seinen dritten Fall von Henning Juul auch diese Mal auf. Obwohl der Mörder recht bald Raum in der Geschichte erhält, ist sein Motiv wie auch seine Identität lange Zeit ein Rätsel. Ebenso unergründbar bleibt, wer hinter der Rufmordkampagne von Trine Juul steckt und warum die Geschwister jeglichen Kontakt zueinander meiden. Wer zu Letzterem jedoch eine komplette Auflösung erwartet, wird enttäuscht, hier gibt es nur ein paar Andeutungen. Dies wird sich der Autor wohl für einen seiner nächsten Bände aufgehoben haben. Doch dies ist man ja mittlerweile von den Henning-Juul-Romanen gewohnt, dass diese in Bezug auf Hennings Privatleben nicht abgeschlossen sind.

Fazit: Komplex angelegter wie fesselnder Thriller, der von der ersten Seite an überzeugt. Da übersieht man auch gerne, dass es der Story etwas an Spannungspotential fehlt.
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am 20. Juni 2014
Nachdem der Online- Reporter Hennig Juul im letzten Band auf der Suche nach dem Mörder seinen Sohnes fast ermordet wurde, ist für ihn die Suche im neuen dritten Band noch lange nicht abgeschlossen...
im dritten Band laufen wieder, wie von Thmoas Enger gewohnt, mehrere Handlungsstränge parallel ab. Jeder einzelne für sich bleibt am Ende eines Kapitels meist offen, sodass man immer motiviert ist weiter zu lesen. Was ich persönlich sehr spannend finde.
Zunächst beginnt die Handlung in einem Pflegeheim, wo eine alte Bewohnerin brutal ermordet wurde.Komissar Brogeland wird mit seinem Team hinzugezogen. Auch Hennig Juul nimmt seine Arbeit als Reporter auf und berichtet über den Fall.
Während der Ermittlungen werden dem Leser mehrere mögliche Täter präsentiert. Der Leser bildet sich somit immer wieder neue mögliche Ausgänge des Falles was die Spannung des Buches erhält.
Gut gefallen hat mir, dass auch der Mörder selbst einen Erzählstrang von dem Autor erhält. So bekommt man Einblicke in dessen Motivationen und Psyche. Man erfährt außerdem warum er zum Mörder wurde auch in Bezug auf die Erlebnisse in dessen Kindheit.

Zeitgleich ist Hennings Schwester Trine im Schussfeld der Medien. Als Justizministerin von Schweden haben die Medien es auf sie abgesehen. Sie soll einen Partei- Kollegen sexuell missbraucht haben.
In diesem Erzählabschnitt erfährt man sehr gut, welche Einflüsse die Medien heute ausüben und was sie bewirken können.
Auch diese Erzählung ist sehr spannend und hält für den Leser mehr als nur eine Überraschung bereit.

Der dritte Band mit dem Online- Reporter Henning Juul hat mir sehr gut gefallen. Da Thomas Enger wieder mehrere Handlungsstränge parallel ablaufen lässt ist mit automatisch aufgefordert immer weiter zu lesen.
Sein sachlicher, schneller und vor allem spannender Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und zu keiner Zeit langatmig oder langweilig.
Wieder erfährt man viel über die Hauptcharaktere dieses Buches, die einem nach dem dritten Band allmählich ans Herz gewachsen sind. Man will einfach wissen wie es mit deren Geschichte weitergeht.
Henning wird wieder mit der Suche nach dem Mörder seines Sohnes auseinander gesetzt. Außerdem erfährt man etwas von einem Familien Geheimnis der Juuls über das keiner so wirklich sprechen mag. Hier kann man auf eine Auflösung im vierten Band hoffen.
Der Fall an sich wirkt glaubwürdig und keineswegs konstruiert. Auch Brogeland und sein Polizei- Team haben wieder einen großen Bestandteil dieses Buches.
Die Medienkampagne von Trine Juul ist gut beschrieben und vermittelt dem Leser ein reales Bild der heutigen Macht der Medien.
Auch dessen Ende ist so zu keiner zeit im Buch vorhersehbar.

Henning Juul, den die Vergangenheit noch immer nicht loslässt, ein Mörder der nur ein Ziel verfolgt, die Ermittler, die lange Zeit im dunklen tappen, und nicht zuletzt die spannende Medienkampagne rund um Trine Juul runden diesen Krimi ab und machen aus ihm einen der ganz besonderen. Wir warten alle auf Band vier
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am 26. November 2013
Es sind zwei Handlungsstränge, die Thomas Enger in seinem neuen Thriller zum je roten Faden setzt, mit dem er seine Geschichte des vom Leben mitgenommenen und (fast) zerstörten Journalisten Henning Juul, weiter erzählt.

