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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 23. Mai 2017
man erfährt in dieser Biographie vom Autor wenig "Neues" über Romy Schneider. Diese Biographie ist eher für Menschen gedacht, die einen Einstieg in diese Thematik suchen, für Leute, die erstmals in groben Umrissen die Person 'Schneider' kennenlernen wollen. Ihre Filme werden zwar erwähnt, aber sehr ungenau, und nur flüchtig. Der Autor schweift hin,- und her. Wer schon einige Dokumentationen über Schneider gesehen hat, dem kommt in diesem Buch viel 'bekanntes' entgegen.
Positiv hervorzuheben ist die leicht verständliche Schreibweise des Autors, außerdem sind in den letzten Kapiteln einige interessante Details zu erfahren. Leider hat der Autor das nicht durchgehalten. Gut und interessant auch die sw-Fotos.
Ansonsten plätschert 'vieles' langweilig so vor sich hin. Der Autor hat vor allem am Anfang der Biographie kaum recherchiert. Also wer mehr über die 'Person' Romy Schneider erfahren möchte, kommt mit diesem Buch nicht richtig voran.
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am 1. September 2015
Habe was besseres erwartet. Das Buch ähnelt eigentlich eine Diplomarbeit.
Ich lese es deshalb "ganz langsam" und bin lange noch nicht fertig.
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am 4. April 2012
Diese Biographie zählt meiner Meinung nach zu den Besten über die Schauspielerin Romy Schneider!
Romy Schneider als Bilderbuchkaiserin kennt so ziemlich jeder.Dieses Buch zeigt anschaulich und erstaunlich offen diese Person ohne Krönchen und Korsett.

Zeitlebens hatte Rosemarie Albach-Retty mit Klischees und Vorurteilen zu kämpfen.Sei es, weil sie es wagte Krinolinen und Schlösser an den Nagel zu hängen um sich als ernsthafte Schauspielerin zu beweisen, sei es wegen ihren Beziehungen oder sei es wegen ihrem eben doch eher introvertierten Wesen.

Dieses Buch schildert eine Romy Schneider wie sie in keinem ihrer zahlreichen Filme zu finden ist.
Und wenn man dieses Buch zur Seite legt hat man endlich einmal das Gefühl keinen Zeitungsgeschichten und wilden Vermutungen aufgesessen zu sein, sondern vielleicht ein Stück hinter die Fassade dieser faszinierenden Persönlichkeit geschaut zu haben.

Ich kann es nur jedem wärmstens empfehlen.
Dieses Buch ist absolut vorurteilsfrei und flüssig geschrieben und lässt auch mal eine eigene Meinung zu, was meiner Meinung nach, gerade in Bezug auf Romy Schneider, ke3ine Selbstverständlichkeit ist.

Klare Kaufempfehlung!!!!
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"Wenn man entschlossen ist, immer das zu machen,
was man machen will, muß man eben den Preis dafür zahlen."
(Romy Schneider frei nach Orson Welles)

Beinahe ein Vierteljahrhundert nach dem Tode von Rosemarie Magdalena Albach erscheint im Jahre 2008 "Romy Schneider. Die Biographie" von Günter Krenn. Zur Erzählung ihrer Lebensgeschichte bedient sich der studierte Theaterwissenschaftler ihrer Filmographie, die sich als Leitfaden durch das Buch zieht. Der Leser erfährt aber nicht nur, wie Romys Persönlichkeit durch ihre Erfolge und Filme geprägt wurde, sondern auch welchen maßgeblichen Einfluss ihre Mutter, ihr Vater und Stiefvater, Film- und Lebenspartner und Regisseure auf sie ausübten. So hat es Romy wiederholt kritiklos akzeptiert, dass jemand für sie entscheidet, wie ihr Bild in der Öffentlichkeit dargestellt wird. (S. 202). Ihr zwiespältiges Verhältnis zum (deutschen) Publikum und den Medien, "die ja nie geschrieben haben, was sie gesagt hat" (Seite 302) fehlen ebensowenig wie eine Reihe von Schickschalschlägen und Enttäuschungen. Ihre Einsamkeit und Ängste, die sie zum Alkohol und Betäubungs- und Aufputschmittel greifen ließen, bis sie schließlich vollkommen ausgebrannt - ob freiwillig oder unfreiwillig mag dahin gestellt bleiben - aus einem Leben schied.....

