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Kundenrezensionen

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am 4. März 2012
Wer ist der beste Bond-Darsteller? Connery, Moore, Brosnan, Craig? Aber nicht nur die Filme mit dem legendären Superagenten werden intensiv diskutiert. Auch die Romane, die nach dem leider viel zu frühen Tod von Schöpfer Ian Flemming erschienen sind, werden von der treuen und großen Fangemeinde kritisch beäugt, ob die Fackel würdig weitergetragen wurde. Die Wahl der Flemming-Erben den Thriller-Autor Jeffrey Deaver, der u.a. mit seiner Lyncoln Rhyme-Serie ständiger Gast auf den Bestsellerlisten ist, mit einer Fortsetzung zu beauftragen, sorgte dabei schon im Vorfeld für Spannung und hohe Erwartungen.

Im Gegensatz zum 2008 erschienenen Bond-Roman von Sebastian Faulks "Der Tod ist nur der Anfang", der in den 60iger Jahren spielte, geht Deaver mit den Filmen konform und verlegt die Handlung in die Jetzt-Zeit. Also agiert Bond in der Ära nach dem 11. September, die vom Kampf gegen den Terror geprägt ist. Es ist aber auch das Zeitalter der Globalisierung, welches maßgeblich durch das Internet und moderner Kommunikation geprägt wird. Deavers Bond ist kein sprücheklopfender Schönling, sondern eher wortkarg und ein perfekt vorbereiteter Profi, der seine Gegner gründlich analysiert und bei Bedarf auch googelt. Dabei greift er mitunter sogar öfters zu IPhone und Laptop als zur Waffe. Auch bei Frauen kommt er nicht so oft zum Schuss, wie man es von dem smarten Womanizer eigentlich erwartet.

Deaver bedient sich zwar vieler klassischer Bond-Elemente, scheut sich aber nicht diese auch zu varieren. So ist beispielsweise Q auch kein verschrobener Tüftler, sondern eine Technikabteilung innerhalb des MI5. Natürlich gibt es einen mächtigen und gefährlichen Gegenspieler mit einem tödlichen Handlanger, aber was Art und Ausmaß des Bedrohungsszenarios anbetrifft, tappen Bond und Leser ungewöhnlich lange im Dunkeln. Wie üblich bei Deaver, spielt der Roman innerhalb weniger Tage. 007 hetzt dabei von Schauplatz und Tatort, um eine drohende Katastrophe zu verhindern. Ähnlichkeiten mit der erfolgreichen TV-Serie "24" sind nicht nur beim knappen Zeitrahmen offensichtlich und wohl auch beabsichtigt. Wie dessen Protagonist Jack Bauer wird auch James Bond mitunter zu fragwürdigen und riskanten Entscheidungen gezwungen, um sein Ziel zu ereichen.

Actionfans könnten vielleicht etwas über den relativ unspektakulären und etwas frühzeitigen Showdown entäuscht sein, aber dies wird im anschließenden Schlussakt durch einige Überraschungen und Wendungen sofort kompensiert, die typisch für Deavers Stil sind. Zu kritisieren wäre gegebenfalls noch, dass James Bond zu perfekt dargestellt wird. Er durchschaut jede Intrige und Verschwörung und findet selbst in aussichtslosen Situationen immer eine Lösung. Aber mal ganz ehrlich, genau so wollen wir diesen Superagenten doch eigentlich auch haben, oder?

"Carte Blanche"mixt insgesamt einen durchaus spannenden Cocktail und verschmelzt dabei die aktuelleren Kinoversionen von Pierce Brosnan und Daniel Craig zu einer Neudefinition einer legendären Romanfigur. Zwangsläufig weicht diese Interpretation von Flemmings Vorlage ab und mag deshalb bei Puritanern bzw. Fans der Originalversion weniger Zustimmung finden. So wie Frank Millers Batman aus 1985 sich sehr von Bob Kanes Batman aus den 30iger Jahren unterscheidet, sind solche Änderungen aus kreativer Sicht aber oft unvermeidbar, um etwas angestaubte Charaktere glaubwürdig und nicht zuletzt auch lukrativ in ein neues Zeitalter und auch anderes Medium zu transportieren.

