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Kundenrezensionen

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am 12. Oktober 2012
Auf Madeia haben wir vor einigen Jahren erstmals einen Wanderurlaub gemacht und uns dafür den Rother Wanderführer gekauft. Diese (Urlaub und Wanderführer) haben mich gleichermaßen begeistert. Deshalb habe ich mir einige Jahre später auch den Wanderführer Mallorca zugelegt und dies ebenfalls nicht bereut.

Als wir (auch zum Wandern) nun erstmals nach Teneriffa flogen, stand für mich außer Frage, dass wieder ein Rother Wanderführer mit ins Gepäck muss. In unserem Fall handelte es sich um die Auflage 2012 mit 70 Wanderungen.

Wie in anderen Rezensionen erwähnt und im Unterschied zur Madeira Ausgabe, sind sehr viele der Wanderungen vor Ort gekennzeichnet und oft gibt es sogar große Hinweistafeln. Oftmals sind die dort angegebenen Streckenführungen sehr ähnlich oder zumindest dort auch abgebildet. Unverständlicherweise sind die dort verwendeten Bezeichnungen und/oder Symbole im Wanderführer aber zumeist nicht beschrieben oder erwähnt.
Von den 9 Wanderungen, die ich aus dem Buch gemacht habe, wich nur eine von den Hinweisen vor Ort ab. Für alle anderen Wanderungen wäre der Wanderführer nicht unbedingt nötig gewesen. So habe ich eine weitere Wanderung in der Nähe unserer Unterkunft gemacht. Im kleinen Ort Las Cuevetitas steht (wie an vielen anderen Stellen der Insel) eine Wandertafel. Hier habe ich mir eine Strecke ausgeguckt und dann eine schöne Wanderung gemacht, die nicht schlechter war als viele Wanderungen im Rother und die auch ohne Wanderführer problemlos zu meistern war.

Dennoch habe ich den Kauf des Rother nicht bereut, den ich hier bei Amazon übrigens als (neuwertiges) Mängelexemplar gekauft hatte. Allerdings hat mir der Wanderführer weit mehr als Planungsinstrument für, denn als unentbehrlicher Begleiter bei den Wanderungen gedient. Und diesen Zweck erfüllt er wirklich gut.
Die Kurzbeschreibungen, die Angabe von Dauer und Schwierigkeit und vor allem das Höhenprofil sind ausgezeichnete Hilfsmittel für die Auswahl einer Wanderung. Verwunderlich ist allerdings, dass die Länge der Strecke (km) nicht angegeben ist - aber dazu später mehr.
Dabei sehe ich die Einteilung in die 3 Schwierigkeitsklassen (blau, gelb, schwarz) und die Zeitangaben nicht so kritisch wie einige andere Rezensenten. Natürlich habe ich auch Wanderungen gemacht, bei denen ich eine andere Einstufung vorgenommen hätte. Und natürlich passen auch bei mir die Zeitangaben nicht wirklich. Hier ein System zu finden, welches immer stimmt und jeden zufrieden stellt ist schlicht und ergreifend nicht möglich. Also muss man ein-zwei Wanderungen machen, damit man die Zeitangaben für die eigenen Verhältnisse einschätzen kann. Dies ist aber nicht nur hier so, sondern bei allen Zeitangaben, z.B. auch bei Wanderungen bei uns im Wald.
So bin ich grundsätzlich etwas schneller als die Zeitangaben im Rother. Sobald es aber etwas steiler bergauf geht, dann kann ich mit den dortigen Zeiten nicht mehr mithalten. Da bei den Angaben im Wanderführer aber keine Pausen enthalten sind, muss man üblicherweise sicherlich mit etwas längeren Zeiten rechnen.
Auch wir hatten einen Mietwagen, was aufgrund der doch oft in sehr großen Zeitabständen fahrenden Busse sehr praktisch ist. Inwieweit die Angaben über Busse korrekt sind, kann ich deshalb nicht sagen. Mir persönlich sind allerdings auch Rundstrecken bedeutend lieber als den Weg einmal Hin- und zurück zu gehen oder mit dem Bus zum Mietwagen zurückgehen zu müssen. So schieden für uns doch viele Touren aus, die sich aufgrund der Beschreibung vielversprechend anhörten. Auf der anderen Seiten verblieben aber natürlich weit mehr Rundkurse, als dass ich diese in 2 Wochen hätte schaffen können.
Leider ist die Qualität der Karten, bzw. die Größe der Kartenausschnitte nicht ausreichend. Aufgrund der zumeist guten Beschreibungen findet man zwar auch so seinen Weg. Die Planung von Alternativen (anderer Rückweg, Abkürzungen, ..) fällt somit aber etwas schwer.

