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am 13. Mai 2013
Nachdem ich die verschiedenen Rezensionen zu diesem Bike-Guide gelesen hatte, habe ich mir lange überlegt, ob ich mir den Führer kaufe. In Ermangelung an anderen Angeboten habe ich mir den Guide dann doch letztes Jahr angschafft und bereute dies auch in keinster Weise. Alle Touren, die ich gefahren bin, waren landschaftlich wunderschön und haben mir viel Spass gemacht. Was die zeitliche, konditionelle und fahrtechnische Einschätzung angeht, haben die Angaben im Guide bei mir sehr gut gestimmt. Auch hatte ich bzgl. finden der Touren keinerlei Probleme, dank GPS-Daten (Download über Rother-Verlag im gpx-Format und direkt auf das GPS-Gerät - zumindest bei Verwendung von Garmin, bei anderen Geräten habe ich keine Erfahrung - übertragbar) konnte man die Touren ohne längere Wegsuche flüssig bewältigen. Zwar habe auch ich erlebt, dass man nicht mehr alle Wege fahren konnte (einer war gesperrt, ein anderer aufgrund eines Bergsturzes verschüttet) - nachdem dies zum Zeitpunkt des Erscheinens des Guides aber noch nicht der Fall war, kann ich hier niemandem einen Vorwurf machen. Generell bereite ich meine Touren auch bei vorliegenden GPS-Daten noch mit einer Karte vor, d.h. ich schaue mir im Vorfeld der Tour diese auf einer Karte an, schaue welche Alternative es gibt, ob die Tour sich evtl. einfach erweitern oder abkürzen lässt, etc. Für Korsika empfehle ich hier die auch im Guide angegebenen IGN-Karten.

Etwas schade finde ich, dass die Schwierigkeit der Touren nicht in den S-Graden der Singetrail-Skala (siehe z.B.[...]) angegeben ist. Meines Erachtens würde dies eine möglichst objektive Einschätzung der Trailschwierigkeiten erleichtern. Die von mir gefahrenen Touren, welche im Guide mit 6 Punkten bei Fahrtechnik angegeben sind, würde ich an den schwersten Stellen mit S2 und S3 einstufen (z.B. die Touren 24 und 25). Von mir gefahrene Touren mit einer Guide-Bewertung von 3 Punkten bei der Fahrtechnik meines Erachtens an den schweren Stellen bei S1 (z.B. 32), teilweise auch bei S2 (z.B. Tour 33). Sicher lässt sich auch über diese persönliche Bewertung von mir streiten, auch wird sie nicht auf alle Touren übertragbar sein - möglicherweise bietet sie aber zumindest für den einen oder anderen einen Anhaltpunkt. Keine der von mir gefahrenen Touren war aber durchgängig schwer, die Schwierigkeiten bezogen sich immer auf einzelne Abschnitte.

Nachdem ich die Rezensionen vieler anderer hier nicht bestätigen kann, hatte ich entweder Glück mit meinen Routen oder einfach ein anderes Verständnis was Mountainbiken angeht. Wie der Name schon sagt, bedeutet für mich Mountainbiken Radfahren in einem Gelände, wie man es aus den Bergen kennt, d.h. schmale Wege, teilweise verblockt, mit Schotter, Rillen, Stufen, etc. Kräftige Anstiege sowie teilweise auch steile Abfahrten gehören da natürlich auch mit dazu, ebenso, dass man das Rad mal ein Stück schieben oder sogar tragen muss. Und genau so etwas erwartet einen auf Korsika - die MTB-Infrastruktur ist hier einfach noch nicht wirklich erschlossen, was dem Ganzen meiner Ansicht nach auch einen erhöhen Reiz gibt. Während bei uns Bikepisten in der Regel gut erhaltene Feld- und Forstwege sind, sind dies auf Korsika zwar in der Regel auch breite Wege, jedoch häufig mit viel Schotter und teilweise tiefen Wasserrinnen versehen. Wer hier Spass haben möchte, sollte doch eine gewisse Fahrtechnik mitbringen. Mein "Trainingsstand" zum Zeitpunkt des Korsikabesuchs waren ca. 2000 km auf dem Mountainbike in der damaligen Saison mit ca. 45000 Höhenmetern.
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am 12. Oktober 2015
Der Korsika Bike gide ist ein sehr gelungenes Buch, jedoch ist einfach zu beachten, dass zum einen Korsika für bikes noch nicht ausgebaut ist zum anderen sind die Touren für eine sehr sehr gute Kondition. Ich brauch deutlcih länger als die Zeitangaaben. Außerdem ist eine gute Technik erforderlich.
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am 28. Juni 2007
Einer der ganz wenigen MB Führer für Korsika.