.....das sich, nicht zuletzt aufgrund unermüdlicher Paparazzi, öffentlich vor dem Hintergrund historischer Ereignisse abspielte. So entstand der erste Sissi-Film vor dem Hintergrund des Österreichischen Staatsvertrages vom 15. Mai 1955 (Seite 64 ff.), der den Abzug der Allierten aus der Viersektoren-Stadt Wien und den Besatzungszonen nach sich zog und dem Alpenland seine Souveränität zurück gab. Zwei Jahre später fragte Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier "Wer ist dieser Romy Schneider?", nachdem bereits 8 Filme, darunter die ersten beiden Sissi-Episoden in die deutschen Kinos gekommen waren (S. 108. Das Leben, der 101 Jahre vor Romy geborenen n Wittelsbacher Prinzessin Elisabeth Amalie Eugenie, Herzogin in Bayern, Kaiser in von Österrreich, Apostolische Königin von Ungarn etc. etc., genannt Sisi (mit einem s!), wird kurz angerissen (S. 73 ff.) Interessant ist Krenns Feststellung, dass Sissi und Winnetou miteinander verwandt seien, weil sie beide belegen, dass im Nachkriegskino ein affektives Wissen über Deutschlands katastrophale Vergangenheit bestand - ein affektives Wissen, das in tröstenden Geschichten allerdings nur undeutlich artikuliert wurde (S. 94). Der 1956 gedrehte Film Sissi - Die junge Kaiserin ist auch eine symbolische Hommage an die Ungarn, deren Aufstand am 10. November von Panzern des Warschauer Paktes niedergewaltz wird (S. 85 ff.). Demgegenüber fällt der Film 1958 Protestdemonstrationen in Israel, die dazu führen, dass dort keine deutschspachigen Filme mehr aufgeführt werden, zum Opfer. (S. 105)

Zum Schmunzeln lädt folgende Anektode ein: Romy Schneider und Karlheinz Böhm sitzen auf einem Flug nach Madrid im selben Flugzeug wie Otto von Habsburg, der Sohn des letzten österreichischen Kaisers. Nach der Landung bemerken sie eine Menschenmenge, die sie mit der Bekanntheit des Erzherzoges und der monarchistischen Tradition Spaniens erklären. "Herr Habsburg" kann den Flieger jedoch unbeachtet verlassen, da die Leute vielmehr seinen "Vorfahren" "Kaiser Franz Josef" und "Kaiserin Elisabeth" zujubeln (S. 99). timediver® kann sich noch gut an das Cover und den von Alice Schwarzer initiierten Bericht des Wochenmagazins "stern" erinnern, wo auch Romy Schneider in der bundesrepublikanischen Debatte um die Abschaffung des Paragrafen 218 bekannte, einen Schwangerschaftsabbruch vorgenommen zu haben (S. 246)

Rainer Werner Fassbinder entgegenete Karlheinz Böhm, der sich von einigen seiner 1950er Filme distanzieren wollte, dass "er sich in jeder Sekunde seines Lebensmit der notwendigen Selbstkritik zu allem bekennen muss, was er gemacht hat" (S. 251). Unter dieser Prämisse strebte RWF auch eine Zusammenarbeit mit Romy an. Der deutsche Filmproduzent, Schauspieler und Schriftsteller Peter Berling arbeitete bereits an der Story zu einem Film mit dem Arbeitstitel Film "Sissy IV." Darin sollte eine, nach dem Selbstmord ihres Sohnes Rudolphs rastlose Kaiserin und parallel dazu die gezeigt werden und Karlheinz Böhm sollte einen Kurzauftritt als Kaiser Franz-Josef haben. (S. 251) Näheres zu diesen Plänen kann in Berlings "Die 13 Jahre des Rainer Werner Fassbinder" (1992) nachgelesen werden. Leider kam es weder zu Realisierung dieses Projektes, noch zu einer sonstigen Zusammenarbeit von Fassbinder und Schneider. Krenn stellt jedoch auch klar: Bei Romys legendären "Sie gefallen mir. Sie gefallen mir" am 31. Oktober 1974 in Dietmar Schönherrs Talkshow "Je später der Abend" war nicht der Bankräuber Burkhard Driest in persona, sondern dessen Respekt für - den von ihr verehrten - Willy Brandt. gemeint und Romy legte ihre Hand nicht auf das Knie von Driest sondern auf seine Hände (S. 277).

