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am 17. November 2013
Dieses Buch hat mich maßlos enttäuscht. Titel und Klappentext sind sehr vielversprechend, aber der Inhalt ist einfach oberflächlich und kindlich naiv. Wer sich wirklich für die Veränderungen der Gesellschaft durch Internet, Smartphones und Big Data interessiert, der sollte mit dem Technik- und Feuilleton-Teil der überregionalen Tagespresse beginnen und ist damit deutlich besser bedient als mit diesem Buch.

Zu den Kapiteln im Einzelnen:

EINLEITUNG, PROLOG und GOTT WÜRFELT NICHT
Allgemeinplätze, Daten und ein Beispiel – ist nicht wirklich etwas hängen geblieben

WER DIE ZUKUNFT KENNT, DEM GEHÖRT SIE
Noch das beste Kapitel in diesem Buch! Sehr anschauliche Bespiele verdeutlichen, wie die Zukunft des „Big Data“ bereits heute aussieht und was sie alles ermöglicht. Aber auch hier wird bereits eine kleine Gruppe in einer oberflächlichen und unkritischen Weise als die neue Norm dargestellt.

VON DER VERNETZTEN ZUR VORHERSAGBAREN GESELLSCHAFT
Wie bei einem kleinen Kind in einem großen Spielzeugladen wechseln Begeisterung und Themen schnell durcheinander. Der Leser wird hier von einer App zum nächsten Start-Up geführt, die alle irgendwas mit Internet oder Daten machen (Facebook, Crowdsourcing, Google Glass, das vernetzte Haus...). Dabei ist kein roter Faden oder gar eine kritische Auseinandersetzung erkennbar, nur kindliche Naivität.

DER WETTLAUF UM DIE PERFEKTE KRISTALLKUGEL
Auf über 30 Seiten wird dem Leser erklärt, dass Daten wichtiger sind als Intuition.

DIE APOSTEL DER DATENREVOLUTION
Eine kurze Vorstellung von drei möglichen Berufsbildern (z. B. Data-Scientist). Ist irgendwie weder falsch noch richtig.

DIE SCHÖNE NEUE DATENWELT – DER BLICK IN DIE BIG DATA ZUKUNFT
Hier wird ein Zukunftsbild der Gesellschaft entworfen und sogar ein „New Deal“ gefordert. Über die „Dreiklassengesellschaft des Hybrid-Zeitalter“ kann ich nur noch schmunzeln. Und vor dem Hintergrund des aktuellen Wissensstands ist dieses 2013 veröffentlichte Buch weiterhin hoffnungslos naiv. Erst auf den letzten fünf Seiten findet sich der erste kleine Ansatz einer kritischen Auseinandersetzung mit der Realität.
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am 22. April 2013
Eines vorab: Ich halte das Buch für eine der besten Einführungen in das Themengebiet "Big data". Rudi Klausnitzer erklärt in verständlicher Sprache, was mit "Big data" gemeint ist und welchen Einfluss es auf unser aller Leben hat und potentiell noch haben wird. Dabei verfällt der Autor nicht in die normalerweise skizzierten Schreckensszenarien oder Panikmache, sondern zeigt vielmehr den Einfluss von "Big Data" an gut verständlichen Beispielen auf.

Das eindrücklichste Ausflug in die Praxis war für mich, dass ein Mathematiker, der für eine grosse Supermarktkette arbeitete anhand von nur 25 gekauften Produkten relativ genau den Status einer Schwangerschaft und mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit auch den potentiellen Geburtstermin eines Kindes feststellen konnte. Um hier nur ein Produkt zu nennen, ist bei der Auswertung von tausenden von Einkäufen aufgefallen, dass Frauen im zweiten Drittel ihrer Schwangerschaft dazu neigen, unparfürmierte Körperlotionen zu kaufen. Dieses gewonnenen Wissen wurde durch den Konzern dazu genutzt, passgenaue Werbung an die Kunden zu senden.