Ich bin alle Touren im Bavellagebiet und im Südosten der Insel gefahren.

Die Touren sind sehr sorgfältig recherchiert und beschrieben, man kann es 1:1 als Roadbook verwenden ohne ins Nirvana zu geraten. Allerdings empfehle ich auch noch das Mitnehmen eier Karte, da die enthalten Kartenausschnitte nur auf das Gebiet der Tour eng begrenzt sind.

Sehr hilfreich sind die Angaben zu den Wassertankstellen, die man oft braucht.

Was meines Erachtens fehlt, sind die Beschreibungen der StreckenAlternativen. Auch sollt man bei der Planung nicht unbesehen die vorgeschlagene Richtung fahren, sondern sich die umgekehrte Richtung gut überlegen. (Ich hatte mir ein paarmal gedacht, daß diese Variante für mich besser geeignet gewesen wäre.)

Es fehlt eine Übersichtskarte auf der die Lage sämtlicher Touren verzeichnet ist. Kann man aber von der Homepage des Verlags runterladen.

Das Buch ist für MB fans, die einen Korsika Aufenthalt planen eine super Hilfe und ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
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am 9. September 2007
Erst einmal wurderbar dass es ein paar Leute gibt die sich aufgemacht haben um für alle Biker einen Guide auf Korsika zusammenzustellen!

Der Bike-Guide an sich ist wunderbar gestaltet, nicht nur die praktischen Hintergrund-Informationen zu Fahrtechnik, Verhalten bei Wildtieren und Landeskunde usw. sind gerade für Anfänger sehr hilfreich, sondern auch die Höhendiagramme in denen sehr gut graphisch dargestellt ist, wie sich Steigungen, Gefälle und vor allem die prozentuale Abwechslung von Asphalt, Schotterpiste und Singletrail entlang jeder Tour verhalten. Die Angaben über Höhenmeter, die Streckenbeschaffenheit, die GPS-Koordinaten bei allen Abzweigungen und zusätzliche Informationen zu Bademöglichkeiten und Wasserstellen sind genial!
Was leider fehlt ist eine Übersichtskarte auf der man sehen kann wo auf Korsika welche Tour liegt, was zwar durch die Internetseite des Verlags nachgeholt wurde (Karte steht dort zum Download bereit) aber eigentlich schon im Buch drin sein müsste!
Die Touren sind gut gewählt und bieten tolle Ausblicke über Korsika, sowie Einblicke in die Natur von Korsika! Leider sind sie im Bezug auf Zeit, Kondition und Fahrtechnik absolut fehleingeschätzt! Die Zeitangaben sind eine absolute Frechheit!!! Zum Beispiel entpuppte sich die Tour am Bavella-Massiv, die für 3 Stunden augelegt war, als reine Tortur mit unzähligen Schiebepassagen die vorher nicht erwähnt wurden! Ohne zu trödeln und ohne dass wir uns verfahren haben, wurden aus den angeblichen 3 ganze 7 Stunden!!!
Wer seinen Urlaubstag genau planen will darf sich auf die Zeitangaben in diesem Guide nicht verlassen!!!
Nach zwei Touren ist klar ersichtlich dass der Guide von und für durchtrainierte Biker gestaltet wurde!
Der Preis ist in Ordnung da Gestaltung, und Informationsfülle überzeugen, aber Zeit- und Konditionsangaben enttäuschen und an manchen Stellen muss man doch sehr lange überlegen welcher Weg nun wirklich gemeint ist! Statt GPS-Daten (nicht jeder hat ein Gerät) wünscht man sich oft einfach nur die guten alten Himmelsrichtungen um dem Kompass folgen zu können, doch leider gibt es diese nicht!

