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TOP 1000 REZENSENTam 27. Dezember 2013
Aufruf zum Handeln
Benedikt XVI ist ein bedeutender Theologe. Seine Aussagen waren angesichts der Unsicherheiten der nachkonziliaren Zeit nötig. Seine Stärke war die Theorie, vernachlässigt wurden Probleme der kirchlichen Praxis. Nun schaut die Kirche gespannt auf Franziskus. Dass er bescheiden auftritt, fröhlich den Gläubigen Guten Abend wünscht und jegliche Prachtentfaltung meidet, begeistert die Menge, ändert aber nicht die Kirche. Er geht geschickt vor, mindert den Einfluss der Kurie dadurch, dass er ein Beratergremium von 8 Kardinälen aus verschiedenen Ländern um sich schart. Man erwartet von ihm reformerische Paukenschläge. Nun überrascht er mit dem Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium-Freude des Evangeliums. Mit 196 Seiten ist es recht umfangreich. Die gehobene klerikale Sprache, sonst in kirchlichen Schreiben üblich, weicht hier der. klaren Alltagssprache.. Stark betont der Papst das ‚Wir‘, um deutlich zu machen, nicht Papst und kirchliche Hierarchie tragen allein Verantwortung für die Kirche Im einleitenden Kapitel spricht er über die Freude des Evangeliums. Bei all dem vielen Gerede auch über Unzulänglichkeiten der Kirche wird oft die Grundlage vergessen, das Evangelium, also die Frohbotschaft. Wir leben in einer Welt, in der weite Teile hungern und verhungern, in der Kriege wüten, Menschenrechte missachtet werden. Wir sehen das oft wenig erfolgreiche Handeln der Politiker. Beim Lesen dieses Rundschreibens wird bewusst, wie viele Probleme gelöst werden könnten, würde nur das beachtet und nach dem gehandelt, was in den Evangelien steht. Bedauerlich ist, dass vom Papst mehr als vom Wort Gottes, mehr von der Kirche und ihren auch vorkommenden Unzulänglichkeiten als von dem, was Jesus sagte und forderte, geredet wird.
Einige Stichworte mögen genügen, um aufzuzeigen, worum es dem Papst geht: Das Verhalten der Christen muss auf alle Menschen anziehend wirken. Die Missionierung ist Aufgabe aller, aber es geht um eine Missionierung durch das gute Beispiel. Die Pfarreien müsste neu ihre Aufgaben durchdenken Moralfragen sollten nicht aus dem Zusammenhang gerissen werden. Kirchliche Vorschriften müssen der Zeit angepasst werden. Die Kirche hat nicht die Aufgabe, den Menschen das Leben schwer zu machen, der Beichtstuhl darf keine Folterkammer sein. Priester dürfen nicht Kontrolleure der Gnade, sondern deren Förderer sein. Beunruhigt sollten wir sein, dass Börsenkurse oft mehr interessieren als der Kampf um die Beseitigung des Hungers in der Welt. Szientismus und Positivismus dürfen den Glauben an die Transzendenz nicht verdrängen. Die Menschenrechte dürfen nicht nach der Nützlichkeit bewertet werden. Franziskus ist ein verbeulte Kirche, die auf die Straße, die zu den Armen geht, entschieden lieber als eine Kirche, die es drängt, im Mittelpunkt zu stehen und Pracht zu entfalten. Vor allem sollte man nie übersehen, dass das Gute der Kirche weit gegenüber ihren Mängeln und Fehlern überwiegt. Auch die Laien seine verpflichtet. ihre religiöse Bildung zu erweitern.
Es ist nicht möglich, in wenigen Sätzen auf die Komplexität einzugehen, mit der der Papst sich in dem Schreiben beschäftigt. Dieses Schreiben ist eine bedeutsame Aussage, wie die Zustände in Kirche und Welt verbessert werden könnten. Ausführlich beschäftigt sich der Papst auch mit der Art, wie gepredigt werden sollte. Hier empfiehlt es, sich allgemein verständlich auszudrücken. Und da haben wir ein kleines Defizit zu erwähnen. Es wäre gut, wenn man einen Anhang mit einem kleinen Verzeichnis mit Worterklärungen angefügt hätte, denn es ist nicht zu erwarten dass Begriffe wie Hermeneutik, Dichtomie, Synkretismus u.a. allgemein bekannt sind. Eine sehr weite Verbreitung dieses Schreibens wäre sehr wünschenswert
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am 10. August 2014
Wenn man sich auch nur ein bisschen für den Papst oder die Kirche interessiert, dann ist dies das erste Buch, was man lesen sollte. Es enthält das Regierungsprogramm, ist also nicht einfach eins seiner vielen Bücher. Und es ist voller Sprengstoff, da er kein Blatt vor den Mund nimmt.
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am 11. August 2014
Das Buch liest sich sehr gut. Die von Papst Franziskus verwendete Sprache ist verständlich. Alles ergibt einen logischen Sinn. Ein Buch, das Mut macht und zum sofortigen Handeln auffordert. Daher kann ich es wärmstens empfehlen.
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am 3. September 2014
Ein sehr gutes, empfehlenswertes Buch!
Hier hat Papst Franziskus seine Pastoral-Theologie einfach und wunderbar dargelegt,
so dass man es gerne liest und auch verstehen kann.
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am 5. März 2014
Sehr volksnah und verständlich. Ich habe es gerne gelesen. Kann nur weiterempfehlen. Die Kirche auf dem Wege zu ihren Wurzeln.
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