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am 9. März 2017
Wer etwas mehr Tschernobyl erfahren möchte, das jenseits technischer Geschehnisse und des Katastrophenmanagements liegt, der findet es in diesem Buch. Hier geht es um die Auswirkungen des GAUs, es geht um Heimat und deren Verlust, um Traumatisierung, um zerstörte Hoffnungen, schlichtweg um all das, was die Menschen erleiden mussten, die mit Tschernobyl zu tun hatten. Allein die sprachlich-narrative Gestaltung ist gewöhnungsbedürftig. Aber da liest man sich rein ... Ein empfehlenswertes Buch!!!
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am 6. Dezember 2014
Über Tschernobyl ist viel geschrieben worden. Trotzdem wurden Kernkraftwerke weiter produziert. Es musste sich erst Fukoshima ereignen, bevor man verstand, dass auch die westliche Atomtechnik keine absolute Sicherheit bieten kann. 2016 haben wir den 30. Jahrestag der Katastrophe. Vielleicht wird man dann die "Chronik der Zukunft" wieder in die Hand nehmen. Swetlana Alexijewitsch lässt die Opfer und Hinterbliebenen in ihrer einfachen kraftvollen Sprache zu Wort kommen über den Glauben an die Technik und den Staat, die Arroganz der Behörden, die Menschenverachtung, die hinter den Maßnahmen der damaligen Regierung stand. Die Texte sprechen für sich selbst. Wer sich dem Thema nähern will oder das Thema anderen - jungen Menschen, Schülern oder Jugendgruppen - antragen will, der findet in "Chronik der Zukunft" authentische überzeugende Texte.
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am 2. Dezember 2015
Ich habe schon viel über die Thematik Atomunfälle gesehen und gelesen. Jedoch die Einzelerlebnisse dieser Menschen vom Arbeiter bis hin zum Politkader treffen ins Mark! Pflichtlektüre für die Schule! Wer es bis jetzt noch nicht wusste: sämtliche Betreiber und Machthaber lügen uns die Hucke über die Atomenergie und deren Risiken voll! Nicht nur in Moskau!
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am 28. November 2016
Das Buch habe ich nicht nur selbst gelesen, sondern mittlerweile mehrfach verschenkt und bislang auch nur positive Reaktionen der Beschenkten bekommen. Keine leichte Lektüre, aber nicht nur aufschlussreich über die Geschehnisse aus Sicht von Bewohnern, Feuerwehrleuten, ihren Angehörigen, aus Sicht von Ärzten, Wissenschaftlern und Politikern, sondern auch über den Sowjetmenschen als solchen. Tolles Buch!
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am 1. November 2017
Absolut ergreifendes Buch , erschreckende Berichte der Bevölkerung wie sie Tschernobyl erlebt haben und von der Regierung im wahrsten Sinne des Wortes für dumm verkauft wurden.
Das Buch stimmt einen auch für sehr lange Zeit nachdenklich ob diese Form der Energiegewinnung weiterhin die richtige ist.
Super Buch sehr empfehlenswert.
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am 18. Dezember 2016
Ich habe die Katastrophe von Tschernobyl damals über die deutschen Medien verfolgt, weil mich das Thema Autokraft damals seit langem beschäftigt hat. Erst durch diese persönlichen Schilderungen ist mir das Ausmaß für die Menschen dort richtig klar geworden. Dieses Buch sollte jeder lesen, der in der Versuchung ist, die Problematik Atomkraft wieder schnell abzuhaken.
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am 19. Januar 2018
Bewegendes Buch über Tschernobyl aus Sicht der Helfer und Opfer. Bringt eine ganz andere Perspektive auf die Katastrophe. Erschütternd und tragisch.
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am 20. Januar 2016
Sehr interessant. Unverfälschte Interviews mit Zeitzeugen ohne skandalisierende oder hochstilisierende Kommentare der Autorin. Ein Werk, das zum Nachdenken anregt, sowohl über die Atomkraft als auch über den Sowjetsozialismus der damaligen Zeit und dessen Auswüchse.
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am 28. Januar 2016
tolle schriftstellerin,nicht umsonst hat sie den literatur nobel preis erhalten!
die thematik wird durch die persönliche befragung echt gut rüber gebracht.
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am 25. Dezember 2013
Dieses Jahr habe ich mehrere Bücher von Swetlana Alexijewitsch gelesen. Dieses ist eins der besten, auch wenn man im Hinblick auf die Tragödie der dort lebenden Menschen kaum positiv klingelnde Wörter verwenden kann. Das Buch an sich ist nicht emotional, eher gut journalistisch verarbeitet, aber die Emotionen dieser interviewten Menschen sind deutlich spürbar. Es sind keine Auflistungen der Zahlen, die man rausgoogeln kann, sondern Gefühle, die ohne großer Beschreibung dargestellt werden.
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