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am 3. März 2017
Ich habe erst den Film gesehen und fand ich sooo schön. Traurig aber schön. Dann erst habe ich entdeckt, dass es dazu ein Buch gibt. Habe es gleich gekauft (und den zweiten Teil auch). Bloß leider hänge ich jetzt schon seit Monaten irgendwo in der Mitte fest. Irgendwie ist es langweilig, nachdem man den Film schon gesehen hat. Warum soll ich jetzt noch das Buch lesen? Also, es ist einfach nicht so spannend geschrieben, wie der Film gemacht wurde. Schade eigentlich. Aber zu Ende lesen werde ich es trotzdem irgendwann.
Bin eher gespannt auf den zweiten Teil, der schon im Bücherregal wartet gelesen zu werden.
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am 13. August 2014
ich wollte die Geschichte lesen, weil ich den Kinotrailer dazu gesehen habe. Die Geschichte ist wie die anderen von Gayle Forman etwas seicht und ohne besonderen Tiefgang. Etwas nettes für Zwischendurch.
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am 20. Februar 2015
Ich habe um ehrlich zu sein zuerst den Film geschaut. Und ich war so begeistert und zu gleich schockiert, dass ich sofort beide Bücher gekauft habe.
Ich musste unbedingt heraus finden, ob das Buch wie der Film ist. Und was soll ich sagen, wie immer das Buch ist um Welten besser, hat mich aber genauso schockiert!

Ich kann mir nicht vorstellen, wie es sein muss in so einer Situation wie Mia sie in dem Buch erlebt, solch eine schwierige Situation Entscheidung zu treffen. Gleichzeitig frage ich mich, wie das wohl tatsächlich abläuft?. Viele Fragen habe ich mir gestellt und teilweise darüber nachgedacht, wie ich mein Leben in der Zukunft beeinflussen kann.

Es ist so ein tolles Buch!
Kurz zusammen gefasst, nach einem Unfall muss mit sich entscheiden, will sie bleiben oder gehen. Die Art wie man in diesem Buch die Entscheidung mit verfolgen kann ist wahnsinnig gut. Es zeigt sich, dass schlussendlich, egal bei was, wenn man sich entscheidet, hat man immer Sachen (Personenverkehr Gefühle) die man gewinnt oder verliert!
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am 14. Mai 2015
Zum Inhalt:
Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben – oder ihrer

großen Liebe zur klassischen Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn

sie Adam dadurch verliert? Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war:

Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles

und steht schließlich vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen? Lieben oder sterben?

Meine Meinung:

Zum Cover möchte ich sagen, dass es sehr passend gewählt ist, es gefällt mir sehr gut.

Ich habe auch sehr gut in das Buch reingefunden, der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig.

In diesem Buch geht es ja um Mia, die bei einem Unfall ihren Eltern und auch ihren kleinen Bruder

verliert und selbst ums Überleben kämpft bzw. sozusagen vor der Entscheidung steht: Gehen oder

Bleiben?

Die Charaktere fand ich ausnahmslos alle toll, vor allem auch die Großeltern von Mia.

Ich möchte ein paar Textstellen zitieren, die ich besonders gut fand:

"Du bist diejenige, die ich mag. Du bist zwar heißer angezogen und plötzlich zur Blondine geworden,

und das ist anders als sonst. Aber die Person, die Du heute Nacht bist, ist dieselbe, die ich gestern

geliebt habe, dieselbe, die ich morgen lieben werde."

"Den ganzen Tag lang habe ich mir Adams Ankunft vorzustellen versucht, und in meiner Fantasie

eile ich ihm entgegen und begrüße ihn, auch wenn er mich nicht sehen kann und auch wenn es

-soweit ich beurteilen kann- ganz anders ist als in diesem romantischen Film Ghost, wo Sam, der Tote,

durch seine Geliebte hindurchläuft, damit sie seine Gegenwart spüren kann."

"Tja, nun, ich hätte auch gerne eine Penthouse-Wohnung in New York und normale Eltern. Aber wie

schon ein berühmter Mann sagte: Man kriegt nicht immer das, was man will."