Sein Sohn tot. Verbrannt. Unter wohl Einwirkung eines bekannten Kriminellen. Doch Juul hat zum einen mit seiner eigenen Trauer zu kämpfen, den Verlust seiner Ehe (und er liebt Nora immer noch überaus) zu verkraften, täglich irgendwie seine Arbeit sinnvoll zu überstehen und die mangelnde Hilfe der Polizei zu verkraften (die ihn nicht wirklich Einblick in jene Akten nehmen lässt, die ihm bei der Aufklärung des Todes seines Sohnes wirklich helfen würden).

Da lassen ihn zwei Ereignisse aufhorchen, den alten Jagdinstinkt wieder aufflackern lassen.

In einem Seniorenheim wird eine alte Frau, ehemals Lehrerin an einem kleinen Ort, brutal ermordet. Mit einer massiven Bibel geschlagen, erwürgt, worauf der Mörder zum Ende hin mit den Stricknadeln der alten, dementen Frau ein unübersehbares Zeichen hinterlässt.

Eine Tote, die von einem kleinen Jungen gefunden, der wie unter Schock zunächst eisern schweigt. Ein zerstörtes Bild auf dem Boden des Heimzimmers, mit an Anhaltspunkten gibt es nicht.

Die Polizei schweigt zunächst, kein Journalist kommt richtig an die Mitarbeiter des Hauses heran, doch Juul findet durch ein Kind und seine persönliche Findigkeit Schritt für Schritt Zugang zum Geschehen, lange aber, ohne sich die Ereignisse wirklich erklären zu können. Während dem ermittelnden Kommissar schwant, dass hier noch nicht das Ende der Morde im Raum steht.

„Zwei Fragen regen sich nach wie vor in ihm. Warum hat der Täter die Bilder ..... zerschlagen? Sind darauf womöglich die Opfer, vorausgesetzt, sie haben es tatsächlich mit einem Serientäter zu tun“.

Motive, die weit in die Vergangenheit zurückreich und tatsächlich zu mindestens einem weiteren Mord führen werden.

Während sich Juuls Schwester Tine, zu der jeden Kontakt verloren hat (ohne sich das erklären zu können, doch auch hier gibt es dunkle Dinge in der Vergangenheit, die Tine massiv schockiert haben), inzwischen beliebte Justizministerin des Landes, einer massiven Verleumdung ausgesetzt sieht. Sie soll einen jungen Politiker sexuell genötigt haben. Und nur Tine weiß, was wirklich geschah.

So geht Juul dem Mord nach, versucht, seine Schwester zu treffen, um zu helfen und so ermitteln die Polizisten um Bjarne Bogland herum unter hohem Tempo unter den Mitarbeitern, Besuchern und Helfern des Seniorenwohnheim.

Mit auftauchenden Themen, wie Kindesmissbrauch, Brudermord (zumindest unterlassene Hilfeleistung) und mangelnder Pflegeversorgung, Themen, die alle zumindest am Rand mit vorkommen. Wobei das zentrale „öffentliche“ Thema Engers sich stark auf die „Hetzjagden“ auf Prominente, vor allem Politiker, einlässt und hier die Rolle der Medien, die Gier nach Sensationen, das blinde Treiben der Betroffenen ohne Rücksicht auf Verluste stark kritisch aufnimmt.

Wobei, das sei nicht verschwiegen, all diese einfließenden Themen doch zuviel des Guten darstellen. Für den Leser wäre, was Tempo und Durchblick bei all den vielen, handelnden Personen angeht, die Beschränkung entweder auf den Mord und seine Motive oder eben auf die politische Intrige samt Medienhetze deutlich entspannender gewesen. Denn letztlich, beide Hauptereignisse des Buches stehen doch unverbunden nebeneinander, bieten ein je eigene Personal auf und hätten, jedes für sich, durchaus das Potential für ein eigenes Buch in sich.

