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am 16. März 2008
Jack Reacher ist so cool, dass man auf ihm Schlittschuh laufen könnte. Das sagt er in einem Dialog über sich selbst und das stimmt auch.

Diesmal begibt sich die Ein-Mann-Armee ohne festen Wohnsitz in den Mittleren Westen. Dort hat es ein Massaker gegeben. Fünf Menschen wurden willkürlich erschossen. Allerdings hat der Täter eine Spur hinterlassen, die der eines Elefanten im Porzellanladen gleicht. Deshalb ergreift man ihn noch in der gleichen Nacht. Es handelt sich um einen von der Armee ausgebildeten Scharfschützen, der sich ohne Gegenwehr festnehmen lässt. Er gesteht die Tat nicht, verlangt aber nach Jack Reacher. Und der ist bereits unterwegs. Reacher kennt den Täter aus der Army-Zeit und weiß, dass er im Irakkrieg schon einmal die Nerven verloren hat und dort vier Kameraden erschossen hat. Reacher möchte eigentlich nur sicher gehen, dass der Täter dieses Mal nicht ungeschoren davon kommt. Als Reacher dann selbst zum Ziel eines Angriffs wird, beschließt er der Sache auf den Grund zu gehen.

Das Buch ist ein spannender Action-Thriller. Als Leser kennt man die Bösewichter, lediglich der Drahtzieher des Ganzen bleibt bis zum Showdown im Dunkeln. Man begleitet Reacher dabei, wie er den Fall Schicht für Schicht aufdeckt. Dabei ist er in der Wahl der Mittel nicht zimperlich. Da seine Moral tadellos in Ordnung ist, darf er die Bösen auch ihrer gerechten Strafe zuführen oder sie gleich selbst vollstrecken. Und am Ende verlässt er noch vor Morgengrauen die Stadt, ohne sich noch einmal umzudrehen!

Fazit: Sehr amerikanisch. Hier gilt die alte Regel: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Für alle, die auch die Film-Klassiker von Clint Eastwood, Charles Bronson oder Bruce Willis gut finden, ist das Buch ein Muss.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. April 2013
Jack Reacher erfährt durch einen Fernsehbericht von einem Heckenschützen der wahllos auf Passanten geschossen hat. Da es sich bei dem Mann um einen ehemaligen Scharfschützen der Army handelt mit dem Reacher noch eine Rechnung offen hat, begibt er sich nach Indiana um sicherzustellen, daß der Todes-Schütze auch bestimmt seine gerechte Strafe erhält.

Die Story ist super und wirklich sehr spannend und das obwohl ich die Verfilmung mit der Fehlbesetzung Tom Cruise schon gesehen hatte. Im Film gab es außer dem unpassenden Darsteller noch einige andere Abweichungen, aber das eine hat wohl das andere nach sich gezogen. Im Buch räumt Reacher jedenfalls wieder gnadenlos und effektiv mit den Bösewichten auf, einfach super.

Reihenfolge Jack Reacher, nach zeitlicher Abfolge:
1. Die Abschußliste (Nach Erscheinungsjahr Teil 8)
2. Größenwahn
3. Ausgeliefert
4. Sein wahres Gesicht
5. Zeit der Rache
6. In letzter Sekunde
7. Tödliche Absicht
8. Der Janusmann (hier erfährt man auch etwas über Jacks Vergangenheit in der Army)
9. Sniper
Die nachfolgenden Bände habe ich noch nicht gelesen.
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am 27. Dezember 2016
Zugegeben, der Autor verfügt offenbar über ein gewisses Wissen über polizeiliche Ermittlungstechnik und dem damit verbundenen Hintergrund; und wer Gefallen an 'Superhelden' (Superman, Spiderman, Hulk, ...) findet, der wird sich mit dem Protagonisten wohl anfreunden können. Für mich war der Roman an jeder Stelle vorhersehbar, die Handlung blieb flach, an etlichen Stellen gekünstelt und abstrus. So viel Vorhersehbarkeit und Plakativität geht keineswegs unter die Haut - bestenfalls auf die Nerven!
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am 21. Februar 2015
Habe das Buch vor dem Film gelesen.
Der Film ist für die Tonne, aber das Buch ist wahnsinn.

Jack Reacher ist ein Unikat!
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am 13. März 2015
Spannend wieder bis zu letzt! Wie immer klasse gewesen, ich freu mich jetzt auf den nächsten Roman mit Jack Reacher...
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am 23. Juni 2015
das Buch ist spannend aber zählt für mich nicht zu den besten Jack Reacher Romanen. Aber trotzdem empfehlenswert. Wurde auch schon verfilmt.
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am 6. Oktober 2010
Jack Reacher Romane sind alle gut...mal mehr, mal weniger. Und Sniper ist einer von den guten ;)

James Barr, ein ehemaliger Sniper der US Marines, erschießt scheinbar willkürlich mehrere Menschen am hellichten Tag mitten in Indiana. Die Beweise sind erdrückend, der Fall scheinbar im Sack, doch Jack Reacher, der eigentlich nur nach Indiana gekommen ist, weil er helfen will seinen alten Bekannten hinter Schloß und Riegel zu bekommen, ahnt das da vielleicht doch mehr ist, als ein bloßer Aussetzer eines scheinbar gestörten Einzeltäters...

