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am 4. Juni 2013
Das Buch war vormals unter dem Titel "Barfuß in Manhattan" erschienen. Ich mutmaße, man hat den Titel bei der neuen Herausgabe in "Alles öko!" geändert, damit es eine Art "Biosiegel" trägt und eher seinen Weg in die Regale der Umweltschutzinteressierten findet. (Oder weil in dem Buch niemand barfuß geht.)

Bei der Lektüre des Buches habe ich mich mehr und mehr geärgert. Ich habe es trotzdem zu Ende gelesen, weil ich mir erst mal keinen Reim drauf machen konnte, was das soll. Und dann ging es nur noch darum mitreden, eine Rezension schreiben zu können. I'm a survivor. Als Fazit ziehe ich für mich: Da hat sich jemand ein gut marktgängiges Büchlein konstruiert. Den Autor erlebe ich als wenig authentisch; zu der Erkenntnis gelangte ich aber nicht erst am Ende, an dem es noch einmal extra unverfroren, richtig unverschämt, borniert, m.E. auch entlarvend wird.

Meine wichtigsten Gründe:

1. Bis ca. Seite 80 geht es in einem fort mit immer wieder umformulierten Sätzen eigentlich nur um die Aussage: Eigentlich müsste man. Um genau zu sein, geht es das ganze Buch über so weiter, allerdings mit geringfügigen Verlagerungen des Schwerpunkts. Der Autor schafft es mit ganz vielen Worten das immer Gleiche und somit eigentlich Weniges zu sagen. Da schwindelt einem vor lauter Schaumschlägerei. Ich habe mir am Anfang keine Stellen gemerkt, aus dem Schluss kann ich aber ein Beispiel geben. Seite 239: "Wenn wir unsere Wirtschaft an den wichtigsten Elementen eines guten Lebens ausrichten statt am Durchsatz von Material und Energie?" und auf Seite 242: "Wir müssen eine gute Lebensweise finden, die nicht so sehr von Energie und materiellem Durchsatz abhängt." Blablabla. So geht es in einem fort. Bis zum Showdown. Dazu später mehr.

2. Apropos „dazu später mehr“: Das ist auch ein echter Aberwitz dieses Buches. Ich glaube, wenn ich richtig mitgezählt habe, kündigt der Autor 4 x solche Spätermehr-Geschichten an. Einmal geht es um einen Fahrradunfall, den er kurz vor seinem Experiment hatte. Er äußert Bedenken, aufgrund dieses Erlebnisses könnte seine Frau etwas dagegen haben, wenn er oder die gesamte Familie auf die Fortbewegung per Fahrrad umsteigen würde. Nun, er kündigt die Unfallgeschichte groß an - und als er sie dann beschreibt, lässt sich nicht sehr viel Zusammenhang erkennen zwischen ihr und dem Ort, an dem sie auftaucht. Diese Episode wird natürlich wahnsinnig amerikanisch aufgeblasen und zieht ganz große Gedanken über die eigene Endlichkeit nach sich.
Die zweite Geschichte ist eine Dehydration der Tochter während eines Italienurlaubs, auch ganz großes Kino. So etwas möchte man natürlich nicht erleben, aber dieser künstliche Suspense-Trick und das Ausschlachten so persönlicher Erfahrungen mit Krankheit und Tod scheint mir hier zu viel Raum einzunehmen und nicht so zum eigentlichen Thema zu passen. Ach ja, denn der plötzliche Kindstod seines jüngeren Bruders und der Freitod eines Onkels kommen auch öfter vor. Der Abgang des zweiten Kindes wird zwar nicht vorher angekündigt, aber auch noch ausgeschlachtet. Alles unter dem Aspekt "Man muss auf die wichtigen Dinge im Leben achten, denn wir alle können und werden sterben!" Ach ja?! Für diese Erkenntnis brauche ich keine 200 von 250 Seiten.
Geschichte drei mit Ankündigung ist der Fieberkrampf der Tochter. Will man auch nicht im Leben haben. Aber auch nicht derart ausgestellt in diesem Buch.
Und der absolute Hammer ist meiner Meinung nach der Punkt, den er sich für das Grande Finale aufhebt. Doch dazu später mehr. (Nervt, stimmt's?)