Insgesamt muss ich aber sagen, dass mich das Buch trotz der Thematik nicht völlig packen konnte,

vielleicht schafft das ja der zweite Teil "Nur diese eine Nacht"?
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am 1. Februar 2015
Da ich mir unbedingt die Verfilmung anschauen will, war es nun endlich an der Zeit dieses Buch zu lesen. Und ich bereue es absolut nicht.
Der Schreibstil ist einfach gehalten und doch schafft es die Autorin auf eine sehr sensible und feinfühlige Art die vielen Emotionen gut an den Leser heranzutragen.
Ein wundervoll berührender Roman, der sich flüssig lesen lässt wenn man nicht gerade weinen muss oder mit den Tränen zu kämpfen hat. Und dieses Problem hatte ich während des Lesens des Öfteren. Mir ging alles wirklich ziemlich nahe, von daher kann dieses Buch auf der emotionalen Ebene vollkommen überzeugen.

Im Grunde geht es um Mia, die bei einem Autounfall, der sich schon auf den ersten Seiten ereignet, ihre Eltern und ihren kleinen Bruder Teddy verliert, selber schwer verletzt wird, dabei eine Außerkörperliche Erfahrung hat und dabei alles als eine Art Geist erleben kann und sich entscheiden muss ob sie nun weiter leben möchte oder ihrer Familie folgen will. In diesem Roman gibt es sehr viele Rückblicke, die manchmal total unerwartet kommen und doch kann man nur so erleben und nachvollziehen, was Mia mit diesen drei wundervollen Menschen verloren hat und was sie noch hätte, wenn sie sich dazu entschließt weiter zu leben. Es sind alles sehr emotionale Momente, die nahe gehen, einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern oder auch traurig zurücklassen. Aber all die guten, fröhlichen, traurigen, nachdenklichen Momente gehören zu Mia’s Leben und es ist einfach ihren inneren Konflikt nachvollziehen zu können. Wählt sie den einfacheren Weg und folgt ihrer Familie, nimmt damit auch in Kauf, dass die verbliebenen Verwandten, Freunde und ihre große Liebe Adam auch um sie trauern oder bleibt sie und stellt sich dem Schmerz? Es ist allein ihre Entscheidung aber leider keine einfache.
Dabei spielt vor allem Adam eine große Rolle. Von Anfang an hat die Leidenschaft zur Musik die beiden verbunden, denn Mia ist eine talentierte Cellistin mit der Möglichkeit demnächst in New York auf die Juilliard zu gehen. Adam dagegen ist ein Rockmusiker, der mit seiner Band immer erfolgreicher wird. Und auch wenn es in letzter Zeit immer wieder zwischen Problemen, gerade wegen des möglichen Umzugs von Mia, zwischen ihnen kam, ist die Liebe, die sie füreinander empfinden trotzdem sehr stark. Vor allem durch die Rückblenden und auch im Krankenhaus sieht man wie stark doch eigentlich und wie entzückend die beiden zusammen sind. Es ist unfassbar traurig mit ansehen zu müssen wie Adam um ihre Familie trauert und einfach nur den Wunsch hat, dass Mia bleibt. Dafür würde er alles geben.
In diesem Roman spielen Musik, Freundschaft, Liebe, Familie, Tod und das Erwachsenwerden eine große Rolle und die Geschichte stimmt einen öfter nachdenklich. Und doch hat sich Mia meiner Meinung nach manchmal viel zu sehr auf Adam konzentriert anstatt auf ihre verstorbene Familienmitglieder auch wenn es immer wieder angesprochen wurde hätte ich mir da noch etwas mehr Tiefgründigkeit gewünscht. Mit dem Ende bin ich leider auch nicht so ganz zufrieden, denn als Leser bleibe ich ohne einen Abschluss, obwohl es einen gibt, immerhin weiß man wofür sich Mia entscheidet. Und doch ist eher wie ein Cliffhanger, da es jedoch einen zweiten Teil zu diesem Roman gibt ist es wohl mit Absicht genau so. Ein Epilog oder einfach ein paar Seiten mehr hätten aber wirklich nicht geschadet, denn ich hätte noch sehr gerne weiter gelesen.

