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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
31
Die Tochter des Schmieds: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 3. November 2012
Ich habe einige Bücher von Selim Özdogan gelesen-" es ist so einsam im Sattel, seitdem das Pferd tod ist", "Ein Glas Blut", sowie " Ein schönes Leben ist die beste Rache" in all diesen Büchern/ Erzählungen steht im Vordergrund die Einsamkeit und Suche nach Liebe, Bestätigung, Bestimmung. Hauptdarsteller ein MAnn (vielleicht er selbst?) ist aber auch egal. Was diesen Roma hier nun ausmacht, ist das Eintauchen in einer anderen Welt- in einer anderen Kultur. Die Hauptrolle- ein Mädchen/ Frau und ich muss gestehen, ich habe etwas gebraucht bis ich mich an die neue einfache Art des Erzählens eingelesen habe. Es ist gut geschrieben, aber es berührt mich nicht. Am besten selbst lesen und sich ein eigens Bild davon machen! Denn es wird auf jeden Fall ein Erlebnis...welches auch immer ;) viel Spaß damit!
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am 2. August 2015
Gute Sprache. Einfühlsame Informationen über gegenwärtige Lebensgefühle in der Türkei. Besonders gut zu lesen, wenn man vorhat, in die Türkei zu reisen (und nicht nur All-inclusive zu genießen). Gespräche mit Türken haben mir den Eindruck vermittelt, dass - auch wenn dies ein Roman ist - dicht an der Wirklichkeit erzählt wird.
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am 4. Februar 2016
In Romanform wird hier die Geschichte einer Frau erzählt, die mit Ihrem Mann nach Deutschland auswandert.

Leicht und flüssig geschrieben.
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am 16. August 2011
Ich hab den Film vor einigen Wochen bei der ARD gesehen und war gleich fasziniert. Im Internet suchte ich dann das im Film erwähnte Buch, und fand es hier.

Es ist traumhaft und sehr empfehlenswert.
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am 20. April 2017
Wieso Heimat...= noch nicht gelesen.

Tochter des Schmieds = noch nicht fertig mit lesen.
Gefällt mir aber sehr, wunderbare, einfühlsame Sprache.
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am 4. Februar 2014
Ich wurde durch den Film "Auf der anderen Seite" auf dieses Buch aufmerksam, und habe es mir gekauft. Ein wunderschönes und einfühlsames Werk, das türkische Geschichte in einem tollen Plot nahebringt und Migration und Migrationsgedanken greifbar und verständlich macht. Unbedingt lesen!!!!!!!
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am 18. Juli 2013
Eins meiner Lieblingsbücher.... gut geschrieben, fesselnd und emotional, rührend und ein Buch das man in einem Zug durchlesen kann, absolut zu empfehlen !
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am 26. Juli 2017
Timur ist 11 als sein Vater stirbt. Mit 16 Jahren übernimmt er die Schmiede des Vaters, die bis dahin von seiner Mutter vermietet wurde. Mit 25 führt Timur ein behagliches Leben, sein Beruf als Schmied macht ihm Spaß, er sitzt gerne in den Teehäusern und raucht eine Wasserpfeife und wenn er Abwechslung braucht fährt er einfach in die nächste größere Stadt. Er selbst hat nicht das Bedürfnis zu heiraten, es fehlt ihm an nichts. Seine Mutter ist jedoch anderer Meinung und so arrangiert sie die Hochzeit zwischen Fatma und Timur.

Das Buch „Die Tochter des Schmieds“ erzählt die Geschichte der erstgeborenen Tochter Gül, die in den 1940er Jahren in einem kleinen Dorf in Anatolien aufwächst. Nachdem Fatma noch 2 weitere Mädchen zur Welt gebracht hat erkrankt sie an Typhus und stirbt. Nun steht Timur alleine mit 3 kleinen Kindern da, aber da er sich um keinen Preis von den Mädchen trennen möchte, braucht er eine Mutter für seine Kinder und so heiratet er recht schnell nach der Beerdigung von Fatma die 19jährige Arzu. Gemeinsam mit Arzu bekommt Timur noch Tochter Nalan und den lang ersehnten Sohn Emin. Arzu jedoch ist mit ihrer Rolle als Mutter von 5 Kindern überfordert und so überlässt sie gerne Gül die Rolle der Aufpasserin, während sie sich mit ihren Freundinnen trifft oder anderweitig beschäftigt ist. Um ihrer Rolle als „Mutter“ gerecht zu werden bricht Gül die Schule ab und macht eine Ausbildung als Schneiderin, während ihre Schwester Melike Fremdsprachen studiert und Sibel Dorflehrerin wird.

Mit 15 Jahren heiratet Gül den Bruder ihrer Stiefmutter und bekommt bald selbst 2 Kinder. In den 1960er Jahren geht ihr Mann Fuat nach Deutschland um dort Arbeit zu finden und ein besseres Leben zu beginnen. Anfangs wehrt Gül sich noch dagegen ihrem Mann zu folgen, aber nach 1 Jahr beschließt sie, ihre beiden Kinder vorübergehend bei ihrer Schwiegermutter zu lassen und ihrem Mann in das unbekannte Land zu folgen.

Der Autor Selim Özdogan zeichnet in seinem Buch das Bild einer anatolischen Familie, wie es zur damaligen Zeit Usus war, mit allen seinen Traditionen.

