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Kundenrezensionen

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am 22. Juni 2017
Endlich kennt man auch die Geschichte hinter den Standards. Da macht die Erarbeitung der Stücke doppelt Spaß. Sehr informativ unterhaltsam!
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Das Buch ist angelegt wie ein klassisches lexikalisches Nachschlagewerk, die Standards sind alphabetisch nach Songtitel sortiert und werden abwechselnd in Einzelartikeln besprochen. Die Autoren setzen sich zusammen aus einer Gruppe studierter, meist süddeutscher Jazzschreiber, zumeist in den 1960ern geboren. Die Artikel verzeichnen die mehr oder weniger offensichtlichen Stammdaten wie Titel, Komponist, Texter, Copyright, Verlag und einige wichtige Aufnahmen, dazu kommt je nachdem eine kleine Form- oder Harmonieanalyse, ein musikhistorisches Abriss und eine Rezeptionsgeschichte. Für Nachgeborene ist vielleicht vor allem interessant in welcher Reihenfolge wesentliche musikalische Interpretationen entstanden und welche davon als „amtlich“ abgesegnet allgemeine Bedeutung erlangten. Die Artikel sind informativ und angenehm zu lesen, man hat den Eindruck, dass die Autoren mit Herz und Verstand dabei sind und sich ausgiebig mit der Materie befasst haben.

Allerdings kann man sich bei der Lektüre heutzutage des Eindrucks nicht erwehren, dass die gesamte Betrachtung in erster Linie rückwärtsgewandt angelegt zu sein scheint und unfreiwillig eine Linie, ja, einen Abschluss bildet. Man muss schon erweitertes jazzmusikhistorisches Interesse mitbringen um der Entwicklungsgeschichte einzelner Jazz-Standards so genau nachspüren zu wollen. Und wenn einen das tatsächlich interessiert, gibt es heute dank Internet diversere und vielseitigere Quellen. Eine kurze Recherche beim (englischsprachigen) Wikipedia und das schnelle Nachhören der Studioeinspielungen bei einem Download oder Streamingdienst oder die Betrachtung einer Liveeinspielung bei Youtube bieten da ein vielleicht unsortierteren, aber deutlich lebendigeren und somit zeitgemäßeren Eindruck von der unendlichen Vielfalt der Interpretationen.

Fazit: So wie es ist, ist das Lexikon der Jazz-Standards ein nettes Nachschlagewerk für bibliophile Freunde des historisches Jazzideals. Leider ist es auch das papierene Dokument eines statischen und konservativen Blickwinkels deutscher Jazzgeschichtsschreibung. Jazz is not dead! Oder vielleicht doch?
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am 15. Februar 2017
Ich habe dieses Buch nicht bei Amazon gekauft, sondern es als Spontankauf im örtlichen Buchladen erstanden. Dennoch möchte ich hier eine Rezension schreiben, weil das Buch wirklich lesenswert ist.
Ich hatte schon vorher von diesem Buch hier bei Amazon gelesen aber mich nie bemüht es zu bestellen - zu hoch erschien mir der Preis und zu unwichtig das Buch.
Durch Zufall bekam ich es dann im örtlichen Buchladen in die Hände und wollte es spontan zurückstellen. Eine so billige Aufmachung hatte ich zuletzt bei Büchern gesehen, die in der Grabbelkiste am Bahnhof ein Schattendasein fristen. Der Einband ist Hardcover, welcher direkt bedruckt ist. Das heißt, es gibt keinen Schutzumschlag, sondern das Bild ist auf einem glänzenden Pappdeckel gedruckt. Dadurch wirkt es unglaublich billig, die haptische Wahrnehmung ist enttäuschend.

Aber - die 5 Sterne wollen verdient sein: bevor ich es wegstellen würde - dachte ich mir - schau doch mal rein ob "Autumn Leaves" besprochen wird. Klar wird es; wie zu lesen ist, wird dieser Titel mit am häufigsten gespielt und ist schon zu einem Klischee verkommen. Und nun kommt es - ich habe nicht mehr aufgehört zu lesen, die Infos flossen nur so von Seite zu Seite und waren interessant, spannend und anregend. Vor Ort im Buchladen habe ich über 10 Artikel gelesen und hätte wohl weitergemacht, wenn nicht der Feierabend des Buchverkäufers naherückte.

Am Ende habe ich das Buch zu Kasse getragen und freudig die 42,50 bezahlt, weil das Buch den Preis wert ist. Hier stimmt der Inhalt und über das Äußere will ich kein Wort mehr verlieren.