Solide und flüssig, auch mit Tempo erzählt, bietet Enger zwei Themen, die mit Spannung vom Leser verfolgt werden und hintergründige Geheimnisse in sich tragen. Nicht ohne auch im „hin- und Herschalten“ zwischen den „Fällen“ auch für gelinde Verwirrung ab und an zu sorgen.
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am 26. Dezember 2013
Eigentlich wollte ich ja keine Bücher des Autors mehr lesen, nachdem ich von seinem 2. Band seiner Henning Juul-Reihe sehr enttäuscht war. Letztendlich habe ich aber jetzt seinen 3. Band um den Online-Journalisten gelesen und es nicht bereut. Die Geschichte ist gut konstruiert und auch die Figur des traumatisierten Journalisten gewinnt zunehmend an Profil. Gute, spannende Unterhaltung, der wohl auf mehrere Bände angelegte Plot nimmt zunehmend an Fahrt auf. Sinnvoll ist es, wenn man die beiden vorigen Bücher gelesen hat, aber es ist kein unbedingtes Muss, erhöht aber die Lesefreude. Spannende Krimiunterhaltung aus Norwegen, diesmal auch zum Thema Mobbing einer in der Öffentlichkeit stehenden Person mit dem Vorwurf der sexuellen Belästigung.
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am 13. August 2016
„Verleumdet“ ist der dritte Teil der Henning-Juul-Reihe von Thomas Enger. Die Thriller spielen in Norwegen.
Hennings Schwester Trine Juul-Osmundsen ist Justizministerin. Medienwirksam wird ihre Person verleumdet, als ein anonymer Mann sie der sexuellen Nötigung bezichtigt. Trines Karriere und Ehe stehen vor dem Aus. Zeitgleich wird in einem Altenheim eine Dame brutal ermordet. Henning soll den Fall für seine online-Zeitung recherchieren. Außerdem hat Juul immer noch nicht herausgefunden, wer den Brand in seiner Wohnung gelegt hat, bei dem sein kleiner Sohn ums Leben kam.
„Verleumdet“ ist der bislang stärkste Thriller der Henning-Juul-Reihe. Juul tritt als Hauptcharakter immer stärker hervor. Sicher beschreibt Thomas Enger den Arbeitsalltag in einer Redaktion. Die Intrigen, der Stress, die zweifelhafte Moral. Der Mord an der alten Dame gerät bei den verschiedenen Handlungssträngen etwas in den Hintergrund. Dafür drängen sich dem Leser ganz andere Fragen auf: Wer ist der verdammte Feuerteufel, der Hennings Sohn auf dem Gewissen hat? Und welches dunkle Geheimnis birgt Hennings Familie? Band vier heißt „Gejagt“.
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am 19. April 2015
Verleumdet
Herausgeber ist Blanvalet Verlag (11. November 2013) und er hat 384 Seiten.
Kurzinhalt: Ein Mord. Eine Schmutzkampagne. Eine Zerreißprobe für Henning Juul!

Ein brutaler Killer: In einem Pflegeheim wird eine Frau tot aufgefunden. Der Täter muss rasend vor Wut gewesen sein. Eine anonyme Drohung: Justizministerin Trine Juul wird der sexuellen Nötigung bezichtigt. Eine beispiellose Medienhetze beginnt. Dann, die Botschaft: Treten Sie zurück, sonst kommt alles ans Licht. Die Suche nach der Wahrheit: Henning Juul soll den Mord im Pflegeheim untersuchen, doch auch seine Schwester Trine braucht Hilfe. Er macht eine Entdeckung, die nie bekannt werden darf. Und dann schlägt der Killer erneut zu.

Meine Meinung: Dies war schon der dritte Fall um Henning Juul und ich war wieder sehr begeistert. Das Buch ist flüssig und schnell zu lesen. Und der Fall ist wieder so spannend, tiefgründig und voll überraschender Wendungen. Die verschiedenen handlungsstränge verbinden sich am Ende zu einem perfekten Ganzen. Und durch die vielen Sichtweisen ist man auch immer im Geschehen drin. Ausserdem schreibt der Autor so, dass man immer weiter lesen muss, weil man wissen will, wie es weiter geht. Auch die Story ist brisant und man ist nah am politischen Geschehen dran. Ich war begeistert, wie gut der Autor dieses Schmutzkampagne der Presse in Szene gesetzt hat. Man kann davon ausgehen, dass es so in echt auch passieren kann. Und wie schnell ist man auch als Politiker unten, wenn die Presse einmal was ausgegraben hat, da ist es egal, wieviel gutes man vielleicht vorher bewirkt hat. Aber es wird auch am Rande der Pflegemissstand, unterlassene Hilfeleistung und Kindermissbrauch angesprochen, Alles Themen, die zur Zeit bewegen und auch gut zum Hintergrund passen.
Mein Fazit: Ein spannender, gut unterhaltender Krimi aus Schweden. Der Autor übt sehr viel Sozialkritik, aber mehr versteckt. Ich ergebe 5 Sterne und hoffe, dass es noch mehr gute Fälle für Juul gibt.
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TOP 500 REZENSENTam 10. November 2013
Thomas Enger hat mit seinem neuen Buch aus der Reihe um den Journalisten Henning Juul," Verleumdet " seinen bisher besten Band vorgelegt. Dieses Buch ist nicht nur spannend, sondern offenbart dem Leser eine sehr persönliche Seite des Journalisten Henning Juul.

