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am 16. Juli 2014
Das Buch bietet für jedes Unternehmen pragmatische, praktische und vor allem sehr wertvolle Anregungen für Verbesserungen. Sehr leicht zu lesen. Doch Vorsicht: Die Art, wie Sie über Führung und Organisation bisher gedacht haben, wird in Frage gestellt. Dafür bietet es viele neue Chancen. Vor allem, wenn Sie der Meinung sind, die richtigen Menschen an Bord zu haben, ist das ein Gewinn für Sie.
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am 1. Februar 2014
Die Frage "Wie können Unternehmen mit Komplexität umgehen?" ist alles andere als neu. Auch nicht die Antwort darauf. Die haben die frühen Kybernetiker und Systemtheoretiker -- wenn auch in recht abstrakter Form -- schon in der Mitte des letzten Jahrhunderts gegeben. Allein: Die unternehmerische Praxis tut sich bis heute unglaublich schwer damit, das vorhandene Wissen um die Notwendigkeit und Möglichkeiten zur Herstellung der eigenen "Komplexitätsfähigkeit" in Taten zu übersetzen, das heißt in reale organisationale Strukturen und Prozesse zu gießen.

Ein Stolperstein ist hier sicher das Fehlen adäquater Vermittlungsformen für das "Überlebenswissen", dessen Verinnerlichung für viele Unternehmen schlicht zur Existenzfrage werden wird. Viele Bücher zum Thema sind auf einem derart hohen Abstraktionsgrad geschrieben, dass sich der gestresste Abteilungsleiter zu Recht die Haare rauft, wenn er dort nach seinem 14 Stunden-Tag Rat für seinen unternehmerischen Alltag sucht (und einen 'Systemfuzzi' wie Malik können sich die meisten auch nicht als Berater leisten).

Genau hier setzt das Büchlein (es ist in der Tat quadratisch!) Pflägings an: Die Art und Weise, abstraktes systemtheoretisches Wissen zu vermitteln und in den Managementalltag herunterzubrechen, ist schlichtweg hinreißend. Die aufgelockerte Mischung aus Grafik und Text, die wunderbaren Zeichnungen, die gut rhythmisierten Kapitel-Häppchen, der nicht überfrachtete Inhalt (der stellenweise zu einer wenig differenzierten schwarz/weiß- und gut/böse-Weltsicht führt, aber das sei mit der erzielten didaktischen Klarheit entschuldigt) und die klare Sprache, die nah an der Alltagswelt des Praktikers ist, schaffen eine Vermittlungsform für hoch relevantes Managementwissen, wie es sie bisher auf dem Markt nicht gibt. Ich wünsche mir für noch viele weitere Managementthemen eine derartige Aufbereitung. Chapeau!
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am 27. Mai 2015
Der Autor beschreibt polarisierend die beiden Führungs/Organisationsansätze (Taylorismus versus Teamapporach) und tritt vehement für das Prinzip Selbstorganisation ein. Die Themen sind weder neu noch spiegelt sich einer der Ansätze als das Erfolgskonzept in der Praxis wieder. Man erkennt leider, dass der Autor selbst wohl kaum über einen längeren Zeitraum Teil einer großen Organisation gewesen ist. Selbstorganisation erfordert Fähigkeiten von den Betroffenen die nicht automatisch vorhanden sind. So ist es gefährlich diesem Prinzip vorbehaltlos zu folgen.
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am 3. September 2014
Die vielen positiven Rezensionen haben mich neugierig gemacht, doch wie andere schon geschrieben haben, wiederholen sich die Inhalte und haben mir leider keine neuen Denkanstöße gegeben. Schade.
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am 26. August 2015
Als Agilist habe ich länger nach einem organisatorischen Rahmen gesucht, der es erlaubt die agil arbeitenden Teams bestmöglich zu unterstützen. Dieses Buch gibt klare und verständliche Antworten. Die darin geäußerte Kritik an den alten Strukturen und deren Auswirkungen habe ich in verschiedenen Kontexten in der Vergangenheit live miterlebt. Insofern kann ich nicht nachvollziehen, warum Nils hier Praxisferne unterstellt wird.

Spannend ist natürlich die Frage, wie man die Inhalte in der Praxis umsetzt. Einen ersten konkreten Versuch im Mittelstand, konnte ich dieses Jahr auf der Agile HR Conference beobachten. Spannend, wie konsequent die Ideen des Buchs umgesetzt werden konnten und wurden. Es steckt eben doch mehr in den Mitarbeitern drin, als ihnen manches Mal vom Management zugestanden wird ;-).