Gül ist eher die schüchterne und zurückhaltende Tochter, die niemals aufbegehrt oder sich auflehnt und alle Arbeiten, die ihr ihre Stiefmutter aufbürdet, ohne zu Murren verrichtet. Auch auf die Avancen eines Jungen, der ihr sehr gefällt, geht sie nicht ein. Mehrfach hatte sie die Möglichkeit, aber Gül lässt sie verstreichen. Ist es ihre Kultur, die es ihr verbietet oder ihr Pflichtbewusstsein? Vielleicht ist es eine Mischung aus beidem, dass sie ihren Schwarm ziehen lässt um dafür später einen älteren Mann zu heiraten, der sich nicht sonderlich viel für seine Frau interessiert.

Im Gegensatz zu ihren Geschwistern macht Gül in diesem Buch keine große Entwicklung durch. In Anbetracht der Tatsache, dass es im September 2012 den Nachfolger „Heimstraße 52“ gab, ist das jedoch auch nicht weiter verwunderlich. Und am 18.07.2017, also vor wenigen Tagen, ist der 3. Teil „Wo noch Licht brennt“ erschienen – es geht also weiter mit der Geschichte von Gül.

Leider ist der überaus poetische und malerische Schreibstil, der von vielen LeserInnen/RezensentInnen so hoch gelobt wird, gerade das, was mir nicht so gut gefallen hat an diesem Buch. Der Autor schafft es leider nicht, mich mit dieser Art der Erzählung an seine Protagonisten zu fesseln – ich brauchte recht lange um das Buch zu lesen, obwohl die Geschichte über Güls Leben interessant ist.
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am 8. Juli 2016
Unaufgeregt und wie nebenbei wird das Leben von Gül, der Tochter des Schmieds in dieser Geschichte vor uns ausgebreitet. Ihre Ängste, ihre Sorgen, ihre Nöte, ihre Stärken, ihre Träume. Die Handlung des Romans spielt in einem anatolischen Dorf, in dem die Leben der Menschen miteinander verwoben sind. Die Zeiten andern sich ebenso wie die Menschen.

Es ist ein leises Buch mit einer klaren Sprache. Wer äußere Spannungselemente und Abenteuer sucht, wird sie hier nicht finden.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. April 2011
Gül ist die Tochter des Schmieds Timur und seiner wunderschönen Frau Fatma. Das Ehepaar lebt glücklich miteinander und bekommt nach Gül noch zwei Töchter, Melike und Sibel. Doch dann wird Fatma krank und stirbt. Timur ist untröstlich. Aber die kleinen Töchter brauchen eine Mutter, und so heiratet er die junge Arzu, mit der er noch zwei Kinder bekommt, Nalan und den lang ersehnten Sohn Emin.
Arzu ist völlig überfordert. Die Liebe ihres Mannes gehört immer noch seiner ersten Frau, während sie, selbst noch Jugendliche, drei fremden Kindern eine Mutter sein soll. Kein Wunder, dass sie nicht in der Lage ist, die Mädchen zu loben oder zärtlich zu ihnen zu sein.
Besonders Gül vermisst das, vermisst die Anerkennung und Zärtlichkeit, die sie von ihrer Mutter erhalten hat.
Gül hat ein schweres Leben. Nie darf sie Kind sein, auch die Schule darf sie nicht beenden. Sie wird von allen gescheucht und mit Arbeit zugeschüttet. Allerdings wehrt sie sich auch nicht, sie lässt alles mit sich machen.
Ihr Schulfreund Recep interessiert sich für sie, und sie mag ihn auch. Aber sie lässt alle Chancen verstreichen, reagiert nicht auf seine Signale. Schließlich heiratet Gül Fuat, obwohl sie ihn eigentlich gar nicht wollte.
Und dann folgt sie ihm auch noch nach Deutschland, obwohl er sich schon als schlechter Ehemann erwiesen hat, und obwohl die Übersiedlung bedeutet, dass Gül sich von ihren kleinen Kindern trennen muss.
'Statt selbst den Mund aufzumachen, leidet sie lieber im Stillen. Sie duldet.'
Ich hatte beim Lesen manchmal den Wunsch, Gül durchzuschütteln, damit sie endlich einmal für ihre Interessen einsteht und sich nicht ständig ausnutzen lässt.
Denn es liegt an ihr, nicht an den äußeren Bedingungen, dass ihr alles versagt wird. Ihre Schwester Melike, die sich nichts gefallen lässt, darf studieren, sie darf nach Istanbul ziehen, und sie darf den Mann heiraten, den sie sich selbst ausgesucht hat.
All das hätte Gül auch haben können, wenn sie endlich einmal den Mund aufgemacht hätte. Ihr Vater hätte sie unterstützt.
Aber es gibt auch Eigenschaften an Gül, die mir gefallen haben. Sie strebt nicht nach äußeren Reichtümern wie die anderen, die unbedingt Autos und andere Statussymbole haben müssen. Gül kann sich an kleinen Dingen und an der Natur erfreuen, sie findet auch ohne materiellen Besitz Zufriedenheit.
Auch die anderen Charaktere, die so liebevoll und authentisch beschrieben sind, und die Landschaftsbeschreibungen haben mir gefallen. Obwohl ich noch nie in der Türkei war, konnte ich das Dorf nahezu vor mir sehen, konnte ich fast die Düfte des Essens riechen.
Die poetische Sprache hat mich gefangen genommen, die plastischen Bilder, die einfühlsamen Beschreibungen. Dieses Buch hat mir zum Träumen schöne Lesestunden bereitet.
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