Dass ich den Rother überwiegend nur für die Planung genutzt habe, lag aber nicht nur an den teilweise vorhandenen Wegmarkierungen vor Ort, sondern auch an der Tatsache, dass ich erstmals eine elektronische Karte bei mir hatte. Es handelte sich dabei um ein normales Android Smartphone. Darauf habe ich mir das kostenlose Programm Locus und eine ebenfalls kostenlose Teneriffakarte installiert. Diese Karte war so detailliert, dass (bis auf einen Fall: Weg = Wasserkanal) alle Wege dort enthalten waren.
Der Rother Verlag bietet die Möglichkeit (mittlerweile) alle Wanderungen als sog. gpx Dateien (Tracks) aus dem Internet zu laden. Besonders vorteilhaft ist dabei die Tatsache, dass für Kombinationen von Wanderungen zusätzliche Tracks vorhanden sind.
Andere Nutzer kritisieren, dass in manchen Fällen der Startpunkt von Wanderungen schwer zu finden ist. Da ich die Startpunkte jeweils mit dem Navi (also Handy mit Locus + Karte + Tracks) angesteuert habe, hatte ich dabei keinerlei Probleme.
Auch den Kritikpunkt, dass die Angabe der Streckenlänge (in km) fehlt, kann ich nachvollziehen. Dies ist umso weniger verständlich, als dass diese Angaben in den gpx-tracks enthalten sind. Natürlich bin ich nicht mit Handy vor den Augen durch die Berge gestapft. Wenn ich dies aber während der Wanderungen kurz angeschaltet habe, konnte ich immer sehen, wie weit wir schon gegangen waren, wie viele km noch vor uns liegen und auf welcher Höhe wir uns befinden.
Dennoch hatte in den Rother immer mit dabei, was Aufgrund der kompakten Größe ja auch problemlos machbar ist. Auch habe ich oder andere Wanderer unserer Gruppe mitgelesen. Zumeist sind die Beschreibungen gut und problemlos zu befolgen. Bei manchen Beschreibungen war die Karte (auf dem Handy) aber die bessere Alternative.Nach 5 Minuten in einer scharfen Linkskurve" hört sich zwar noch brauchbar an. Dummerweise befand sich diese Stelle aber in einem serpentinenartigen Aufstieg, der natürlich andauernd scharfe Linkskurven hat. Zugegebenermaßen wäre mir vor Ort keine bessere Beschreibung eingefallen...
Diese gpx Tracks haben für mich somit einen erheblichen Mehrwert dargestellt, der an manchen Stellen die Wanderung sehr erleichtert hat.

Hatte ich im Madeira Wanderführer noch alle Bilder, die zu den Beschreibungen abgedruckt waren, wiedererkannt und hätte sie nachknipsen können, scheint das in der Teneriffa Ausgabe nicht ganz zu passen. Hatte ich mich z.B. beim Abstieg vom Teide auf den (Aussichts)punkt gefreut, von dem man über einen großen Vulkankrater auf den dahinter liegenden Teide blicken kann, so war dieser Punkt gar nicht auf der Strecke enthalten. Das abgedruckte Foto war also von woanders geschossen worden. Das ist zwar kein großer Kritikpunkt, sollte aber dennoch nicht sein.

Fazit (ohne GPS Navigation)

Planung von Wanderungen 5 Sterne
Auswahl der Wanderungen 3 - 4 Sterne
Allgemeine Beschreibung der Wanderungen 4 Sterne
Streckenbeschreibung 4 Sterne
Karten / Kartenausschnitte 3 Sterne

Das macht zusammen 4 Sterne.

Davon ziehe ich einen Stern für die Tatsache ab, dass man für sehr viele dieser Wanderungen nur den Startpunkt (mit der Wandertafel) finden muss und dann meist ohne Wanderführer auskommt.

