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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
20
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 21. März 2011
Dem Vorbesitzer meiner Ausgabe hat irgendetwas an der Übersetzung mißfallen. Die die gleichmäßig über zwei Kapitel verteilten Frage- und Ausrufezeichen mit unleserlichen russischen Anmerkungen garniert sind, kann ich nicht herausfinden, was. Mir mißfällt an dem ganzen Buch allerdings nur die wörtliche Übersetzung des Titels, denn daß das Wort "Gambit" sich von einem hierzulande völlig unbekannten italienischen Kartenspiel ableitet, ist eine Erkenntnis, die uns der Autor zwar irgendwann selbst verrät, die aber der bis dahin erzählten Geschichte ein zusätzliches Glanzlicht verleihen würde, wüßte man es denn. Denn wie ein Kartenspiel ist die Geschichte aufs Papier gebannt: Stich auf Stich...

Erast Petrowitsch Fandorin hat sich, so die Vorgeschichte, nach dem Tod seiner Liebsten in den Krieg begeben, in den Russisch-Türkischen nämlich, der mit einer gewissen englischen Beteiligung die Eroberung des Balkan vom Osmanischen Reich zur Folge hatte (ziemlich unbekannte historische Ereignisse vom deutschen Standpunkt aus...), nun ist er, nachdem er seine Freiheit im Spiel gewonnen hat, unterwegs, um dem Generalstab seine Kenntnisse vom türkischen Schlachtplan zu übermitteln. Dabei sammelt er Warja auf, die unterwegs zum russischen Hauptquartier ist, um ihren Verlobten zu suchen (ob es tatsächlich solche so sehr emanzipierten Frauen im damaligen Russland gab, ist eine Frage wert, aber möglich ist es schon) - und dann geht alles schief: irgendjemand verrät die russischen Pläne an den Gegner. Irgendjemand ist nicht der, als der er sich ausgibt. Irgendjemand bringt Leute um, die ihm im Weg sind. Aber wer?

Die Lösung erfährt der Leser ziemlich schnell. Meines Erachtens ist dies Absicht, denn es lenkt das Augenmerk weg von der eigentlichen Tätersuche auf die Bemühungen der handelnden (und völlig im Dunkeln tappenden) Personen bzw. die Winkelzüge des Täters. Spannend bleibt das Buch trotzdem, und zwar, wie versprochen, bis zur letzten Seite.
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am 22. Juni 2013
Zunächst irritiert der Aufbau des zweiten Fandorin-Romans etwas: Er ist nicht aus Fandorins Sicht geschildert, sondern aus der Sicht seiner Assistentin, die ihn in dieser Geschichte überhaupt erst kennenlernt. Man bekommt aber im Laufe der Handlung noch genug Fandorin ab, wie ich denjenigen Lesern versichern kann, die um ihren Helden fürchten. Der Plot kreist erneut um internationale Intrigen, die das Zarenreich bedrohen und die Protagonisten in ernsthafte Gefahr bringen. Wie auch im vorigen Buch sind Land und Leute hervorragend geschildert, die Geschichte hat keine Längen, nichts wirkt konstruiert. Ein Historienroman, wie man ihn sich wünscht.
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am 7. November 2012
Erast Fandorin wird in einer geheimen Mission im Russisch-Osmanischen Krieg von 1877 nach Bulgarien und weiteren Balkanländern geschickt. Wie bereits im ersten Fandorin-Teil ist er stets ein genauer Beobachter mit großem Kalkül und gewitzten Schlussfolgerungen. Das Buch ist durchweg unterhaltsam – eben weil es nicht nur vom Krieg erzählt – sondern Hintergründe auf menschlicher und politischer Ebene wiedergibt.
Ich habe mich in die Fandorin-Bücher verliebt: sie werden in einem Stil erzählt, der aus alten Zeiten zu stammen scheint, aber doch sehr zeitnah wirken. Einfach anspruchsvolle Lektüre. Empfehlenswert.
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am 29. September 2014
Nicht mein liebster Fandorin-Teil, aber durchaus spannend zum Lesen. Man lernt Erast schon etwas erwachsener kennen. Außerdem von Interesse, da es ein bisschen den russisch-türkischen Krieg anreist!
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am 15. Juli 2014
wer den ersten roman von B. Akunin gemocht hat, wird auch bei diesem nicht enttäuscht sein. unterhaltsam, spannend auch oft witzig...
wer es nicht weiss, schon das pseudonym B. Akunin ist ein augenzwinkern, Bakunin war ein berühmter (literarischer) anarchist in russland.
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am 23. September 2004
Mit seinem "Fandorin" hat Boris Akunin den historischen Krimi neu definiert. Gerade beim "Türkischen Gambit" handelt es sich mehr um einen historischen Roman als um einen Krimi. In diesem Band geht es um den russisch-türkischen Krieg 1877. Eine junge Frau, die zum Kriegsschauplatz in Bulgarien reist, um bei ihrem Freund zu sein, der in der Armee als Chiffrierer arbeitet, wird in die diplomatischen Verwicklungen vor Ort hineingezogen. Sie, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, soll dem hochrangigen Ermittler Fandorin helfen. Denn im Umfeld der russischen Heeresleitung muss es einen Verräter geben, der die russische Armee ins Verderben treiben will. Dass Anwar Effendi, ein türkischer Angehöriger der weltweiten Verschwörung vom ersten Band der Fandorin-Reihe, aus der Ferne die Fäden zieht, wird rasch klar. Aber wer spielt im russischen Lager sein brisantes Spiel?
Obwohl Warja, die junge Russin, sich von Fandorin benutzt und nicht ernstgenommen fühlt, leistet sie schließlich auf eigene Faust einen wichtigen Beitrag zur Aufdeckung des Verrats ... und muss erschreckt feststellen, dass sie sich von einem raffinierten politischen Kriminellen hat "einwickeln" lassen.
Lange Passagen dieses insgesamt durchaus sehr spannenden Romans widmen sich der Schilderung des Kriegsablaufs und der -Schauplätze, dem historischen Umfeld dieses Kriegs also. Dies gerät gelegentlich etwas langatmig. Fandorin, der Ermittler, ist hier eine etwas nebulöse Gestalt am Rande, eine Graue Eminenz, die geisterhaft immer zur rechten Zeit am rechten Ort auftaucht.
Das wirkt ein bisschen aufgesetzt bis unglaubwürdig. Da die Geschichte insgesamt jedoch sehr interessant konzipiert ist und wirklich aufregende Unterhaltung bietet, und weil der Charakter Warja sehr authentisch gezeichnet wird, vergebe ich trotzdem vier Sterne und empfehle das Buch - an Leute, die neugierig auf einen historischen Roman mit leicht kriminalistischem "Touch" sind ...
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am 15. Dezember 2014
Bis auf den Anfang, die Reise von Warja nach Bulgarien, ist das Buch ziemlich langweilig. Ich habe cleverere Einfälle von Fandorin erwartet.
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am 3. November 2009
Auch im Zweiten Fall von Fandorin, entführt uns Akunin in eine grausame und kriegerische Zeit. Hier geht es um den Krieg zwischen Russland und der Türkei, der letztlich zur Befreiung Bulgariens geführt hat. Neben den (sicher nicht nur damals) üblichen Intrigen und Verräter-Tricks, gibt Akunin der Handlung zumindest in groben Zügen einen historisch nachvollziehbaren Rahmen.

