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Kundenrezensionen

2,7 von 5 Sternen
58
2,7 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 7. April 2003
Der Autor Hanjo Lehmann tritt als Herausgeber der Tagebücher eines Namensvetters auf, in deren Besitz er irrtümlich gelangt ist. Diese Tagebücher eines Eisenbahningenieurs aus den 1860er/70er Jahren enthalten wiederum die 20 Jahre älteren Tagebücher eines Schlossers und Mitgliedes der vatikanischen Schweizer Garde, der in den vatikanischen Geheimarchiven eine Entdeckung macht, die die Existenz der katholischen Kirche ad absurdum führen. Eingebettet in die Rahmenhandlung und flankiert von zeitgenössischen Zeitungsberichten, wechselt die Erzählung zwischen den Aufzeichnungen des Ingenieurs und des Schlossers hin und her und entfaltet sich zwischen den beiden persönlichen Geschichten und vatikanischer Politik um Intrigen, Mord und dem geplanten Unfehlbarkeitsdogma. Gegen Ende des Buches, als deutlich wird, worin das entdeckte Geheimnis besteht, trägt Lehmann etwas zu dick auf, aber davon abgesehen ist das Buch sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Vorsicht: sehr kirchenfeindlich...
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am 6. Dezember 2005
Unter Papst Pius IX. wurde im ersten Vatikanischen Konzil das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit verfügt. Dieses wurde nur mit knapper Mehrheit in Abwesenheit der protestierenden Minderheit der Konzilsväter verabschiedet. Hanjo Lehmann greift in die Truhen des Arcimboldo diese Skandalentscheidung auf und verpackt sie in einen spannenden und teilweise höchst erotischen Roman. Früher hätte der Roman es dank kirchenkritischer Äußerungen und der detaillierten Schilderung von SM-Szenen auf den Index gebracht. Heute ist er jedoch sogar bei Weltbild im Programm. Das pikante daran: die Verlagsgruppe Weltbild ist ein 100% Unternehmen der katholischen Kirche.
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am 12. November 2002
Kritiken und Klappentext klangen sehr vielversprechend, das Lesen an sich ist aber sehr gewöhnungsbedürftig. Die Sprünge zwischen der eigentlichen Handlung in Tagebuchform, den Aufzeichnungen in etwas altertümlicher Sprache und den vielen Zeitungsberichten haben den Lesefluß ziemlich gebremst und haben mich viel Disziplin gekostet. Trotzdem ist das Thema interessant, aber eben keine leichte Kost.
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am 25. April 2000
Lehmann hat in seinem Buch zwar noch ein paar Anfängerkrankheiten, so muss das Zugpferd Sex doch manchmal etwas zu sehr hinhalten, doch gibt die Beschreibung der Zeit um Pius IX und dem Konzil über die Unfehlbarkeit sehr viel her und die damaligen Strömungen in und um die Kirche herum werden recht gut getroffen. Trotz der steckenweisen Längen bringt er es fertig den Leser zum Mitdenken anzuregen, wobei das Krimielement sicher nicht im Vordergrund steht, sondern der Umgang mit der Religion, Kreuzzügen, der Kirche als Machtapparat. Die von ihm gewählte Variante der Schriften, welche im Vatikan gefunden wurden und den damit zusammenhängenden Verlauf der Geschichte ist spannend und regt zu eigenen Ueberlegungen an. Die Mischung aus Fiktion und Realität scheint mir sehr gelungen.
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am 7. September 2002
Muss die Amtskirche so sein wie sie ist? Das fragt sich sicher so mancher Christ und wenn er das Buch gelesen hat, sind seine Vorbehalte sicher um ein Vielfaches größer geworden.
Ich habe das Buch mit wachsender Begeisterung gelesen und finde die drei ineinander verschränkten Abläufe sehr gelungen. Einzig ärgerlich finde ich die bis zum Überdruss gehenden sexuellen Details, aber ansonsten ist das Buch sehr spannend und gut geschrieben. Bei vielen der negativen Rezensenten habe ich den Eindruck, dass sie die harsche Abrechnung mit der Amtskirche (und nur diese ist gemeint) aus welchen Gründen auch immer nicht gut verkraften können und deshalb loswettern. Aber, wer das Spiegelbild nicht erträgt, der darf eben nicht hineinschauen und am Ende ist es doch auch nur ein Roman.
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am 25. Mai 2005
Ganz sicher kein Buch für jedermann, dazu ist es einfach zu komplex .. wer jedoch neben einer (fiktiven) spannenden historischen Story, die sich über mehrere Ebenenen erstreckt, noch ein gut ausgefeilt recherchiertes Bild über die damalige Zeit sucht (Zeitungsausschnitte im Original), ist hier genau richtig. Ein Buch, das wegen vielen verschiedenen Aspekten im Kopf bleibt, auch wenn es etwas schwerer zu lesen ist.
