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am 15. Juli 2012
Die Geschichte spielt in der Zwit von Jamies Aufenthalt in Helwater und erklärt die Entstehung seiner Freundschaft mit Lord John näher. Für Fans der Highland Saga ist das eine nette Geschichte für zwischendurch, wer nicht mehr erwartet wird nicht enttäuscht. Die Geschichte ist kein "muss", liest sich aber gut und ich hätte ihr vier Punkte gegeben, wenn mich nicht stören würde dass Diana's Schreibstil deutlich nachlässt. Die ersten Bücher der Saga haben noch von viel Subtilität gelebt, der Leser hat die Figuren aus eigenen Erfahrungen mit dem Leben und der Liebe verstanden. Gerade die zwischenmenschlichen Beziehungen, die feine Balancen zwischen Liebe, Macht, Leidenschaften wurden oft unterschwellig angedeutet. In späteren Büchern wird Diana direkter, der Spielraum zur Interpretation nimmt ab. Außerdem sagen die Figuren oft Sätze die im Gegensatz zur Anlage ihres Charakters stehen. Hier zum Beispiel beklagt sich Jamie einmal dass ihm der Hintern so weh tut, wo er doch Schmerzen sonst kommentarlos erträgt.
Er und John benutzten das F-Wort, - nichts dagegen aber es passt weder zur Figur noch zur Zeit. An einer Stelle wurden die Namen John Randall und Frank Randall verwechselt - so was sollte wirklich nicht vorkommen.
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England 1760:

Nachdem die Jakobiten bei Culloden vernichtend geschlagen wurden und viele enge Freunde und Mitstreiter des Schotten James Fraser für die Sache, von den Engländern getötet wurden, sind vierzehn Jahre vergangen. Jahre, die Jamie, dem von den Engländern das Leben geschenkt wurde, als Zwangsarbeiter auf Ehrenwort auf dem Anwesen eines englischen Aristokraten zubringen musste und in denen er sich schmerzlich nach seiner großen Liebe und Ehefrau Claire sehnte. Doch die schwangere, zeitreisende Claire ging einst durch einen Steinkreis zurück in ihre Zeitepoche, weil Jamie damals nicht glaubte, dass er Culloden überleben würde.
Sein einziger Trost in dieser für ihn schweren Zeit ist sein unehelicher Sohn William, der nächste Graf von Ellesmere, der auf dem Anwesen, auf dem Jamie seiner Arbeit nachgeht, aufwächst und welcher mit seinem übergroßen Hang nach Abenteuern und der Sturköpfigkeit eines Dreijährigen sein Kindermädchen, seinen Großvater und alle anderen in Atem hält.

Lord John Grey, einst Aufseher im Gefängnis Ardsmuir und immer noch verliebt in Jamie weilt derweil fernab in London und wird von seinem Bruder Hal damit beauftragt, ein Schriftstück, das in der schottischen Sprache Gälisch verfasst wurde, übersetzen zu lassen, das ein wichtiger Beweis bei der Überführung eines Kriegsverbrechers sein könnte, dem unter anderem Korruption, Diebstahl und Hochverrat zur Last gelegt wird.
Doch Lord John hat einige Skrupel, denn Major Siverly, der Mann, der sich dieser Vergehen schuldig gemacht haben soll, hat einst sein Leben gerettet und zum anderen soll John in Hals Auftrag Jamie aufsuchen, um diesen das Schriftstück übersetzen zu lassen. Was Hal jedoch nicht ahnt, ist, dass Jamie und John einst im Streit auseinander gegangen sind, nachdem John Jamie nicht nur über seine Homosexualiät in Kenntnis setzte, sondern Jamie gegenüber auch seine zärtlichen Gefühle eingestand. Gefühle, die der heterosexuelle Jamie nicht erwidern konnte und wollte.

Währenddessen bekommt Jamie in Helwater Besuch von einem alten Freund und Mitstreiter bei Culloden- einem Iren, der ihm einen in seinen Ohren wahnwitzigen Plan unterbreitet. Jamie soll zusammen mit ihm nach Irland fliehen, denn dort ist ein weiterer Aufstand gegen die Briten geplant. Da Jamie bereits von Claire weiß, dass sämtliche Pläne des Aufstands zum Scheitern verurteilt sind und er zudem kriegsmüde ist, lehnt er dankend ab. Doch der Ire lässt sich nicht so leicht abschütteln.

