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am 11. März 2007
Sayre Lynch wollte nie wieder nach Destiny zurückkehren. Anlässlich der Beerdigung ihres jüngeren Bruders bricht sie jedoch ihren Schwur. Kurz bevor er sich mit einer Schrotflinte erschoss, hatte er versucht, mit seiner der Familie entfremdeten Schwester Kontakt aufzunehmen. Nun plagen Sayre Schuldgefühle, ob sie Dannys Tod eventuell hätte verhindern können. Das Wiedersehen mit ihrem Vater und älteren Bruder verläuft kühl. Nur weil der Anwalt Beck Merchant, der für die im Familienbesitz befindliche Gießerei arbeitet, ihr mitteilt, dass es Zweifel daran gibt, ob Danny Selbstmord begangen hat, bleibt Sayre in ihrer Heimatstadt in Louisiana. Sie will herausfinden, was wirklich passiert ist. Gleichzeitig sorgt sie im Werk für Unruhe. Sie möchte die gefährlichen Arbeitsbedingungen der Gießereileute verbessern. Dabei kollidiert sie mit Beck, den sie für den treu ergebenen Schoßhund ihres Vaters hält. Dennoch wird sie magisch von ihm angezogen.

Mit "Weißglut" kann Sandra Brown ihrer eindrucksvollen Backlist ein weiteres Meisterwerk hinzufügen. Die Autorin versteht es, ihren Charakteren bis in die kleineren Rollen eine ungeheure Tiefe zu verleihen und eine unglaublich stimmungsvolle Atmosphäre zu entwerfen. Es ist deutlich spürbar, wie es in der Stadt gärt und es in Sayre wegen ihres schwierigen Verhältnisses zu ihrer Verwandtschaft brodelt. Die Autorin lässt die Emotionen mehrfach hoch kochen und ihre Hauptdarstellerin stetig am Abgrund wandeln. Zusätzlichen Sprengstoff verleiht die heiße Affäre, die sich mit dem ersten energiegeladenen Aufeinandertreffen zwischen Sayre und dem undurchsichtigen Beck abzuzeichnen beginnt. Der packende Thriller ist gespickt mit erschütternden Enthüllungen, dramatischen Wendungen und einem unerwarteten Finale, kurzum, er ist einfach gewaltig. (TD)
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am 19. Juni 2007
Sayre Lynch, einzige Tochter des mächtigen Clan-Führers Huff Hoyle, bricht ihren heiligen Schwur und kommt nach zehn Jahren zurück in ihre Heimatstadt Destiny in Louisiana. Einziger Grund; ihr Bruder Danny hat Selbstmord begangen. An der Beerdigung trifft sie auf ihre verhasste Familie (Vater Huff und Bruder Chris) sowie deren Anwalt Beck Merchant. Und alles kommt ihr innerlich wieder hoch. Denn mit ihrer Familie verbindet sie gar nichts mehr, nur hässliches. Ihr einziges Ziel ist so schnell und unauffällig wie möglich wieder zu verschwinden, den Verbrechern den Rücken zu kehren. Einzig Beck Merchant, Anwalt der Familie, zieht sie in seinen Bann, obwohl sie überzeugt ist, dass er ebenfalls korrupt, geldgierig und gewissenlos ist.

Doch da ist ein junger Polizist, der nicht so richtig an den Selbstmord von Danny glaubt. Zu viele Spuren am Tatort weisen auf Mord hin. Sayre beschliesst, aufgrund dieses Verdachts, vorerst zu bleiben. Im Laufe der Ermittlungen muss sie jedoch feststellen, dass ihre Familie vor den schlimmsten Verbrechen nicht zurückschreckt. Einzig Beck verwirrt sie mit seiner Art immer mehr. Ja zwischen ihnen beginnt es so richtig zu knistern und funken.

"Weissglut" ist ein Thriller wie ich es von Sandra Brown meistens gewohnt bin. Alles kommt vor wie Korruption, Hass, Unterdrückung, Gewalt und als Gegenpol Liebe. Während des Lesens sah ich mich als Zuschauer mitten im Geschehen sitzen. Die einzelnen Szenen liefen wie in einem Film in meinem Kopf ab. Ich verzweifelte fast, als Huff und Chris ihre Arroganz und Niederträchtigkeit auf ihre Mitarbeiter niederprasseln liessen. Es brodelte und kochte so richtig in meinem Brust. Die heisse Affäre zwischen Sayre und dem undurchschauben Beck gibt der ganzen Geschichte noch zusätzlichen Sprengstoff.

Fazit: Der spannungsgeladene Thriller ist buchstäblich gespickt mit teuflischen Maschenschaften und dramatischen Wendungen. Das Finale typisch à la Sandra Brown, einfach gewaltig. Guter Thriller mit einer köstlichen Priese erotischer Spannung.
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am 30. Juni 2008
"Weißglut" las ich als erstes Buch von Sandra Brown.