Die Geschichte dieses Attentats ist gewohnt spannend, abwechslungsreich und durchweg fesselnd. Sie ist aber ein typischer Reacher und von daher zu einem gewissen Grad vorhersagbar und stereotyp. Aber es ist eben ein Reacher Roman... und wer sich einen Reacher greift weiß was er zu erwarten hat: Popcorn-Kino in Buchform. Action, Spannung, verwirrende Twists und ein furioses Finale! Fans kaufen es wahrscheinlich eh, Kritiker sowieso nich und Unentschlossene sollten Lee Child und dem coolsten Serienhelden des Action-Thriller-Genres definitiv eine Chance geben!
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am 19. November 2012
Nachdem die Rezensionen der anderen Leser hier insbesondere den Buchinhalt beleuchtet haben, der Film gerade im Kino anläuft – möchte ich ein paar Worte zur Hauptfigur des „Jack Reacher“ verlieren - eines Rachengels der Kleinen, der wehr- und hoffnungslosen der Gesellschaft.

Ein Mann der einmal selbst als ein Rädchen im gesichtslosen und perversen System der Großen und Mächtigen als Offizier der Militärpolizei funktioniert hat, um dann demselben System und den von den vermeintlich Großen und Mächtigen geschaffenen oder eher „verdrehten“ "Regeln" den Rücken zu kehren. Eben dieser Mann kehr in das System immer wieder als „nur Reacher“ zurück – zugegebenermaßen ungern und wiederstrebend - um dann ein schreiendes Unrecht eines kleinen und normalen Menschen zu rächen - erbarmungslos, maßlos und haltlos - denn manche Dinger verlangen Taten, sind „Worth Dying For“.

Reacher ist ein brillanter Kriminalermittler, gewiefter Stratege und Experte für militärische geplante Operationen nach dem Motto des US-Militärs:“ Für die schlechteste Eventualität planen, sich über bessere Optionen freuen“. Reacher nutzt seine Fähigkeiten und schlägt zurück für Solche die es nicht können. Gibt Mut. Tötet. Vernichtet. Peiniger und Kriegsverbrecher, Kinderschänder, Vergewaltiger und Psychopathen an jedem Ort innerhalb des Systems sind vor ihm nicht sicher. Politiker, Polizisten, Militärs, Schwerverbrecher - Keiner der sich in Sicherheit wähnende „kleinen Götter“ ist für ihn unerreichbar. Reacher ist unbarmherzig, prägnant und handelt nach der US Militär-Doktrin - jeder Angriff wird mit maximaler Wirkung zurückgeschlagen. Immer wieder befindet sich Reacher dabei in einem Flirt mit dem Tod, der Preis den er zahlt ist astronomisch. Er wird verletzt, angeschossen - ein Mal stirbt er fast an den Folgen einer Schussverletzung. Er büßt auf tragische Art seine nächsten und Freunde ein.

Recher ist aber auch Jack: Jack der Propst im Original liest und Soul liebt. Jack der mehrere Sprachen passabel spricht und dabei Französisch fast perfekt beherrscht. Jack der selbst von Schuldgefühlen in Bezug auf seinen Nicht minder brillanten aber wesentlich introvertierteren Bruder geplagt wird. Jack der seine kauzigen Gewohnheiten pflegt .

Dennoch – Reacher ist immer wieder aber vor allem ein Tsunami der die Vernichtung und Verachtung des Menschen zum Kern des Übels zurückbringt und dieses tilgt.

Nachdem ich alle bisher erschienen Bücher aus den Zyklus gelesen, habe büßt für mich die Figur bis heute Nichts ein an ihrer Attraktivität ein. Vielmehr bekommt man Lust die Bücher in Originalversionen zu lesen, um sich an der prägnanten Sprache zu erfreuen, den kurzen punktierten Sätzen und filmreifen Schlagwörtern. Zusätzlich macht die oft in den einzelnen Büchern wechselnde Erzählperspektive, neue Aspekte der Figur und neue Orte jedes Buch zum neuen Erlebnis.
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am 14. Oktober 2015
Wieder mal ein Jack Reacher-Roman, der mich nicht restlos überzeugt.

Ja, Reacher als Figur ist genial, der Schreibstil von Lee Child ist ebenso einfach wie packend und auch die Ausführungen zum Thema Scharfschießen fand ich sehr interessant.
Aber nein, auch diesmal fehlt der Story irgendwie der Pep, zwischendurch ist es ziemlich langatmig, und am Ende erscheint der Tathergang nicht wirklich logisch (ohne zu viel von der Story zu verraten). Mir ist auch nicht klar, wo der Bezug zur Russen-Mafia sein soll?

Ich habe schon bessere Bücher dieser Reihe gelesen, ebenso schlechtere, daher also drei Sterne und gutes Mittelmaß als Wertung...
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Da ist er wieder - Jack Reacher - ein ehemaliger amerikanischer Militärpolizist, diesmal als HC herausgekommen, aber unbedingt lesenwert. Der Autor ist seinem Stil treu geblieben, die Handlung ist gut konstruiert, die Spache klar und eindeutig, Gefühle spielen in seinen Büchern keine große Rolle, hier geht es darum Schlussfolgerungen zu treffen und zu handeln. Sehr interessant fand ich diesmal die Idee des Falles, sehr überzeugend. Jack Reacher war auch diesmal sehr überzeugend, indem er in ca. der Mitte des Buches sich selbst und seine bisherigen Lösungsansätze in Frage stellt und damit dann eine Lösung findet, sehr gut. Ich freue mich immer wieder dass man die Spannung noch steigern kann und bin mir ganz sicher, dass das nicht der letzte Jack-Reacher-Krimi war, es geht weiter. Wer klare und oft brutale Szenen mag, wer damit leben kann, das Jack Reacher natürlich jeden Fall löst, der ist hier bestens bedient.
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