Weil John sich ziert nach Helwater zu reisen, lässt Hal Jamie kurzerhand von Gefolgsmännern nach London bringen. Obwohl Jamie keine große Lust verspürt den Engländern zu helfen, weiß er jedoch genau dass diese am längeren Hebel sitzen und er wohl oder übel kooperieren muss- zudem haben Hal und Lord John ihn einst vor dem sicheren Tod bewahrt. Als er das Schriftstück in Händen hält, weiß er jedoch sofort was er vor sich hat. Es scheint, dass es eine Verbindung zwischen Major Siverly und den jakobitischen Verschwörern gibt. Und so befindet er sich plötzlich mit Lord John, dem hartnäckigen Iren der ihn in London abermals auflauerte um ihn für seine Verschwörer zu gewinnen und Lord Johns Kammerdiener Tom auf dem Weg nach Irland um Major Siverly einige unangenehme Fragen zu stellen' Und abermals sitzt Jamie zwischen zwei Stühlen'

'Die Fackeln der Freiheit' ist zeitlich zwischen Band 2 und Band 3 der Highlandersaga angesiedelt und stellt zudem ein Verbindungsstück zwischen den Lord John Bänden und der Highlandersaga dar.
In diesem Roman erfährt man wie Jamie und Lord John ihre Männerfreundschaft trotz aller Streitigkeiten und Schwierigkeiten, die sie jemals miteinander hatten, erneuerten und zudem erzählt die Autorin ein unterhaltsames Abenteuer aus Lord Johns und Jamies Vergangenheit, das zu meinem größten Vergnügen wieder einmal sehr 'gabaldonlike' geworden ist- sprich man bekommt hier neben des geschilderten 'Falles' nebenbei auch nette, anrührende und witzige Momente zwischen Jamie und seinem Sohn William geboten: nicht zu vergessen Jamies Dialoge mit John und einem ehemaligen, irischen Mitstreiter um die Sache der Jacobiten sind sehr amüsant und lebendig in Szene gesetzt worden und haben mich sowohl zum Schmunzeln, als auch manches Mal zum Nachdenken angeregt.

Die 'Fackeln der Freiheit' kann ich zunächst einmal allen Jamie & Claire Fans sehr ans Herz legen, denn auch wenn der zu untersuchende Fall nicht wahnsinnig viele spannende Elemente enthält, ist der Roman dennoch unterhaltsam und schließt für den Leser eine Lücke aus Jamies Vergangenheit. Zudem bekommt man erneut viele Einblicke in Jamies Gedankenweit geboten und kann nachvollziehen wie sehr Jamie unter der Ungewissheit leidet, was Claires Schicksal angeht. Hat sie es geschafft gesund zurückzukehren in ihre eigene Zeitepoche und hat ihr gemeinsames Kind überlebt oder ist sie gestorben? (Sicher, Leser der Highlandsaga wissen bereits wie Claires Zeitreise ausging, dennoch fand ich Jamies Gedankengänge sehr rührend geschildert.)

Sehr spannend beschrieben fand ich Jamies persönliche Begegnung mit der 'wilden Jagd' und auch ein Duell das Lord John bestreiten muss, rundet diesen unterhaltsamen, historischen Roman perfekt ab. Romantiker werden die Begegnungen zwischen Jamie und Claire sicherlich vermissen; doch für alle, die mehr über die Zeit erfahren möchten, die Jamie einst ohne Claire verbringen musste, bietet 'Die Fackeln der Freiheit' eine tolle Ergänzung zur Serie und macht das Abwarten bis zum nächsten Band der Highlandsaga einigermaßen erträglich.

Ungeachtet all des Lobes muss ich zugeben, dass ich lediglich zu 'Die Fackeln der Freiheit' gegriffen habe, weil in diesem Teil der Lord John Reihe Jamie einen so großen Anteil an der Story nimmt und hier der eigentliche Held dieses Romans ist. Und trotz meiner Sympathien für die Romanfigur Lord John, ist und bleibt er für mich leider immer noch eine nette, ehrenhafte aber nicht so interessante Nebenfigur. Ihm fehlt einfach das gewisse Etwas und so wird dieser Ausflug zur Lord John Reihe auch mein Einzigster bleiben.
Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 20. November 2012
Nach den ersten vier Bänden der Highland Saga, welche ich wirklich sehr gut fand, begann mich die Story um Jamie und Claire im fünften Band nur noch zu nerven.
Deshalb konzentrierte ich mich eher auf den interessanten und für mich äußerst sympathischen Charakter des Lord John.
Der Roman ist spannend, mitfühlend und flüssig (Nicht so übertrieben detailiert, wie in der Highland Saga, in der teilweise über Seiten hinweg Trivialitäten erörtert werden) geschrieben.
Sicherlich ist es kein hoch intellektuelles Werk, aber zum Schmökern auf dem Sofa hervorragend geeignet :-).