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am 3. Juli 2000
Am Anfang beginnt dieses Werk sehr vielversprechend, vor allen Dingen die geäußerten Ansichten über die katholische Kirche machen sehr neugierig, aber dann: Kapitelweise zieht sich die Story durch mehr oder weniger interessante S/M-Sexspielchen hin, bis dann endlich nach 2/3 des Romans der Autor endlich zur Sache kommt. Die Story wird wieder sehr interessant, vor allen Dingen die Thesen, wie die Kirche Ihre Hierarchiestruktur und ihre Macht in den letzten 2000 Jahren begründet hat (Marienkult, Unfehlbarkeit des Papstes, Petrus als erster Papst etc.) Nervig an dem Roman ist zeitweise die Dreiteilung in die Zeiträume 1850 / 1870 / Zeitungsartikel von 1869/70. Vor allen Dingen die Zeitungsartikel nerven manchmal schon arg. Hier wäre weniger mehr gewesen. Denn Statistiken, wieviele Bewohner Berlins 1860 in einem 1-Zimmer-Appartment ohne Heizung gewohnt haben, mag ja manchmal interessant sein, aber zur Handlung tragen diese nichts bei. Im ganzen war das schon ein guter Ansatz, aber teilweise zu langatmig.
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am 20. März 2006
Ich habe dieses Buch als heiße Empfehlung geschenkt bekommen und so scheute ich mich nicht, den durch 2 bzw. 3 Erzähl- und Zeitebenen doch recht umständlichen und anstrengenden Aufbau in Angriff zu nehmen. Leider sah ich mich nach den ersten immerhin leidlich spannenden Seiten schnell enttäuscht: die sich inhaltlich ständig wiederholenden und mit dem Verlauf der Handlung in keinem weiterführenden Zusammenhang stehenden Sexszenen, die zwischengestreuten angeblich authentischen Zeitungsartikel und die "doppelte (Tage-)Buchführung" ermüden und erzeugen statt Spannung eher ANspannung. So gelangt man nach ca. 2/3 des Buches endlich an die im Klappentext voraussagte Stelle, an der einer der Helden die besagte Truhe findet. Auf eine Auflösung, einen Höhepunkt, eine logische Konsequenz oder eine irgendwie geartete Erklärung des Anliegens stößt man im restlichen Teil nicht mehr. Es bleibt - wie für den Helden des Buches - irgendwie unbefriedigend...
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am 3. November 2003
Ich gehöre (in diesem Fall leider) zu der Gruppe Menschen, die ein Buch nicht zur Seite legen, bevor sie es zu Ende gelesen haben. Nicht zuletzt habe ich bei diesem Buch auch gehofft, dass es vielleicht doch noch eine spannende Wendung nimmt und auf den Kern der Geschichte zu sprechen kommt. In diesem Fall bereue ich, so viel von meiner wertvollen Zeit geopfert zu haben, um es bis zum Ende durchzulesen. Was zurückbleibt ist der Ärger über dieses - meiner Ansicht nach - überflüssige Buch, das (warum auch immer) einen Platz auf der Bestsellerliste gefunden hat. Das einzig interessante am gesamten Buch waren die - wenn höchstwahrscheinlich auch erfundenen - Briefe des Apostels Andreas. Der Eindruck über die katholiche Amtskirche der sich in diesem Roman vermittelt, spricht mir zwar aus der Seele - allerdings sind die Ansichten des Autors (ich gehe davon aus, dass es die angeblichen Tagebücher nicht wirklich gegeben hat) für einen frei und bewußt denkenden Menschen nichts wirklich neues.

Mein Tipp: nicht von dem durchaus interessanten Klappentext blenden lassen! Was hier versprochen wird sucht man im ganzen Buch vergebens!
PS: Leider kann man nur zwischen einem und fünf Sternen wählen, sonst hätte dieser Roman von mir keinen einzigen Stern bekommen!
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am 7. Mai 2002
Ich hatte anfangs sehr hohe Erwartungen in dieses Buch gesetzt, leider muß ich es heute zu den wenigen Büchern zählen, die ich ins Regal zurückgestellte habe ohne sie fertig zu lesen. Nach etwa 2/3 verging mir die Lust an diesem Buch endgültig, was ich schade fand, denn die Geschichte an sich klang interessant, der Stil des Erzählens und der ganze Aufbau ist allerdings derart langatmig und von so vielen "Durchhängern" geprägt, dass jegliche Spannung im Keim erstickt wird.
Auch die "erotischen" Passagen fand ich eher pornographisch und unästhetisch. Naja, letztlich wahrscheinlich Geschmacksache!
Eines möchte ich aber unbedingt unterstreichen, der angesprochene Vergleich mit Ecos "Der Name der Rose" ist völlig unangebracht, zwischen dem einen und dem anderen liegen Welten, es fehlt Erzählkunst, Flair und historischer Atmosphäre.
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