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am 15. Mai 2017
Ein zeitloses Buch über das wohl wichtigste im Leben eines jeden Menschen, das man gelesen haben sollte. Tolle tiefsinnige Gedanken.
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am 8. Mai 2017
Das Buch ist überwiegend leicht verständlich geschrieben und regt stark zum Nachdenken an.
Für mich war es eine große Bereicherung es zu lesen und es hat mir viele neue Gedanken vermittelt.
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am 29. Mai 2012
Man sollte mehrere Tatsachen im Kopf haben, wenn man dieses Buch von Erich Fromm rezipiert:

Das Buch beruht auf Erkenntnissen, die teilweise vor bis zu 70 Jahre gewonnen wurden. Wer dies heute liest, kommt nicht um die Arbeit einer zeitgemäßen Reflexion umhin.

Erich Fromm stammt aus einer jüdischen Familien- und Religionstradition. Es darf durchaus angenommen werden, dass sein widersprüchliches Mutterbild hier eine Wurzel hat.

Der Autor setzt sich mit dem Thema "Liebe" in einem Zeitkontext auseinander, der uns teilweise fremd vorkommt. Seine Bemerkungen zur Homosexualität und dem Verhaltensverständnis von Müttern oder dem allgemeinen Geschlechterverhältnis als gesellschaftlichem Kulturphänomen dürfen kritisch betrachtet werden.

Die Kernaussagen des Buches sind nach wie vor aktuell. Wer sich selbst Gedanken machen und daher auch Erich Fromm weiterdenken kann, sollte zu diesem Buch greifen.

Kaufempfehlung? Ja
Altersgruppe: 14 bis 100 Jahre und älter ;-)
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50 Jahre nach seinem Erscheinen hat die Kernaussage des Buchs von Erich Fromm nichts an seiner Aktualität verloren, ja vielleicht hat sie sogar gewonnen. Im Kern zeigt Erich Fromm einige typische Verwechslungen im Hinblick auf die Liebe auf.

Erstens sehen die meisten Menschen das Problem der Liebe darin, selbst geliebt zu werden statt zu lieben. Dementsprechend sind die häufigsten Tätigkeiten, um Liebe zu gewinnen, die, die geeignet sind, die eigene Attraktivität zu steigern, um so mehr geliebt zu werden.

Zweitens erscheint Liebe fälschlich als etwas, das einem widerfährt. Liebe bezieht sich dann auf ein Objekt, nicht auf eine Fähigkeit. Es geht fälschlich um das eigene Bauchgefühl, nicht um den Willen und die Entscheidung zur Liebe.

Drittens wird meist der Zustand des Verliebtseins mit lieben verwechselt. Weswegen man sich eben kurzerhand neu verliebt, wenn sich der erstere Zustand ändert. Natürlich in jemand anderen... ;-)

Das theoretische Fundament Psychoanalyse, Frankfurter Schule und Marx ist natürlich etwas in die Jahre gekommen. Dadurch ragt der eigenständige Kern Erich Fromms deutlicher heraus.
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am 23. Mai 2016
Ich habe das Buch vor 30 Jahren schon einmal gelesen, man kann es aber wirklich auch ein zweites Mal lesen, weil es dann noch einmal ganz andere Blickrichtungen freigibt.
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"Die Kunst des Liebens" ist ein Klassiker des Sozialpsychologen Erich Fromm, der sich in seinen Schriften mit psychologischen, soziologischen und philosophischen Fragestellungen auseinandergesetzt hat. Mit diesem 1956 erschienen Buch wurde Fromm als humanistischer Denker bekannt, der daran glaubt, dass Menschen zu Vernunft und Liebe fähig sind.

Das Buch reflektiert den Zeitgeist der 1950er und 1960er Jahre und beruht damit auf einem Rollenbild von Frau und Mann, welches nicht mehr aktuell ist. Das sollte aber nicht überbewertet werden. Es ist der normale Lauf der Dinge, dass sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verändern. Literatur ist immer auch ein Spiegelbild des jeweiligen Zeitgeistes. Viele seiner Vorschläge und Forderungen sind zeitlos.

