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Fariduddin Attar, persischer Dichter und Mystiker des 12. Jahrhunderts schreibt über die erste große Blüte der islamischen Mystik, die man heute in der westlichen Welt als "Sufismus" kennt. Dabei bietet dieses Buch nur eine Auswahl seiner Erzählungen über die frühen Heiligen des Islam - aber immerhin: von Junaid wird berichtet, von Bayezid Bistami, Dhun-Nun und Rabea. Die Erzählungen bleiben dabei anekdotenhaft, die Wunder und die übermenschliche Askese der Heiligen bleiben unkommentiert, dadurch muten die Geschichten und Geschichtchen geradezu märchenhaft an. Leicht nachzuvollziehen ist dabei die langsame Wandlung in der Mystik des Islam, die sich schon in den ersten 4 Jahrhunderten nach der Hedschra (dem Beginn der islamischen Zeitrechnung, die mit dem Auszug des Propheten aus Mekka beginnt) ihren Lauf nimmt. Die frühesten Vertreter des Sufismus werden noch als vollendete Asketen, Einsiedler und Weltverächter beschrieben. Gegen Ende des Buches jedoch tauchen unter den Heiligen die ersten Meister auf, die das Konzept der "Abgeschiedenheit in der Menge" vertreten, d.h. die vollkommene Hinwendung zu Allah, während man gleichzeitig seine weltlichen Pflichten erfüllt, heiratet und arbeitet, also "auf dem Markt kauft und verkauft", während man den göttlichen Freund keinen Augenblick lang vergisst. Fast alles in den Heiligenlegenden, wie sie von Attar wohl eher gesammelt als selbst erdichtet wurden, mutet magisch und verzaubert an: Mystiker, die über das Wasser gehen, sich auf ihrem Gebetsteppich in die Lüfte erheben, Schüler, die - durch eine einzige Offenbarung ihres Meisters getroffen - tot zu Boden stürzen und ähnliches mehr. Verstehen kann man solche Berichte nur, wenn man sie als verschlüsselte Beschreibungen mystischer Zustände begreift. Gerade die Vertreter des Sufismus hatten sich ja stets bemüht, die "Stationen", d.h. die Geistesverfassungen des Suchenden, auf dem mystischen Pfad in treffenden Bildern zu beschreiben, oft vor allem deshalb, weil sie sich vor der islamischen "Orthodoxie" schützen mussten, welche mit Mißtrauen auf die mystischen Zusammenkünfte der Scheiks blickte.
Wer sich für den Sufismus interessiert, sollte dieses Buch lesen. Aber auch für historisch Interessierte könnte die Lektüre ein Gewinn sein, denn es wird darin deutlich, wie groß zumindest für einige Jahrhunderte der zivilisatorische Vorsprung der islamischen Welt gegenüber der christlichen war: man führe sich nur vor Augen, in welchem Zustand sich Europa im 9. Jahrhundert befand, als die sogenannte Schule von Bagdad gleich ein ganzes Dutzend bedeutender Mystiker hervorbrachte.
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am 3. Dezember 2011
Dieses Buch zeigt die unterschiedlichen Wege der Meister zu ihrer Erkenntnis.
Die meisten bauen auf Demut auf, auf die zerkleinerung des Egos bis hin zu vollständigen Auflösung.
Man muss es nicht vom Anfang bis Ende durchlesen man kan anfangen bei wem man will :)
Geschichten aus den Leben der folgenden Sufimeister sind darin enthalten:

- Hasan aus Basra
- Malek ibn Dinar
- Rabe'a al-Adawiya
- Al-Fozail ibn Iyaz
- Ibrahim ibn Adham
- Beshr ibn al-Hareth
- Dhu'l -Nun al-Mesri
- Abu Yazid al-Bistami
- Abd Allah ibn al-Mubarak
- Sofyan al-Thauri
- Ma'ruf al-Karkhi
- Sari al-Saqati
- Ahmad ibn Khazruya
- Yahya ibn Mo'adh
- Shah ibn Shoja
- Yusuf ibn al-Hosain
- Abu Hafs al-Haddad
- Abu 'l-Qasem al-Junaid
- Amr ibn Usman
- Abu Sa'id al Kharraz
- Abu Usman al-Hiri
- Sommun
- Khair al-Nassaj
- Abu Bakr al-Kattani
- Ibn Khafif
- Al-Hallaj
- Ibrahim al-Khauwas
- Al-Shibli
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