Günter Krenns ist die aktuellste Biographie einer der größten europäischen Schauspielerinnen gelungen. 698 Anmerkungen, Zitat- und Quellenhinweise bekunden seine fleissige Recherche. Neben Christiane Höllger, der langjährigen Freundin Romys sind "Ich, Romy; Tagebuch meines Lebens" (1988) und "Romy Schneider. Bilder ihres Lebens" (1990) von Renate Seydel, "Romy Schneider - Betrachtungen eines Lebens" (1983) von Hildegard Knef, "Mythos Romy. Ich verleihe mich zum Täumen" (2006) von Robert Amos, "Romy Schneider. Mythos und Leben" (1998) von Alice Schwarzer und "Meine Romy" (2000) von Daniel Biasini die am häufig zitierten Quellen. Drei, jeweils sechszehnseitige (schwarz-weisse) Fotostrecken, eine Zeittafel, eine ausführliche Filmographie, sowie ein Personenregister runden die 415seitige, spannend zu lesende Biographie ab.
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am 23. August 2012
Ich würde eher dazu tendieren zu sagen, dass es eine chronologische Abhandlung der von Romy Schneider gedrehten Filme ist. Es wird im Allgemeinen sehr wenig über das "wirkliche" Leben der Romy Schneider erzählt. Trotzdem war es einigermaßen spannend zu lesen.
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am 5. Juni 2008
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, besser könnte ich es nicht ausdrücken ... ich habe das Buch nur so verschlungen und es innerhalb weniger Tage durchgelesen und ich habe mich dabei keineswegs gelangweilt, ganz im Gegenteil! Hervorzuheben ist meiner Meinung die Tatsache das Skandale hier nicht ausgeschlachtet werden,sondern das sich der Autor hauptsächlich auf Romy`s Karriere konzentriert. Ärgstens widersprechen möchte ich meiner Vorrednerin. Man sollte ein Buch schon lesen und nicht nur oberflächlich durchblättern, bevor man ein Buch niedermacht ... es handelt sich keineswegs um eine "Heimatfilmbetrachtung" oder um eine "filmwissenschaftliche Abhandlung mit Randbetrachtung zu Romy Schneider" ... wenn Günther Krenn sich mit Romy`s Filmen beschäftigt, ordnet er diese natürlich auch filmhistorisch ein und beleuchtet diese Epoche in der die Filme enstanden sind! Jedoch nehmen diese Einordnungen bei weitem nicht so viel Raum ein wie in der "Kritik" suggeriert wird!!! Ich für meinen Teil kann dieses Buch wärmstens weiterempfehlen, wer dieses Buch gelesen hat wird meinem Vorredner und mir beipflichten können ... viel Spaß!!!
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Günter Krenn nähert sich einer großartigen und bewundernswerten Schauspielerin aus Sicht ihrer Filmographie - ROMY SCHNEIDER war eine der letzten großen Diven des Deutsch/Österreichischen und Europäischen Films - nicht nur Sissi und kleines unschuldiges Mädchen, sondern auch Charakterdarstellerin mit eigener Meinung und dem Problem, kein Privatleben mehr zu besitzen. Das Buch ROMY SCHNEIDER zeigt uns das Leben und die Ansichten Romy Schneiders so wie sie wirklich war, großartig und ungekünstelt, unprätentiös und schlicht.

Ein sehr schönes Buch kommt hier aus dem Aufbauverlag für Fans der großen Schauspielerin Romy Schneider, doch nicht nur ihre Affären und ihr tragisches Schicksal sollen hier beschäftigen - sondern ihr Lebenswerk soll gewürdigt werden - ihre Filme, welche bei weitem nicht nur aus den SISSI Verfilmungen bestehen - und doch sind und waren sie zentraler Bestandteil ihres Ruhms.