In einem Pflegeheim in Oslo wird eine brutal ermordete alte Frau gefunden. In ihren leeren Augenhöhlen stecken Stricknadeln. Henning Juul soll für seine oneline Zeitung "123nyheter" recherchieren. Dabei trifft er unweigerlich auf seinen Freund Bjarne Brogeland, der mit dem Fall beauftragt worden ist. Der Fall gestaltet sich sehr schwierig, da die Ermordete eine nicht gerade beliebte Person gewesen ist. Für Henning Juul, der parallel zu allem Geschehen immer noch auf der Suche nach dem Mörder seines Sohnes ist, der bei einem Brand ums Leben kam, tun sich weitere Schwierigkeiten auf. Gegen seine Schwester Trine, die amtierende Justizministerin Norwegens, wird eine Hetz,-und Verleumdungskampagne gestartet, an der sich auch seine Kollegen beteiligen. Wie kann er Trine helfen, die sich von Juul nicht helfen lassen will, da ihr Verhältnis sehr unterkühlt ist.

Mir hat dieses neue Buch von Thomas Enger am besten von den drei Büchern gefallen, die bisher aus dieser Reihe erschienen sind. Das Buch beginnt gleich mit einem guten Plot und die letzten 100 Seiten sind dermaßen spannend, dass man es nicht zur Seite legen kann bis der Mörder gefunden ist. Mir gefällt der Schreibstil des Autors sowieso sehr gut, auch weil der Autor an den richtigen Stellen seine Spannungsakzente setzt, so das der Leser immer weiter lesen möchte, um zu erfahren ,wie es weiter geht . Aber auch die persönliche Geschichte von Henning Juul gefällt mir ausgesprochen gut, da in diesem Buch nicht nur die Suche nach dem Mörder seines Sohnes weitergeht, sondern Henning auch tief in seine Kindheit eintauchen muss , da er nach vielen Jahren seine Schwester Trine wiedersieht. Man spürt, dass in dieser Familie ein Geheimnis ist, über das alle Beteiligten nicht bereit sind zu reden. Aus manchen Andeutungen versuchte ich mir ein Bild zu machen, dieses wurde in diesem Buch aber noch nicht bestätigt. Auch die Alkoholsucht seiner Mutter, zu der Henning ein überaus schlechtes Verhältnis hat, wird wieder kurz in das Geschehen eingebaut.
Spannend, sowohl von der privaten Seite, als auch von den Fällen her, hat der Autor es geschafft mich so zu begeistern, dass ich das Buch in zwei Tagen durchgelesen hatte. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall, denn der wird kommen, da viele Aussagen noch von Geheimnissen umgeben sind
Dieses Buch ist durchaus allein lesbar, da aber immer wieder auf die vorhergehenden Bände Bezug genommen wird, macht es Sinn, die Bücher der Reihe nach zu lesen.
Hier noch einmal die Reihenfolge:

1.Sterblich
2.Vergiftet
3.Verleumdet
22 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Dezember 2013
Ich habe bisher noch kein Buch von Thomas Enger gelesen und muss sagen, dass mich sein Schreibstil begeistert. Bodenständig und sachlich beschreibt er alle noch so brenzligen Situationen, ohne das es für mich als Leserin „ungemütlich“ wurde. Leider habe ich die ersten beiden Henning-Juul-Romane nicht gelesen, weswegen mir so manche Info fehlte. Allerdings hat der Autor das Buch so geschrieben, dass die fehlenden Informationen nicht weiter im Vordergrund standen.

Sehr gut fand ich auch die Statements die der Autor im Laufe zu Themen wie „Versorgung der Pflegebedürftigen“ oder „Hetzjagd auf Personen im öffentlichen Dienst“. Diese wurden klar betont und teils ein wenig überspitzt dargestellt, was aber in Ordnung war um den Standpunkt klar darzustellen.