Verbleiben (leider) nur 3 Sterne

Bei Nutzung ein Smartphone oder ein anderes GPS Gerät mit oben genannter (oder anderer) Software hat und der Rother gpx-Tracks, kommt wieder ein Stern dazu!

Ps. Um den Rahmen dieser Bewertung nicht zu sprengen, lasse ich mich jetzt nicht über einzelne Wanderungen und Besonderheiten aus...
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am 10. Oktober 2006
Alles in allem waren wir mit dem Wandeführer sehr zufrieden. Klar wünscht man sich eigentlich fast immer Rundtouren, aber nicht immer ist das möglich. Das was aber an Rundtouren im Führer angeboten wird, ist super. Auch die Gehzeiten sind nahezu perfekt, selbst für konditionell weniger geübte Wanderer kein Problem. Wenn man dagegen richtig zügig wandert, wird man selbst mit kurzen Pausen noch unter den angegebenen Zeiten bleiben können. Das beigefügte Kartenmaterial ist sehr gut. Vor allem die eingezeichneten Höhenlinen sind sehr wertvoll, wenn man ohne weitere Hilfsmittel unterwegs ist.

Aber warum dann nur 4 Sterne? Den Abzug gibts für die Anregung des Führers über Pico Viejo und Roques Garcia vom Teide abzusteigen, auf einem Weg der hin und wieder mit Steinmännchen markiert sein soll (Variante zu Tour 52). Der Weg zum Pico Viejo ist kein Problem; ist ja auch auf einer offiziell markierten Wanderstrecke. Für den weiteren Teil des oben erwähnten Abstiegs trifft das nicht zu. Nix von Weg, überall Fußspuren, die sich aber im nächsten Lavafeld verlieren. Am Ende hat man die Wahl zwischen Pest und Cholera: einem riesigen Blocklavafeld und der ginsterüberwachsenen Lava am Fuß des Hanges - kein Spaß. Dabei wäre es doch so schön. Denn wenn man am Teleferico parkt und dort auch wieder hin will ohne 12 km auf der Straße zurückzutappen, kann man mit der Abkürzung zu den Roques Garcia enorm sparen. Leider klappt das nicht und selbst mit richtig gutem Schuhwerk wirds extrem schwierig überhaupt zur Straße zu gelangen. Dabei sieht das von der Straße alles so harmlos aus, flache Wellen, ein paar Basaltgeröllfelder - aber das täuscht. Wer eine einsame Wanderung haben will, kann das gerne tun, aber Spaß beim Wandern sieht anders aus. Zu guter Letzt läuft man querfeldein im Nationalpark, was sicher nicht im Sinne des Erfinders ist.
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am 25. Februar 2003
52 abwechslungsreiche Touren. Hochwertige Wanderkartenausschnitte (Freytal-Berndt, mit Hoehenlinien etc., die zum Teil zum Wandern völlig ausreichen), sehr gute Schwierigkeitsbeschreibungen ("ausgesetzt" ist allerdings meist harmloser als alpine Wanderer erwarten), passende Zeitangaben (inkl. Photopausen und Rast gut zu schaffen), viele schöne Photos, die Appetit machen; alle wesentlichen "Insider"-Tips, um die schönsten Gegenden kennenzulernen. Die Beschreibungen sind detailliert und auf Teneriffa auch nötig, denn markierte Wege gibt es auf Teneriffa nur bei ganz wenigen "Standardtouren". Einziger Verbesserungsvorschlag: Anfahrtshinweise für Mietwagen statt öffentl. Verkehr sollten hinzugefügt werden, denn häufiger kann man geeigneter anfahren und parken und sich das Asphaltgehen fast ganz ersparen und die Natur geniessen! - Abschliessend: Teneriffa ist ein ganz tolles und sehr empfehlenswertes Wandergebiet, voellig andere Vegetation und Geologie als der Alpenraum, extrem abwechslunsgreich. Touren i.allg. deutlich harmloser als alpine Touren, aber fuer die Winterpause perfekt. Unbedingt von Deutschland aus Mietwagen nehmen, braucht man unbedingt und ist viel guenstiger als auf der Insel!
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am 1. Dezember 2005