Wichtig ist dabei, dass die Essenz und Faszination des Kultobjektes nicht verloren gehen! In dieser Hinsicht macht "Carte Blanche" vieles richtig und die Mission ist als erfolgreich zu bezeichnen.
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am 8. Juli 2012
Jeffery Deaver ist sicherlich kein schlechter Schriftsteller und als ich nun hörte, dass er einen Bond-Roman geschrieben hatte entschloss ich mich CATE BLANCH zu lesen. Die neueren Bond Filme sind ja ganz okay, haben aber nichtviel mit der Romanfigur von Ian Flemming zu tun. Also war ich gespannt auf Deavers Bond.

CARTE BLANCHE zeigt einen Bond, wie man ihn aus den Filmen kennt. Der Autor greift die Konzepte der Filme auf (ein übermächtiger Gegner, Jagd nach dem Bösen Buben durch einige Länder, Kumpel FelixLeiter von der CIA ist mit dabei und natürlich kann Bond den Fall lösen) und versucht dies in einen neuzeitlichen Roman zu packen. Gut gefallen hat mir, das James Bond zwei wichtige Waffen hat: seine Walther PPS und sein Smartphone. Denn als Spion des 21. Jahrhunderts hat man gut einhundert Überwachungs- und Spionageapps auf seinem Phone und bespitzelt damit seine Feinde. Natürlich ist da noch Bonds brillanter Verstand und die Frauengeschichten dürfen auch nicht fehlen. CARTE BLANCHE erzählt also auf 530Seiten eine rasante Agentengeschichte.

Deavers Schreibstil ist gut und flüssig, die 72 Kapitel kurz gehalten. Der Spannungsbogen schwankt zwischendurch und wird leider nicht ständig auf hohem Level gehalten. Ist natürlich auch schwierig, denn als Leser weiß man ja, dass unser guter 007 James Bond sich aus jeder brenzligen Situation befreien wird. Schade nur ist, dass James Bond in diesem Buch total austauschbar ist. Hätten die bekannten Hauptfiguren (Bond, M, Moneypenny, Leiter usw.) einen anderen Namen könnte dies eine x-beliebige Spionagestory über einen x-beliebigen Helden sein.

Deswegen nur 3 Sterne
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am 25. Mai 2016
Bond, James Bond - (und) der Mann, der an Alles denkt.