TIP: Google Earth runterladen und mit Hilfe der GPS-Daten aus dem Guide die Touren detailiert planen! So kann man sich selbst weiterhelfen wenn man auf der Tour selbst nur einen Kompass zur Verfügung hat!

FAZIT: Nur etwas für sehr motivierte Anfänger, oder Könner die genug Zeit mitbringen!
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am 30. Juni 2013
Im Juni 2013 waren wir auf Korsika und haben diesen Reiseführer für unsere Tour - ohne GPS Gerät - genutzt.
Wir sind dabei die folgenen Touren gefahren:

1. Tag - Tour 3
hier verpassten wir nach der Marina d'Alga leider die richtige Abzweigung, sind dann aber frei Schnauze trotzdem eine tolle Tour mit fast identischen Kilometern und Höhenmetern gefahren

2. Tag - abgekürzte Tour 4
hier sind wir die abgekürzte Variante der Tour 4 gefahren (nachzulesen unter Alternative), hier gabs keinerlei Probleme beim Navigieren ohne GPS (ein genaues Einprägen der Strecke am Vorabend ist sehr hilfreich, vor allem sollte man sich merken, wo man überall NICHT abbiegen sollte :-).
Eine geniale Tour mit tollen und anstrengenden Pisten- und Trailanschnitten, und ich weis nun auch was mit der Anmerkung "nur was für macchia-resistente Techniker" gemeint ist.

3. Tag - Tour 32
eine schöne Sightseeing-Tour mit einem überraschend anstrengenden Teil.. Wir haben diese Tour etwas ausgeweitet und wollten bis zu dem Leuchtturm vorne auf der Halbinsel fahren. Anschließend wussten wir, warum dies in der Tour eigentlich nicht vorgesehen war --> der kleine Wanderweg am Meer entlang ließ sich größtenteils nur schiebenderweise bewältigen, trotzdem war der schöne Ausblick die Plackerei wert!
Auch der Aspahltanstieg zur Notre Dame de la Serra hatte es echt in sich, aber auch hier erwartet einen dann eine geniale Aussicht und eine sehr nette Pistenabfahrt.

4. Tag - Tour 11
diese sehr nette Tour zu den Bergeries de Tova mussten wir leider ca. 8 km vor dem Gipfel abbrechen, da wie von einem Gewitter überrascht wurden und die Flucht nach unten antreten mussten. Was die Strecke bis dahin bot war aber eine sehr gut zu fahrende angenehme Piste...

5. Tag - Tour 15
Dies war eindeutig die anstrengenste Tour 1500 Höhenmeter auf knapp 50 km, und dass überwiegend auf bachbettartigen Pisten waren zwar wirklich kräfteraubend, aber das Gefühl, endlich oben an den Bergeries de Bitalza zu stehen und den tollen Rundumblick bis auf Sardinien zu genießen war genial... Ganz zu schweigen von dem Gefühl die inneren Grenzen und den Schweinehund überwunden zu haben..
Was hier nur angemerkt ist, dass starke Regenfälle die Piste teilweise ganz weggeschwemmt haben (man musste mehrmals einen kleinen Bach durchqueren, was aber auch nicht weiter tragisch war), das schwierigere war zumindest für mich, dass durch die streckenweise sehr ausgewaschenen Pisten das ganze mehr als 3 Punkte in der Fahrtechnik verdient hätte..

