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am 27. August 2017
Spannend, super Beschreibung von Landschaften und den regionalen Eigenarten. Und immer spannend! Ich kann nicht genug davon bekommen. Auch im Original sehr gut zu lesen
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am 6. Februar 2015
Von einem Helden wie Jack Reacher erwartet man mehr. In diesem bisher schwächsten Teil der Serie wandert er über hunderte von Seiten hinweg zwischen zwei sehr unterschiedlichen Orten hinterher, weil er der Meinung ist, dass mit der Stadt namens Dispair etwas nicht stimmt. Zwischen seinen langatmigen Spaziergängen befragt er immer wieder dieselben Leute, ohne das er etwas erfährt, das Tempo oder gar Spannung in die Story bringt. Immer wieder wird der Leser auf eine falsche Fährte geführt. Da die Ermittlungen so langweilig dargestellt werden kann es schon mal passieren, dass der eine oder andere Leser den Fall aufgibt. Es werden immer mehr Fragen aufgeworfen, neue Spekulationen kommen dazu, aber nicht eine sinnvolle Antwort. Bis zum bitteren Ende.

Und das Ende war wirklich bitter! Ausgerechnet Reacher fällt ein völlig irrationales Urteil und gefährded nicht nur das Leben etlicher Unbeteiligter. Einfach unglaublich unbefriedigend für Reacher Fans.

Die beste Szene des ganzen Buches findet in einem Krankenhaus für Veterane statt, in der sich Reacher einen Pfleger vorknöpft. Der Mann gibt sich nur wenig Mühe, die Zimmer seiner Patienten sauber und ordentlich zu halten. Diese Stelle ist klasse, weil sie Reacher charakterisiert. Und es ist kein Zufall, dass es viele Reacher Fans gibt, denn der Charakter ist klasse! Für Thriller und Actionfreunde sind die Reacher Romane ein Muss.

Man sollte nur nicht unbedingt mit diesem anfangen.
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am 12. Juni 2017
Vor einigen Jahren wurde ich auf Reacher aufmwerksam, "Größenwahn", seinen ersten Fall, konnte ich einfach nicht aus der Hand legen. Lange blieb mir verborgen, was das eigentliche Motiv war. Anschließend las ich alle weiteren Reacher-Romane, manche waren schlechter, andere wieder besser, aber keiner erreichte aus meiner Sicht das Fomat des Erstlings. "Outlaw" nun ist der Roman, der aus meiner Sicht dem Erstling in seiner Art am Nächsten kommt. Eine Menge Fragen tauchen auf, und es werden eher mehr als weniger, ehe sie dann letztendlich alle aufgelöst werden. Ein echter Reacher, der aber letztendlich dann auch nicht ganz an "Größenwahn" rankommt.
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am 21. November 2011
Wie ein Uhrwerk liefert Lee Child Jahr für Jahr einen neuen Thriller mit dem charismatischen Einzelgänger Jack Reacher in der Hauptrolle. Nun ist sein neustes Werk Outlaw" draussen und wieder zeigt Child, wieso er zu den aktuellen Top-Autoren des Thrillergenres zählt - auch wenn Outlaw" sicher nicht sein bisher bester Roman ist. Aber erst mal der Reihe nach:

Auf dem Weg durch die Staaten landet der Ex-Militärpolizist Jack Reacher in einem kleinen Kaff Namens Despair irgendwo im Nirgendwo. Doch der Empfang ist nicht gerade gastfreundlich, denn als Reacher einfach nur einen Kaffee trinken möchte, wird er grundlos bedroht und schließlich wegen Landstreicherei verhaftet und des Ortes verwiesen. Und wer Reacher kennt, weiß, dass er dies nicht auf sich sitzen lässt. Vom Nachbarort Hope aus, der rund 12 Meilen entfernt liegt und mit Unterstützung der dortigen Polizistin Vaughan versucht Reacher den Motiven für das aggressive Verhalten in Despair auf den Grund zu gehen.