3. Der Autor unterteilt sein Jahr, in dem er experimentell mit möglichst kleinem ökologisch schädlichen Fußabdruck leben möchte, in verschiedene Phasen. Erst möchte er sich z.B. um Müllvermeidung, dann um Ernährung, Fortbewegung, Stromverbrauch usw. kümmern, so dass der Lebensalltag immer klimaneutraler wird. Nun, Phase 1 bzgl. der Müllvermeidung bekommt schon mal die ganz große Bühne. Er beschreibt, dass die Familie so gut wie ausschließlich von Takeaway- und Lieferdienst-Essen lebt und innerhalb kurzer Zeit in Kombination mit Wegwerfwindeln Unmengen Müll anfallen. Den sammelt er, bis er drei große Säcke voll hat, die dann im Flur stehen, und er sortiert und betrachtet und meditiert über dem Müll und... gähn. Diese drei Säcke ziehen sich über viele Seiten! Am Ende steht irgendwo: Also, das mit dem Müll haben wir jetzt, nach ca. einem Monat, in den Griff bekommen und auf nahezu null reduziert. Nächster Punkt.
Man erfährt so gut wie nichts, wie sie das machen, außer dass sie das Essen in wiederverwendbaren Behältern holen und statt in Plastikbechern sich den Kaffee unterwegs in mitgebrachte Gläser füllen lassen. Die Windeln und andere Dinge werden erst später abgeschafft. Fragezeichen über Fragezeichen. Was ist z.B. mit den Verpackungen für das Tierfutter? Die sind z.B. in meinem Haushalt so ziemlich der größte Posten in der täglichen Müllration. Und wie macht er das mit dem Ausschluss von Papiertaschentüchern - er holt sich an Tag 1 einfach einen Stofffetzen oder eine Serviette, auch das erfährt man nicht genau, aus einem Schrank und benutzt das zum Schnäuzen. Kein Wort dazu, wie es ihm damit geht, wann und wie er die wäscht, ob das der Rest der Familie auch so macht, wie die Reaktionen sind wg. der Hygiene usw. usf. Und was ist mit Toilettenpapier? Das benutzt er angeblich auch nicht mehr. Wie er das löst, dazu schweigt er sich aus. (Später mehr.)

4. Es werden andauernd Aussagen irgendwelcher "weiser" Männer und Frauen zitiert, aus allen möglichen Religionen und Kulturen. Er hat einen schwulen Rabbi als Freund und ein paar gute Spezln aus der Zen-Buddhisten-Szene, und dann gibt es auch Bibelzitate ... damit ja alle spirituellen Bevölkerungsgruppen bedient werden. Das hat auch wieder dieses Konstruktionsgschmäckle. Da schüttelt es mich.

5. Zur (Un-)Glaubwürdigkeit: Die Familie ernährt sich, wie geschrieben, angeblich fast ausschließlich von Takeaway- und Lieferessen. Innerhalb kürzester Zeit, von heute auf morgen, will sich der Autor dann zum Brot backenden, für Einkauf und die Verköstigung allein zuständigen Familienmann entwickelt haben, und zwar mit ausschließlich regionalen und saisonalen Produkten. Wer's glaubt wird selig. Dass er mal Brot gebacken und gekocht hat – ja, das glaube ich. Aber nicht täglich und auch nicht über Wochen und Monate.

6. Der Autor macht auch anständige Kompromisse. Soll nicht heißen, dass es ein leichtes Jahr gewesen ist, sollte er doch im Großen und Ganzen, wollen wir mal nicht so sein, wahrheitsgemäß berichten. Allerdings bleibt so vieles im Unklaren. Und dann wird auch immer wieder betont, man sei ja kein Heiliger, so dass ich mir gut ausmalen kann, dass die Bilanz hie und da deutlich geschönt wurde.