Nicht zum ersten mal mit einem Rother unterwegs haben wir 8 Touren auf Teneriffa unternommen. Im Gegensatz zu früheren Touren (z.B. auf La Palma) haben wir uns aber diesmal mehrfach verlaufen. Im nachhinein mussten wir den Autoren aber immer Recht geben. Man muss nur wirklich sehr aufmerksam sein, sich die Tourenbeschreibungen möglichst vorher durchlesen und auch die angegebenen Gehzeiten beachten. Insbesondere die Tour von Punta de Hidalgo am Kanal entlang über Bejia und Batan brachte uns 100 Höhenmeter mehr ein, weil wir den Abzweig oberhalb des kleinen Wasserreservoirs übersahen und auch in Batan den Einstieg zum Abstieg verpassten. Zu den Gehzeiten haben wir die Erfahrung gemacht, dass sie stimmen, wenn man nicht bummelt und die Pausen abzieht (Betonung auf Gehzeiten).
Fazit: sehr schöne Touren mit detailierter Beschreibung und nützlichen Karten, aber unterwegs immer wieder ins Buch schauen.
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am 2. September 2005
Nachdem ich bereits mehrere Wanderführer aus der Rother-Serie kenne und diese durchaus schätze habe ich mir für meinen Teneriffa Urlaub dieses Buch gekauft.
Das Ergebnis war leider sehr ernüchternd:
Von den 5 Touren die wir gelaufen sind bzw. wollten waren die Angaben bei keiner wirklich zutreffend.
Die Gehzeiten waren fast immer utopisch (z.B. bei einer Wanderung mit 600 m nur Abstieg (Masca)auf dem Hinweg Zeitangabe ca. 2 3/4 h hin und das gleiche angeblich wieder hinauf?!?).
Bei einer anderen Tour (Paisaje Lunar) ist der Ausgangspunkt angeblich über eine "schlaglochträchtige Piste" zu erreichen. Diese ist jedoch inzwischen völlig ausgewaschen und aufgrund der vielen Felsen mit einem normaln Mietauto praktisch nicht passierbar, dadurch würde die Wanderung um 6.5 km länger.
Wieder bei einer anderen Tour (#1) ist der Weg inzwischen bei etwa der Hälfte durch ein Privatgrundstück blockiert und der Alternativweg endet in einer Schlucht die von den Anwohnern als Müllhalde genutzt wird anstatt wieder auf den Hauptweg zu führen.
Bei einer Tour in der Nähe des Teijde (Roques de Garcia) spricht der Führer von einer Wanderung größtenteils auf gemütlichen Wegen und Pfaden während man dann in Wahrheit über ein Lavafeld stolpert. Was zwar schön ist aber auch das entsprechende Schuhwerk erfordert. Zudem wollten die Autoren hier offenbar kreativ sein und geben eine Tour an die nach etwa 3/4 der Strecke von der offiziell gekennzeichneten Route abweicht. Während die offizielle Tour über einen etwas steiler ansteigenden, sehr schönen Bergrücken mit toller Aussicht direkt zum Ausgangspunkt zurückführt gibt der Führer eine Route an, die einen noch etwa 1 km weiter über ein im Vergleich zur Alternative trostloses Lavafeld führt und die dann in einem weiten Bogen auf der einzigen, nicht gerade wenig befahrenen Strasse im Nationalpark zurückführt. Einen Sinn sehe ich darin nun wirklich nicht.
Dazu kommt, dass die Wegpunkte und Anhaltspunkte oft nicht mehr vorhanden oder unklar sind so dass gerade beim Einstieg in eine Tour oft Unklahrheit darüber herrscht ob man sich jetzt auf dem richtigen Weg befindet oder nicht.
Der eigentliche Text, der zwar ausführlich ist, ist leider auch deshalb keine wirkliche Hilfe weil die Autoren sehr oft mitten in einer Wegbeschreibung plötzlich auf eine Alternativroute eingehen oder eine Wegkreuzung als Anhaltspunkt beschreiben indem sie genau erklären wohin jeder Weg geht. Das ist zwar nett, nur geht dabei leider oft unter welches jetzt eigentlich der Hauptweg ist und man steht dann etwas verloren in der Landschaft...
Was mich generell zudem störte war, dass die Autoren oft ohne Not von offiziell gekennzeichneten Wanderwegen abwichen oder diese gar nicht erst angeben. Dabei gibt es davon durchaus eine ganze Menge und auch sehr schöne. Stattdessen werden dann Wanderungen angegeben die z.B. eine Forellenzucht als Ziel haben. Wer will auf Teneriffa eine Forellenzucht besuchen?