Wer sich über Jazz-Standards und Jazz-Klassiker informieren will ist hier richtig, und so gut unterhalten gefühlt beim Lesen habe ich mich auch schon lange nicht mehr.
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am 21. Mai 2002
Ein paar Daten: knapp 1 Kilo schwer, fast 600 Seiten dick, 320 Jazz-Standards-Besprechungen von A-Z übersichtlich sortiert!
Schaals Lexikon "Jazz-Standards" füllt eine Lücke auf dem sonst so übervollen Buchmarkt: Eine kurzweilige, denoch fundierte Übersicht der bekanntesten Jazz-Standards. Schaal lieferte die meisten Beiträge des Buches, doch 13 weitere namhafte deutsche Jazz-Kenner schrieben Beiträge zu ihren Lieblingssongs (manchmal auch nur einen Beitrag, wie von Manfred Scheffner, der seinen Favorite-Song "Willow Weep For Me", von dem er selber über 500 Versionen in seiner Sammlung hat, vorstellt). Man erfährt, wann der Titel entstanden ist, welche musikalischen Techniken und Feinheiten verwendet wurden, wie sich der Titel im Laufe der Zeit entwickelt hat und, im Jazz besonders wichtig, welche Musiker herausragende Interpretationen eingespielt haben. Da vermisst mancher Fan sicherlich "seine" Lieblingsversion, mag die Auswahl somit oft subjektiv erscheinen, doch das liegt in der Natur der Sache. Daher eignet sich das Buch auch sehr gut für Jazz-Fans, die schon eine grössere Sammlung haben, sich Tipps zu holen und so neue Facetten scheinbar in und auswendig gekannter Stücke, zu holen. Aber auch der Jazz-Einsteiger hat die Möglichkeit, das Lexikon als Orientierungshefer für den Aufbau einer Plattensammlung zu Rate zu ziehen. Fazit: KAUFEN!
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Dieses Lexikon ist unverzichtbar für Musiker und Fans, und kann auch Veranstaltern nützen, weil die Informationen zu jedem Titel auch z.B. das Abfassen von Programmtexten erleichtern. Distanz fühle ich allerdings immer, wenn Journalisten, mögen sie auch noch so viele Platten besitzen, sich Urteile über Musiker, ihre Kompositionen, ihre Biografien erlauben, die über das wertvolle, reine Recherchieren von Daten hinausgehen. Es bleibt dann immer der Eindruck zurück, man wolle sein Süppchen auf etwas kochen, zu dem man nichts beigetragen hat und von dem man eigentlich nicht viel versteht. Trotzdem wegen der Fülle und Präzision der reinen Informationsdaten: 5 Sterne.
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am 19. Juli 2002
Nie zuvor ist mir ein Musikstück mehr unter die Haut gegangen. Kürzlich, bei der verregneten Trauerfeier auf einem deutschen Dorffriedhof: Am offenen Grab eines jungen Musikers verabschiedete sich die Band mit einer ergreifenden Interpretation von "Goodby Pork Pie Hat" von ihrem verunglückten Kollegen. Die schwermütige Ballade stammte, soviel erinnerte ich, aus der Feder von Charles Mingus. Der Bassist Mingus hatte diesen musikalischen Nachruf vor mehr als vierzig Jahren einem befreundeten Jazzmusiker zugedacht. Aber wer genau war es nun, von dem Mingus seinerzeit Abschied genommen hatte, mit diesem tristen Blues, der mir seit jenem denkwürdigen Begräbnis nicht mehr aus dem Kopf geht?
Die Antwort fand ich im Lexikon der Jazzstandards. Und der spannende Lexikonartikel zu "Goodby Pork Pie Hat" setzte mich nicht nur über die Umstände der Entstehung dieser Bluesballade ins Bild, sondern führte mir auch die Interpretationsgeschichte vor Augen und weckte meine Neugier auf die wichtigsten Aufnahmen. Auch wer sich für die Botschaft anderer musikalischer Widmungen wie "Django" oder "I remember Clifford" interessiert, wird in diesem außergewöhnlichen Lexikon rasch fündig. Natürlich erschöpft sich das Standardrepertoire des Jazz nicht in Nekrologen und bluesigen Tribute-Songs, und so wird der Jazzfreund, hat er denn dieses Buch erst einmal aufgeklappt, schnell auch an den amüsanten Geschichten hängen bleiben, die sich um Gute-Laune-Songs im Stile von "Get Happy" ranken. Doch nicht nur Anekdoten und Episoden aus der Welt des Jazz werden hier höchst unterhaltsam präsentiert, das Lexikon überzeugt vor allem durch die sachkundige Art und Weise, in der musikalische Strukturen und Entwicklungen nachgezeichnet werden, die ansonsten auch einem informierten Jazzliebhaber häufig verborgen bleiben.
Doch wie war das nun mit der Abschiedsballade von Charles Mingus? Und was hat es mit diesem eigentümlichen "Pork Pie"-Hut auf sich? Schlagen Sie nach in diesem unverzichtbaren Handbuch - und die oft gehörten Standards erschließen sich Ihnen in neuer und überraschender Weise.
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am 30. April 2002
Solche Zweifel kommen bei „Jazz-Standards" von Hans-Jürgen Schaal nicht auf.
Für den Anfänger, der nur wenige Titel kennt, ist dieses Buch der Schlüssel, mit dem sich eine neue musikalische Welt erschließt. Ist man aber ein Fan dieser Musikrichtung, so findet man viele Details und bisher nicht gekannte Anekdoten.
Es ist gleichzeitig ein unterhaltsames Lesebuch zu verschiedenen Musikstücken, andererseits eine vielseitige und wissenschaftliche Interpretationsgeschichte zu einzelnen Werken. Kurz gesagt: „Jazz-Standards" von Hans-Jürgen Schaal ist ein Muss für jeden Musikbegeisterten und jeden musikalisch Begeisterungsfähigen.
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am 20. Mai 2002
Ein zeitloses Geschenk für Musikliebhaber.
Besonders aber für Profimusiker, nicht nur im Jazzbereich, sollte dieses Buch zur "Standardausrüstung" gehören.
Diese liebevoll aufbereiteten Informationen inspirieren bei der Interpretation eines Werkes und geben dem Musiker eine seriöse Wissensgrundlage über den jeweiligen Titel und den Jazz überhaupt.
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am 26. April 2013
Der einzige Nachteil am Buch ist, dass es bisher nur diesen Teil gibt und deshalb zwangsläufig viele Titel fehlen.
Aber solange die weiteren Teile fehlen ist es sehr zu empfehlen.
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