7. Für mich wird es gegen Ende unerträglich, als er nach Ablauf des Jahres resümiert und benennt, was die Familie wahrscheinlich beibehalten wird für das weitere Leben. Tja, der Fernseher bleibt fern (was m.E. mehr mit den positiven Auswirkungen auf das Zusammenleben der Familie zu tun hat, weniger auf die Umwelt - es kommt darauf an, was man mit der fernsehlosen Zeit macht ...), man werde nach wie vor viel Fahrrad fahren, w e n i g e r (!) Flugreisen unternehmen, vegetarisch essen(wieder vom Takeaway?), sich den Kaffee in das mitgebrachte Behältnis gießen lassen, die Klimaanlage im Sommer auslassen ... Bisschen hier und bisschen dort, denn man ist ja kein "Märtyrer". Hmpf. Natürlich muss man sich nicht selbst töten, um die Sozialkassen- und Umweltverträglichkeit untoppbar zu frisieren. Aber mir ist das immer noch zu viel american way of life. Ich werfe ihm nicht vor Amerikaner zu sein. Seine Veränderungen sind besser als nichts, sollten sie tatsächlich so stattfinden, aber sie sind mir zu halbherzig, wenn ich das, was er vorher an Lebenslust- und -qualitätsgewinn durch die neuen Maßnahmen beschrieb, ernst nehme.

8. Und dann kommt es zum Showdown - wie angekündigt widmet er sich ganz am Ende der lange angekündigten Frage, was denn nun mit dem Verzicht auf Klopapier sei.

(Fast)Abschließend muss ich diese Stelle zitieren (Seite 244). Sie unterstreicht, was ich mit nicht authentisch, also unecht, unverfroren, nicht informativ und überheblich meine. Er bleibt einfach zu viele Erklärungen schuldig, das rückt ihn in meinen Augen in das Licht der Unaufrichtigkeit.

Vorweg: Der Autor beklagt sich, dass die dumme Öffentlichkeit es sich herausnahm immer nach dem Klopapier zu fragen und sich für seine Lösung interessierte.
"Ich war bei einem Radiosender (...) zu einem Live-Interview mit einem Moderator vom BBC World Service. Er fragte mich nach dem Klopapier. Zu dem Zeitpunkt hatte ich die Frage schon von zahllosen Journalisten (...) zu hören bekommen, und es reichte mir endgültig. Bisher hatte ich die Frage immer umgangen, indem ich sagte, das Thema sei zu ernst für so triviale Dinge. - ` Warum verschwenden Sie Ihre Zeit darauf, über meine persönliche Hygiene zu reden, während die ganze Welt in Gefahr ist? ' hatte ich gesagt. ` Es ist doch verrückt, Bäume zu fällen, die wir brauchen, um das Kohlendioxid aus der Luft filtern, um sie dann als Klopapier in die Kanalisation zu spülen. Da gibt es doch bessere Lösungen. '
Doch dieser BBC-Moderator ließ nicht locker. ' Ja ', erwiderte er, ' aber unsere Zuhörer wüssten gerne, welche Lösung Sie gewählt haben. `
Da riss mir der Geduldsfaden. ` Ich habe nicht die Absicht, im Radio über meine Toilettengewohnheiten zu diskutieren, und ich bin sicher, dass Ihre Zuhörer Ihr hartnäckiges Nachbohren peinlich finden. Wäre Ihre Mutter stolz auf Sie, weil Sie jemandem vor einem Millionenpublikum eine so persönliche Frage stellen? Meine Mutter wäre jedenfalls nicht stolz darauf, wenn ich Ihnen antworte. ' Damit war das Thema erledigt. " Zitat Ende

Na, seine Mama ist sicher sehr stolz darauf, dass Sohnemann mit diesem … ordentlich Kohle verdient hat.
Ich erinnere daran: Zu so einem berechtigten Anliegen rückt er nicht raus mit der Sprache. Aber wir erfahren was über Todesfälle der Familie, den Abgang seiner Frau, dass sich die fernsehfreie Zeit auch endlich mal wieder für Sex eignet. Aber die praktische Frage nach diesem Punkt ist zu intim. Hm. Honi soit qui mal y pense.

