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am 5. Mai 2001
Nachdem ich die ersten hundert Seiten des "Jüdischen Krieges" gelesen hatte, ließ mich diese Trilogie nicht mehr los und es dauerte nicht lange, da hatte ich die gesamten drei Werke verschlungen und war somit um einige Allgemeinbildung reicher. Diese Trilogie verpackt historisches Weltgeschehen in wunderschöne Romanform. Feuchtwanger versteht es, die Geschichte von 0 bis ca 80 n.Chr. selbst einer Zwanzigjährigen sehr schmackhaft zu machen. Er begleitet das Leben des jüdisch-römischen Geschichtsschreibers Josef, der drei Generationen römischer Kaiser nicht nur miterlebt, sondern auch hautnah - dem einen als Sklaven, dem zweiten als guter Freund, dem dritten als Erzfeind - Kontakt zu diesen hat.Das Leben dieses Josefs ist hin und hergerissen zwischen Judentum und Römertum, er kämpft die erste Hälfte des jüdischen Krieges auf der Seite seiner Landsleute, in der zweiten Hälfte steht er bei den Römern. Er ist jüdischer Staatsmann und Priester, er ist römischer Geschichtsschreiber und verheiratet mit einer 'Ägyptin. Feuchtwanger beschreibt diesen Zwiespalt in wunderschöner Sprache, er macht die Geschichte greifbar. Absolut empfehlenswert!
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am 9. Oktober 2005
In seiner Josephus-Trilogie erzählt Lion Feuchtwanger die Geschichte eines jüdischen Schriftstellers zu Zeiten der Flavischen Kaiserdynastie im Römischen Reich.
Jener Schriftsteller, Josef Ben Matthias, hin und her gerissen zwischen denn Kulturen, versucht das Unmögliche. Er, als einer der ersten Kosmopoliten seiner Zeit, sucht die Bindung zu seinem jüdischen Volk und gleichzeitig zur Weltmacht Rom. Er träumt von einem allumfassenden Bund zwischen den beiden Völkern.
Dabei sind ihm anfangs selbst opportunistische Neigungen, gemäß dem Motto: „Besser ein lebendiger Hund denn ein toter Löwe.“ durchaus recht und billig.
Als ein Mann zwischen den Fronten, gelingt es ihm zwar bis in die Bereiche der Macht vorzudringen, kann dieses jedoch nicht für seine Ziele nutzen und muss letztlich endgültig scheitern.
Diese drei Bücher geben dem Autor genügend Gelegenheit, ein ganzes Leben zu erzählen. Wie man es von einem Lion Feuchtwanger nicht anders erwarten darf, glückt ihm dies auf achtenswerter Weise. Dabei steckt dieses Buch voller interessanter Weisheiten und hilft uns vielleicht sogar ein klein wenig dabei weiter, diese Welt ein bisschen besser zu verstehen.
Lediglich die gelegentlichen Passagen, in welchen er sich in ausführlichen Disputationen seine Religion betreffend ergibt, erfordern vom Leser ein wenig Disziplin und sind für mich als Nichtjuden (Atheist) nur bedingt verwertbar, geben aber trotzdem einen interessanten Einblick in die jüdische Religion.
Der- oder diejenige unter Ihnen, liebe Leserschaft, welche Spaß am schmökern in historischer Literatur haben, sollten auf dieses Werk keinesfalls verzichten.
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am 13. Februar 2007
Der jüdische Krieg - ein Gigant von einem Roman.

Was ist Geschichte? Für mich lange Zeit abstrakt, Zahlen, Namen, die nichts mit dem Heute zu tun hatten.

Feuchtwanger hat mich Geschichte gelehrt und Lügen und Wahrheiten aufgedeckt.

Der jüdische Krieg macht mir Lust weiter zu machen: Was war das Römische Reich wirklich? Wer sind die "Juden"?

Feuchtwangers Bücher sollten Pflichtlektüre in allen Schulen werden.
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am 28. April 2013
Ich kenne die historischen Romane Feuchtwangers schon lange und besitze sie fast alle. Von Zeit zu Zeit kaufe ich seine Bücher neu oder gebraucht, um sie an Menschen zu verschenken, die ich sehr schätze. Warum?
Weil ich das Vergnügen teilen möchte, das man empfindet, wenn man in die historischen Welten eintaucht, die Feuchtwanger mit seiner Sprache aufbaut. Seine Figuren - auch die bekannten historischen Akteure, die vom Denkmalssockel heruntergklettert sind - erscheinen als hoffende, zweifelnde, handelnde Menschen. Der Leser steht sozusagen neben ihnen und erlebt das Geschehen mit und stellt fest, daß er mit dieser scheinbar so fernliegenden Vergangenheit doch eine Menge zu tun hat.
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am 4. Juli 2015
"Historische Romane" scheinen in Mode zu kommen - und können sowas von gruselig sein!!!!
Mit Lion Feuchtwanger haben wir jedoch hier einen Autor vor uns, der sein Metier beherrscht.
Akribische Recherche, eine Sprache, die man sich immer wieder auf der Zunge zergehen lassen kann, und plötzlich ist da eine Aktualität, ein leider ewig junges Thema!
Kriege, Religionen, Machtrausch, Achtung vor fremden Kulturen und Charaktere, fern von jedem Klischee....
Ich weiß nicht, wie oft ich diese drei Bände nun bereits gelesen habe, jetzt als e-book.