Ich wünsche mir definitiv mehr Geschichten von Grey! Er ist ein liebenswerter und humorvoller Charakter, der auch zu seinen Schwächen steht.
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am 25. Februar 2014
Ich bin Fan der ersten Stunde, mag die Highland-Serie wirklich gern. Und da Lord John einer meiner Favoriten ist, lese ich natürlich auch seine Reihe. Dieses Buch hat mir besonders gut gefallen. Es war wie immer mit historischen Details gespickt, aber das nur am Rande. Lord John und Jamie Fraser tragen hier die Geschichte und ich empfand jede ihrer Gefühle fast mit. Die Rahmenhandlung war interessant, machte für mich aber nicht den Reiz aus. Man taucht tief in die beiden Figuren ein, begreift endlich, wie sich ihre außergewöhnliche Freundschaft entwickelt hat. Der Roman ist zudem mit wunderbarem Humor ausgestattet, der nie platt, sehr wohl aber überaus lustig war. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der Lord John und die Highland-Serie zu schätzen weiß. Dies ist, meiner Meinung nach, ein wahres Juwel davon.
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am 4. Juli 2015
Mir hat sich über das gesamte Buch hinweg die Handlung eigentlich nie ganz erschlossen. Vielleicht weil es eben nur ein Teil aus der gesamten großen Saga ist, als Einzelwerk dann aber unbrauchbar. Der Schreibstil ist flüssig und liest sich durchaus gut, aber es fehlt jeglicher Spannungsbogen; man wird mit immer neuen Personen der Handlung geradezu erschlagen. Ken Follet (Sturz der Titanen) löst diesen Umstand sehr einfach, in dem man immer auf ein quasi Personenverzeichnis am Anfang des Buches zurückgreifen kann, wer denn nun wer ist. Ich habe mich durch diese Materie hindurchgekämpft - jetzt wird es meine Frau lesen, bin gespannt wie ihr Urteil ausfällt. Mein Fazit: Keine Empfehlung!
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am 15. September 2013
Ich finde es ist bisher der beste Lord John Roman. Ich habe auch "Das Meer der Lügen", "Die Sünde der Brüder" und "Die Hand des Teufels" (3 Kurzromane).
Dieser spielt in der Zeit von Jamies Aufenthalt im Lake Distrikt, also nach Culloden und Arsdmuir.
Er geht zusammen mit Lord John Grey nach Irland um einen Komplott aufzudecken.
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England im Jahre 1760: Jamie Fraser lebt auf Ehrenwort auf dem englischen Anwesen Hellwater als Stallknecht. Hier kann er seinem kleinen Sohn William nahe sein. Eines Tages bekommt Jamie Besuch von seinem alten Freund Quinn, ein Ire, der immer noch an die Sache der Jakobiter glaubt. Der Ire versucht Jamie für einen Aufstand gegen die Briten zu überreden. Doch Jamie lehnt ab. Allerdings führt ihn sein Weg dann doch bald nach Irland. Lord John Grey hatte in Kanada einem alten Freund auf dessen Sterbebett das Versprechen gegeben, Major Siverly der Korruption und des Hochverrats zu überführen. Ein Schriftstück in irischem Gälisch bringt Jamie ins Spiel. Lord Johns Bruder Hal lässt nach Jamie schicken, holt ihn nach London. Dem Highlander ist schnell klar, dass dieses Schriftstück ein verschlüsselter Hinweis zum geplanten Aufstand ist und entschließt sich wiederwillig, zusammen mit Lord John nach Irland zu reisen, um Major Siverly bezüglich der jakobitischen Verschwörung zu befragen und ihn gleichzeitig seiner Kriegsverbrechen zu überführen. Doch es kommt alles völlig anders als geplant.

Entgegen der beiden anderen Lord-John-Romane nimmt Jamie Fraser im vorliegenden Buch eine Hauptrolle ein. Bedingt durch Lord Johns Bekenntnis, Jamie zu lieben, ist die Beziehung der beiden Männer aufs äußerste angespannt. Doch notgedrungener Weise lässt sich Jamie auf die Reise nach Irland ein. Zum einem, da ihm als Gefangener auf Ehrenwort sowieso kaum eine andere Wahl bleibt, zum anderen, da er um die jakobitische Verschwörung weiß. Die Erlebnisse, welche die beiden Männer in diesem Roman erfahren, kann man als Grundlage ihrer späteren Freundschaft sehen.

Zwar lässt sich Diana Gabaldon anfangs mit ihrer Geschichte etwas Zeit und erzählt diese wieder gewohnt detailreich, doch so nach und nach zieht die Autorin das Erzähltempo an. Die Story entwickelt sich äußerst spannend, abenteuerlich und überrascht immer wieder mit unvorhersehbaren Wendungen.

Neben der unterhaltsamen packenden Story sind auch wieder alle Charaktere, bis in die kleinste Nebenrolle, facettenreich gezeichnet, sodass Verwechslungen der zahlreichen Personen kaum möglich sind.