"Fast nackt" von Leo Hickman fand ich besser recherchiert, aussagekräftiger, informativer. (Beavan ist für mich eine Art spiritueller Abklatsch.) Außerdem finde ich die Familie Krautwaschl mit Ihrem Anti-Plastik-Langzeitexperiment inspirierend. Die geben echte Tipps auf der eigenen Homepage (Kein Heim für Plastik).
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am 24. November 2015
Man muss wohl in New York leben, um die Problematik des Autors wirklich nachvollziehen zu können. Viele Probleme, die er hat, kennt man hierzulande zum Glück nicht (mehr): Mangel an Jutetaschen im Markt z. B. Naja. Für mich kein bemerkenswertes Buch und auch nicht wirklich lesenswert.
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am 17. Oktober 2013
ich habe nun einige dieser Bücher gelesen, weil ich immer wieder auf neue Denkanstöße hoffe,
auf Tipps, wie man noch etwas für die Umwelt tun kann.
In den meisten Büchern stehen solche Sachen drin, wie "Trinken Sie nicht aus Wegwerfbechern" -
dann denke ich, wer macht das denn noch? Bestimmt niemand, der sich ein solches Buch kauft, oder?
Ist ja auch egal, nur bringen mir solche Ratschläge nichts, denn ich kann nicht zu Fuß zur Arbeit,
einen Aufzug gibt es dort auch nicht etc. etc.
Dieses Buch aber hat gezeigt, dass ich doch noch was dazulernen kann. Nämlich dass man nicht aufgeben soll. Nach Lösungen weitersuchen soll - es gibt sie, man muss sich nur etwas Mühe geben.
Und der Autor hat einige meiner Gefühle sehr gut in Worte gefasst und der Tip, Natron als Deo zu benutzen ist der Hit. Es funktioniert sensationell gut.
UND das Buch liest sich super, man schmunzelt und schüttelt den Kopf und kann richtig mitgehen.
Lesen + mitmachen!
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am 1. September 2012
New York City. Eine der größten Metropolen der Welt. Manhattan, vermutlich die am Dichtesten bevölkerte Insel der Welt.
Colin Beavan und seine Familie (Wickelkind + Kaffee- und Fernsehsüchte Frau) versuchen, nach und nach, ihr Leben so emissionsfrei wie möglich zu gestalten.

Dazu gehört:
- Kein Fahrstuhlfahren (in einer Stadt voller Wolkenkratzer..)
- Lebensmittel, die ovo-lacto-vegetarisch sind (also kein Fleisch/Fisch) und innerhalb eines Radius von 400km angebaut werden.
- Wiederverwendbares (Stoffservierten, Einkaufstaschen aus Stoff, Glas statt Pappbecher, Stoffwindeln..)
- In Folge dessen: So wenig Müll wie möglich, ergo beinahe nur "Bioabfall", welcher im Kompost abgebaut wird.
- Klimaanlage, elektrisches Licht ausschalten
- Kein "unnötiges" Rundreisen zu den Feiertagen

und und und.

Es ist für mich als Deutsche, die in der Nähe einer Großstadt lebt, erstaunlich, wie sich eine ganze Familie nur von Bringdiensten ernähren kann (und ich dachte immer, dass Carrie Bradshaw in ihrer Küche noch nie gekocht hat, wäre ein Einzelfall..). Wie ein Kind nach dem Abstillen an Hühnchen süß-sauer gewöhnt wird. Wie manche Amerikanerinnen es schon als "eco" bezeichnen, wenn sie ihr Oberteil nicht jeden Tag wechseln (.. die müssen aber ungewöhnlich starke Körperausdünstungen haben..).