Und immer wieder glaubt man, Neues entdecken zu können, und immer wieder ist man betroffen von dem Gedanken, Feuchtwanger könnte das Hier und Heute gemeint haben.
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am 9. Oktober 2013
Die Romane von Lion Feuchtwanger sind nicht nur gute Literatur, der Leser wird auch mit in eine Zeit genommen, die er sich nur schwer aus historischen Quellen erschließen könnte. Besonders beeindruckt ist man von der Josephus-Trilogie. Man kann diese drei Bücher immer wieder lesen. Feuchtwanger beschreibt historische Fakten anschaulich. Das Schicksal der agierenden Personen geht unter die Haut. Mit psychologischen Einfühlungsvermögen gelingt es, dass man in diese Rollen selbst schlüpfen kann. Feuchtwanger gehört zweifellos zu den ganz großen Autoren. Jedes Buch, das man wählt, ist ein Gewinn. Als E-Book ist es dazu noch sehr preisgünstig.
Empfehlung: Lesen Sie Romane von Schriftstellern mit dem Anfangsbuchstaben. Sie werden beeindruckende Romane finden.
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am 10. August 2000
Von der Josephus Trilogie habe ich den 2. Band, "Die Söhne" gelesen. Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt, vor allem aufgrund der fundierten und gut verständlichen Darstellung der Verhältnisse im alten Rom und in Israel. Die Gründe für die Abspaltung des Christentums vom Judentum, die der Autor vorbringt, erschienen mir sehr erhellend und einleuchtend. Das Buch wirbt für Toleranz und Weltoffenheit. Von diesem Autor werde ich sicherlich noch mehr lesen.
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am 9. Juni 2009
Flavius Josephus, alias Josef Ben Matthias, war jüdischer Religionsgelehrter, Historiker und im 1. Jh. u.Z. galiläischer Militärkommandeur im ersten jüdischen Krieg gegen die Römer. In diesem Krieg in Gefangenschaft geraten unter dem Statthalter Vespasian, wechselt er die Seiten und dient sich den Römern als Berater an, er ist aber auch als Vermittler und Schlichter gegenüber seinen jüdischen Landsleuten tätig. Seine Hauptaufgabe sieht er darin seine Landsleute von der militärischen Überlegenheit der Römer zu überzeugen und so zu verhindern, dass Jerusalem mit dem herodianischen Tempel der unausweichlichen Zerstörung zum Opfer fällt. Diese Mission scheitert jedoch an der Uneinsichtigkeit radikaler Gruppierungen in Jerusalem. Er muss schließlich mit ansehen wie unter der Führung des Oberkommandierenden Titus Jerusalem dem Boden gleich gemacht wird und tausende Menschen eines grausamen Todes sterben.
Josef von seinen Landsleuten als Verräter verachtet, macht im Rom Karriere, erhält das römische Bürgerrecht und war eine mal mehr mal weniger geachtete Persönlichkeit in den gehobenen römischen Kreisen. Aufgrund seiner Verdienste, die er sich unter dem Kaiser Vespasian erworben hatte, darf er fortan seinen Familiennamen, den der Flavier, tragen. Als Angehöriger der Oberschicht hatte er fortan einen weitgehenden ungehinderten Zugang zum Kaiser Vespasian und seinen Nachfolgern Titus und Domitian.
Die historischen Tatsachen wurden in eine mit Spannung zu lesende Romantrilogie verarbeitet. Herauszuheben ist die kritische Betrachtung der Religionen, römischer Götterglaube, Judentum und aufkommendes Christentum. Feuchtwanger hat es geschafft gegensätzliche und verbindende Glaubensansichten in einen ausgleichenden Kontext zu setzen.
Die Romane sind in 1930er Jahren entstanden. Es ist interessant zu erkennen wie sich die Sprache in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. Insgesamt ist der Schreibstil aber exzellent.
Dass Feuchtwanger seine Romanfiguren im Verlauf der Handlung von Deutschland und von England sprechen lässt, ist zwar störend aber ein vernachlässigbares Manko.
Wegen der sehr schönen bildhaften und anschaulichen Darstellung der Lebensverhältnisse und Bräuche in Rom, Judäa und Galiläa kann ich die Romane jedem geschichtlich interessierten Laien wärmstens empfehlen.
Die Taschenbücher sind leider sehr billig aufgemacht. Es wurde nicht nur minderwertiges Papier verarbeitet, mein Exemplar des 3. Bandes hat zudem Mängel am Buchschnitt. Auf Grund dessen scheint mir der Preis nicht angemessen.
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am 13. April 2014
Ich bin weder Germanist noch Literaturkritiker. Doch Feuchtwanger gehört ganz sicher zu dem Besten der deutscher Literatur. Seine Werke gehören nicht nur in jede Bibliothek, sie sollten auch gelesen werden.
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am 22. Juli 2015
aber wenn man sich durchgearbeitet, Ausdauer bewiesen hat und den versteckten Humor in schwierigen Zeiten begreift, das ist das einfach Klasse.
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