Fazit:
Insgesamt ein schöner, emotionaler Roman, der den Wunsch hegt sofort den folgenden Band zu lesen um zu erfahren wie es denn nun weiter geht. Von mir gibt es dafür 3,5 Sterne.
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am 10. September 2013
Man muss nicht selbst die Musik lieben, um das Buch zu mögen... tut man es dennoch, wird es noch besser!!!
Die Liebesgeschichte zwischen einer jungen, überaus talentierten Cellistin und einem aufstebenden Rockstar ist nicht nur eine Highschool-Lovestory, wie es zunächst erscheint, sondern auch eine Geschichte über den Kampf um Prioritäten. Die Liebe zur Musik bringt die sechzehnjahrige Mia Hall mit den etwas älteren Adam Wilde zusammen und stellt sich letztendlich ihren Gefühlen zueinander in den Weg. Es werden 24 Stunden in Mias Leben geschildert, in denen sie sich entscheiden muss, ob sie bleibt oder geht, ob sie begleitet oder verlässt. Dieser Entscheidungskampf geht tiefer als der Klappentext zunächst vermuten lässt. Zwischendurch werden die Puzzelteile mit den Menschen, die während dieser 24 Stunden auftauchen, um Mia beizustehen, anhand von Rückblenden ineinandergefügt und lassen schließlich ein Gesamtbild entstehen, das offenlegt, welche Teile dieser Entscheidnugsfindung bereits entschieden sind und welche wiederum schon lange in ihr kämpfen.
Am Anfang plätscherte die Geschichte ein wenig vor sich hin, doch im Nachhinein betrachtet war es auch gut so. Der Beginn zeigte Normalität, die jedoch von jetzt auf gleich auseinanderbricht und die Geschichte einen Verlauf nimmt, mit dem ich nicht gerechnet habe.
Besonders gut hat mir an diesem Roman die bildhafte Sprache gefallen, wie z.B. der Vergleich von Mias Gefühlen der ersten Verliebtheit mit dem Vibieren einer Stimmgabel... einfach toll!!!
Insgesamt muss ich sagen, war es manchmal anstengend, weiterzulesen, sodass ich kleine Pausen machen musste. Nicht, weil das Buch nicht packend geschrieben war, sondern weil es zu engmaschig war. In jedem Kapitel wurde neben dem Hauptgeschehen in der Gegenwart mindestens eine Geschichte aus der Vergangenheit erzählt, was interessant und abwechslungsreich war, aber auch ein bisschen den Lesefluss unterbrach.
Trotz alledem fand ich dieses Buch sehr spannend, sehr mitreißend, ergreifend und toll! Sehr empfehlenswert.
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.. aber ich habe sie mir anders vorgestellt ehrlich gesagt .
Der Klappentext hat mich glauben lassen , das die Geschichte in eine andere Richtung geht .
Das Cover ist schön gestaltet ...

Für mich als NICHT Fantasyleser , war es dann doch etwas Fantasymäßig , was aber dennoch gut zu lesen war ..
Der Schreibstil ist locker und flüssig , gut zu lesen .
Die Protagonisten sind allesamt liebenswürdig :)

Vom Ende war ich gar nicht begeistert , das war mir zu offen ... mir hat dann doch einiges gefehlt

bin auf den 2. Teil gespannt ..
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am 17. Juli 2014
Inhalt:
Mia ist 17 Jahre alt und führt ein ganz gewöhnliches Leben. Obwohl ihre Eltern eher rockig eingestellt sind, hat sie ihr Herz der klassischen Musik verschrieben und spielt für ihr Leben gerne Cello. Allzu viel Selbstvertrauen hat sie zwar nicht, doch alle anderen erkennen sehr schnell, welch großartiges Talent in ihr steckt. Auch in der Liebe läuft es für sie gut, denn sie ist mit Adam, dem Sänger der Punkrockband “Shooting Star” zusammen.
Doch dieser eine morgen würde alles verändern. Wegen Schneefall sind die Schulen geschlossen und Mias Eltern nehmen sich spontan frei, um mit ihr und ihrem kleinen Bruder Teddy zu ihren Großeltern zu fahren. Aber ein schrecklicher Unfall nimmt Mia alles. Nun liegt es an ihr, sich zu entscheiden: möchte sie bleiben oder ihrer Familie folgen?