Allgemein zu den Zeitangaben muss ich sagen, dass wir immer ca. die angegebene Maximalzeit gebraucht haben, wobei wir uns aber bewusst Zeit gelassen haben bei den Touren (Genussmountainbiker ;-)
Auch die Bewertungen zum Thema Kondition und Fahrtechnik emfpand ich für die Touren, die wir abgefahren sind als zutreffend (bis auf die Tour Nr. 15, die sich sicher seit dem Abfahren der Autoren etwas verändert hat)

Zusammengefasst:

Navigieren war mit dem Reiseführer bis auf die erste Tour (Nr. 3) kein Problem, man konnte sich immer an den angegebenen km und Punkten - wie z.B. Strommast, Kapelle, Hydrant etc- super orientieren..
Es ist genau der richtige Reiseführer für Menschen die weg vom Massentourismus, hinein ins Abenteuer wollen, sich nicht scheuen über die eigenen Grenzen zu gehen und es mögen sich zu schinden.
Man darf nicht erwarten auf einer Insel wir Korsika perfekt ausgewiesene, einfach zu fahrende Mountainbike-Touren zu finden, (von Asphalt-Runden mal abgesehen). Dies wird kein Reiseführer für diese Insel bieten können, da es das Revier einfach nicht hergibt, aber dies steht auch klipp und klar in dem Reiseführer zu lesen.

Zur Ausrüstung möchte ich noch sagen, dass für Korsika ein Fully MTB definitiv zu emfpehlen ist, mit einem Hardtail sind die Strecken sicherlich nur halb so schön zu fahren...

Wir haben jedenfalls vor, nächstes Jahr wieder hinunter zu fahren und weitere Touren dieses tollen Reiseführers zu testen!
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am 8. Juni 2016
Wir haben uns die Ausgabe 2006 gekauft; wir fahren schon seit 20 Jahren Mountainbike; der Führer ist schlecht; die Wege die er als Forststraße beschreibt sind Trials mit großen Steinen und Löcher und teilweise abgebrochenen Wegkannten; letztes Jahr haben wir am Meer zwischen San Florant und ILLE Rousse eine Tour gemacht war mit 3 h angegeben also Easy wir haben 6 h gebrauch der Weg war total verwachsen wir mussten das rad zum Schluss 2 h durch den Sand schieben; auch ein Schweizer der uns begegnet ist war total verzweifelt; dieses Jahr ähnliche Chaos der Weg war voller Dornen zum Schluss 4 Platten einen Reifen hatten wir ja dabei aber 4?
außerdem ist keine Lageangabe bzw. Übersicht der Touren da so das man immer suchen muss wo die Tour ist.
Wie gesagt Führer von 2006 hoffe der Neue ist besser.
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am 23. September 2012
Tour 3 ist nicht mehr befahrbar (Bocca di Vezzu-AlgaPutrica-Marina dŽAlga).

