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am 26. September 2014
Dante Alighieris Werk zu bewerten entfällt hier, sondern eher die Qualität der Übersetzung.
Mein Iltalienisch ist eingerostet, daher kann ich den Originaltext nicht dazu heranziehen, doch diese deutsche Fassung liest sich sehr angenehm und ohne den Ich-habe-nicht-verstanden-was-ich-da-lese-Effekt, was ziemlich viel Zeit spart, verglichen mit einer anderen Übersetzung, bei der ich aufgrund der schwierigen Schreibweise nie über die ersten paar Kapitel hinaus gekommen bin.
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am 9. März 2012
Jedoch eine der großartigsten Visionen der Kulturgeschichte!
Diese Ausgabe enthält eine moderne Übersetzung (Walter Naumann 2003), die den Rhythmus berücksichtigt, aber auf den Endreim verzichtet, was bei alten Übertragungen zu starken Veränderungen des Originaltextes geführt hat (ich kenne den italienischen Text). Natürlich habe ich das Buch wegen der Holzstiche von Gustav Doré gekauft. Diese sind wahrlich eindrucksvoll. Ich habe auch erkannt, die Bildsprache eines Stummfilms von 1911 (Inferno von Giuseppe de Liguoro DVD - Amazon erhätlich) gerade auf diesen eindruckvollen Illustrationen beruht.
Tangerine Dream - Inferno
Man kann sich lange in die Bilder vertiefen, aber auch nun wirklich den Text lesen, welcher das Weltbild Dantes und seiner Zeit so gut widerspiegelt. Welche Sünden der Bösen es gibt und welche Hierarchie sie in der so abgestuften trichterförmigen Hölle haben.
Unschlagbar die Worte über den Hölleneingang:
'Gebt alle Hoffnung auf, ihr die eintretet.'
Lasciate ogne speranza, voi ch'intrate"

Alle drei Teile enden mit "Sterne" (stelle):

Der hohen Phantasie versagte hier die Kraft
Doch schon trug mein Sehnen und mein Wollen dahin,
so wie ein Rad gleichmäßig kreist, die Liebe,
die die Sonne kreisen läßt und die anderen Sterne.

A l'alta fantasia qui mancò possa;
ma già volgeva il mio disio e 'l *velle*,
sì come rota ch'igualmente è mossa,
l'amor che muove il sole e l'altre stelle
canto 33 Vers 145