Nils hat mit "Komplexithoden" gerade zu dem Themenbereich nachgelegt. Ebenfalls sehr empfehlenswert.
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am 26. August 2014
Der Autor entwirft die gut nachvollziehbare These eines neuen Beta-Management (oder besser Fuhrung) im Kontrast zum Alpha-Management mit Tayloristischer Gewaltenteilung.
Das liest sich auf den ersten Seiten recht gut und ist nachvollziehbar. Im Verlauf des an sich schon knappen Buches habe ich persönlich dann etwas die weitere Tiefe vermisst.
Kann jedoch aus eigener Führungserfahrung den Ansatz des teamorientierten Verantwortung als Ansatz der Unternehmenskultur nur unterstreichen.
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am 4. September 2015
Als ich das Buch das erste Mal durchgeblättert habe, sind mir die vielen Illustrationen aufgefallen. Ich dachte: Ach, das liest sich bei einer Tasse Kaffee schnell durch. Aber – weit gefehlt. Das Buch entfällt hochkomprimiertes Wissen! Niels Pfläging weiß genau, wovon er spricht. Er kennt die „alte Welt“ sehr gut und kann sinnvolle Konzepte für die neue Arbeitswelt griffig benennen. Mir hat besonders gefallen, dass er dabei ganz auf Süffisanz, Sarkasmus und Abwertungen des Bestehenden verzichtet. Auch wird die neue Arbeitswelt nicht unangemessen als paradiesischer Zustand geschildert. Das Buch kommt gut aus ohne hochakademische Sozial- und Wirtschaftstheorien, die in der Praxis keinem weiterhelfen. Es ist „einfach“ eine klare, kompakte, durchdachte, gut nachvollziehbare Darstellung und Beschreibung davon, wie die bestehende Arbeitswelt entstanden ist, warum das so nicht mehr weitergeht und wo die Reise hingehen kann. Habe mir gerade das 2. Buch von ihm bestellt.
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Hatte vor einiger Zeit das Glück, Niels Pfläging live zu sehen. Und danach las ich mich in seine bis dahin erschienenen Bücher hinein. SEHR ausführlich, sehr umfangreich, wunderbar wenn Sie sich wirklich darin vertiefen und die Hintergründe erfahren wollen, auf denen er seine Strategien basiert.
Doch nun bringt er dieses "Büchelein" auf den Markt. Und setzt darin um, was er stets fordert: Einfachheit!

Grundsätzlich sind die Themen die selben, jedoch viel komprimierter und wunderbar illustriert mit Sketches, KaGas, etc. Schon alleine durch diese anregende Veranschaulichung fällt es einem noch leichter, in die Materie einzutauchen.

Inhaltlich zeigt Pfläging zuerst auf, warum wir heute in einer stets an Komplexität wachsenden Umgebung NICHT mehr MANAGEN sollten und können. Frederick Taylors Zeiten sind passé.
Es gibt nicht die FAULEN und die FLEISSIGEN Mitarbeiter (X/Y nach McGregor)
Er nennt diese alte denke "ALPHA"
und bezeichnet seinen Zugang der Netzwerkorientierten Organisation folglich als "BETA"

Vorallem geht es darum, nicht 100 000 Regeln und Unterregeln für jede einzelne mögliche Situation zu definieren, sondern vielmehr EINFACHE sinnvolle Prinzipien fest zu legen, die den Weg in eine Richtung weisen.

12 Gesetze für komplex robuste Fürhung&Organisation sind in seiner Beta-Welt
1) Handlungsfreiheit - Sinnkopplung
2) Verantwortung - Zellen
3) Leadership - Führung
4) Leistungsklima - Ergebniskultur
5) Erfolg - Passgenauigkeit
6) Transparenz - Intelligenzfluss
7) Orientierung - Relative Ziele
8) Anerkennung - Teilhabe
9) Geistesgegenwart - Vorbereitung
10) Entscheidung - Konsequenz
11) Ressourceneinsatz - Zweckdienlichkeit
12) Koordination - Marktdynamik

Wenn Sie jetzt NOCH nicht wissen was mit alldem gemeint ist, wunderbar, investieren Sie und lassen sich von diesem Werk, seinen Bilder und seine leicht lesbaren Texte eines "eigentlich" komplexen Themas zum Lesen verführen.

Niels Pfläging ist in Kürze bei mir im LernenDerZukunft.com Expertentalk zu Gast freu mich schon, das wird spannend!
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Niels Pfläging ist ein Radikaler. Er gräbt tief in den Strukturen und Abläufen von Organisationen, packt sie an der Wurzel und bricht so mit unseren konservativen Vorstellungen, wie Unternehmen aufgestellt sind. Bereits in seinem letzten Buch „Die 12 neuen Gesetze der Führung" (Campus) forderte er: „Schafft Management ab - denn es funktioniert nicht mehr!". In seinem aktuellen Buch „Organisation für Komplexität" erklärt Pfläging nun, wie Organisationen sich auf die komplexen Herausforderungen der global vernetzten Wirtschaft einstellen können. Klingt erst einmal nicht neu, ist aber in seiner konzentrierten und neuartigen Darstellung ein beispielloses Lehr- und Arbeitsbuch.