Fazit: Opulent, farbenprächtig, packend – Für mich der bisher beste Lord-John-Roman
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am 6. Oktober 2012
Ich habe das Buch Monatelang vorbestellt und mich riesig darauf gefreut. Leider vergelblich. Ich bin maßlos über die Handlung enttäuscht, zu langatmig, zu langweilig und wo bleibt außer in einem Traum eigentlich Claire und die Liebe? Also ich vertraue darauf, daß das nächste Buch wieder an die Vorgänger anknüpft und sich die Autorin die Kritiken auch mal durchliest.
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am 20. November 2014
Ich besitze alle Romane von Diana Gabaldon, bis auf den achten, und natürlich möchte man dann auch alle Lord-John-Romane
haben. Jedenfalls geht es mir so. Die Bücher sind alle sehr spannend geschrieben. Für Zeitreisende empfehlenswert!!
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am 31. Juli 2012
'Er liebte dieses Gefühl der Einsamkeit, wenn nur er alleine wach war, Herr über die schlafende Welt. Nicht ganz der Herr der schlafenden Welt. Ein kurzer, scharfer Aufschrei durchschnitt die Dunkelheit'.

Ein Schrei von Jamie Fraser, der wieder einmal unter seinen wiederkehrenden Albträumen leidet. Ein innerer Kampf, bei dem Lord John Grey seinem (vielleicht) neuen, alten Freund nicht wirklich hilfreich zur Seite stehen kann und doch trägt diese sich vertiefende Beziehung für beide, auch für Jamie Fraser, Gutes und Wichtiges in sich. Späterhin. Denn zunächst wäre Lord Grey sicherlich gerade in Bezug auf Jamie doch gern alleine 'Herr der schlafenden Welt' geblieben. Zuviel trennendes steht zwischen den Freunden von ehedem.

Neben der Highland Saga sind es die Lord John Romane, die für Diana Gabaldon hohe Verkaufszahlen und damit großen Erfolg mit sich brachten. In ihrem neusten Werk schließen sich die ehemaligen Freunde John Gray und Jamie Fraser notgedrungen wieder zusammen. Der Lord und der Rebell, die ansonsten über Jahre nicht mehr viel gemeinsam hatten, an verschiedenen Polen ihrer Zeit standen. Doch im Kampf gegen ein politische Intrige jakobitischer Verschwörer ist es nun einmal Jamie Fraser, welcher der Schlüssel zum Erfolg sein könnte.

Eine Geschichte, in die Diana Gabaldon vieles an Hintergründen aus der Geschichte der Männer und der Zeit der Mitte des 18. Jahrhunderts einfließen lässt und so ihren Lord-John-Kosmos noch einmal deutlich vertieft. Eine der Stärken der Autorin ist es, historische Rahmungen durch ihre Figuren bildreich lebendig werden zu lassen und ein gutes Stück der Atmosphäre jener Zeit zu vergegenwärtigen. Sicherlich auch durch stereotype Überhöhungen, denn trotz des ein oder anderen Bruchs und inneren Schattens ist ihr Lord John ein Gentlemen und Ehrenmann erster Güte, der in seinem Werten nie wirklich ins Schwanken gerät. Zu gut letztlich, um als real gezeichnete Person durchzugehen. Dennoch aber im Rahmen der unterhaltsamen Abenteuergeschichte durchaus in der Lage, die Geschichte zu tragen.

Je aus der Perspektive von John Gray und Jamie Fraser erzählt Gabaldon diese Geschichte von Intrige, Verrat, Gefahr und zerbrochener Liebe mit ihren auch persönlich dramatischen Elementen. Eine zweifache Perspektive, die dem Roman durchaus gut tut, denn Jamie Fraser bildet doch ein eigenes Gewicht in der Geschichte du sorgt so für eine durchaus anregende Abwechslung. Auch wenn er im Gesamten kein wirkliches Gegengewicht zu Lord John darstellt, sondern durchaus auch in seiner persönlichen Struktur ähnlich angelegt ist.

In stets flüssiger, eher einfacher, bildreicher Sprache, bringt Diana Gabaldon ihre Geschichte voran, legt durchaus wert auf eine stimmige Verschwörungsgeschichte mitsamt deren Aufklärung durch die Protagonisten, setzt aber doch in den eigentlichen Mittelpunkt des Buches die handelnden Personen in ihrer persönlichen Geschichte einerseits und in der Entwicklung ihrer Beziehungen untereinander andererseits.

Im Gesamten ein solider, historischer Unterhaltungsroman mit lebendig geschildertem Zeitkolorit und zwar stereotypen Figuren, die durchaus aber ihre ganz eigene Geschichte mit sich bringen und im Lauf der Seiten weiter entfalten.
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