Fazit:
Zu “Wenn ich bleibe” von Gayle Forman gibt es nicht allzu viel zu sagen. Ich hätte am liebsten die kompletten 270 Seiten durch geweint, so frustriert und traurig war ich.
Nach dem Unfall beobachtet Mia alles als eine Art Außenstehende, als hätte sich ihr Geist oder ihre Seele von ihrem Körper getrennt. Sie sieht sich auf der Intensivstation liegen, ihre restliche Familie, die im Wartezimmer auf Neuigkeiten wartet und ihren Freund Adam, der verzweifelt versucht, zu ihr zu kommen. Dieser Roman ist voller intensiver Gefühle, Trauer und gleichzeitig wunderschönen Szenarien. Während Mia beschreibt, was sie außerhalb ihres Körpers beobachtet, erinnert sie sich immer wieder an frühere Momente zurück. Teddys Geburt, ihr erster Kuss, wie sie ihre beste Freundin Kim kennengelernt hat oder auch Familienanekdoten. Es ist furchtbar, was dieses 17jährige Mädchen durchmachen muss und es liegt ganz allein bei ihr, zu entscheiden, ob sie leben möchte oder nicht.
Gayle Forman beschreibt diese Geschichte mit solch einer Intensität, sodass man sich selbst als Teil der Geschichte sieht. Man weiß bis zum Schluss nicht, wie Mia sich entscheiden wird und die ganze Tragik ist regelrecht spürbar. Viel mehr kann man dazu auch gar nicht sagen.
An dieser Stelle möchte ich auf die Verfilmung hinweisen, die mit Chloë Grace Moretz in der Hauptrolle am 18. September 2014 in den deutschen Kinos startet.
“Wenn ich bleibe” von Gayle Forman ist eine intensive, emotionale und sehr traurige Geschichte, die ich jedem ans Herz legen möchte.
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am 5. März 2012
Eigentlich sollte es für Mia, ihren Bruder Teddy und ihre Eltern ein schöner Tag werden. Als alle Schüler und Lehrer, und damit auch Mias Vater, unerwartet wegen des Schnees schulfrei bekamen, nahm sich auch Mias Mutter den Tag frei um ihn mit ihrer Familie zu verbringen. Gemeinsam wollten sie Mias Großeltern und ein paar alte Freunde der Familie besuchen. Nachdem auch die Musikauswahl während der Fahrt geklärt war, machte sich die Familie sogleich auf den Weg. Leider sollten sie ihr Ziel niemals erreichen.

Es kommt zu einem schweren Autounfall, den Mias Eltern nicht überleben. Sie sind auf der Stelle tot. Mia und Teddy leben noch, sind aber schwer verletzt und werden ins Krankenhaus gebracht. All das erlebt Mia, obwohl sie bewusstlos ist, trotzdem mit. Wie eine Art Geist beobachtet sie sich und das Geschehen. Deshalb weiß sie auch von Anfang an, dass ihre Eltern nicht mehr leben. Nur wie es um Teddy steht bekommt sie nicht mit.

Sie begleitet ihren Körper ins Krankenhaus und nach der ersten Operation mit auf die Intensivstation. Sie sieht auch, wie ihre Verwandten nach und nach ins Krankenhaus kommen und sich große Sorgen um sie machen. Allerdings weiß sie nicht, in was für einem Zustand sie sich befindet und warum sie sich selbst beobachten kann. Während sie ihr bisheriges Leben Revue passieren lässt, beginnt sie sich zu fragen, wie es nun mit ihr weiter gehen soll. Doch dann begreift sie schließlich, dass sie allein es in der Hand hat. Sie muss eine Entscheidung treffen: Will sie leben oder sterben?

Wenn ich bleibe ist ein Roman, der sich nur schwer beschreiben lässt. Es ist ein sehr stilles und ruhiges Buch, das aber weder langweilig noch langatmig wirkt, obwohl im Grunde eher wenig geschieht.
Die Handlung umfasst einen Zeitraum von nur knapp 24 Stunden, in denen man Mia in ihrem Zustand als Beobachterin begleitet. Die Kapitel sind dabei verschiedenen Uhrzeiten zugeordnet und beschreiben immer sowohl die Gegenwart, als auch vergangene Ereignisse, an die sich Mia gerade erinnert, wie z.B. die Geburt ihres kleinen Bruders oder wie sie mit ihrem Freund Adam zusammen gekommen ist. Diese Szenen sind wunderschön beschrieben und lassen den Leser das schreckliche Ereignis vergessen, aber immer nur für kurze Zeit.

Wirkliche Spannung baut sich eigentlich nicht auf, sodass man das Buch nicht in einem Schwung liest. Trotzdem gelingt es Gayle Forman den Leser durch ihre bewegende Geschichte in ihren Bann zu ziehen.