Das komplexe Thema wird auf jeder Seite durch simple Zeichnungen und treffsichere Texte knackig und präzise begreifbar gemacht. Das wirkt auf den ersten Blick fast schon naiv, doch steckt in dieser maximalen Reduktion die satte Substanz langjähriger Erfahrung. Wie Pfläging etwa die althergebrachte Führungspyramide mit der neuen Organisation als mehrschichtiges Netzwerk kontrastiert, ist so einleuchtend, dass es sofort den Weg auf viele Flipcharts finden dürfte. Dieser Bilderbuchcharakter hebt „Organisation für Komplexität“ weit über die übliche textlastige Managementliteratur hinaus. Quadratisch, praktisch, gut ist dieses inspirierende Büchlein die ideale Darreichungsform auch für die vielen Lesemuffel unter den Führungskräften.

Wie gesagt, Pfläging ist radikal. Mit diesem Buch entzieht er all jenen den Boden, die Komplexität mit komplizierten Organisationen bewältigen wollen. Das ist kein Plädoyer dafür, alles zwar einfacher, aber doch von oben herab zu managen. Sondern dafür, durch dezentrale, vernetzte Strukturen ohne aktionistisches Management Werte vom Kunden her zu schöpfen. Viel spricht dafür, dass Pfläging Recht hat. Er rüttelt damit nur an den Grundfesten von Positionen und Macht in Organisationen – und provoziert damit Widerstand.
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Bereits „Führen mit flexiblen Zielen“ war äußerst inspirierend zu lesen. Mit dem vorliegenden Band ist Pfläging wieder ein lesenswerter Band gelungen. Ausgehend vom Konzept der dynamik-robusten Organisation zeigt er kurzweilig und tiefgründig u.a. auf, wie:

- gelingt Wachstum ohne überdimensionale Bürokratie?
- kann einem Unternehmen der Umgang mit wachsender Komplexität gelingen?
- funktioniert die Anpassung an schnell wechselnde Rahmenbedingungen?
- kann die Identifikation der Mitarbeiter/-innen steigen?
- kann Change entstehen und erfolgreich sein?

Wer „Denkwerkzeuge der Höchstleister – Warum dynamikrobuste Unternehmen Marktdruck erzeugen“ von Gerhard Wohland gelesen hat, dem wird einiges in diesem Werk vertraut verkommen. Mir gefällt, wie Pfläging diesen Ansatz von Wohland weiterdenkt.

Ausgehend von der Wirkung von Komplexität auf Arbeit und Organisationen betrachtet er Menschen, Teams und Netzwerkorganisationen. Wenn Firmen/Organisationen als Systeme betrachtet werden gilt es, sie für den Umgang mit Komplexität vorzubereiten. Unter dem Schlagwort dynamikrobuste Netzwerke zeigt Pfläging auf, wie es geht.

Für den Autor sind vier Konstruktionselemente entscheidend:
- Organisationsgrenze
- Netzwerkzellen
- Verbindungen zwischen den Zellen und
- Marktsteuerung.

Damit ist für ihn klar „Keine Linienstruktur. Keine Funktionen. Keine Abteilungen. Dies ist eine andere und weit effektivere Art und Weise, Struktur in Komplexität zu definieren“ (S. 58). Ausgehend von dieser grundlegenden Perspektive, entwickelt Pfläging seine Konsequenzen:
- Die Zell-Strukturen entwickeln sich vom Markt her.
- Zentrale Zellen sind immer Dienstleister.
- Es braucht keine Stellen sondern klare Rollen. Ein/e Mitarbeiter/-in kann wechselnde Rollen ausfüllen.
- Prinzipien anstelle von Regeln kultivieren.
- Führung in Komplexität bedeutet Arbeit am System, nicht Arbeit an Menschen.
- …

Im letzten Drittel seines Werkes geht der Autor auf die Fragen ein, was es dafür unter der Perspektive Führung benötigt und worauf zu achten ist, dass eine Transformation nicht stecken bleibt, sondern sich erfolgreich weiterentwickelt.

Gut gefallen hat mir – neben dem gut zu folgenden roten Faden durch die 100 Seiten - der konsequente und am Lesernutzen orientierte Aufbau der einzelnen Seiten. Angefangen von der eingängigen Visualisierung, der klaren und knappen Sprache bis hin zur eindeutigen Quintessenz jeder Seite – in der Regel in der letzten Zeile einer Seite als kurzer Merksatz.
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