Den Vater früh verloren, eine Mutter, ebenfalls Schauspielerin, teils kalt und gefühllos, aber sehr geschäftstüchtig, ab ihrem elften Lebensjahr vor der Kamera und damit ab da kein Privatleben mehr.

Getrieben von innerer Unabhängigkeit, politisch engagiert und mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg haltend, hat sie sich ihren kurzen Weg erkämpft.

In ihren über 60 Filmen offenbart sich eine schwierige Persönlichkeit mit eckigem Charakter und doch weichem Gesicht. Die veröffentlichten Photos offenbaren einiges von den Problemen und dem Mythos Romy Schneider. Sie stammte zudem aus einer Familie, welche seit Generationen Schauspieler waren.

Eine Tragödin, welche private und öffentliche Probleme zur Schau stellte und damit ihr Publikum oftmals überforderte.

Einer der ersten Stars, welcher die Medien nutzte und zugleich an ihnen zugrunde ging. Romy Schneider inszenierte somit auch ihr Leben wie ihre großen Rollen.

Romy Schneider hat sich am Ende ihres Lebens durch all die Tragödien selbst innerlich verbrannt, sie war entsetzt von der Art und Weise ihrer Mitmenschen und der Presse, inszenierte doch sogar bis kurz vor ihrem Tod ihr Privatleben in der Öffentlichkeit.

Alkohol, Barbiturate und ein gebrochenes Herz sollten nicht in der Erinnerung bleiben - für mich ist sie eine der schönsten und weiblichsten Charaktere, welche die europäische Filmkunst je hervor gebracht hat.

Romy Schneider, für immer unvergessen!

Sehr Empfehlenswert!
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am 17. August 2012
Als E-Book habe ich mir dieses Buch herunter geladen und ich bin noch nicht ganz durch mit dem Lesen, aber es gefällt mir schon jetzt sehr. Kann ich nur jedem Fan von Romy Schneider empfehlen. Die Biographie ist umfassend und ich kann eintauchen in ihr Leben mit all den Höhen und Tiefen.
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am 7. Juni 2008
Günter Krenns Biografie ist ohne Pathos und dem oft üblichen "Ich weiß alles über Romy" Bewusstsein geschrieben.Er hat mit viel Gefühl recherchiert und ein sehr einfühlsames und fesselndes Buch gestaltet.Ich selbst begann darin zu lesen,und konnte kaum damit aufhören.Denke,dass auch andere Autoren diverser Romybiografien,falls sie nicht ihre eigenen Qualitäten überbewerten,begeistert sein werden.
Mein Fazit: Ein tolles Buch über Romy.
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am 2. April 2010
Romy Schneider schreit. Sie schreit fast in jedem ihrer Filme. Früher. Oder später.
Das war mein Bild von ihr. Wenn sie nicht gerade kiloschwere Perücken trägt und wallende Gewänder, dann ist ihr Haar nach hinten gekämmt, ihr Gesicht nackt und ... sie schreit.
Doch es gibt eine Romy Schneider jenseits der Vorgefasstheit. Eine selbstironische, zupackende, humorvolle Romy Schneider.
Nun muss ich sagen, dass ich nie ein besonderer Fan ihrer Filme war. Ihre Darstellung erschien mir stets sehr übertrieben.
Was mich aber immer fasziniert hat, war der Mensch Romy Schneider.
Was mich nun an diesem Buch besonders fasziniert hat, ist die Tatsache, dass der Autor die Karriere Romy Schneiders neu beleuchtet. Ihre Rückschläge, ihre Arbeit an sich selbst, aber auch ihre Fehlentscheidungen. Eine Künstlerin, die nie mit sich zufrieden war und mit harter Arbeit und Selbstkritik wieder und wieder an ihre Grenzen gegangen ist.
Als sicher wieder und wieder kolportierte "Fakten" werden hinterfragt und die wirkliche Quellenlage dargestellt.
Ein Buch, das nicht vorgibt "fertig" zu sein, oder gar "DIE" Schneider- Biographie.
Gerade das macht die Lektüre aber so spannend und lässt einen das Buch am Schluss mit dem Gefühl beiseite legen, einen neuen, unerwarteten Blick auf die Schauspielerin und den Menschen Romy Schneider getan zu haben.
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