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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
29
3,9 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 14. April 2003
............... wenn man das Buch ausgelesen hat :-). Auf eine Empfehlung von Michel Birbaek bei seiner letzten Lesung habe ich mir dieses Buch von Selim Özdogan gekauft und nun werde ich alle anderen auch kaufen!!! Es ist ein Tipp, ein wichtiges Buch, denn man findet sich selbst immer wieder, sei es bei seiner Erzählung über verflossene Frauen, seiner Musik, der Wichtigkeit von Freunden und Saufexsessen. Jeder hat es schon mal mitgemacht, wenn nicht, ist er/sie schon lange tot. Was mich nur wundert ist die Beziehung von Özdogan zu Bands und Liedern (Joy Division, Cassandra Complex, Walk Abouts), die weit vor seiner Zeit lagen, aber er schafft es Musik und Erinnerungen der eigenen Jugend einfliessen zu lassen und auch das macht sein Buch so empfehlenswert. Wer also Lust auf Leben/Leiden/Sex und Liebe hat, der ist bei Selim Özdogan gut aufgehoben. Traut Euch und kauft es, es ist nie zu spät!
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am 27. Januar 2014
ganz nett....aber mir zu pubertär, zu melancholisch, zu verjammert.vermutlich findet man das buch besser, wenn man 15-22 ist und den ersten liebesschmerz, sinnsuche, weltschmerz ...krisenanfall hat. ab ca 30...ist es eine kleine reise in die erinnerun an diese lebensphase. die braucht aber eigentlich keiner...leben geht ja vorwärts, nicht rückwärts.
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am 15. November 2013
Der Titel ist die Achillesverse des Buches. Nirgends kann das Buch mit seinem Titel mithalten.
Der Text wirkt einfallslos autobiografisch, strotzend vor Selbstüberschätzung und billigem Chauvinismus. Die Hauptfigur sucht Mitleid und Anerkennung zugleich bzw. Anerkennung über Mitleid. Die Figuren sind flache Stereotype einer vermeintlich kultivierten Intelligenzia (so frei, so belesen, so geil, so Bohème, dass man nur noch kotzen möchte). Der selbstbeweihräuchernde Schreibstil passt ein wenig zum coming-of-age-Roman, aber nur weil er andeutet, dass dies beim Autoren noch kein abgeschlossener Prozess ist.
Ein Stern, weil es einen geben muss, und einen weiteren für den wirklich gelungenen Titel der leider so viel mehr ist als das Buch das er verspricht.
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am 27. Februar 2008
... der Rest ist eher langweilig. Nicht richtig schlecht, aber auch nicht richtig gut. Die Story plätschert größtenteils dahin, ohne das irgendetwas aufregendes geschieht. Wenn dann doch mal Spannung aufgebaut wird, dann ist auch sofort wieder Schluss damit. Gegen Ende wird es dann ein bisschen besser, da auch dort endlich mal was passiert. Aber auch damit ist schnell wieder Schluss. Und zwar mit dem Buch.

Dennoch hat es Selim Özdogan geschafft, mich neugierig zu machen und ihm mit dem Kauf eines seiner anderen Bücher eine zweite Chance zu geben. Aber wirklich empfehlen kann ich "Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist." ehrlich gesagt nicht.
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am 28. Oktober 2004
Dieses war das erste Buch , welches ich von S. Özdogan gelesen habe. Die Geschichte hat meinen Geschmack getroffen. Junge Erwachsene suchen ihren Platz in der Gesellschaft, in dem sie natürlich alle Facetten des Lebens versuchen auszukosten. Das Gefühlsleben dieser Menschen wird wie die Fahrt mit einer Achterbahn beschrieben. Sehr intensiv wird herausgestellt, dass in schlechten Momenten gute Freunde mehr wert sind als alles andere.
Dieses wird nicht das letzte Buch gewesen sein, welches ich von Özdogan gelesen habe. Wem dieses Buch gefällt, dem werden auch Bücher von Philippe Djian gefallen..
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am 13. Juni 2002
Selten ein Buch in der Hand gehabt, daß das Lebensgefühl der Endzwanziger/Anfangdreißiger treffender beschreibt. Kein schwülstiger Knatsch und Pseudoabgeklärtheit. Ein Buch im Stile eines Philippe Dijan. Wer es deftiger mag, ist bei Selim Özdogan gut aufgehoben.
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am 12. Juli 2004
nachdem PHILIPPE DJIAN seit jahren mit seinen werken so vor sich hindümpelt, ist es gut zu wissen, dass es schrifsteller wie SELIM ÖZDOGAN gibt. in manchen passagen eifert er zwar für meinen geschmack zu sehr seinem helden nach - trotzdem, ÖZDOGAN kann es! habe mir "ES IST SO EINSAM IM SATTEL..." zusammen mit "MAGENGRUBE - VON WEIBLICHEN RUNDUNGEN SOWIE ANDEREN ECKEN UND KANTEN" von HARRY SCHWARZKOPF gekauft - beides klasse bücher! Wobei ÖZDOGAN die etwas traurigere Grundstimmung vermittelt - aber eine sehr, sehr angenehme Stimmung. Und was braucht es zu einem schönen Sattel noch ein Pferd, das ohnehin irgendwann anfängt, zu bocken...
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am 1. September 2006
also - habe das in einem zug weggepuzt. obwohl es bei mir schon etwas länger her, und ich bin kein mann sondern eine frau bin, kann ich nur sagen : der mann hat mir aus der seele gesprochen.

witzig, kräftig und sehr lebendig schildert er ein lebensgefühl voller zweifel und resignation, trotzdem aber voller lust und leidenschaft.

knapp erzählt, fast oberflächlich aber dafür voller saft und kraft und einer gehörigen portion humor finde ich das buch von anfang bis ende spannend.
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am 26. August 1999
Axel verliebt sich - Axel hat die perfekte Beziehung - Axel wird wegen eines anderen verlassen. Eine Geschichte, die jeder schon einmal selbst erlebt und erlitten hat, deswegen kann man seine Gefühle und Gedanken so gut nachvollziehen. Was einen aber wirklich fesselt, ist nicht so sehr der Inhalt der Story, sondern vielmehr Axels Ansichten über Leben, Liebe, Freundschaft, Arbeit, Alkohol, Drogen und sich selbst. Er ist wahrscheinlich der lahmarschigste, arroganteste und zynischste Mensch, der einem untergekommen ist, aber es steckt soviel Wahrheit in seinen Ausführungen, daß jeder Leser sich selbst darin entdecken kann, und das wiederum macht in ungemein symphatisch. Das Buch ist wirklich absoluter Kult!!!
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am 14. März 2001
Für mich der Satz, der am meisten bewegt. Wie sehr man sich auch bemüht, das Leben als etwas leichtes zu betrachten - es ist eine einzige Katastrophe. Gerade aufgerappelt vom ersten Shock muss man schon wieder feststellen, dass der nächste nur um 3 Ecken lauert. Wie kann man da schon fröhlich sein? Axel meistert das jedoch fabelhaft - zumindest hat es den Anschein und auch wenn Narben vielleicht immer am Körper haften - mit der Zeit werden sie kleiner und am Ende tun sie gar nicht mehr weh ... na ja, fast gar nicht mehr.
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