Mit Punktesammelkarten lässt sich ein solches Wissen sogar unternehmensübergreifend generieren.

Dabei geht es primär gar nicht darum, bestimmte Personen auszuspionieren, sondern vielmehr das Verhalten von Menschen und Menschenmassen vorherzusagen.

Aufgrund der Unmenge an Daten, die jeder einzelne von uns generiert, können so vorurteilsfreie Schlüsse gezogen werden.

Beim Thema "vorurteilsfrei" sei hier auf den Abschnitt im Buch verwiesen, der die letzte Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten zum Thema hatten. Die sogenannten Experten entscheiden sich immer für eine Menge an Indikatoren, die sie für relevant halten, einen Einfluss auf die Wahl des Präsidenten zu haben. So haben die meisten dieser Experten sehr früh Romney als Sieger gesehen. Nate Silver, ein Mathematiker,nahm im Gegegenzug alle zur Verfügung stehenden Daten und versuchte vorurteilsfrei alle potentiellen Faktoren zu berücksichtigen. Dabei sagte er (auch schon 2008) einen Sieg von Obama voraus. Er wurde für verrückt gehalten, lag mit der nächsten Wahl aber wieder richtig.

Und das ist das Wesen von Big Data: Mathematische Modelle und Prognosen über alle verfügbaren Daten anzuwenden und mit historischen Daten zu testen. Sowohl die Speicherkapazität wie auch die Leistungsfähigkeit von vernetzten Computern bieten heute diese Möglichkeit.

An dem Buch hat mich vor allem die kluge Wahl der Beispiele und der gute Überblick über Big Data fasziniert. So spielen beispielsweise die Auswertungsform "Predictive Policing" (Vorhersage, wo sich Verbrechen ereignen könnten), die "Quantified Self"-Bewegung (Daten über sich selber sammeln) und auch die "Smart Data Feedback Loop" (Rückkopplungsmodell auf Basis von Big Data) eine Rolle.

All das bietet Chancen und Risiken. Krankenkassen könnten beispielsweise Kunden rauswerfen, deren Profil Anlass zur Sorge gibt oder im Gegenzug Vorsorge-Massnahmen einleiten, die eine Krankheit eventuell verhindern.

Big Data ist vor allem das Rechnen mit Wahrscheinlichkeiten, was natürlich auch zu Fehlschlüssen führen kann.

Das Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen, auch ein Besuch der Webseite zum Buch (inklusive Blog) lohnt sich.

