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am 9. April 2011
warnt man Gül als sie nach einem Jahr der Trennung ihre Koffer packt um ihrem Mann Fuat nach Deutschland zu folgen.

Dieser Roman setzt die Geschichte von Gül fort, die in ihrem ersten Teil "Die Tochter des Schmieds" begonnen hat. Aus einem kleinen Dorf in Anatolien macht sich die junge Frau anfangs der 60ziger Jahre nun auf den Weg nach Deutschland. Ohne Sprachkenntnisse, ohne ihre beiden Töchter, um zusammen mit ihrem Mann zu arbeiten, zu sparen und so ein besseres Leben für sich und ihre Familie zu ermöglichen. Doch das Leben in Deutschland ist ihr vollkommen fremd und auch ihre ersten Versuche in der Arbeitswelt schlagen fehl, da sie als Schwarzarbeiterin und ohne Deutschkenntnisse nicht den Lohn bekommt, der ihr zustehen könnte. Auch ihr Mann Fuat hat sich sehr verändert, frönt dem Glücksspiel und ist dem Alkohol sehr zugetan, so das das hart verdiente Geld trotzdem zu Beginn nicht wirklich reicht. Nein, Gül hat keinen leichten Anfang in Bremen und es dauert seine Zeit, bis sie sich einigermaßen zurechtgefunden hat und ihre Töchter nachholen kann.

So beginnt ein Zeitraum von 15 Jahren, in denen der Leser Gül und ihre Familie begleiten wird und auch das Heranwachsen der Töchter und ihre Integration in Schule und Freundschaften und dem alltäglichen Leben miterlebt.

Der Autor hat auch in seiner Fortsetzung nichts von seiner Schreibgewalt eingebüßt, die Poesie und Melancholie seiner Worte verleihen der Geschichte ihren ganz besonderen Zauber und strahlen doch auch große Wärme aus.

Man kann denken, dies hier wäre eine belanglose Gastarbeitergeschichte, die so oder ähnlich schon öfter in Romanform verpackt wurde. Mag sein, aber Selim Özdogan schafft es die Figuren sehr lebendig werden zu lassen und man spürt und begreift die Menschen in diesem Buch und ihre Sicht der Dinge, ihre Wünsche, ihre Sehnsüchte und ihr Leben in der Fremde.