Schon die ersten Seiten gestalten sich als sehr spannend - wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass ich mit der Wahl der Vornamen aller Protagonisten ein bisschen meine Probleme hatte.

Die Abgründe einer riesigen Firmendynastie wird genauso beschrieben, wie man sie sich insgeheim immer vorgestellt hat. Die Arbeitsbedingungen und die Methoden der Führungsposition entsprechend genau dem Idealbild, das man von solch einer Firma - gegründet im amerikanischen Zeitalter des "großen Zieles" - hat.

An allerlei Weglichtungen im Buch reißt man die Augen auf, weil den Leser eine Wendung trifft, die man so nicht erwartet hat. Die Absätze und neuen Kapitel sind genau richtig gesetzt und führen dazu, dass man das Buch schwerlich aus der Hand legen kann.

Selbst wenn man sich den groben Weg des Buches teilweise erahnen kann, wird doch sicherlich jeder überrascht sein, wie der Weg seinen Lauf nimmt.

Angespornt von Mitgefühl für die weibliche Protagonistin, mit Verachtung für den Familienältesten und Misstrauen für den zwielichtigen Anwalt der Machtdynastie - gewürzt mit einer spannenden und erotischen Liebesgeschichte für erste und letzteren - das ist echt eine super Mischung.

Das Buch ist also alles in allem absolut weiterzuempfehlen - und macht Lust auf Mehr von Sandra Brown.
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am 19. Januar 2009
Sandra Brown enttäuscht auch hier nicht: die Geschichte ist wie ein Film und spielt sich stark im eigenen Kopf ab. Nach und nach bekommt man einen Blick für die Gegebenheiten und stellt dann im nächsten Moment fest, dass doch alles anders ist.
Es dauert lange, bis die Geschichte "in Fahrt" kommt, aber dann kann man nicht mehr aufhören - bis zum Ende, wenn man das Dickicht der Lügen/Intrigen durchschaut hat.
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am 20. Oktober 2015
Sayre Hoyle hat sich von ihrer Familie losgesagt. Auch wenn Sie Teilhaberin an der Familienfirma Hoyle Enterprises ist, einer Stahlgiesserei die im Ort Destiny sehr einflussreich und wichtig ist, hat sie sich von Ihrer Familie, insbesondere Ihrem Vater losgesagt.
Bis Ihr Bruder eines Tages auf mysteriöse Weise tot aufgefunden wird. Es soll wie Selbstmord aussehen, dennoch ist Sayre vom ersten Augenblick an sicher, das da mehr dahinter steckt. Wenn nicht sogar die eigene Familie.
Sandra Browns Thriller "Weissglut" erzählt über das verstrickte Verhältnis einer wohlhabenden und einflussreichen Familie und der Angehörigen Sayre, die schon von Jugendbeinen an die Rebellin des Clans war.
Direkt zu Beginn passiert der Todesfall, der letztendlich am Ende wohl aufgeklärt sein soll. Allerdings ist der Weg dahin so zäh und langatmig, daß ich nach ca 250 Seiten aufgegeben habe. Die Autorin kam für meinen Geschmack nicht "zu Potte", die Story nahm nicht an Fahrt auf. Ewig lange Beschreibungen, verworrene Intrigen.

Fazit:
Ich weiss nicht ob ein Weiterlesen belohnt worden wäre. Aber leider hat Sandra Brown mich diesmal auf halber Strecke verloren.

Rezension © 2015 by Elocin Icelandiscalling für BookOla.de
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am 21. Februar 2016
Mir gefällt Sandra Brown einfach gut. Deshalb schaue ich immer wieder, was so an CD's von ihr angeboten werden, da ich diese so gern im Auto nebenher höre. Die Stories sind nicht ganz so brutal und immer ist ein Hauch von Erotik dabei, was ich toll finde. Ausserdem sind die Vorleserstimmen genau richtig für diese Hörbücher.
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Was für eine angenehme Hörbuchunterhaltung und spannend auch noch! Klasse! Das hat sie wieder einmal toll gemacht, die Hansi Jochmann. Der Verlag (Random House) hat mir ihr eine richtig angenehme Sprecherin für WEISSGLUT engagiert. - Alles richtig gemacht. Dafür 5 Sterne, bedingungslos.

Der Einstieg in WEISSGLUT ist für den Zuhörer einfach. Dass Sayre (ausgesprochen wie "Ser") mit ihrer Familie nichts mehr zu tun haben will und schon lange einen Riegel hinter die Vergangenheit geschoben hat, wird schnell klar. Dass ihr der Selbstmord ihres Bruders Danny dann nicht nur schwer zu schaffen macht, sondern auch noch etliche Rätsel aufgibt - auch klar. Dass das Wiedersehen mit dem offensichtlich schwer geltungsbedürftigem Vater (Huff) und dem arrogant umtriebigen Bruder Chris sie nicht wirklich amüsiert - schon klar, schon klar. Doch als Sayre dann Beck Merchant kennerlernt, der die Familie und Huffs Firma in Rechtsdingen vertritt, ist der Ofen aus. Er scheint ein richtig unsympathisches Ar****** zu sein.