Und abermals muss sich Fandorin auf Logik, Menschenkenntnis und seine feine Beobachtung verlassen, um zur "Wahrheit" (hier natürlich aus russischer Sicht) zu finden.

Zwar fand ich "Fandorin" noch besser, dennoch freue ich mich schon auf Fandorins 3. Fall auf der "Leviathan"!
Sehr spannende Unterhaltung für Leser und Hörer - dringend zum Konsum empfohlen ...
... von Frank
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am 3. Januar 2003
„Türkisches Gambit" ist der zweite Fandorin-Roman von Boris Akunin. Darin erscheint uns ein - äußerlich - um Jahre gealterter, innerlich gereifter, aber von großem Leid sehr verschlossener, fast mürrischer Erast Fandorin.
Den Notwendigkeiten einer Serie folgend, begegnen uns Figuren aus dem ersten Band wieder; überaus geschickt knüpft Akunin an frühere Begebenheiten an, um so die notwendige Kontinuität zu schaffen.
Ansonsten ist dieser Fall aber völlig anders gelagert und - mit Verlaub - auch deutlich realistischer. Vor dem Hintergrund des osmanisch-russischen Krieges schildert Akunin das Hin-und-Her des Kriegsverlaufes, das Ränkespiel von akkreditierter Journaille und Geheim-, Doppel- und sonstigen Agenten - tatsächlich wie ein großes Schachspiel, eben ein „türkisches Gambit". Man muss, zugegeben, schon ein bisschen aufmerksam lesen, sonst verliert man leicht den Überblick und weiß nicht mehr, wann sich warum und wohin das Kriegsglück gewendet hat. Die (echten oder fiktiven?) Zeitungsausschnitte, die den einzelnen Kapiteln vorangestellt sind, bieten hierbei in gewissem Maße einen roten Faden; der Abdruck von Karten des Kriegsschauplatzes bzw. eine Darstellung des Kriegsverlaufes wäre durchaus hilfreich gewesen.
Insoweit also ein anspruchsvolles Buch - Hand auf's Herz: hätten Sie gewusst, dass es den „Vorfrieden von San Stefano" tatsächlich gegeben hat?
Doch keine Bange, das Buch ist sehr gut lesbar und spannend, auch wenn der pfiffige Leser recht bald einen Verdacht hat, wer der mysteriöse und gesuchte „Anwar Effendi" ist.
Erst im dreizehnten und letzten Kapitel löst Fandorin, der sich bis dahin eher im Hintergrund gehalten hat, kunstvoll alle Rätsel auf - bis es soweit ist, wird der Leser unweigerlich in den Bann der Ereignisse geschlagen und kann sich an den wiederum sorgfältig, liebevoll und detailreich gezeichneten Geschehnissen und Charakteren erfreuen.
Die Übersetzung besorgten diesmal übrigens Renate und Thomas Reschke; gegenüber der Übersetzung des ersten Bandes (Andreas Tretner) sind aber keinerlei Brüche festzustellen.
Fazit: Hut ab vor diesem wunderbaren Werk!
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am 24. September 2008
Als Akunin-Fan muss ich schon zugeben; nicht mein Lieblings Fandorin-Roman; aber durchaus lesenswert. Die Spannung bleibt bis zum überraschenden Ende erhalten, aber nicht die Spannung verdient sich hier die 5 Sterne, sondern der perfekt inszinierte und integrierte historische Hintergrund des Russisch-Türkischen Kriegs. Für alle, die vor allem "Der Tod des Achill" gelesen haben, ein muss, da General Sobolew "Achill" einer der Hauptcharaktäre dieses Romans ist. Die 5 Sterne und nicht weniger
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