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am 31. Januar 2015
Ich hatte mich leiten lassen durch die guten Bewertungen zu dem Buch, komme jedoch zu einem ganz anderen Ergebnis. Kurz die wesentlichen Punkte zu Inhalt, Schreibstil und Form.

- Der Ansatz ist in großen Teilen nicht nachvollziehbar und meiner Meinung nach schlicht unnütz für wirksame Organisationen. Resultat sind meiner Meinung nach orientierungslose Kleingruppen und nicht tragbare Redundanzen für ein Unternehmen. Das in einem derartig ungeordneten Umfeld die Motivation der Mitarbeiter gesteigert wird halte ich für eine nicht tragbare Behauptung.
- Das Buch besteht fast nur aus Überschriften, Schlagworten, Behauptungen. Rationale Belege, Beispiele aus Unternehmen, eingängige Beschreibungen fehlen komplett
- Die sich wiederholenden unnützen Grafiken versuchen das Buch künstlich aufzuwerten - ohne Erfolg

Damit komme ich zu meinem Gesamtfazit - und hier möchte ich mal ein rhetorisches Mittel benutzen, von dem das Buch selbst häufig Gebrauch macht: Wir nennen derlei Bücher unnötig.
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am 26. Dezember 2015
Das Buch greift viele wesentliche Aspekte auf, insbesondere zu Strukturen von Unternehmen und zum Verhalten von Führungskräften. Anhand der dargestellten Aspekte wird der Leser angeregt, darüber nachzudenken, wie eine Organisation aufgestellt sein sollte und wie sie zu handhaben ist, damit sie gut funktioniert und damit die in ihr tätigen Menschen bestmöglich zum Erfolg der Organisation beitragen. Die Vielfalt der dargestellten Aspekte ist positiv und kann gedanklich anregend wirken.

Bei der Lektüre empfiehlt es sich jedoch, im Blick zu behalten, dass dem gesamten Buch die Annahme zugrunde liegt, dass so genannte sich selbst steuernde Teams stets die beste und fortschrittlichste Organisationsform sei. Aufbauend auf dieser Annahme wird im Rahmen der Darstellungen leider wenig differenziert und mittels polarisierender Darstellung viel suggeriert. Viele der Darstellungen folgen dem Muster: "So war es früher. Das war falsch. So geht es besser." Für ein Buch, das für sich in Anspruch nimmt, auch Lehrbuch sein zu wollen (Seite 8), und das damit auch zumindest grundlegend wissenschaftlich-objektiven Ansprüchen gerecht werden sollte, finde ich das zu flach.

Auch legt der Autor seinen Darstellungen stillschweigend eine ganz subjektive Sicht zugrunde. Beispielsweise wird Management als überholt dargestellt, Führung als zeitgemäß. Beide Begriffe haben in der Wirtschaftsliteratur eine ca. 100-jährige Geschichte mit Fürs und Widers auf beiden Seiten, Pflägling jedoch brandmarkt nun den einen und heißt den anderen ohne Einschränkungen gut. Dies tut er, indem er dem von ihm gut geheißenen Begriff Führung die positiven Erkenntnisse der vergangenen Jahre und Jahrzehnte zuordnet und die überholten bzw. überkommenen Vorstellungen im Gegenzug beim Begriff Management versammelt. Dabei sieht er nicht, dass alle von ihm abgelehnten Aspekte des Management letztlich von der Art der Führung abhängen. Dem vergleichbar heißt Pflägling Prinzipien per se gut und lehnt Regeln ab - und sieht nicht, dass manchmal ein Prinzip die zu einem Problem passende Denkweise abbilden kann und manchmal eine Regel. So anregend Pfläglings Darstellungen an manchen Stellen sein mögen, so dogmatisch kommen sie an anderen Stellen daher. Und an mancher Stelle erstaunen seine mit Absolutheitsanspruch getätigten Aussagen einfach nur, zum Beispiel: "Das einzige, was Führungskräfte aktiv erzeugen können, ist Demotivierung" (Seite 27).