Dabei stößt er gleich auf mehrere Spuren und Rätsel. Was verbirgt der Hauptarbeitgeber und Bürgermeister Despair, der mysteriöse Laienprediger Thurman mit und in seinem riesigen Betriebsareal, in dem Schrottautos ausgeschlachtet, recycelt und zu neuem Stahl eingeschmolzen werden? Was hat es mit den allnächtlichen Flügen Thurman's auf sich, die nur nach Arbeitstagen in seinem Werk stattfinden? Welches Geheimnis versuchen die Bürger Despairs mit aller Gewalt zu verbergen? Was ist der Grund des Verschwindens mehrerer junger Männer, die nach Despair und Hope gekommen und nach wenigen Tagen wie vom Erdboden verschwunden sind und wieso verhalten sich deren Partnerinnen so ausgesprochen merkwürdig und verschlossen? Und was sichert ein geheimer Militärstützpunkt unmittelbar vor den Toren Despairs? Welches Rätsel umgibt die sympatische Vaughan?

Die Auflösung der verschiedenen Rätsel, die nicht unbedingt alle unmittelbar zusammen hängen, beschäftigt sich mit sehr aktuellen und kritischen Thema der jüngsten amerikanischen Geschichte und Child zeigt sehr plakativ, wie der amerikanische Staat in bestimmten brisanten Themen zu verheimlichen und zu vertuschen versucht. Natürlich behält auch dieses Mal sein Held Jack Reacher den Überblick, auch wenn er einige körperliche Strapazen und Konfrontationen überstehen muss. Die Handlung ist gewohnt straff erzählt und vollkommen auf den einsamen Wolf", kompromisslosen Gerechtigkeitsfanatiker und ein-Mann-Armee Reacher zurechtgeschnitten.

