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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
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Format: Taschenbuch|Ändern
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am 19. Februar 2011
Vorweg: Ich bin kein Anhänger der Theorien von Marx, hatte mich aber mit ihm als Person und seinen theoretischen Grundlage auch nie wirklich intensiver auseinandergesetzt. Das wollte ich ändern und suchte nach einer verständlichen und vor allem "lesbaren" Einführung. Dies war mehr als schwierig. Die meisten Bücher und Texte sind für jemanden der sich in dem Theoriegebäude des Marxismus nicht wirklich auskennt schlicht nicht verständlich, ohne ein Abendstudium daraus zu machen. Dieses Buch hat meine Anforderungen mehr als voll erfüllt, was wohl auch daran liegt, dass es ein Journalist verfasst hat und dieser (auch) kein uneingeschränkt gläubiger Anhänger des Marxismus zu sein scheint (was ich nicht als inhaltliches Qualitätsmerkmal zu verstehen bitte, sondern dies scheint schlicht der sprachlichen Verständlichkeit zu helfen).
Natürlich ist das Buch keine umfassende Darstellung des Werkes und des Lebens von Karl Marx und will es auch gar nicht sein. Es hilft einem aber enorm, die Grundlagen des Marxismus nachzuvollziehen und kann als Ausgangsbasis für weitere Literaturausflüge in dieses Thema dienen. Dabei ist das Buch aber aus meiner Sicht nicht oberflächlich oder gar "leichte Kost". Man sollte dies Buch also auch nur lesen, wenn man wirklich an dem Thema und der Person interessiert ist.
Auch nicht zu empfehlen ist das Buch natürlich für diejenigen, die sich bereits in das Werk von Karl Marx intensiv eingelesen haben. Diese werden damit sicher nicht zurecht kommen.
Für mich und meine "Zwecke" aber ein super Buch und uneingeschränkt zu empfehlen!
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am 24. Oktober 2013
Der Autor fertigt Marx entschieden zu eilig ab.
Misik versucht, zu beweisen, daß es kein Proletariat gibt und auch keins gegeben hat. Selbst wenn er seine Beweisführung ins Ziel gebracht hätte; was gäbe es zu sagen gegen: „Gesellschaftliche Verlierer aller Länder vereinigt Euch!“?
Der Autor verteidigt, unter dem Vorwand Marx zu erklären, den Kapitalismus nach altem, aber nicht stichhaltigem Muster (die Stahlarbeiter, die angeblich selbst an ihrer Entlassung schuld sind, weil sie eine Rente wollen und in Pensionskassen einzahlen, die Aktien am Stahlwerk kaufen, so daß der Kapitalist aus Renditegründen den Arbeiter entlassen muß). Er streut also Sand ins Getriebe. Vorsätzlich, muß man vermuten. Denn die fünf Hauptpunkte, die Marx gegen den Kapitalismus vorbringt, und die er alle im Kapitalismus für nicht abstellbar hält, erwähnt Misik gar nicht erst…
Marx mache das kapitalistische System verantwortlich, nicht die Kapitalisten, an den gesellschaftlichen Verwerfungen. Keiner könne unter den gegebenen Bedingungen wie er wolle. Misik betont das vielfach und es scheint, er will das als Entschuldigung für die Organisatoren des Kapitalismus verstanden haben. Daß auch Marx unter diesen Umständen litt und diesen Kampf nicht immer glänzend bestand, schlachtet er hingegen genüßlich aus; beides fällt ausgesprochen unappetitlich auf.
Und abschließend lobt er Marx für eine Sache, die nur Misik selbst für eine gute Idee hält. Misik findet: Anarchie sei prima, man könne dann auf dem Trümmerfeld wieder etwas anderes ausprobieren. Marx hätte er loben sollen, weil er hingegen erst nachgedacht hat, was er anstatt der unhaltbaren Zustände einrichten will und wie man das erreicht und erst dann (notgedrungen) Revolution wollte, weil er es anders nicht herstellen konnte. (Die Sozialdemokratie und die „Neue Linke“ haben zu beweisen, daß sie die berühmte Schere zwischen Arm und Reich anhalten, die Ausbeutung stoppen können. Dieser Beweis steht noch aus. Seit 100 Jahren wohlgemerkt.)
Auf ganzer Linie daneben, Herr Misik. Das Buch sollte einen neuen Titel haben: Wie die Sozialdemokratie Marx wegerklärt.
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am 3. Februar 2009
Eine Rezension für Eilige:

Misik lässt den Mehrwert links liegen und zeigt uns was die Essenz von Marx ist -
Erkennen der Ursachen von Elend und dafür arbeiten es abzustellen.

Für den Erstkontakt zu Marx definitiv empfehlenswert!

Einzig die Einleitung, die sich auf das Denken in der Wirtschaft vor wenigen Jahren bezog, ist inzwischen längst überholt. So geht das, Marx ist immer noch aktuell - das was man vor paar Jahren in der Wirtschaft dachte nicht mehr.
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am 29. Januar 2004
Marlenes und Schurlis Empfehlung: „Diese kleine Zusammenfassung ist vergnüglich und sehr aktuell." Dieses Vergnügen wollte ich mir gönnen.
Robert Misik entdeckt Neues. Marx hat das Proletariat erfunden, eine Kopfgeburt: „mehr geschichtsphilosophische Kategorie denn Menschen aus Fleisch und Blut und immer schon ein Produkt des dialektischen Prinzips." Misik berichtet von Bekanntem: der Entfaltung der Produktivkräfte bis die alten Produktionsverhältnisse zu Fesseln werden und gesprengt werden müssen. Marx sieht die Revolution als wissenschaftliche Notwendigkeit und verhöhnt jene, die moralische und ethische Gründe vorbringen. Doch sind Marx' mit der historisch materialistischen Wissenschaft begründeten Prognosen nicht eingetroffen. Die kapitalistischen Produktionsverhältnisse sind noch immer elastisch genug für die Entwicklung der Produktivkräfte.
Vor mehr als 30 Jahren haben wir in der späten linken Studentenbewegung Marx aufgewärmt. Sollen wir seine Ideen nochmals aufrühren? Misik denkt nicht daran, aber empfiehlt: „Es gibt keine bessere Weise, denken zu lernen, als Marx zu lesen", ... „jenen Marx, für den sich die Geschichte in Widersprüchen, überraschenden Paradoxien, erstaunlichen Pirouetten und dialektische Volten vollzog ..." In „Marx für Eilige" liest sich das lustig. Andererseits haben die Widersprüche, Paradoxien, Pirouetten und Volten der Marxisten über 130 Jahre geistiges, politisches und wirtschaftliches Elend produziert. Um denken zu lernen, wären etwas mehr Disziplin und Bescheidenheit angebracht.
Der Leser von „Marx für Eilige" soll es nicht eilig haben. Aus Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie: „Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elends und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks." Diese Sätze habe ich fünf Mal gelesen. Den dürren Satz: „Religion ist Opium für das Volk", haben Eilige daraus gemacht.
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am 25. November 2012
Leider kommt mir das kleine Buch noch immer zu langatmig vor. Dabei bin ich ein Fan von Robert Misik. Habe mir das Ganze interessanter erwartet.
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