Sie geht besonders auf die Gedanken und Gefühle der Protagonistin ein und während man Mia begleitet, kann man sich stets in sie hinein versetzen und ihre Emotionen nachempfinden. Genau wie sie würde man sich vermutlich total überfordert fühlen, wenn die wichtigste Entscheidung auf einmal nicht mehr ist, ob man auf ein College im weit entfernten New York geht oder zu Hause bei seinem Freund und seiner Familie bleibt, sondern ob man weiter leben und sterben will. Am liebsten würde sie die Entscheidung jemand anderem überlassen. Aber sie weiß natürlich, dass nur sie selbst sie treffen kann.
Spontan würde man vielleicht zuerst denken, dass man sich diese Frage gar nicht stellen würde, sondern natürlich weiter leben will. Aber würde man das wirklich so einfach sagen können? Würde man so ohne weiteres ohne seine geliebten Eltern leben können? Vielleicht sogar ohne Bruder?

All diese Fragen muss sich Mia im Laufe der Handlung stellen und sich damit auseinander setzen, was sie wirklich will. Je mehr sie sich an ihre Familie und die gemeinsame Zeit mit ihren Eltern und ihrem Bruder erinnert, desto weniger kann sie sich vorstellen, ohne sie zu leben. Natürlich würde sie Adam und ihre beste Freundin Kim vermissen, aber sie ist sich sicher, dass sie das überstehen würden. Sie zweifelt eher daran, dass sie ohne ihre Eltern leben könnte, vielleicht sogar ohne ihren Bruder. Immer wieder gerät sie ins Schwanken und weiß nicht, wie sie sich entscheiden soll. Warum hat sie überhaupt eine Wahl? Sie weiß es nicht. Sie ist davon überzeugt, dass ihre Eltern sie nicht hatten, denn sie hätten ihre beiden Kinder niemals allein gelassen. Also warum muss sie diese Entscheidung selbst treffen?

Sie ist müde, verzweifelt und einfach überfordert. Mehr und mehr tendiert sie zu dem Wunsch, nicht mehr weiter leben zu wollen. Sie kann nicht mehr, und sie will nicht mehr. Als ihr Großvater ihr unter Tränen an ihrem Krankenbett sagt, dass er es verstehen würde, wenn sie gehen will, auch wenn es sein Wunsch wäre, dass sie bleibt, fühlt sie sich erleichtert. Sie glaubt ihren Entschluss gefasst zu haben. Doch dabei hat sie die Hartnäckigkeit von Adam außer Acht gelassen, der sie unbedingt vom Gegenteil überzeugen will.

Neben Mia begleitet man indirekt auch ihre Verwandten und Freunde, die alle sehr unterschiedlich auf den Unfall reagieren. Während einige völlig aufgelöst sind, versuchen andere um Mias Willen stark zu bleiben. Dadurch wirkt die Geschichte umso realistischer, denn jeder Mensch reagiert anders auf ein solches Erlebnis.

Gayle Forman schafft es, den Leser zu berühren und tiefe Emotionen auszulösen. Mehr als einmal bringt sie einen zum weinen und sorgt dafür, dass man die Tränen sogar in der Öffentlichkeit kaum zurück halten kann.
Außerdem regt sie den Leser zum Nachdenken an, sowohl über das Leben, als auch über den Tod. Wie würde man sich entscheiden, wenn man tatsächlich die Wahl hätte?

Gayle Forman ist mit Wenn ich bleibe ein unheimlich gefühlvoller Roman gelungen, der den Leser auch lange nach der letzten Seite noch beschäftigen wird.
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am 7. August 2015
Ich bin letztes Jahr eher zufällig auf das Buch gestoßen. Ich glaube in Zusammenhang mit der Verfilmung des Buches. Dabei habe ich gelesen, dass das Buch viele Fans hat, besonders wegen der Liebesgeschichte zwischen Mia und Adam. Nun habe ich das Buch recht schnell durchgelesen und meine Meinung über das Buch ist eher durchwachsen.
Das Buch ist auf jeden Fall gut geschrieben, man erfährt trotz der Wendung viel über das Leben der Protagonisten. Trotzdem würde ich nicht wirklich warm mit dem Buch, fand es eher langweilig beim Lesen und plötzlich war es zu Ende. Ich bin also eher enttäuscht, hätte mehr erwartet, denn an sich ist die Idee gut, die Unsetzung mMn aber weniger gelungen. Daher leider nur drei Sterne.
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