Nun ja.
Mir hat das Buch sehr sehr gut gefallen. Beavan geht zum Teil sehr wissenschaftlich vor, unterstreicht seine Ausführungen mit wissenschaftlichen Aufsätzen (die aber leider nicht aufgeführt werden, schade!), und bleibt doch gerne noch witzig dabei! (Beispielsweise als er auf dem Markt Gemüse einkauft und sich fragt, was man wohl aus xyz ("normales" Gemüse, ähnlich wie Karotte/Blumenkohl/Zucchini - also nichts exotisches) kochen könnte, weil er das Gemüse nicht kennt.. au weia.)
Auch hat es mich zum Nachdenken angeregt, sodass ich selbst über einen wiederverwendbaren Teebecher nachdenke - und warum nicht die Kinder später mit Stoffwindeln wickeln?
Schön zu lesen ist, dass er, u.a. mit dem Abschaffen des Fernsehers, mehr Zeit für sich und seine Familie gewinnt - sprich, dass seine Sozialkontakte sich verbessern, indem er schlichtweg einfach auf die modernen Konsumgüter verzichtet.

Im Anhang finden sich noch weitere Tipps für Internetseiten, auf denen man sich für den eigenen umweltfreundlicheren Alltag schlau machen kann.

Das Buch bietet neben viel wissenswertem auch gute Unterhaltung, die perfekte Mischung! Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, bzw an umweltbewusste Freunde verschenken.
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am 8. Februar 2014
Colin Beavan lebt ein Jahr lang mit seiner Frau und seiner windeltragenden Tochter mitten in New York so, dass sie möglichst wenig Müll produzieren und ihr ökologischer Fußabdruck möglichst klein ist.
Der Autor verrät uns viele Tipps wie wir uns möglichst öko verhalten und sagt auch ehrlich, wo die Grenzen lagen/liegen.
Colin Beavan schreibt auch erschütternde Fakten über unsere Umwelt und die Zukunft unserer Kinder, die jedoch alle motivieren sollten, benutsamer mit unserem Planeten und unseren Ressourcen umzugehen.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass am Ende des Buches oder am Ende eines jeden Kapitels einige Öko-Tipps in Kurzform abgedruckt wären.
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am 2. Oktober 2014
Jeder persönlich hat eine Verantwortung wie er mit seiner Umwelt umgeht. Die Schuld kann nicht einfach dem System gegeben werden für die Zerstörung unserer Umwelt. Das Buch zeigt sehr schön auf, wo jeder in seinem persönlichen Umfeld etwas tun kann gegen den Klimawandel. Wie aktuell die Informationen sechs Jahre später noch sind kann ich nicht beurteilen. Neben den praktischen Möglichkeiten waren aber gerade auch die Abschnitte mit der philosophischen Hinterfragung unserer Werte, was Glück oder Fortschritt ist die Abschnitte des Buches welches dem praktischen Handeln einen tieferen Sinn geben als nur purer Aktivismus.
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am 23. November 2015
Das Buch ist locker und leicht verständlich geschrieben. Leider sind zu wenig Tipps für den Alltag enthalten. Trotzdem nett zu lesen
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am 26. Dezember 2012
ironisch, intelligent, zum schmunzeln, ohne moralisierend zu sein, die Suche einer Familie, mit allem Stolpersteinen, Rückschlägen, Verzweiflungen auf der Suche nach einem ethisch korrekten und nachhaltigem Leben zu viert. Von dem sie wunderbar profitieren, es regte auch mich an, vieles umszustellen und ich bin noch voll dabei.
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am 27. März 2013
Man staunt dann wieder mal über die New Yorker. Ueber ihre Gewohnheiten, aber auch über ihre Fähigkeiten etwas ungewöhnliches zu tun... Inspirierend
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