Meiner Meinung nach ist dieses Buch bisher der enttäuschendste Rother Führer den ich kenne und nur sehr bedingt zu empfehlen. Besser man kauft sich vor Ort Wanderkarten und sucht sich selbst Routen zusammen.
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am 28. August 2003
Die Tourenbeschreibungen sind präzise, was auf Teneriffa unbedingt erforderlich ist, und die Gehzeiten sind gut zu schaffen. Mit Kartenmaterial allein kommt man nach eigener Erfahrung auf Teneriffa nicht sehr weit, daher sollte man fürs Wandern unbedingt diesen Wanderführen anschaffen.
Von einer Tour aus dem Wanderführer rate ich allerdings ab; Tour 10 in Güimar hat uns nicht viel Spaß gemacht.
Der Weg ist dort auf dem Kanal immer mal wieder zugewachsen und der Kanal ziemlich baufällig. Zahlreiche Abdeckplatten fehlen oder sind kaputt. Beim Gehen auf dem Kanal ist eine Abdeckplatte sogar unter mir zusammengebrochen.
Als Alternative sei z.B. Route 5, Los Organos empfohlen.
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am 11. Januar 2016
Wir waren das erste Mal mit Wanderkarte unterwegs. Insgesamt sind wir 4 Touren aus dem Buch gegangen und jedes Mal konnte man den Anweisungen vertrauen. Die Touren sind in drei Schwierigkeitsgrade unterteilt, wobei es dabei nicht um die zu bewältigenden Höhenunterschiede geht, sondern eher um die Beschaffenheit der Wanderwege. Wir sind beispielsweise einer roten Route (=mittlere Kategorie) gefolgt, die ich persönlich als weniger anstrengend empfand als eine blaue (= die leichtesten). Bei diesem Beispiel waren nur 450 m Höhenunterschied zu bewältigen, das aber auf ausgetretenen schmalen Pfaden in luftiger Höhe. Ferner haben wir festgestellt, dass bei Rundwanderungen es durchaus Sinn macht, den Anweisungen zu folgen, auch wenn man zunächst den längeren Weg zum "Ziel" geht und das teilweise entsprechend auch länger bergauf. Unsere Abstiege waren mitunter sehr aufwendig und aufregend, da hätte ich nicht hoch gewollt. Wir sind unterwegs einigen Leuten begegnet, die "verkehrt herum" gewandert waren und uns in unserer Meinung bestätigten, dass es so besser gewesen wäre (also wie der Tourenführer es vorschlug). Den Zeitangaben kann man trauen Auch wenn wir bergauf immer schneller waren und bergab Zeit verloren haben, ist es dennoch eine gute Orientierung. Für unseren nächsten Wanderurlaub werde ich wohl wieder bei diesem Verlag kaufen.
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am 11. Februar 2016
Ich habe den Wanderführer in Kombination mit dem GPS genutzt, auf das ich mir die Wanderungen geladen hatte. Dringende Warnung: Ohne GPS sind mehrere Wanderungen m.E. nach nicht zu finden!. Die Beschreibungen sind sehr detailliert und die Zeitangaben realistisch, wenn man sportlich unterwegs ist. Mit meiner Frau als Begleitung haben die Wanderungen ungefähr 30% länger gedauert als angegeben; alleine war ich etwas schneller als angegeben. Auch die blauen Wanderungen beinhalten zum Teil lange steile Passagen und schlechte Wege. Der Reiseführer richtet sich an WANDERER! Spaziergeher sind mit dem Buch überfordert. Die Strecken sind nichts für Flipflop-Geher. Wer aber gerne auch mal länger durch die Natur streift ist mit diesem Büchlein im Hosentaschenformat gut bedient.
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am 3. Mai 2011
Der Rother Wanderführer (in aktueller Fassung) begleitete uns nun bereits auf unserer dritten Teneriffa-Wanderreise und hat uns einmal mehr treue Dienste geleistet. Die Tourenvorschläge sind sehr abwechslungsreich: sei es durch die Nebel-Lorbeerwälder des Anaga-Gebirges, das grüne Hochland des Teno-Massivs, die kargen Vulkanlandschaft des Teide-Nationalparks oder auch Wanderungen entlang der beeindruckenden Atlantikküste - es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Wegbeschreibungen sind allesamt sehr gut nachvollziehbar (zumindest bei den Touren, die wir gemacht haben).