Bond ist mit Zweifeln an seiner Herkunft beschäftigt, hat einen sehr fordernden Fall, aber ganz wichtig ist, M hält ihm den Rücken frei. Nebenbei ärgert sich Bond darüber, daß eine attraktive Frau eine nette Geste (Tür aufhalten) nicht einfach als nette Geste nehmen kann. Da diese Frau auch seine Partnerin ist, braucht es lange, bis sie ihn akzeptiert und erkennt, daß er eben kein Chauvinist ist und auch nicht der Typ, der gedankenlos Menschen "killt".
Vertrauen, Verrat, Terror - Sachen mit denen Bond kämpft, allerdings ist er nicht der Alte, sondern ein Bond, der in der aktuellen Welt lebt und kämpft, mit den Mitteln der heutigen Welt.
Kurz, ein Buch, das so spannend ist, daß man es erst nach der letzten Zeile wieder weglegen möchte.
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am 18. März 2012
Der Roman steigt gleich mit einer spannend erzählten Action-Sequenz - James Bond verhindert einen Anschlag auf einen mit Gefahrgut beladenen Güterzug - ein. Nun bleiben über lange Zeit der Hintergrund sowie der Zweck dieses Anschlags unklar. Es ist nichts so, wie es vordergründig erscheint - und genau hieraus resultiert die Spannung der Geschichte. Gemeinsam mit dem Protagonisten begibt sich der Leser nun an die unterschiedlichsten Schauplätze, um eine zunächst undefinierte Gefahr, die von Bösewicht Severan Hydt auszugehen droht, abzuwenden. Schnell wird klar, dass Bond mit Hydt und dessen gerissenen Partner Niall Dunne zwei intelligente Antagonisten gegenüberstehen. Es bleibt sehr lange unklar, was die beiden tatsächlich planen, es gibt zahlreiche überraschende Wendungen und auch das Ende ist so nicht vorhersehbar.
Deaver bleibt bei seinem ersten James-Bond-Roman seinem typisch mitreißenden Schreibstil treu und überführt Bond ins 21. Jahrhundert, ohne dabei die bondtypischen Charaktereigenschaften aufzugeben. Zahlreiche technische Spielereien, Verfolgungen, Kämpfe, schnelle Autos und schöne Frauen, all das wird zusammengefügt zu einer rasant erzählten Geschichte, die innerhalb weniger Tage spielt. Für mich stellt die Kombination aus Jeffery Deaver und Bond-Roman eine sehr gelungene Symbiose dar.
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am 4. März 2012
Dem Autor Jefferey Deaver wurde 2004 für einen seiner Thriller der Ian Fleming Steel Dagger Award verliehen. In seiner Dankesrede erwähnte er seine Bewunderung für Flemings Werke und wurde kurze Zeit später gebeten, einen neuen James Bond Roman zu schreiben.
Carte Blanche ist ein rasanter, ungeheuer spannend geschriebener Roman, der die Person des bekannten Agenten 007 in die aktuelle Zeit versetzt. Wie in den aktuelleren Filmen ab Goldeneye ist ein hoher Aktualitätsbezug gegeben. Bond wird für eine neue, streng geheime Einheit gewonnen, deren ausschließliche Aufgabe der besondere mit allen Mitteln durchzuführende Schutz des britischen Königreichs ist. Kurze Zeit später wird eine verschlüsselte Botschaft aufgefangen. Darin wird ein Anschlag mit Tausenden Opfern angekündigt, britische Interessen sollen deutlich berührt sein. Bond wird mit dem Fall betraut und erhält dafür eine Carte Blanche, die besagt, dass er sich an keinerlei Vorschriften halten muss.
Da ich bisher die Thriller von Deaver gerne gelesen habe, war ich sehr neugierig, wie der Autor diese Herausforderung gelöst hat. Sehr gelungen ist die Antwort. Kaum drei Tage habe ich für das Buch gebraucht und Unterbrechungen fielen wirklich schwer. Die Geschichte spielt an wenigen Tagen und die Erzählung ist vom Tempo extrem mitreissend, man rätselt mit, fiebert mit und wird mit dem Hauptakteur lange im Dunkeln gelassen, was das eigentliche Ziel des Verbrechers ist. An einigen gekonnt eingestreuten Überraschungen erkennt man die typische Handschrift Deavers, die diesen Bond Roman aus den Standard Spionage Romanen herausstechen lassen. Natürlich finden sich auch die üblichen Zutaten, wie schöne Frauen, teure Uhren, Autos, bestimmte Drinks usw. Außerdem finden man wie üblich den mächtigen Bösewicht und seinen schlauen Handlanger, Bond selbst wird sehr perfekt und fast als zu schlau dargestellt - genau wie die Charakterzeichnungen der Personen nicht wirklich in die Tiefe gehen. Das sind Dinge, die man kritisieren könnte. Für einen Spannungsroman halte ich sie aber nicht für entscheidend. Da ich mich auf einen spannenden, typischen Bondthriller gefreut habe und der zusätzlich in die aktuelle Zeit geschickt eingebunden wurde, bin ich absolut begeistert und gebe die volle Punktzahl.
Fazit: Ein sehr spannender, überraschender Thriller mit den typischen Bond Zutaten. Wer sich an den vielen Klischees nicht stört, bekommt hier beste Unterhaltung!
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am 12. März 2012
Leider vergeigt Deaver auch gleich den Anfang des Romans, in dem Bond gegen einen Profi-Terroristen das Attentat auf einen Giftzug in Serbien verhindert. Es gelingt ihm nicht - und das ist bei Action-Szenen nun mal wichtig -, ein Gefühl für den Raum zu vermitteln. Dadurch baut sich beim Lesen der Suspense nur mangelhaft auf. Außerdem stimmt das Timing nicht. Im Film würde man sagen: Der schlechte Schnitt hat die Szene ruiniert. Bei Fleming hingegen sind sense of location und Timing so perfekt, daß sie einem auch heute noch den Schweiß auf die Stirn treiben.

