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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
4
4,5 von 5 Sternen
Der typographische Raster /The Typographic grid
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:62,12 €+ 3,00 € Versandkosten

am 9. Juni 2002
Warum wirken Flächen und Räume schön? Wieso kann man den einen Text besser verstehen als den anderen?
Diese Fragen beantwortet der Autor in klarer und wohl strukturierter Weise, und er liefert dazu auch noch die Beweise. Der Leser wird "step by step" vertraut gemacht mit der Arbeitsweise zum Aufbau eines visuellen Transports von Informationen.
Kunst, Kultur, Mathematik und Psychologie sind die Wegbegleiter während der Arbeit mit diesem Thema. Dieses Buch ist ein Muss für jeden ernsthaften! Gestalter.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 27. Januar 2008
Um den Grafiker eines Kunden bei der Umsetzung des erarbeiteten Corporate Designs zu unterstützen, suchte ich nach Büchern, die Substanzielles zum Thema "Satzspiegel" zu sagen haben. Erste Erkenntnis: es gibt gar nicht so viele empfehlenswerte Werke. Zweite Erkenntnis: Was Hans Rudolf Bosshard zu sagen hat, ist vom Feinsten und gilt heute noch.

In diesem Band werden nicht einfach ein paar gelungene Beispiele vorgestellt, die es dann brav zu kopieren gilt. So einfach ist die Ästhetik zum Glück nicht. Wenn der Autor Beispiele vorführt, dann dienen sie dazu, seine klugen Ausführungen zu veranschaulichen. Denn nur wer das Wesentliche der ästhetischen Formensprache begreift, wird auch in der Lage sein, eine passende individuelle Lösung zu finden.

Mein Fazit: Ich verwende das Wort Klassiker sehr selten. Aber wenn sein Einsatz Sinn macht, dann hier. Denn der Autor legt die Gesetzmässigkeiten so klar dar, dass für den intuitiven Nachvollzug alles vorbereitet ist. Einfach grosse Klasse und nur schwer zu übertreffen. Versteht sich von selbst, dass die vielen Beispiele Stil haben und kurze Modeströmungen überdauern.
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am 18. Februar 2010
Nach dem ersten Anblättern des Buches musste ich mich gleich vom Schock erholen und nahm eine Auszeit. Einen Tag später nahm ich das Werk dann wieder in die Hand.

Zweifellos, das Buch ist wohl auch deshalb so teuer, weil es durchweg ästhetisch gelungen ist. Wer hier ein gut gemachtes Fachbuch erwartet, wird übertroffen. Man hat es mit einer Ausstellung zu tun, weniger mit schnöden Buchseiten. ;-) Das mag ein wichtiges Konzept dieses Werkes sein, aber für mich ist es des Guten zuviel. Ich wollte eigentlich nur etwas lernen. Die ganze Präsentation ist künstlerisch, hochwertig, international - ja, man darf alles in Deutsch UND Englisch lesen. Jetzt wird auch klar, warum ... Naja, das hatten wir ja schon.

Zum Inhalt: Ich habe die Eigenschaft, alles erstmal schnell zu überfliegen, wobei ich in diesem Prozess schon eine ganze Menge mitnehme. Mit dem Bosshard ist mir das nicht gelungen. Das Buch zwang mich zur ersten Seite zurück, ja, in jedes einzelne Wort. Das mag auch daran gelegen haben, dass ich kein Vollprofi der Typografie bin. Dass ich bis dahin dachte, ich wüsste etwas, war wohl doch zu kühn.

Die Sprache des Buches ist intelligent und sehr anspruchsvoll. Nicht dass mir Fremdworte unbekannt wären, aber hier sah ich mich immer wieder gezwungen, altes Wissen aufzufrischen bzw. das Fremdwörterbuch zu bemühen. (Am besten, man stellt sich den Computer daneben, dann kann man fleissig googeln.)
Die Formulierungen kommen mir vom Typ her mitunter bekannt vor: Wer das aufgebauschte Mediengelaber mancher Medienprofis kennt (siehe auch PAGE etc.), weiss, was ich meine.
Alles in allem ist das Buch - aus meiner Sicht - nicht einfach zu lesen. Auch die Abbildungen und die dazugehörigen Texte erscheinen mir reduziert, schwierig. Es geht hier weniger um ausführliche, nachvollziehbare Erklärungen, sondern vor allem um Künstlerisches und Ästhetik. Die - groteskerweise - winzigen Bildunterschriften bzw. Hinweise sind ganz klar Knechte des Designs dieses Buches. Inhalte haben offensichtlich eine nachrangige Bedeutung, auch wenn das nun nicht heissen soll, dass die Inhalte unlesbar wären. Mitnichten!

Fazit:

Der Bosshard ist zuerst einmal ein nettes Präsentationsstück.

Ich empfehle allen Nicht-Vollprofis, sich viel Zeit zu nehmen und am besten vorher noch einen Mathematik-Auffrischungskurs zu absolvieren, Schwerpunkt Geometrie. Dann bitte Milimeterpapier bereitlegen, den Taschenrechner und viel Kaffee - es wird eine ganze Menge gerechnet werden müssen! :-)
Schalten Sie den Computer ein, legen Sie als Startseite Google fest. Holen Sie Ihr Fremdwörterbuch aus dem Schrank.

Und wenn Ihnen das zuviel sein sollte: Ich kaufte (zufällig) zum Bosshard noch ein anderes Buch, das so heisst: "Mut zur Typografie". (Das Kuriose ist offensichtlich.) Vielleicht ist das auch was für Sie?

Ja, ich habe Mut, Sie hoffentlich auch.

Viel Spass!
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am 9. Juni 2002
Warum wirken Flächen und Räume schön? Wieso kann man den einen Text besser verstehen als den anderen?
Diese Fragen beantwortet der Autor in klarer und wohl strukturierter Weise, und er liefert dazu auch noch die Beweise. Der Leser wird "step by step" vertraut gemacht mit der Arbeitsweise zum Aufbau eines visuellen Transports von Informationen.
Kunst, Kultur, Mathematik und Psychologie sind die Wegbegleiter während der Arbeit mit diesem Thema. Dieses Buch ist ein Muss für jeden ernsthaften! Gestalter.
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