Den Leser erwartet also nicht nur einen typischen Reacher-Roman, sondern eine clevere Story, ziemlich viel Nervenkitzel, ein wenig Erotik, ein brisantes Thema und jede Menge Action. Langeweile kommt da garantiert nicht auf. Dass es aber für mich in diesem Fall nur 4 Sterne gibt, ist der Tatsache geschuldet, dass der Showdown doch ein wenig überzogen ist und so manche Geschehnisse eher unrealistisch erscheinen... und meinen Augen gar nicht nötig gewesen wäre. Nichts desto trotz ist Outlaw" eine sichere Bank für Lee Child Fans und/oder Liebhaber guter und spannender Thriller.
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Auf seinem Weg durch Colorado zieht Jack Reacher von Hope nach Despair. Als er aus der kleinen Industriestadt, die Ihr Dasein nur einer großen Metallrecyclinganlage verdankt, wegen Landstreicherei geworfen wird, erweckt das seine Neugier. Als er dann noch auf dem Rückweg eine Leiche findet, gibt es für Reacher kein Halten mehr, er will das Rätsel um Despair lüften…
Fast schon standardisiert sind manche Anfänge der „Jack Reacher-Reihe“. Der Held kommt in eine Stadt, Ihm fällt etwas auf und er sucht die Ursache. Auch in diesem (eher durchschnittlichen) Roman beginnt so die Handlung. Lee Child tut sich recht schwer einen Spannungsbogen auf zu bauen, zu eindeutig sind die vorgetretenen Wege (eigentlich schon die Erwartungshaltung des Lesers). Zwar gibt es Diesmal 3 Rätsel zu lösen, aber da alle in Despair Ihren Ursprung haben… Ich mag Lee Childs Schreibstil und so fielen mir die überzogen langen Handlungsstränge nicht so schwer, zumal es auch wieder „Reacher typische Aktionen“ gibt, und so manche Schlägerei daher kommt. Wie immer sind die Figuren, das Umfeld und die Handlungsabläufe sehr genau beschrieben und detailliert erklärt! Und wenn man auf den letzten Seiten den eigentlichen Plot der Geschichte liest, merkt man erst was für ein „heißes Eisen“ da behandelt wurde! Um die Auflösung wirklich zu verstehen, muss man sich vor Augen führen, dass der Roman 2008 geschrieben wurde und somit die „Bezüge auf den Irak/Iran“ sehr wichtig sind, genau wie das Geschehen Dort!
Fazit: Leider wieder „Durchschnittsware“ von Jack, aber gut lesbar und mit einigen interessanten Überlegungen. Total verwirrend ist auch der deutsche Titel, den der englische „Nothing to Lose“ trifft die Story wesentlich besser…
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am 22. Dezember 2014
Mein erster Reacher Roman hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Mit der Story von "Outlaw" in der Reacher in einer düsteren und feindseligen Stadt, deren Bürger etwas zu verbergen scheinen Nachforschungen anstellt, fühlt man sich fast in einen Kafka-Roman hineinversetzt.
Die Stadt "Despair" (Verzweiflung) scheint ein beklemmend wirkungsvoll abgeschotteter und bedrohlicher Ort zu sein, in dem ein undurchdringliches Unheil lauert. Bei diesem Roman kann man sehr genau nachvollziehen, wie Lee Child Spannung aufbaut, eigentlich auf exemplarische und sehr einfache Weise, in dem er dem Leser ständig im Unklaren darüber lässt, worum es in dieser Geschichte eigentlich geht. Jeder Schritt, jedes Ermittlungsergebnis wirft neue Rätsel auf, dass Dickicht des Nichtwissens wirkt irgendwann jedoch so systematisch überdehnt, dass die Auflösung am Ende etwas mager anmutet und nicht mehr überzeugen kann. Lee Child scheint seine Thriller sehr plotorientiert und planvoll strukturiert zu schreiben, bei diesem Roman scheint die genaue erzählerische Kalkulation jedoch – wenigstens für mich - keine Früchte zu tragen, denn "Outlaw" wirkt am Ende einfach nur enttäuschend konstruiert und unrealistisch.
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am 6. Oktober 2013
Was war das denn? Hat Lee keine ideen mehr? Eine Story in der der Held stets zwischen zwei Ortschaften pendelt, mal zu Fuß, mal per Automobil, mal per Anhalter macht noch keine gute Story. Und was mich im nachhinein echt ärgert, diese Sache mit dem Flugzeug welches nachts fliegt.......um Asche zu transportieren? Warum diese Nebenstory? Und das Ende ist doch wohl ein schlechter Scherz. Kilometerweite radioaktive Verseuchung für nichts.

Nicht mit anderen Reacher Romanen zu vergleichen. Einfach mal nicht kaufen und lesen. Ist besser.
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am 15. Januar 2014
Dieses Buch von Lee Child ist eines der wenigen Bücher, welche
es zu lesen nicht lohnt. Thematik bescheiden und zu langatmig.
Die Bezeichnung Thriller ist fehl am Platz.
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am 20. August 2012
Zwei gottverlassene Dörfer in Colorado. Hope und Despair. Hoffnung und Verzweiflung. Dazwischen nichts weiter als meilenweit Niemandsland. Jack Reacher, per Anhalter unterwegs, strandet ausgerechnet in Despair. Er will nur einen Kaffee trinken und dann weiterziehen, doch vier düstere Gesellen wollen ihn wegen Landstreicherei von der Gemarkung verweisen. Reacher geht die Freiheit zwar über alles, aber einen Platzverweis lässt er sich nicht bieten. Und sein untrüglicher Instinkt sagt ihm, wenn jemand etwas zu verbergen hat ...
(Verlagsinfo)

Kritik

Jack Reacher ist und bleibt ein Einzelgänger und ein wirklich eigensinniger und sehr selbstbewusster Charakterkopf. Wer die Figur des Jack Reachers schon kennt, der ohne Gepäck und quasi Besitz durch die USA reist, wird hier nicht weiter überrascht sein, wie sich die Eskalationsspirale entwickeln wird.