Deavers technische Recherchen sind beeindruckend. Er arbeitet überzeugend die aktuellen Technologien ein und läßt Bond sie nutzen. Insofern ist "Carte Blanche" ein zeitgemäßer Thriller. Wichtigstes Gadget ist ein "IQ-Phone", vollgestopft mit Apps, für die man morden würde.

Manchmal trifft Deaver den Ton ganz gut, aber dann haut er immer wieder so peinlich daneben, daß es der Sau graust. Etwa in Bond zugeschriebenen Äußerungen wie "Ich fühle mich fast wie Lehman Brothers." Einmal verzichtet Bond sogar darauf, einen Gegner zu töten, und schießt ihn nur in den Arm. Häh? Diese Milde hat er wohl aus Afghanistan mitgebracht. Den Chauvinismus, den Kritiker Fleming zu Recht vorgeworfen haben, hat Deaver "seinem" Bond ausgetrieben. Doch genau dieser Chauvinismus hat die Figur so überzeugend gemacht. Bond als politisch korrekter, für Gleichheit eintretender, nicht-sexistischer Nichtraucher funktioniert genausowenig wie Philip Marlowe als glücklich verheirateter Millionärinnengatte.

Der manchmal an Rassismus grenzende Chauvinismus von 007 spiegelte vortrefflich die Arroganz des untergehenden Empire und ist deswegen nicht nur mentalgeschichtlich hoch amüsant. Er schuf einen eigenen Kosmos, einen Themenpark, den man Testosteronland nennen könnte. Flemings Bond ist nicht der unbesiegbare Snob der meisten Filme. Er ist ein Mann mit einer Sozialisation und tiefen inneren und äußeren Wunden. Er hat manchmal Angst, und Fleming beschreibt seine Furcht minutiös. Durch seine Kunst, einen dreidimensionalen Charakter zu schaffen, wurde Bond erst zu dem Mythos, den der Film auf ein eindimensionales Klischee herunterkürzte. Die literarische Vorlage ist bedeutend vielschichtiger als die dem jeweiligen Zeitgeschmack angepaßten Film-Bonds. In "Dr. No" hat er sogar Angst um seinen Job, weil er am Ende von "From Russia With Love" einen Kampf gegen eine ältere Frau verloren hat. In "Thunderball" ist er körperlich so angegriffen, daß M ihn zur Kur in eine Gesundheitsfarm schickt. Und der oft skrupellose Frauenheld verliebt sich manchmal so sehr, daß er dafür seinen Job gefährdet oder hinschmeißen will (Tracy, Domino, Vesper, Kissy). Er ist Held und Anti-Held in einer Person (Fleming schrieb zur selben Zeit wie die Autoren John Osborne und Kingsley Amis, die die angry young men in die britische Literatur brachten).

Deavers Bond ist blaß, ein Pappcharakter, dessen Emotionen aufgesetzt wirken. Ein Typ, der einen nicht wirklich interessiert - wie die Knatterchargen in Deavers überschätzten Thrillern. Ein weiteres Manko: Das Buch ist zu lang, bisher der längste Bond-Roman überhaupt. Deaver labert zuviel herum, läßt Bond bei Verfolgungsjagden geradezu schwachsinnig über Kugelausstoß oder Entfernungen meditieren. Der britische Kritiker Ivan Radford bringt es auf den Punkt: "wie ein Mathematiklehrer mit einer Kanone". Dem kann man ausweichen, indem man zur gekürzten Hörfassung greift. Das Hörbuch ist bei Random House Audio erschienen und 403 Minuten lang. Das richtige Bond-Feeling garantiert Sprecher Dietmar Wunder, der Daniel Craig synchronisiert. Und da ich ja für die billigsten Kalauer zu haben bin: Herr Wunder erzählt den Roman ganz wunderbar.

Was ist nun nach all dem Rumgemaule das Fazit? Soll man den Roman lesen oder nicht? Ja, verdammt. Schließlich haben wir Bond-Fans uns auch "Moonraker" oder "Quantum of Solace" angesehen. Und - M sei meiner Seele gnädig - John Gardner gelesen.
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am 9. Januar 2014
Der Roman Carte Blanche erzählt eine spannende Spionage-Kriminal Story und das gut und unterhaltsam. Die Figur des James Bond wie Ian Fleming sie geschaffen hat, wird angemessen in die heutige Zeit übertragen und mit einem dem angepassten modifizierten Charakter versehen. Da ich alle Bond Romane Ian Flemings gelesen und sämtliche Bomd Filme gesehen habe, halte ich den Versuch, Bond als Romanfigur auch 50 Jahre nach dem Tod ihres Schöpfers fortleben zu lassen, für gelungen - gelungener übrigens als die "Neuschaffung" des James Bond in den Filmen Casino Royal, Quantum of Solace, Skyfall.