Am Rande: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten.
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am 6. März 2013
An dem Buch "Big Data - Das Ende des Zufalls" haben mich zwei Aspekte berührt:
1. Ich habe zum ersten Mal verstanden, eben weil es für Nichtfachleute und wirklich leicht lesbar geschrieben ist, worum es da wirklich geht. Die Dimension, was mit der üppigen Datenfülle jetzt schon alles passiert und was bald zusätzlich möglich sein wird, hat mich doch sehr überrascht. Bisher dachte ich, dass sei ein Thema für IT-freaks und Weltuntergangspropheten. Trifft uns aber alle in Wahrheit mitten ins Mark.
2. Gleichzeitig habe ich mir gedacht: Wie (wenn überhaupt) können wir unter solchen Umständen noch Privatheit behalten bzw rückerobern. Und damit im Zusammenhang: Wir müssen das Thema gesellschaftspolitisch abhandeln und darüber einen neuen "contrat social" ausverhandeln.
Damit die aufgeworfenen Fragen überhaupt in die Mitte der Gesellschaft gelangen können, um sie dort einem öffentlichen Diskussions- und Entscheidungsprozess zu unterwerfen, müssen sie freilich zuerst publik gemacht und verstanden werden.
Ich kenne - zumindest bisher - kein Buch, dem diese Aufgabe besser gelingt. Für weitere Tipps bin ich natürlich dankbar.
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am 21. September 2013
Titel und Untertitel des Buches suggerieren, dass hauptsächlich die Berechenbarkeit und Vorhersage von zukünftigen Ereignissen bzw. Trends - also der "Predictive Analytics" - thematisiert werden. Dies ist nicht ganz so: Der Autor umreißt das gesamte Feld der Datensammlung und -analyse, vom Trend der Quantified-Self-Bewegung bis zum Datenjournalismus. Beim Lesen bekommt man zunächst den Eindruck als sei der Autor eher auf der Seite der "Technologie-Optimisten" als auf der der "kritischen Datenschützer" angesiedelt. Dies wird jedoch am Ende des Buches dadurch relativiert, dass ein Vorschlag dargelegt wird wie man den Nutzen von "Big Data" mit den (Datenschutz-)Bedürfnissen der Menschen in Einklang bringen könnte. Alles in allem ein guter Überblick über die Thematik "Big Data".
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Es gab Zeiten, da wurde dem Computer prophezeit, man könne nun die Zukunft berechnen, es wurden Modelle entwickelt und es wurde viel gerechnet. Aber irgendwann setzte sich die Erkenntnis durch, dass man die Zukunft eben nicht so einfach berechnen kann (obwohl die Volkswirtschaftler es immer noch nicht glauben wollen und regelmäßig scheitern!). Später kamen dann noch Kybernetik und dann auch die Neurowissenschaften/Neuromarketing. Immer das gleiche Muster: Jetzt endlich gelingt es uns, die Zukunft ist vorhersagbar. Regelmäßig kommt dann nach dem Hype die Ernüchterung. Bei Big Data wird es wohl ähnlich sein. Noch sind die Erwartungen groß, dass es Big Data nun richten wird. Aber was ist dran an dem Hype? Das Buch folgt dem Hype, liefert jedoch enttäuschend wenig Substanz zu einer Diskussion und Aufklärung (immerhin zeigt Klaunitzer, dass das Thema noch wenig verstanden wird und das sich noch viel ändern wird. Das ist gut!)
Trotz der vielen Literaturquellen hatte ich jedoch oft das Gefühl hier schreibt ein Medienprofi, der vom Thema aber wenig versteht. Das geht schon beim Thema 'Zufall' los: Richtig ist, dass Einstein an Braun schrieb er glaube nicht dass der Alte würfele. Leider irrte sich Einstein (und das räumte er später auch ein!), aber das wird gar nicht erwähnt. Fakt ist, der Zufall ist ein wichtiger Bestandteil der Physik/Quantenmechanik/Naturwissenschaft (Bsp: Schrödingers Katze). Zufall ist weit mehr als der Rest des nicht Erklärbaren! Es gibt gute Bücher, die den Zufall nicht als Über sondern als Segen darstellen (Stefan Klein: Alles Zufall).
Fasst man den Begriff des Zufalls weiter als die recht eindimensionale Sicht im Buch, stellt man schnell fest, dass Big Data immer auf Daten aus der Vergangenheit zurück greift. Das zwar immer besser, aber daraus abzuleiten, dass nun die Zukunft vorhersagbar wird, erscheint mir recht naiv. Man vernachlässigt alles Neue und glaubt, einfache Dichotomien (Durst-trinken, Sex-schwanger, müde-schlafen) reichen für ein 'vorhersagbares Leben'.
Das Buch sollte man mit Vorsicht 'genießen' Schön zu lesen aber zu plakativ.
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"Das digitale Universum, also das gesamte jährlich entstehende Datenvolumen, wächst im Zeitraum zwischen 2005 und 2020 um das Dreihundertfache, von 130 Exabytes auf 40.000 Exabytes, das sind 40 Trillionen Gigabytes! Das Datenvolumen wird sich von heute bis 2020 also alle zwei Jahre verdoppeln. Auf jeden Menschen der ERde, ob Erwachsener oder Kind, entfallen dann rund 5.200 Gigabytes. Rund ein ein Drittel dieser ungeheuren Datenmengen enthält nach Schätzung von IDC auch Daten, die, wenn analysiert, relevante, werthaltige Informationen generieren können." (S. 90)