Was sich hier abzeichnet, scheint beinahe so berechenbar wie in Nora Roberts Liebesschnulzen und ist es leider auch. Wie die "Sache" zwischen Sayre und Beck überhaupt angeht und irgendwann vielleicht wieder aus - , macht glücklicherweise nur einen kleinen Teil der Gesamthandlung aus.

Sayres Entschluss Destiny nach der Beerdigung ihres Bruders so schnell wie möglich wieder zu verlassen, vertagt sie jedenfalls schnell, als sie nach der Beerdigung eine interessante Bekanntschaft macht. Hauptantrieb den Tod ihres Bruders zu klären ist aber eigentlich nur die Tatsache, dass dieser sie kurz vor seinem Tod zwei Mal angerufen hat. Sie aber aus altem Familienhass nicht mit ihm sprechen konnte...

Sandra Browns Geschichte kommt ins Rollen. Stück für Stück fließt die verkorkste Familiengeschichte der Hoyles aus ihrer Feder, vielmehr - in diesem Fall - aus Hansi Jochmanns Mund. Und sehr bald kann man Sayres Groll verstehen und die Vermutung, dass sich Danny keineswegs selbst (Schrotflinte in den Mund und Kopf weggeblasen!) umgebracht hat, wird immer mehr zur Tatsache. - Aber wer war es dann?!

Die Story selbst würde ich nicht als absolut einmalig und spannend bezeichnen, das klingt alles ein bisschen wie schon mal da gewesen oder im Fernsehen oder auf Leinwand gesehen. Ich könnte mir vorstellen die Buchvorlage mit "nur" 3 Sternen zu bewerten. Das Hörbuch allerdings ist - wie eingangs erwähnt - ein großer Gewinn.

((( Aber vielleicht sehen wir das alles sowieso noch irgendwann auf Leinwand? )))
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am 4. Februar 2008
Ich bin ein bekennender Sandra Brown-Fan und dieses Buch hat mich nicht entäuscht! Es war wie zu erwarten, ein Ladythriller, der nichts zu wünschen übrig ließ. Sayre kommt in ihre Heimatstadt zurück, weil ihr Bruder Danny gestorben ist. Sie ist voller Haß gegen die Familie und möchte aus Schuldgefühlen Danny gegenüber seinen Tod aufklären. S. Brown schafft es hier, die erdrückende Hitze von New Orleans richtig spürbar zu machen und verlangsamt automatisch ihren Schreibstil, der eher träge vor sich hin dümpelt, was ja bei der Hitze nur zu gut zu verstehen ist. Aber gerade diese Trägheit und weitverzweigten Anspielungen lassen die Ungeduld des Lesers anschwellen und man will endlich wissen, wie die Geschichte ausgeht. Ich freue mich jedes Mal bei den Ladythrillern über die erotische Komponente, das macht die Sache unterhaltsam und nimmt ihnen gleichzeitig die Krimischärfe. Meines Erachtens ein lesenswertes Buch!
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am 14. März 2010
Wer schon andere Bücher der Autorin gelesen hat, weiß was er bekommt: einen spannenden Romantic Suspense - einen Thriller gemischt mit einem Liebesroman.
Für mich eine gelungene Mischung, auch wenn manch Thriller-Fan sich über die begleitenden Lovestorys beklagen mag.

Auch bei Weißglut habe ich auf eine ähnliche spannende und mitreissende Kombination gehofft, aber S.B. hat mal wieder völlig neue Wege eingeschlagen:

Natürlich entwickelt sich zwischen der Heldin Sayre und dem Helden Beck eine Liebesgeschichte, diese nimmt jedoch verhältnismässig wenig Raum ein, da Beck eigentlich Sayres "Feind" ist.

Auch kann ich nicht behaupten, daß Sayre wirklich die Hauptheldin ist - die Geschicht wurde aus verschiedenen Perspektiven aufgebaut und die unterschiedlichen Erzählstränge finden in einem fulminanten Finale zusammen.

Wer Fan von "Dallas" oder "Denver" ist, dürfte hier jedoch auf seine Kosten kommen.
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am 22. April 2014
Als die Tochter nach Hause zurückkommt, weil sich der jüngere Bruder erschossen hat, muss die Hauptprotagonistin nicht nur Rätsel lösen, sie muss sich auch mit ihrem älteren Bruder und ihrem skrupellosen Vater auseinandersetzen. Deren Machenschaften beschäftigen auch einen Rechtsanwalt, der ihnen bei ihren Intrigen beisteht. So kommen durch ihre Schuld Arbeiter zu Tode, die Arbeitsbedingungen rufen Krankheiten hervor, die Leute sind schlecht bezahlt usw.
Sie will sich auf die Seite der Arbeiter stellen, aber sie ist sich nie sicher, wer ihr in den Rücken fällt.
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