Fromm setzt sich mit theoretischen und praktischen Fragen auseinander. Er bringt die Liebe mit der menschlichen Existenz in Verbindung und analysiert Nächstenliebe, Mutterliebe, Erotik, Selbstliebe und die Liebe zu Gott. Das Buch ist keine Anleitung in die Kunst der Liebe. "... ich möchte zeigen, dass es in der Liebe zu einem anderen Menschen überhaupt keine Erfüllung ohne die Liebe zum Nächsten, ohne wahre Demut, ohne Mut, Glaube und Disziplin geben kann." (9)

Es gibt Erkenntnisgrenzen, die die Menschen nie überwinden werden. Fromm glaubt, dass Menschen das Universum nicht begreifen, aber im Akt der Liebe erkennen können. (43) In der Liebe drückt sich die menschliche Sehnsucht nach Einheit aus. Liebe dient in allen seinen Facetten der Überwindung des Getrenntseins.

Fromms Ausführungen machen deutlich, dass er nicht nur ein Kind seiner Zeit ist, sondern in einigen Aussagen auch seiner Zeit voraus ist. Das gilt z.B. für seine Beschreibungen der Rolle der Filmstars, Showmaster und Kolumnisten ("Ihre Hauptqualifikation besteht oft darin, dass es ihnen gelungen ist, in der Öffentlichkeit von sich reden zu machen.") (129) und für seine Ausführungen zur Politik, Geschäftswelt und Bürokratie ("ihr Ziel ist, immer mehr zu produzieren und zu konsumieren, und zwar als Selbstzweck"). (145)

"Die Kunst des Liebens" ist ein Basiswerk, wenn man sich mit dem Thema Liebe auseinandersetzt. Es ist kein Ratgeber, der dazu dient, den Menschen kurzfristig zu verändern, sondern eher ein intellektuelles Werk, welches bei der Selbstreflexion hilft. Das Buch kann ich auch heute noch empfehlen.
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am 17. Juni 2009
Das Buch "Die Kunst des Liebens" hat mich sehr schnell positiv überrascht. Erich Fromm erörtert seine Thesen sehr schön und es ist gut nachzuvoll ziehen.
Das Buch ist gut verständlich aufgebaut, an machen stellen allerdings nicht ganz leicht zu verstehen. Hierbei muss ich hinzufügen, dass ich erst 18 jahre bin und mich mit Büchern dieser Art bisher wenig auseinander gesetzt habe.
Abschließend kann gesagt werden, dass das Buch sehr zu empfehlen ist, da es oft gute dennkanstöße gibt.
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am 11. Mai 2003
„Die Kunst des Liebens lernen? Das habe ich doch nicht nötig." So werden wahrscheinlich viele Menschen denken, die dieses Buch in die Hand bekommen und es dann wieder weg legen. Damit liegen sie allerdings völlig falsch, denn hinter diesem Titel versteckt sich etwas ganz anderes als eine billige Anleitung zum Thema Liebe bei deren Lektüre man die Kunst des Liebens spielend erlernen kann. Vielmehr handelt es sich hier um eine eindrucksvolle Sammlung von Denkansätzen und Analysen zum Bergriff und Phänomen der Liebe. Systematisch geht der Autor auf die verschiedenen Arten der Liebe, Nächstenliebe, Mütterliche Liebe, Erotische Liebe, Selbstliebe und die Liebe zu Gott ein. Für ihn ist die Liebe nicht in erster Linie eine Bindung an eine bestimmte Person sondern vielmehr „eine Haltung, eine Charakter-Orientierung". Das heutige Verständnis von Liebe sieht er mehr als eine, aus dem Egoismus und Narzissmus geborene Handlung, um der eigenen Einsamkeit zu entfliehen und nicht als das, was der Begriff Liebe wirklich hinter sich verbirgt. Er analysiert die verschiedenen Arten der Liebe eindrucksvoll und auch für den ungeübten Leser verständlich. Nach dieser theoretischen Einführung über die Liebe geht er im letzten Kapitel auf die Praxis der Liebe ein. Aber auch hier wird man keine Pauschalrezepte finden um die Kunst des Liebens zu erlernen, sondern auch nur mit Gedanken konfrontiert, die einem vielleicht dabei helfen können seine eigenen Sichtweisen bezüglich der Liebe zu überdenken und dann gegebenenfalls zu ändern. Es dient also primär als Anregung zu eigenem Handeln, Denken und Aktiv werden. Allerdings stellt er sehr hohe Ansprüche an die Realisation der wahren Liebe, wie er sie versteht. Diese Ansprüche dürften in der heutigen Zeit noch schwerer zu erfüllen sein, als sie früher vielleicht zu erfüllen waren, obwohl er in seinem Buch auch schon die damalige Gesellschaft und den Kapitalismus für den verfälschten Liebesbegriffs mitverantwortlich macht. Eine eindeutige Kritik an der Gesellschaft und am Kapitalismus kommt in seinem Buch stark zur Geltung.
Das Buch ist nicht gerade dafür geeignet um es „mal so nebenbei" zu lesen sondern mehr für den interessierten Leser bestimmt, welcher sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen mag. Auch Leser mit der Erwartung und dem Wunsch nach Do-it-yourself Anleitungen oder präzisen Lebenshilfen werden von diesem Buch enttäuscht sein. Befasst man sich allerdings intensiver mit dem Thema wird man entdecken, dass in diesem Werk noch viel mehr steckt als erwartet.
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am 2. April 2001
Kürzlich wurde mir dieses Buch mit den Worten: "Ich empfehle selten Bücher. Das musst du aber lesen. Zumindest irgendwann in deinem Leben" "Die Kunst des Liebens"? Was ist von einem solchen Buch zu erwarten? Die meisten werden jetzt eine genaue Anleitung erwarten, wie man den Partner zu lieben lernt. Oder handelt es sich etwa um eine Art "KamaSutra"?
Weit gefehlt. Es wird aus psychologischer Sicht diskutiert, um was es sich bei dem Thema Liebe handelt. Dabei verwendet der Autor eine recht einfach gehaltene Sprache. Er verzichtet weitgehend auf Fachausdrücke. So kann man dieses 150 Seiten-Buchlein recht schlell durchlesen, ohne ein Lexikon zu benötigen. Was ist Liebe überhaupt? Er beleuchtet dabei alle Arten der Liebe.
- Nächstenliebe
- Mütterliche Liebe
- Erotische Liebe
- Selbstliebe
- Liebe zu Gott (dabei sei erwähnt, daß der Autor lt. eigener Aussage selbst NICHT Atteist ist)
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Es macht Schluss mit falschen Vorstellungen zum Thema Liebe. Wer aber erwartet darin eine Gebrauchsanleitung zum "Superlover" zu finden, der wird enttäuscht. Es hilft aber, sich darüber bewusst zu werden, was der Inhalt der Liebe ist. Und es kann einen dadurch auf den 'richtigen Weg' weisen. Das Buch regt dazu an, darüber nachzudenken, ob man an seinem Leben bzw. an seiner Einstellung zum Leben und zu den Menschen etwas ändern möchte.
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am 15. Juni 2008
Das ist nun ein wirklicher Klassiker. Und wie es sich für einen guten Klassiker gehört, kommt er nie aus der Mode. Auch wenn sich das für ein Buch, das über die Liebe geschrieben, etwas unpassend anhört. Erich Fromm hält uns in seinem Buch den Spiegel vor und wer sich traut wahrlich hineinzusehen, wird lernen, sich mit neuen Augen zu betrachten. Und - wie so oft - ist dieser wahre Blick oft schmerzlich, das wir damit tief an unsere innersten Bedürfnisse und Verletzungen rühren. Doch wie so oft liegt darin die Lösung.