Ein Vater ruft erzürnt beim Geschäftsführer eines US-Supermarktes an. Seine Tochter hat Infomaterial zu Schwangerschaft und Geburt von dem Supermarkt bekommen. Was das solle, die Tochter sei doch noch Schülerin und mit Sicherheit nicht schwanger. Der Geschäftsführer entschuldigt sich. Eine Woche später meldet sich der Vater erneut. Diesmal entschuldigt er sich. Seine Tochter sei tatsächlich schwanger, aber woher hätte die Supermarktkette das gewusst?! Die Lösung: Ein Mathematiker hat einen Algorithmus programmiert, der mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit anhand des Kaufverhaltens eines Kunden (in diesem Fall die schwangere Tochter) eruieren konnte, ob eine Schwangerschaft vorlag und in welchem Stadium der Schwangerschaft sich die Kundin befand. Wie das? Der findige Kerl hatte herausgefunden, dass Frauen in der frühen Schwangerschaft besonders oft bestimmte Vitamin- und Mineralstoffpräparate kauften, in einem fortgeschritteneren Stadium viel parfumfreie Bodylotions in den Einkaufswagen wanderten usw. Auf diese Weise konnte man sich sogar ziemlich nahe an den Geburtstermin "heranpirschen".
Dies ist nur eine kleine Geschichte aus Rudi Klausnitzers ungeheuer interessanten Buch "Das Ende des Zufalls. Wie Big Data uns und unser Leben vorhersagbar macht."
Täglich geben wir eine Menge von uns preis. Sei es auf Facebook oder anderen sozialen Netzwerken, auf Amazon (z.B. in Form von Kundenrezensionen, oder durch unser Kaufverhalten, bzw. die Produkte, die wir uns ansehen), mithilfe von Smartphones, die eine Vielzahl an Sensoren enthalten, Kundenkarten usw. Kameraüberwachung im öffentlichen Raum tun ihr übrigens. Dadurch wird eine enorme Menge an Daten generiert, Big Data. Dieser Wust an Daten ist zunächst zu unübersichtlich, um ihn vernünftig zu nutzen. Doch kann aus "Big Data" mithilfe der richtigen Algorithmen schnell "Smart Data" gemacht werden - und das macht uns und unser Verhalten in vielen Fällen ziemlich vorhersagbar. Wo werde ich mich am kommenen Sonntag aufhalten? Wertet man z.B. Smartphonedaten vernünftig aus, ist die Lösung dieser Frage ein Kinderspiel...
Daten und ihre Auswertung sind die Zukunft. Der Autor erzählt, was heute schon gang und gäbe ist und was noch hinzukommen wird. Denn eins ist klar: Nichts ist so zuverlässig und objektiv wie Daten. Menschliche Experten werden immer subjektiv urteilen - das ist nunmal menschlich. Daten aber dokumentieren einfach, was ist - und können damit den Zufall minimieren. Die meisten Polit-Experten in den USA sahen in Romney den klaren Favoriten bei der Präsidentschaftswahl, Nate Silver wertete Daten aus und konnte klar sagen, dass Obama den Sieg davontragen würde - und das war ja bekanntlich auch der Fall.
Rudi Klausnitzer erzählt in "Das Ende des Zufalls" von verschiedenen Bewegungen, die sich mit dem Generieren und / oder Auswerten von Daten befassen. Etwa von der "Quantified-Self-Bewegung", geradzu besessen scheinenden Ego-Daten-Sammlern, die offenbar jeden Furz (im wahrsten Sinne des Wortes!) dokumentieren, um selbst nachvollziehen zu können, was sich bei ihnen wann, wo, wie oft, wie lange getan hat. Auch Crowdsourcing ist natürlich ein Thema, Smartphones, das "Moneyball"-Prinzip, Google und Geheimdienste usw.