Fazit: Ein sehr berührendes Buch mit einer Hauptprotagonistin, die mich durch ihre Wärme und ihr großes Herz beeindruckt hat.
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Gül, die wir schon aus dem Buch 'Die Tochter des Schmieds' kennen, ist in den 60er Jahren in Deutschland angekommen. Gut geht es ihr hier nicht. Alles, woraus sie zuhause ihre Zufriedenheit gezogen hat, fehlt hier. Und ganz besonders fehlen ihr natürlich ihre Töchter, die sie in Anatolien zurücklassen musste, und ihr Vater.
Ihr Mann ist ihr auch kein Trost. Er trinkt, spielt, trifft sich mit seinen Freunden, kümmert sich nicht um Gül, geschweige denn, um ihre Bedürfnisse. Ihn interessiert nur, dass sie arbeiten geht und Geld verdient, das er auf den Kopf hauen kann. Aber für Gül ist es schwer, eine passende Arbeit zu finden, weil sie illegal in Deutschland ist. Auch die Sprachkenntnisse fehlen ihr zunächst.
Natürlich erfüllt Gül trotzdem wieder einmal alle Erwartungen, die an sie gestellt werden. Aber langsam entwickelt sie sich weiter. Sie wird selbstbewusster, sie beginnt sogar, eigene Ansprüche zu formulieren und sich durchzusetzen. Bravo, Gül!
Das Ende des Buches lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Auf die ich sehnsüchtig warte, weil ich unbedingt wissen möchte, wie es Gül und ihrer umfangreichen Familie weiter ergeht.
Denn ich habe sie alle ins Herz geschlossen. Was daran liegt, dass Selim Özdogan die Charaktere so einfühlsam beschreibt, dass ich das Gefühl habe, sie persönlich zu kennen.
Überhaupt ist sein Schreibstil einfach wunderbar poetisch. Obwohl man beim Lesen mit Gül und den anderen Frauen bei ihren vielfältigen Problemen mitleidet, ist es doch ein lebensfrohes und warmes Buch, das mich mit einem Lächeln zurückgelassen hat.
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am 14. Juni 2011
Wieder ein Buch von Selim Özdogan, dem man in jeder Faser seiner Seiten anmerkt, wie Geschichte geschrieben wurde, eine fesselnde Geschichte übers Finden und Verlieren von Heimat.
Gül, die ihrem Mann hinterherzog in ein fremdes Land, mit einem Köfferchen, denn für lang wirds ja nicht sein. Die ihre kleine Tochter sieht, wie sie sich aus Kummer über das Weggehen der Mutter ihr Kleinkindgesicht zerkratzt und Gül dieses Bild zwei Jahre nicht aus ihrem Kopf bekommt und auch nicht das, wie sie körperlich spürt, dass ihre ältere Tochter fast im Schwimmbecken ertrinkt. Es wächst die Entfernung mit den Jahren, jedoch die Vertrautheit mit dem fremden Land nicht mit ihnen.
Die Heimat und die Familie in den sommerlichen Besuchen wieder zu finden, gelingt Gül nur selten und flüchtig und nur den technischen Errungenschaften ist es zu danken, dass sie die Stimme ihres Vaters, des Schmieds, bald öfter auch in der Ferne hören kann. Sie bleibt trotzdem fremd in einem fremden Land.
Die Rückkehr in die Türkei, in ihr Heimatdorf, ist ebenso schmerzlich, die fremden Erfahrungen brennen in ihren Augen und Viele, die sie zurück gelassen hatte, als sie nach Deutschland ging, lesen falsch daraus.
Voll Liebe verfolgt man den Weg Güls, deren Mutter so schön war "wie ein Stück vom Mond", die sich als kleines Mädchen mit der Schleife im Haar fotografieren ließ, welche nur geborgt war, und aus der nun eine Frau geworden ist, der man den Kummer ansieht, den sie sich in einsamen Stunden wie ein Schild rings um ihren Körper zugelegt hat.
Selim Özodgan versteht es wiederum den Leser mit seiner Geschichte in den Bann zu ziehen, mit ihm eine Zeitreise zu unternehmen, die so gegenwärtig erscheint, als ob er von heutigem Erleben spräche.
Wem der Einstieg in dieses Buch schwer fällt, dem sei die Kindheitsgeschichte der Heldin "Die Tochter des Schmieds" wärmstens an Herz gelegt.
Mit all seinem Herzblut erzählt dort der Autor die Geschichte eines kleinen Mädchens, das viel Kraft aus sich allein schöpfen muss und dem es gelingt, groß im Herzen und in seinen Gefühlen zu werden.
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am 18. Juni 2012
Das Buch "Heimstraße 52"ist die Fortsetzung des Romans "Die Tochter des Schmieds" vom gleichen Autor,Selim Özdogan.
Beide Bücher haben mich regelrecht in ihren Bann gezogen.Es fiel mir schwer,die Lektüre zu unterbrechen,weil ich von Inhalt und
klarer,einfacher Sprache angetan war.Der Autor kennt sowohl die Türkei,wie auch Deutschland gleich gut,mit Sitten,Gebräuchen und
Gefühlen.Am erstaunlichsten fand ich,wie sich Özdogan,ein Mannn,dermaßen gutin die Seele eines Mädchens,bzw.einer Frau hineindenken
kann.
Zwei wunderschöne Bücher,die ich nur weiterempfehlen kann.
Brigitte,München
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am 5. November 2015
Diese Geschichte beschreibt, wie sich jemand fühlt, der in ein Land einwandert, dass ihm fremd ist. Dessen Sprache man nicht spricht und dessen Regeln einem fremd sind. Sehr anschaulich, flüssig zu lesen.
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am 22. August 2016
Geld verdienen, um ein sorgenfreies Leben führen zu können, das ist die Motivation von Gül und ihrem Mann Foat, um sich in den 1970ern von der Türkei aus nach Deutschland aufzumachen.
Gül, die Tochter des Schmieds, steht im Mittelpunkt dieses Buchs. Sie leidet unter der anfänglichen Trennung von ihren Kindern und an deren Entfremdung. Sie beobachtet die neue Kultur, die sie umgibt genau und weiß doch schnell, dass sie nicht gewollt ist.
Ein Leben, das zwischen zwei Welten stattfindet. Nicht mehr hier und noch nicht dort.

Geschrieben ist das Buch in einer ruhigen, klaren Sprache. Mir gefielen die vielen, kleinen Alltagsbeschreibungen besonders gut.
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am 9. April 2013
Schon die erste Geschichte um Gül, die Tochter des Schmieds, hat mich sehr berührt. Sie führte uns in eine Welt, die den meisten von uns fremd ist und wir konnten rührende, authentische Einblicke gewinnen und in diese Fremde eintauchen.
In Heimstraße 52 ist Gül nun der Fremde ausgesetzt und lernt Deutschland kennen, als sie ihrem Mann folgt, der als Gastarbeiter nach Bremen kam. Unsicher und voller Heimweh nach Anatolien, ist sie dennoch die Person, die verlässlich und mit innerer Größe ihre Familie umsorgt, über alle Grenzen hinaus.

Dieser Roman von Selim Özdogan ist meiner Meinung nach der poetischste und ich bin beeindruckt, wie er die Mutterliebe, die eine Frau empfindet, so wunderschön erfassen konnte.

In 3 Worten: Warmherzig, liebevoll, rührend.

Ich hoffe auf den dritten Teil.
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am 4. Februar 2014
Ich wurde durch den Film "Auf der anderen Seite" auf den ersten Teil des Buches "Die Tochter des Schmieds" aufmerksam. Die Fortsetzung knüpft wunderbar an den ersten Teil an. Dem Leser wird es ermöglicht, Migration mal von türkischer Seite aus zu erleben und zu betrachten. Einfühlsame und zugleich realistische Erzählung! UNBEDINGT LESEN!!
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am 18. August 2014
Ein wunderschöner Einblick in das Leben der ersten Gastarbeiter. Es ist niemals einfach seine Heimat zu verlassen. Sehr einfühlsam geschrieben.
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am 12. Dezember 2014
von der Türkei nach Deutschland und zurück. Das war doch sehr beeindruckend und auch nachvollziehbar. . AUCH DIE IMMER GEINGEBAUTEN bLICKE IN DIE Zukunft; tOLL GESCHRIEBEN
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