Die Story ist Action reich, der Grundplot plausibel und die Erzählweise und der Schreibstil sind angenehm und unterhaltsam zu lesen. Etwas blass ist die Figur des "Hauptbösewichts", aber die Charakterisierung seines Handlangers und der übrigen handelnden Personen ist gelungen und in meinen Augen für einen Roman dieses Genres nicht zu oberflächlich.

Soweit hier kritisiert wurde, es werde zu viel Werbung für Produkte gemacht - nun, das war auch schon in den Romanen von Ian Fleming so. Auch dort sah Bond auf seine Rolex Submariner und fuhr einen Bentley etc. Lediglich i(Q)Phones und derartiges Spielzeug gab es damals eben noch nicht. Ach so, in Sachen Ausstattung von James Bond: Ja, er trug in den Romanen von Ian Fleming eine Rolex (und eben keine Seiko, Casio oder Omega - wie in vielen Filmen), nur einem Kerl wie James Bond das 34 mm Modell der Rolex Oyster Pepetual Date an den Arm zu schreiben ist ein Unding! Das ist eine Uhr für Jünglinge und Damen, aber nicht für James Bond! Da hätte es schon eine Explorer II als 42mm Modell sein sollen, denn schon die Rolex Submariner der 1950er Jahre hatte ja einen Gehäusedurchmesser von 40mm.

Wer eine spannend erzählte Story um einen in die heutige Zeit passenden "Superhelden" James Bond lesen möchte, dem sei das Buch durchaus empfohlen.
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am 20. März 2013
Ich hatte mich auf dieses Hörbuch sehr gefreut, da ich die Romane von Deaver bisher klug und unterhaltsam fand. Nach dem letzten James-Bond, den ich für sehr gelungen hielt, war ich neugierig, wie Deaver seine "Hommage" an Ian Flemming wohl verpacken würde. Obwohl Dietmar Wunder sein Bestes gibt, fühlte es sich für mich an wie die Nacherzählung der Version auf Zelluloid. Schade.
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am 25. Juni 2012
Leider gelingt es Deaver nicht das typische Fleming Feeling zu erzeugen. Insgesamt wirkt das Buch eher wie eine etwas schlechtere Forbes Kopie mit schnell herunter geschriebener Handlung. Charaktere der Bösewichter und Mitstreiter sind nicht durchgängig herausgearbeitet, sondern bleiben eher an der Oberfläche. Es fehlt der der Hang zur Selbstironie bei Bond ( er nimmt sich seine Gelegenheiten und Frauen und überlegt keine eheähnlichen Verbindungen ) und nur Apps sind eher futuristische Gags als Erfindungen von Q. Gerade bei Bond erwarte ich Dinge, die es auch im Ansatz heute noch nicht gibt, wie ich es aus den alten Filmen kenne. Peinlich auch die Werbung durch alle möglichen Markenaufzählungen.Bond hat alles aus der Oberklasse, das braucht man nicht aufzuzählen. Der geneigte Leser kennt sich hier aus und braucht keine Belehrungen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Dezember 2013
Jeffry Deaver versetzt James Bond kurzer Hand ins 21. Jahrhundert und landet einen Volltreffer.

Bond wird nicht nur als knallharter Agent und Womanizer gezeichnet - er zeigt auch menschliche Verwundbarkeit.

Der Plot ist durchgehend als Pageturner konzipiert. Wer am Schluss der Hauptbösewicht ist, kann man vorher wirklich nicht ahnen. Allerdings führt Deaver die Leser auch manchmal an der Nase herum. Doch das hat auch Agatha Christie schon mal getan. Und der Spannung tut es keinen Abbruch.

MIr gefällt, wie Deaver seinen Helden in Szene setzt, mit rauer Schale und weichem Kern.
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