Die französische Originalausgabe des 19.Jahrhundert war zweisprachig - das vermisste ich hier.
Trotzdem eine sehr schönes Buch.
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am 19. November 2010
Ich will mich hier kurz fassen.
Ich finde die Übersetzung (in diesem Fall aus den 50er Jahren)ist gut gelungen. Zwar kann ich keinen direkten Vergleich ziehen, da ich kein Italienisch spreche, aber dass sich die Sprachmelodie Italiens nicht 1:1 auf das Deutsche übertragen lässt, klingt für mich nur logisch. So weißt Hermann Gmelin bereits im Vorwort auf ebenjenes Problem hin. Nichtsdestotrotz ist hier ein schönes Stück Weltliteratur in angenehmer und vor allem verständlicher Weise auf das Deutsche übertragen worden. Meine Befürchtung, dass die Commedia hier ähnlich verschachtelt und voller Metaphern daherkommt, wie man es etwa aus Stücken Geothe's gewohnt ist, hat sich (zum Glück) nicht bestätigt. Zwar werden hier auch Methaphern und Anspielungen verwendet. Ein kurzes Vorwort vor jedem "Gesang" (so die Kapiteleinteilung genannt) jedoch bereitet den Leser auf die kommenden Ereignisse jedes Abschnitts vor. Dies ist insofern hilfreich, wenn man nicht das nötige geschichtshistorische Wissen mitbringt, dass zur Zeit Alighieris wohl Gang und Gäbe war.
Über den Inhalt möchte ich nichts verraten, nur so viel: Wer dieses Buch gelesen hat, sieht die Hölle mit anderen Augen. Erstaunlich, dass es ein Text aus dem 13. Jhd geschafft hat, mir Höllenqualen besser vorzuführen als z.B. die aktuellen Horrorschocker aus Film und Fernsehen.
Ich finde das Buch spitze, man muss es aber auch lesen wollen und ein gewisses Grundinteresse an alten Texten mitbringen, denn sonst läuft man Gefahr, sich schnell zu langweilen.
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am 5. August 2013
Ein Muss für Fans des Absurden, die ältere Literatur lieben. Eine interessante Reise des Dante durch Himmel und Hölle, gespickt mit unzähligen Metaphern, auf die ein einzelner moderner Mensch niemals kommen kann. Dafür sind jedoch die Kommentare da, die man durchaus lesen sollte.
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am 1. Dezember 2003
.....Der Dichter Dante wird in der Göttlichen Komödie von seiner
verblichenen, geliebten Beatrice auf den Weg der Abkehr von den
Sünden ins Jenseits entführt. Er erfährt dort die verschiedenen
Möglichkeiten der Seelenexistenz nach dem Tode, oder wie es im
Nachwort so schön heißt: "status animarum post mortem".
Auf dem Weg durch die Hölle, findet er über die Stufen des Läuterungs-
berges (dem Fegefeuer) schließlich den Zugang zu Beatrice in den
Himmelssphären des Paradieses.....
"Sprich Prosa mein Freund!" möchte man dem Dichter, eigentlich
besser gesagt dem Übersetzer zurufen. Denn die in Versform gehaltene
göttliche Komödie ist sicherlich ein absolutes Meisterwerk
mittelalterlicher Lyrik, aber um es auch ganz profan auszudrücken,
einfach sauschwer zu lesen.
Das Anliegen des Übersetzers, die "Komödie" in eine zeitgemäße Sprache
zu transferieren (wie er selbst kommentiert), schlug meiner Meinung
nach größtenteils fehl.
Entweder hätte sich dieser auf eine wahre werksgetreue Übersetzung
konzentrieren sollen, oder er hätte wirklich Prosa übersetzt, so dass es
heutzutage nun tatsächlich einigermaßen flüssig lesbar wäre.
Gepaart mit der an sich schon recht komplizierten Versform des Originals
klingt diese Übersetzung mit ihren zwiespältigen Umschreibungen
recht bemüht und umständlich. Irgendwie zu wenig, um die Magie der Posie
zu erfassen. So bleibt der eigentliche Inhalt schwer erschließbar, vor allem
ohne die zahlreichen Anmerkungen im Anhang, die an Fülle fasst die
Ausmaße des eigentlichen Werkes annehmen.
Entweder liest man nämlich ohne Anmerkungen, das bedeutet im
Endeffekt, einfach nur Zeile für Zeile abzustottern und so recht wenig
die Zusammenhänge und Hintergründe zu erkennen.
Oder aber die ganzen Anmerkungen werden nachgeschlagen, was
aber den Lesefluss und die Konzentration auf die Poesie an sich eher stört.
Die Aufzählung mittelalterlicher Persönlichkeiten Oberitaliens sind,
ebenso wie die recht vielen astronomischen Beschreibungen, für
den normal interessierten Literaturfan recht uninteressant.
Absolut genial und faszinierend ist dagegen die Beschreibung der
der verschiedenen Daseinsebenen im Leben nach dem Tode.
Vor allem die Grausamkeiten in Dantes Inferno, dem ersten Teil,
beschwören eine nicht unbedenkliche morbide Faszination herauf.
Als Lesestoff ist dieses Werk meines Erachtens für den
Durchschnittsleser durchaus zu kompliziert. Man wird, sofern man
sich nicht für Oberitalien, mittelalterliche Politik, altertümliche
Lyrik, oder für die geistigen Ansichten damals interessiert,
schnell den Spass verlieren. Auch ehrgeizige Leser werden sich wohl
eher durchquälen müssen, auch wenn es viele sicher nicht
gerne zugeben würden.
Deshalb auch nur 4 Sterne, obwohl für die Tragweite dieses
epochalen Werkes von Dante sicherlich keine 5 Sterne zum Ruhm
gereicht hätten.
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am 13. Juni 2015
Nachdem ich mich entschlossen hatte, "Die göttliche Komödie" zu lesen habe ich mir dieses Buch gleich auf Amazon bestellt. Dummerweise bin ich erst im Nachhinein darauf gekommen, dass es bei Amazon auch das gleiche Buch gibt, aber mit Bildern.

Jedem Laien der solche Bücher noch nicht gelesen hat würde ich wärmstens empfehlen diese Ausgabe mit Bildern zu kaufen. Die Sprache ist nämlich sehr kompliziert und ein Bild an der ein oder anderen Stelle hätte mir sehr gefallen.

Ich habe nur ein Drittel des Buches geschafft weil es mich auf Dauer zu sehr angestrengt hat der Sprache zu folgen.
Wer nur wissen will um was es geht, sollte eine andere Ausgabe kaufen, oder zumindest eine mit Bildern.
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am 18. Februar 2015
liest sich gut(verglichen mit einer anderen ausgabe, die ich probe gelesen habe).
man muss (als normaler mensch) immer noch viele wörter nachschlagen, macht aber nix
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am 13. Juni 2014
Ein bisschen schwer zu lesen, finde es aber trotzdem gut. Würde es aber nur Leuten empfehlen die sich für die Geschichte von Dante interressieren
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am 3. Dezember 2014
Der Name spricht eigentlich schon Bände. Ich bin von diesem Buch begeistert und kann es jedem der sich mit dieser Materie befasst empfehlen.
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am 7. November 2014
Ich mag den Originaltext in Deutsch. Aber die Erklärungen der Zusammenhänge ist perfekt gelungen. So hätten meine Schulbücher sein müssen.
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