Die Kunst des Liebens nach Erich Fromm kann sich am besten über mehrere Stufen entfalten. Als erster wichtiger Schritt steht die wahre emotionale Lösung der Eltern im Vordergrund. Wir werden immer Kind bleiben und das ist ebenfalls ein zentraler Aspekt unseres Lebens, jedoch ist für unsere persönliche Entwicklung das Eigenständigwerden und Integration der verschiedenen Qualitäten von Mutter- und Vaterliebe unabdingbar.

Und in wenigen, dafür umso treffenderen, Worten beschreibt Fromm in was der Unterschied zwischen reifer und unreifer Liebe besteht. Und wenn man sich nur diesen einen Gedanken aus dem Buch mitnimmt, sich darauf einlässt und das eigene Leben damit in Verbindung bringt, ist es möglich der Kunst des Liebens einen großen Schritt näher zu kommen:

Unreife Liebe sagt: Ich liebe dich, weil ich dich brauche.
Reife Liebe sagt: Ich brauche dich, weil ich dich liebe.

Wenn dieses Paradox Sie zum Nachdenken anregt und etwas in Ihnen zum Klingen bringt, werden Sie viel aus dem Buch mitnehmen können. Mich persönlich hat es sehr beeindruckt und mir in manchem einen entscheidenen Impuls gegeben.
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