Die Verbindung von Marina dŽAlga hoch zur befestigten Straße existiert nicht mehr. Diese wurde Anfang diesen Jahres verbarrikatiert und mit Erdwällen aufgeschüttet, damit die Quadfahrer nicht mehr zum Strand kommen (aber auch sonst kein Fahrzeug).Somit ist ein Weiterkommen nur über einen dreistündigen Sandwanderweg(Fahrrad tragen angesagt) möglich, bzw.zwei Drittel der gefahrenen Strecke wieder zurück( zusätzliche 12 km Schotter aufwärts also alles was man vorher runtergefahren ist). Weiters gab es unterwegs auch nicht die angegebene Trinkwasserstelle. Einfach nur gefährlich!!
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am 1. Juni 2014
Wir waren vor kurzem auf Korsika und hatten die Bikes dabei. Von den Touren her haben wir nur 4 gemacht, ich kann sagen dass wir bei allen 4 Probleme hatten trotz des Buches voranzukommen; vielleicht stichwortartig zu den von uns gemachten Touren im Buch einige Kommentare:
#3, "Desert des Agriates": Hinweg zum Traumstrand ging gut, der Rückweg war so schlecht beschrieben dass wir sehr viel länger gebraucht haben um die Runde abzuschliessen
#29, "Revellata": ganz nett, das "Singletrailparadies" hatten wir uns etwas anders vorgestellt, da gibt es einen Trail der zurückgeht, hatte (auch wegen anderer Beschreibungen) eher mehr was Richtung Pumptrack erhofft
#19, Ajaccio "Sentier des Cretes": der Hammer; hier wurde geschrieben "beide Schlaufen lassen sich in beide Richtungen fahren" - das würd ich mir gerne mal ansehen wie das der Autor gemacht hat, vor allem mit den Bikes, die im Buch abgebildet sind..... heftig! Leider auch hier: die östliche Runde der beiden beschriebenen gemacht und letztlich den Sentier des Cretes gefahren - Hochtragen ca. 1 Stunde. Wie man aber auf den "Bois des anglais" kommt (laut der Zeitschrift "FREERIDE" eine nette flowige Abfahrt) ist mir - nach mehrfachem Karten/Bikeguide/GPS-Studium nicht erschließlich, der Trail endete in einem Wohngebiet...
#6 "Corte": Startpunkt nach 1h nicht auffindbar, sind u.a. an ein eingezäuntes Gebiet geraten; schliesslich am Friedhof angefangen; gegen Ende der Tour endete die orangene Route nach Corte in einem grossen (eingezäunten) Feld, da musste man einen Stacheldraht-Zaun überqueren. Der Downhill brutalst, verblockt mit losem Geröll - mit Fahrtechnik "mittel" m. M. nach deutlich unterschätzt, Fullface-Helm & Protektoren eigentlich Pflicht!

Insgesamt fanden wir es als grosses Manko (wie schon andere geschrieben haben) dass die Touren nur als Mini-Karten abgebildet waren und somit auch erstmal auf einer überregionalen Karte gesucht werden mussten. Wer ein GPS sein eigen nennt ist im Vorteil, die spärlich angegebenen GPS-Punkte dienen kaum der Navigation...
Weiterhin werden Anfänger und Fortgeschrittene über die angegebenen Schwierigkeitsgrade was Kondition und Technik angeht lachen, das wird im Buch deutlich "lascher" angegeben als es für diese Zielgruppe denn ist. Ich würde mich als durchaus "erfahren" bezeichnen was die Fahrtechnik angeht, einige der Abschnitte sind keinesfalls für Anfänger geeignet!

Tips: wer mehr auf DH-/Freeride-Touren steht dem seien die Seiten [...] sowie [...] empfohlen, Shuttlemöglichkeit am Bavella-Pass mit einigen (unterschiedlich schwierigen) DH-Trails! Weiterhin [...] für geführte Touren von Alajola aus.