Fazit: Im Buch von Niels Pflägling werden viele wesentliche Aspekte aufgegriffen. Der Leser kann sich (im positiven Sinne) an den Darstellungen reiben und sich Gedanken machen, in welchem Zustand sich seine Organisation derzeit hinsichtlich Struktur, Prozessen und Management/Führung befindet und wie es alternativ sein könnte. Dabei polarisiert der Autor jedoch und legt undifferenziert sein ganz subjektives Bild verschiedener Begriffe und Konzepte zugrunde. Für eine Diskussion von Ausprägungen der von ihm dargestellten Aspekte nimmt der Autor sich leider keine Zeit. Insgesamt wirkt das Buch damit an vielen Stellen schwarz und weiß, aber wenig grau/abwägend/differenzierend. Als Lehrbuch finde ich das Buch daher insgesamt ungeeignet. Neben dem Anspruch Lehrbuch sein zu wollen, möchte es jedoch auch Inspirationsbuch sein (ebenfalls Seite 8). Und weil polarisierende Darstellungen in besonderer Weise zum Nachdenken anregen können, und weil viele der dargestellten Aspekte ganz wesentlich für das Gestalten und Handhaben von Organisationen sind, hat das Buch trotz der vorgenannten Kritik Sterne verdient. In Anbetracht aller Fürs und Widers bewerte ich das Buch mit drei Sternen.
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am 28. August 2015
„Wenn Pfläging die Dogmen des Managements durchschüttelt, zerbröseln sie in seinen Händen“ - soweit die Financial Times Deutschland, als es sie noch gab. Hätten sie doch nur auf Pfläging gehört, dann würde es sie noch geben, könnte man meinen. Er - Pfläging - hat ein neues Buch geschrieben: Organisation für Komplexität. Aber eigentlich ist es nicht wirklich neu, es fasst seine bekannten Thesen in prägnanter und komprimierter Form zusammen. Thesen über das Ende des Managements in der herkömmlichen Form. Alpha-Unternehmen nennt Pfläging und der „Beyond Budgeting Round Table“ diese.
Alpha heißt: „Management by objectives“, Budgets, Pläne, Vergütung nach Position, Anreize, Incentives, Boni, Maximierungswahn und Kostenmanagement. Beta heißt: Transparenz, Teamziele, Zielvergleiche gegenüber Branchendurchschnitt, konsequente Ergebnisbeteiligung und Netzwerkorganisation.
Das kleine Büchlein ist in 7 Kapitel gegliedert, das Thema Komplexität zieht sich wie ein roter Faden durch diese. Angefangen von Grundüberlegungen der Auswirkung Komplexität auf Menschen in Organisationen über selbststeuernde Team, gelingender Führung bis hin zur Entwicklung dynamikrobuster Netzwerke und der Transformation zu Beta-Unternehmen. Ursprünge des Konzepts gehen auf eine von Robin Fraser, Jeremy Hope und Peter Bunce gegründete Arbeitsgruppe zurück, den sog. „Beyond Budgeting Round Table“. Sie verstehen sich als Interessengruppe, die angelehnt an wissenschaftliche Untersuchungen einen neuen Organisationsansatz propagieren und sich vor allen Dingen als Antagonismus des tayloristischen Ansatzes von „Weisung und Kontrolle“ verstehen. Als wichtige Pionierunternehmen gelten Svenska Handelsbanken, W.L. Gore, die brasilianische Semco, Southwest Airlines, Toyota, aber auch dm-drogerie markt oder Aldi in Deutschland.
Zurück zum Buch: Für all diejenigen, die sich neu in die Thematik einarbeiten möchten, dient es höchstens als Appetithappen, bei dem wohl eher Fragen offen bleiben werden. Als Vertiefung seien im deutschsprachigen Raum die Bücher von Pfläging und Gerhard Wohland empfohlen. Für alle, die sich schon seit längerem mit entsprechenden Ansätzen befassen, ist es eine geglückte Zusammenfassung. Wünschenswert für die Zukunft wäre eine konkrete Beschreibung von Unternehmen, die eine Transformation von Alpha nach Beta erfolgreich durchlaufen haben.
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am 7. September 2016
Ich fand das Buch sehr gut, ich habe es sogar an einem Tag gleich zweimal gelesen ... Ich habe mich darin bestätigt gefühlt, dass Organisationen neu aufgestellt werden müssen und habe sogar beim zweiten Lesen noch neue Impulse und Ideen mitgenommen
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am 14. November 2014
Es wurde hier schon sehr viel über den Inhalt des Buchs geschrieben.
Jeder der sich für motivierte Mitarbeiter und vernetzte Organisationen interessiert, hat mit diesem Buch eine sehr gute Wahl getroffen.
Mich hat es auf weitere Informationen zu diesem Thema neugierig gemacht. Auf der Web Seite des Autors und auf Youtube bin ich dann auch schnell fündig geworden.