Leider fand ich den Wechsel der Perspektiven ca. bis zur Mitte des Buchs sehr verwirrend. Eigentlich wollte ich mich erst mal in die Geschichte reinfinden, wurde jedoch sogleich mit 3 bzw. 4 verschiedenen Sichtweisen konfrontiert. Auch das Augenmerk auf zwei Hauptstories parallel fand ich ein wenig zu viel. Mir fiel es zwischendurch sehr schwer weiterzulesen, weil ich erst wieder ein paar Kapitel zurückgegangen bin um mich auf den letzten Stand zu bringen.

Das Buch war für mich anfangs ziemlich zäh, jedoch flogen mir die Seiten nach einem guten Drittel nur so davon. Den LeserInnen, die einen guten Krimi lesen möchten, kann ich das Buch empfehlen, aber vorher sollte man die ersten beiden Bände „Sterblich“ und „Vergiftet“ lesen.
Copyright © 2013 by Rebecca H.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Dezember 2013
"Verleumdet" ist nach "Sterblich" und "Vergiftet" der dritte Fall, an dem der Online-Redakteur Henning Juul beteiligt ist und maßgeblich zur Aufklärung beiträgt.

Unterschiedliche Handlungsstränge laufen hier parallel: Zum einen wird in einem Pflegeheim für Senioren Erna Pedersen, eine dreiundachtzigjährige ehemalige Lehrerin tot aufgefunden. Ermordet von einem vor Wut rasenden Täter, der ihr mit Stricknadeln die Augen ausgestochen hat. Zum anderen wird Trine Juul-Osmundsen, Justizministerin und die Schwester von Henning, Headliner auf Seite eins, da sie der sexuellen Nötigung bezichtigt und zum Rücktritt aufgefordert wird. Und zum dritten ist da noch immer der Fall des unbekannten Brandstifters, der dafür verantwortlich zeichnet, dass Henning Juuls Sohn Jonas in den Flammen umgekommen ist.

Im Fall seiner Schwester und bei der Suche nach dem Feuerteufel ist der Protagonist natürlich persönlich involviert, das liegt auf der Hand. Zumal sich offenbar außer ihm niemand darum kümmern will. Anders sieht es im Fall der ermordeten Lehrerin aus, denn hier leitet Kriminalkommissar Bjarne Brogeland die Ermittlungen, dem Juul bei seinen Recherchen über den Weg läuft. Die beiden Männer kennen sich seit vielen Jahren, und da die Polizei auf eine Mauer des Schweigens stößt und keine Ergebnisse vorweisen kann, bittet Brogeland seinen alten Freund um Mithilfe.

Wie bereits in den beiden Vorgängerbänden der Reihe präsentiert sich auch in "Verleumdet" die Hauptfigur Henning Juul als hartnäckiger Ermittler, der auch vor unkonventionellen Methoden nicht zurückschreckt. Was die beiden im Vordergrund stehenden Fälle angeht, balanciert der Autor Thomas Enger gelungen zwischen den öffentlichen Interessen und der privaten Motivation seines Protagonisten. Dazu kommt ein Schuss Familiengeschichte bzw. -tragödie, damit der persönliche Hintergrund Juuls an Kontur gewinnt.

Keine Frage, Thomas Enger hat eine spannende Geschichte mit einem sympathischen Protagonisten geschrieben, aber den Versuch, die beiden Fälle, die für sich allein bereits genügend Potenzial haben, zu verbinden, finde ich allerdings nicht hundertprozentig gelungen. Hier hat der Autor meiner Meinung nach einen Tick zu tief in die Klischee-Kiste gegriffen und dem guten Gesamteindruck leider einen leichten Dämpfer verpasst.
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am 22. Dezember 2013
Ich kann an diesem Buch nur wenig aussetzen, es beginnt wie immer mit einer spannenden Handlung.

Flüssig geschrieben, mich stört es auch nicht wenn 2-3 Handlungsstränge nebeneinander laufen, wir sind ja nun mal nicht doof und können diesen auch folgen (deshalb verstehe ich nicht die Kritik an den Handlungssträngen) - sowas kann die Sache auch spannender machen !

Ein ganz klein wenig hat mich auch die Geiselnahme gestört, wie ein Rezensent schon schrieb, der Mann war rasend und ist dann eigentlich "lammfromm". Ich denke dies hätte man ein wenig mehr durchdenken können, es war dann ein wenig schnell am Ende als wenn dem Autor ein Seitenlimit gesetzt wurde das er einhalten sollte.

Ansonsten aber schöner, guter Thriller - man ist wieder gespannt wie es weitergeht - ich hoffe wir müssen nicht zu lange warten......
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