P.S.: Da ich mittlerweile ein GPS-Gerät besitze würde ich dringlich empfehlen sich eines für Korsika zu besorgen - zumindest ausleihen wäre sinnvoll!
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am 10. Juni 2012
Hallo an Alle die diese Büchen verwenden wollen.
Wir haben und das Büchlein 2012 zugelegt und sind im Mai 2012 ein paar Touren gefahren.
Zuerst muss man sagen, dass es toll ist, dass MTB Führer erscheinen, die auch nicht ortskundigen das Fahren offroad ermöglichen.
Wie schon viele Rezesionen angeben, sind Konditions- und Fahrtechnik Wertungen mit ausserster Vorsicht und als Untertreibung zu werten.
Dennoch kann man sich aus den Vorgaben auch eigene Touren basteln die gut machbar sind.
Großes Problem ist jedoch, dass die Touren nicht aktuallisiert werden. Z.B. nur mal die Tour 6. Bei km 16,56 Marina d Alga Bucht gehen zwei Wege ... Der Weg wird von drei in Folge stehenden Zäunen versperrt. Wenn man jedoch so wie wir dank der GPS Daten den Weg beschreitet, (es gibt keine Alternative nur noch den Rückweg oder weiter an der Küste bis ...) dann wird aus dem weiter stetig leicht bergauf führenden weg gemäß Beschreibung, eine einzige Schiebepassage mit Tragestrecken die an einer ca. 2 Meter hohen Mauer mit Stacheldraht endet. Wenn man diese Überwindet, kommt man auf die weiterführenden Strasse. Das aus einer Leichten Tour je Witterung nach starkem Regen eine schwer zu fahrenden Tour werden kann, ist natürlich nicht auszuschließen, aber so eine Mauer wurde auch nicht an einem Tag gebaut. Also der Führer ist gut für Anregungen zum nachfahren leider nicht sehr aktuell was Hinweise betrifft und somit nur mit den GPS Daten gut nachfahrbar.
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am 25. Januar 2007
Im September war ich mit 3 Freunden mal wieder auf Korsika, diesmal nicht nur zum Wandern. Dank des Guides haben wir unseren Urlaub mit 5 MTB-Touren auf der Insel versüßt. Allesamt waren durchweg lohnenswert.

Tour 1: Die Runde am Cap Corse hat uns besonders wegen ihrer abwechslungsreichen Landschaft gefallen. Das steile Stück nach Poggio ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber mit genügend Mut und Fahrkönnen durchaus machbar. Der schönste Abschnitt der Tour ist auf jeden Fall der Singletrailauf dem Sentier des Douaniers direkt am Meer entlang.

Tour 3: Durch die Desert des Agriates. Einen schöneren Strand als auf dieser Runde habe ich bisher nirgends auf Korsika gesehen, obwohl ich schon zum vierten Mal dort war. Auf der ruppigen 4x4 Piste durch die verlassene Gegend hinunter zum Traumstrand kann man es richtig krachen lassen. Der Rückweg auf Trail, Piste und Teer war für uns ebenfalls leicht zu bewältigen.

Tour 28: Die Runde über den Bocca di Bonassa war die Beste unserer Touren. Trotz der Schiebepassage bergauf wurde sie zum allgemeinen Liebling erkoren. In der ewigen Abfahrt über mehr als 1000 Höhenmeter hinunter zurück zum Strand haben wir zwei andere Biker überholt. Sie waren ebenfalls von dem Singletrail sehr angetan.

Tour 12: Unterhalb der Aiguilles de Bavella durch die Wälder rund um Zonza zu biken war richtig klasse, aber teilweise auch ganz schön anstrengend. Perfekte Waldwege und richtig steile Betonrampen sind zu meistern. Im Asinau-Bach haben wir uns erstmal eine Abkühlung gegönnt.

Tour 13: Da uns der Campingplatz in Zonza so gut gefallen hat, haben wir hier etwas verlängert und sind noch die Tour durch den Ospedale-Wald gefahren. Da die Tour etwas kurz ist, haben wir sie von Zonza aus verlängert. Mal wieder eine absolut gelungene Runde! Fullyfahrer sind auf dem Singletrail zurück zur Straße jedoch leicht im Vorteil.

Was ein absolutes Plus verdient, sind die zu den Touren angegebenen Bademöglichkeiten. Das ist wirklich ein guter Service, denn selbst im September war es manchmal noch richtig heiss. Nervig war ein wenig, dass auf der Übersichtskarte die Touren nicht eingezeichnet sind. Dadurch war es nicht immer ganz einfach herauszufinden, wo welche Tour auf der Insel liegt. Eine Übersichtskarte mit Tourennummern gibt es auf der Webseite des Rother-Verlags, aber das habe ich erst nach meiner Rückkehr rausgefunden. Im Großen und Ganzen kann ich den Führer sehr empfehlen. Er ist übersichtlich aufgebaut und beinhaltet alle Infos, die ein Biker braucht.
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