Im Zuge der Handlung lernen wir den Besitzer einer wohl hochmodernen Metall-Recycling Firma kennen, der die Stadt regiert, da die meisten Bewohner von Despair bei ihm angestellt sind. Und in Despair geschieht nichts, ohne dass Jerry Thurman, der ebenso ein Prediger wie auch Geschäftsmann ist, davon Kenntnis hat. Dass Reacher die logische Schlussfolgerung zieht, dass hinter den Firmentoren Eigenartiges geschieht, bestätigt sich indirekt wenig später, als er einen militärischen Stützpunkt in der Nähe dieser beiden Ortschaften findet - und hier sind Elitesoldaten eingesetzt!

Lee Child ist Amerikaner und damit ein wahrer Patriot seines Landes. Dass er als Autor aktuelle Themen und Probleme seines Landes und deren Gesellschaft in seine Handlung einbaut, ist nicht überraschend. Doch vermeidet er ganz klar eine offene Stellung zu den Themen. Stattdessen führt er dem Leser vor Augen, was Vorurteile kombiniert mit Macht und auch religiösen Vorstellungen mit einer abhängigen Gesellschaft anrichten können.

Dass sich Reacher, dem seine persönliche Freiheit über alles geht und sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, damit die Konfrontation eröffnet, ist naheliegend. Ihn treibt nicht die Suche nach Gewalt und Tod an, sondern sein Verständnis für Gerechtigkeit, Gleichheit, Recht und Freiheit. Damit ist er in vielen Augen sicherlich der "einsame" Cowboy, der edel und selbstlos durch die Prärie reitet. So einfach allerdings verhält es sich nicht. Reacher ist hart, erbarmungslos und geht keine Kompromisse ein. Zugleich aber immer warnend und fair, natürlich bis zu einem gewissen Punkt. Ist dieser "Point of no Return" allerdings überschritten, gibt es für ihn keine emotionale Grenze mehr und er tötet ohne Gewissen oder spätere Reue.

"Outlaw" ist hier auch keine Ausnahme. Etwas andere Wege dagegen geht der Autor, wenn er Reacher in absurde Szenen einsetzt, die manchmal etwas überzogen komisch wirken sollen. Schaltet man das Kopfkino ein, so kann man sich ein feines Lächeln nicht verkneifen. Selten gab es in den anderen Romanen aus dieser Reihe solch abgefahrene Situationen.

Die Spannung in diesem Roman bleibt anhaltend konstant, nicht weiter dramatisch oder gar überraschend, sondern pendelt sich auf einem Niveau ein, das Unterhaltung garantiert.

Fazit

"Outlaw" von Lee Child ist nicht der stärkste Roman aus der "Jack Reacher"-Reihe, aber vielleicht einer der originellsten, wenn man überzeichneten Humor und Logik einfach ignoriert.

Als Verfilmung ist dieser Stoff im Verhältnis zu den anderen Abenteuern des Jack Reachers eher unspektakulär. Aber das muss er auch nicht, hier gibt es ganz andere Möglichkeiten.

Für alle Fans dieser Reihe bietet sich kein ungewohntes Bild, ein Titel, den man auch außerhalb der Reihe lesen kann, allerdings auch einer den man nicht unbedingt lesen muss.

Autor

Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen, wo er u. a. so hochklassige Thrillerserien wie »Prime Suspect« (»Heißer Verdacht«) oder »Cracker« (»Für alle Fälle Fitz«) betreute. 1995 kehrte er der Fernsehwelt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten "Jack Reacher"-Thriller einen internationalen Bestseller. Seither fesselt er seine Fans mit immer neuen atemberaubenden "Reacher"-Romanen. Er wurde mit mehreren hoch dotierten Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem »Anthony Award«, dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur.

Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Originaltitel: Nothing to Lose (Jack Reacher 12)
Verlag: Blanvalet Verlag (21. November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3764504205
[...]
Michael Sterzik
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Als Tramper quer durch die USA kommt Jack Reacher eines Tages in Despair an. Doch der Empfang gestaltet sich hier alles andere als freundlich und ehe es sich Reacher versieht, wird er wegen Landstreicherei verhaftet und vor die Stadtgrenze gebracht. Dort trifft er auf die junge Polizistin Vaughan aus Hope, die ihn mit in ihre Stadt nimmt. Das feindliche Verhalten der Bürger von Despair weckt Reachers Neugier und er vermutet zu Recht, dass die ganze Stadt etwas zu verbergen hat. Zusammen mit Vaughan setzt Reacher alles daran, hinter das Geheimnis von Despair zu kommen.

Äußerst unfreundlich und misstrauisch gestaltet sich der Empfang in Despair und als Reacher kurz darauf mehr oder weniger über einen Toten stolpert und zudem in Hope auf eine junge Frau trifft, die ebenfalls aus Despair ausgewiesen wurde, während ihr Mann noch dort zu sein scheint, ist Reachers Interesse endgültig geweckt. So düster sich die Industriestadt Despair präsentiert, so düster und bedrückend ist auch die Stimmung des Buches. Zumeist rätselhaft und undurchsichtig gestaltet sich die Story, die viele Fragen aufwirft und deren Lösung Lee Child seinen Lesern erst fast zum Schluss seines Thrillers präsentiert. Sein Schreibstil ist zumeist fesselnd, schnörkellos und hart gehalten und wirkt oft auch ein wenig distanziert.

Zudem erzählt Lee Child auch ziemlich detailliert. Die gerade anfangs ständigen Angaben und Berechnungen von Entfernungen, Himmelsrichtungen und Geschwindigkeiten haben mich stellenweise regelrecht genervt. Sie lassen mit der Zeit zwar nach, waren aber nicht gerade förderlich, was den Lesefluss angeht und haben somit auch oft unnötig die Spannung aus dem Thriller genommen.

Reachers selbst wie auch Vaughan überraschen zwar in ihren Handlungen des Öfteren, aber so richtig Konturen nehmen sie wenig an. Reacher als ehemaliger Militärpolizist ist entsprechend geschult, hat eine hervorragende Menschenkenntnis und selbst mit drei Gegnern auf einmal hat er überhaupt keine Probleme. Vaughan ist eine junge, äußerst engagierte Polizistin, die privat mit einem schweren Schicksal zu kämpfen hat und der schon lange die seltsamen Gebaren der Einwohner Despairs aufgefallen sind. Doch als einfache Polizistin kann sie hier nicht viel entgegensetzen. Bald schon vertraut sie Reacher und unterstützt ihn in seinen Aktionen, welche diesen heimlich immer wieder zurück nach Despair führen.

Schnell ist klar, dass Recycling-Unternehmer und Prediger Thurman seine Stadt Despair fest unter seiner Kontrolle hat. Alle Bewohner sind mehr oder weniger bei ihm angestellt, entsprechend agieren sie. Thurmans Wort ist Gesetz. Lee Child verknüpft hier geschickt die Themen Umweltsünden, Endzeitkirche und Irak-Krieg zu einem knallharten Thriller, bei dem allerdings alle Beteiligten recht blass wirken und nicht wirklich überzeugen können, zudem wirkt gerade der Schluss doch ziemlich überzogen und unrealistisch.

Fazit: Ein knallharter Thriller, der gerade zum Ende hin ziemlich unrealistisch daherkommt, aber meist mit einer spannenden Story überzeugt. Hierbei bleiben die Charakterzeichnungen jedoch auf der Strecke und auch durch die Detailverliebtheit des Autors wird oft der Lesefluss gestört.
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