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am 25. November 2006
Seit einiger Zeit war das Buch zu erwarten. Alle Liebhaber der Erast-Fandorin Serie wissen ja, dass Fandorin im jungen Jahren als Diplomat im Japan (Yokohama) tätig war.
Geschickt verbindet Akunin zwei Geschichten miteinander. 1905 befinden sich Russland und Japan im Krieg. Die Eisenbahnlinie nach Osten bis Wladiwostok ist die einzige Möglichkeit, die schwache russische Armee mit notwendigen zu besorgen. Aber immer mehr Atentate auf den strategischen Punkten werden verübt. Gelingt es Fandorin, die Drahtzieher zu bewältigen? Wird er seinen Widersacher erkennen?
Der zweite (weit längere) Teil des Buches greift zurück, ins Jahr 1878. Fandorin kommt nach Japan und wird sprichwörtlich sofort Zeuge eines ungeklärten Todes an russischen Kapitän. Mehr sollte man nicht erzählen. Fast am Beginn ahnt man das Ende, aber das spielt keine grosse Rolle. Das Buch ist lang, aber zum Glück war der Verlag gnädich und hat ein etwas grösseres Buch(staben)format gewählt. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Haikus am Ende der Kapiteln im zweiten Teil. Die Dreizeiler sind Kunst, die Übersetzungen wunderbar. Akunin beweist sein Können, er ist Meister der Spannung, ein Erzähler, der manchmal seinen Helden zuviel zumutet, aber das ist seine Strategie.
Wenn er über Japan schreibt, ist er in seinem Element, knüpft die Geschichte des Landes mit Wahrheit und Sagen, zollt den Menschen den Respekt, obwohl sein "westlicher" Held sie nicht immer verstehen kann.
Die Sterne sind diesmal schwer zu vergeben. Entweder man mag Erast Fandorin und seinen Schöpfer (wir erfahren, was Akunin auf japanisch bedeutet) oder die Bücher liest man ab zweiten/dritten Fandorin nicht mehr.
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am 26. Oktober 2015
Der Roman enthält zwei verschiedene Geschichten, einmal in Russland im Jahre 1905 und einmal in Japan in den 1870ern. Man erlebt Fandorin wieder am Anfang seiner Karriere und erfährt endlich, was er in seiner Zeit in Japan erlebt hat. Fandorin ist selbstredend noch weit entfernt von dem Charakter späterer Bücher und auch stark durch seine Gefühle beeinflusst. Dadurch wird die Figur des Fandorin deutlich lebendiger.
Die Geschichte (beide Handlungen werden am Ende verbunden) ist wirklich außergewöhnlich für einen Fandorinroman. Meiner Meinung nach das stärkste Buch der Serie.
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am 19. April 2011
Die erste Überraschung ist der Umfang des Buches: es ist mehr als doppelt so dick als ein "normales" Akunin-Buch, die zweite Überraschung ist der Inhalt: an sich sind es zwei Bücher, das erste Drittel spielt 1905, die anderen beiden beschreiben Fandorins Abenteuer zu seiner Zeit als Vizekonsul in Japan dreißig Jahre früher.

Im Unterschied zu meinen Vorrezensenten, denen überwiegend die japanische Hälfte mehr Bauchschmerzen bereitete als die russische, sehe ich das anders: im ersten Drittel verschenkt Akunin (für ihn völlig untypisch) unglaublich viele Möglichkeiten, die Geschichte ist inhaltlich dünn und mit 172 Seiten zu knapp erzählt, da hätte sich mehr daraus machen lassen. Das Ende, daß der Sohn in den Tod geht, ohne sich dem Vater wenigstens vorgestellt zu haben, halte ich zwar für gelungen, wenn auch für dem Leser gegenüber sehr grausam.

Die japanische Episode gibt nicht nur Aufschluß darüber, wie lange es Clarissa Stomp aus "Mord auf der Leviathan" gelungen ist, Fandorin in Kalkutta festzuhalten (eine ganze Woche!), sondern auch, wie es sich zutrug, daß Fandorin zu seinem Kammerdiener Masa gelangte. Sie schließt tatsächlich eine Lücke zwischen dem dritten und dem vierten Band und macht vor allem auch deutlich, warum Fandorin nach seiner Rückkehr nach Russland endgültig der Überzeugung ist, daß er den Frauen kein Glück bringt...

Ich finde nicht, daß die Episode zu lang erzählt, langweilig oder anderweitig misslungen ist. Sie hat ihren eigenen Rhythmus, das ist richtig, aber ich glaube, das ist Absicht: Die Europäer sind immer so ungeduldig...

Darüberhinaus steckt in diesem Buch (wie schon im Titel erkennbar) ein Haufen buddhistischer Philosophie. Auch wenn ich dem Autor nicht immer ganz folgen kann, interessant ist auch das.
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am 9. Dezember 2006
Boris Akunin hat sich mit der diamantenen Kutsche selbst übertroffen. Ich bin ein Fan seiner Bücher. Intelligent, einfallsreich, höchst unterhaltsam, spannend (wobei es sicher spannendere Bücher gibt), lehrreich (in diesem Fall erfährt man viel über die japanische Kultur), literarisch hochwertig und trotzdem leicht zu lesen. Man muss nicht alle Bände vorher gelesen haben, aber ein bisschen sollte man Fandorin und seinen Diener Masa schon kennen, um in den vollen Genuss zu kommen.

Ein untypisch dicker Schinken diesmal, dieser 11. Band, aber es handelt sich ja eigentlich um zwei nur lose zusammenhängende Kriminalfälle an unterschiedlichen Schauplätzen (Russland und Japan) und zu unterschiedlichen Zeiten. Und wenn ein Buch richtig Spaß macht, dann darf es ruhig auch so richtig dick sein. :-)
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am 29. Juli 2015
Als Tip: Wenn alles zur Zufriedenheit ist, dann ersparen Sie dem Kunden bitte die viele Schreiberei. Optisch eine sehr gute Wirkung. Auch preislich gut vertretbar.
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am 31. Mai 2014
Das Beste Akunin Buch aus der Fandorin Reihe! Ich finde, alle anderen Bücher können als Prequel für das EIne gesehen werden!
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am 12. Januar 2007
Ich habe bisher alle auf Deutsch erschienenen Akunin-Romane gelesen und sie meistens sehr genossen - vor allem die Fandorin-Bücher. Was mich immer besonders gereizt hat, war, dass das Ende fast immer überrascht hat. Bei "Die diamantene Kutsche" ahnt man das Ende allerdings schon im Vorraus, wodurch meines Empfindens nach der typische Akuninsche Überraschungseffekt ausbleibt. Das Buch hat spannende Passagen, aber auch Passagen, die sich sehr zäh dahinziehen. Die Haikus am Ende jeden Kapitels im zeiten Teil verleihen jenem zweiten Teil zwar einen literarischen Touch, konnten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade der zeite Teil des Buches, der 1878 spielt, einfach viel zu lang und teilweise landweilig ist - dieser Teil hält einfach nicht, was er am Anfang verspricht.
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