Die Touren werden in drei Schwierigkeitsstufen kategorisiert: blaue Markierung für leichte Touren, rote für mittlere und schwarze für schwere bzw. unwegsame Touren. Wir fanden diese Einteilung größtenteils zutreffend, auch wenn manche Touren im roten (mittleren) Bereich zum Teil eher in Richtung "blau" (einfach) tendieren, andere hingegen eher schon als "schwarz" (schwer) einzustufen sind. Aber das kommt letztendlich immer auf das individuelle Empfinden und die Kondition des Wanderes an.

Die Zeitangaben sind realistisch. Während der ersten beiden Urlaube waren wir "kinderlos" unterwegs und fanden die Zeitangaben eher als zu großzügig; diesmal ist unser 10jähriger Sohn mitgewandert und wir haben uns trotz etlicher Foto- und "Stärkungs"-Pausen überwiegend innerhalb der angegebenen Zeitangaben bewegt.
Die Kritik eines Vorrezensenten, die Touren seien für Kinder nicht geeignet, kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Man sollte natürlich nur Touren aussuchen, die dem Alter und der Wandererfahrung (und Motivation?) des Kindes entsprechen. Unser Sohn ist selbst die eher schwierige, weil extrem schweißtreibende Wanderung auf z. T. luftigen und ausgesetzten Pfaden vom Mirador del Chio zum Pico Viejo und den Narices del Teide problemlos mitgelaufen.

Ein weiteres dickes Lob gilt dem angegebenen Kartenmaterial: Die Wege sind hier sehr detailliert eingetragen und die eingezeichneten Höhenlinien sind zur Orientierung ebenfalls sehr nützlich.

Fazit: Nach diversen schlechten Erfahrungen mit anderen Wanderführern (z. B. Landschaften auf Teneriffa von Sunflower Books) fanden wir den Rother Wanderführer sehr angenehm, abwechslungsreich und hilfreich.
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am 2. Mai 2004
Der Rother Wanderführer Teneriffa beschreibt 52 sehr reizvolle und sehenswerte Wandertouren über die Kanareninsel. Die Angabe der Gehzeiten, Höhen und Anforderungen helfen dabei, die für einen interessanten und machbaren Touren herauszufinden. Die Palette reicht hier von leichten und gemütlichen Spaziergängen bis hin zur sehr anspruchsvollen Tagestouren.
Die Wegbeschreibungen sind sehr präzise gehalten und leicht nachzuvollziehen. Ich empfehle allerdings, die Tourbeschreibung (inklusive Anfangs- und Endpunkte sowie Alternativrouten) schon vor der Wanderung sehr gründlich durchzulesen. Man muss sich sehr wörtlich an die Beschreibung halten, um sich nicht zu verlaufen.
Die angegebenen Tourzeiten kamen mir recht kurz vor. Für die Tour 50 (Huevos del Teide und Montaña Blanca) zum Beispiel, die im Buch mit 4 3/4 Stunden angegeben ist, brauchten wir gut 6 Stunden, allerdings inklusive Pausen und der Tatsache, dass uns als ungeübte Wanderer die Höhenluft streckenweise ein wenig zu Schaffen machte.
Die Anfangs- und Endpunkte sind eher für öffentliche Verkehrsmittel angegeben. Mit einem Mietwagen ist es zum Teil schwierig, den beschriebenen Ausgangspunkt zu finden oder nach der Wanderung wieder zum Auto zurückzukommen.
Das soll jedoch die Qualität des Wanderführers nicht schmälern. Wir freuen uns jetzt schon darauf, beim nächsten Urlaub auf Teneriffa die anderen Wanderwege aus dem "Rother" zu erkunden.
Tipp für Teneriffa-Wanderneulinge: gerade im Gebirge sollte man an ausreichend Wasser, Sonnenmilch, eine Kopfbedeckung, gutes Schuhwerk und etwas wärmere Kleidung denken. Wanderstecken sind manchmal auch eine willkommene Hilfe.
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