Da ich das Buch mit meinem Tablet PC mit Kindle-App gelesen habe, hier noch ein paar Worte dazu:
Auf dem 7-Zoll Display waren alle Bilder (und es sind sehr viele) detailgetreu lesbar. Nur bei einem einzigen Bild (Helix) musste ich heranzoomen, was auch sehr gut funktioniert hat.
Somit kann ich wirklich nur sagen, dass die Kindle-Umsetzung super gelungen ist. Da habe ich schon ganz andere Sachen gesehen.
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.... Weil es die Mitarbeiter ohnehin nur vom Arbeiten abhält.
Sehr inspirierendes Buch über die neue Form des Organisierens um der Herausforderung Komplexität stand zu halten. Sehr empfehlenswert weil

- Erstens schafft es der Autor, dass umfangreiche und komplexe Thema sozialer Systeme, Menschen, Organisationen, Kultur usw. sehr verständlich und unkomplex dazustellen.
- Zweitens stellt er es sehr illustrativ ohne viel Blabla dar, eine völlig neue Form.
- Drittens ist es sehr praxistauglich.
- Und viertens noch dazu schnell zu lesen … mit wenig Zeit kommt man zu vielen wertvollen Informationen!

Weitere Infos mit Kurzfassung zum Gustieren auf meinem Blog inknowaction.com
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am 2. Januar 2015
Keep it Short & Simple.

Lassen Sie sich nicht von den vielen Bildern täuschen. Hier wird ein sehr komplexes und auch wichtiges Thema sehr kurzweilig dargestellt. Beim ersten Überfliegen wird man schon mit in die Gedankenwelt genommen, um dann bei genauerer Betrachtung festzustellen, dass die Thesen nicht nur Hand und Fuss haben, sondern auch Detailgenau ausgearbeitet wurden.

Hier has sich jemand nicht nur Gedanken zum Inhalt gemacht, sondern auch um die Umsetzung. Je einfacher, desto besser. Sowohl für ein Buch als auch für eine Organisation.

In diesem Sinne,

Keep It Simple, Stupid
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am 6. Juni 2014
Mir ging es mit dem Lesen ebenfalls so. Die Flugzeit von 10 Std. reichte locker, um dieses Buch zu verschlingen. Besonders fasziniert mich die Klarheit der Formulierungen. Dies läuft bei mir unter „gefühlte Veränderungen“ in Worte gefasst. Grafiken und Ausführungen taugen zur sofortigen Weitergabe im Unternehmen und lösen spontane Diskussionsrunden an Whiteboards aus. Die Impulse sind faszinierend. Kreative Unruhe kann sich daraus entwickeln, wenn sich Führung darauf einlässt. Das „Gefühl“ der Komplexität scheint mittlerweile in die Köpfe zu kommen, jedoch fehlen die Werkzeuge, sind nicht bekannt oder wie ich denke, fehlt der Mut zur Anwendung. Nehmt das Buch in die Hand, sucht Euch die ersten Mitstreiter und fangt an. Und um Niels Pflägings Kollegen Lars Vollmer zu zitieren: „Wissen ist gut. Aber erst Machen macht besser!“
Große Lese- und Umsetzungsempfehlung
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am 5. Januar 2015
Die Theorien von Pfläging lohnt es allemal zu lesen und auch zu verinnerlichen. Auch die "12 neuen Gesetze der Führung" habe ich mit Interesse gelesen. Einiges aus diesem umfangreichen Werk findet sich komprimiert in "'Organisation für Komplexität" wieder. Vermissen tue ich immer wieder so etwas wie einen Praxisleitfaden, um die Dinge in "alteingesessenen" Unternehmen umzusetzen und einzuführen. Oder einen Bericht aus der Praxis, wie lange es gedauert hat.... Wäre schön, wenn Herr Pfläging hierzu mal etwas "liefern" könnte.
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am 13. Mai 2014
Hervorragendes Buch, wer sich für ähnliche Bücher interessiert - vergleichbar mit "Minimal Management". Für mich besonders interessant das Kapitel über die Unternehmenskulturen. Wer schon einmal festgestellt hat, dass Hierarchie- und Matrixorganisation im Unternehmen nicht richtig funktionieren und Projekte immer wieder an den gleichen Problemen scheitern, hier findet man einen anderen Ansatz. Für meinen Geschmack hätte das Buch umfangreicher sein können, die Themen sind oft nur kurz angerissen aber es gibt inzwischen genügend ergänzende Literatur. Ich habe die Kindle-Version gekauft und bin mit der Umsetzung auf dem Gerät vollkommen zufrieden.
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