Was bedeutet das alles für die Zukunft? Auf jeden Fall, dass wir uns verstärkt mit Daten auseinandersetzen werden - und dafür braucht es speziell ausgebildete Menschen, wie z.B. Data-Journalisten, die allen "Nichtwissenden" klar vermitteln können, was bestimmte Daten bedeuten. Auch Data-Designer und Datatainer, die das Ganze grafisch oder eben unterhaltsam aufbereiten werden vonnöten sein. Der Data-Scientist wird der "sexy Job" unseres Jahrzehnts sein und längst nicht mehr der langweilige Nerd, der er mal in den 1990ern war...
Chancen und Gefahren von Big und Smart Data - Rudi Klausnitzers Buch liest sich spannender als ein Krimi und ist dabei ungeheuer informativ.
Fazit
Ein faszinierender Blick in die Zukunft, die längst schon begonnen hat. Unbedingt lesen!
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am 7. April 2013
So! Eben habe ich das großartige Buch des Rudi Klausnitzer fertig gelesen und bin hellauf begeistert. Der für manche vielleicht philosophisch tiefschürfend anmutende Titel verspricht keineswegs Langeweile, sondern verbirgt vielmehr, wie möglicherweise auch sie durch Werbung bald erfahren könnten, dass ihre Tochter schwanger ist, oder warum es ohnehin schon Monate vor der Wahl klar war, dass Barack Obama erneut Präsident der Vereinigten Staaten wird. Obwohl es in diesem Buch hauptsächlich darum geht, wie man mit Hilfe der Datenwissenschaft die Zukunft unserer Gesellschaft vorhersagbar machen kann, erwartet einen kein trockenes Informatik- oder Mathematikgeschwafel. Ganz im Gegenteil ist dieses leicht und angenehm zu lesende, dennoch informative und sehr spannende Buch hervorragend dazu geeignet, sich ein Bild dieser und der unmittelbar bevorstehenden (durch Algorithmen, Netzwerke und andere scheußliche Begriffe geprägte) Zeit zu machen. Ein Buch nicht nur für Kulturpessimisten aller Art, oder für jene, die entweder bereits Zweckoptimisten sind, oder es noch werden wollen, nein, auch für angehende Unternehmer oder Datenwissenschaftler, oder solche, die wissen wollen, was es mit einem „quantified self“ auf sich hat, schlicht für jedermann. Kann es (verträgt man das eine oder andere Mal ein leichtes Schaudern) jedem nur wärmstens empfehlen. Ganz klar fünf Sterne!
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am 2. August 2014
Man merkt, dass hier ein Journalist am Werk war. Gut recherchiert, gute Übersicht über das Thema, kein Absturz in Technik, Zurückhaltung bei den Utopien. Hat mir die Augen geöffnet für das was man über die Politik der Konzerne erfährt.
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am 11. April 2013
Von einem Nicht-Informatiker für Nicht-Informatiker geschrieben, aber definitiv für Entscheider aus Wirtschaft und generell alle interessierte Menschen, die wissen wollen, was schon möglich ist und was auf uns zukommt. Klausnitzer rescherchiert spannende Cases und innovative Projekte und zeigt verständlich die Potentiale auf. Danach kann man sich selbst ein Bild machen, ob man skeptisch oder zuversichtlich der gezeichneten Zukunft entgegenblickt - kommen wird sie allemal. Und mitgestalten ist meistens klüger, als mitgerissen zu werden. Das Buch ist kurzweilig und verständlich geschrieben -> absolut lesenswert!
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am 24. April 2013
Schöne neue Welt? Oder doch der schlimmste Albtraum? Wer das Buch liest braucht starke Nerven, es nicht zu lesen wäre ein Fehler. Warum?
Man versteht plötzlich, warum die großen Datenkraken ihre Dienste kostenlos anbieten und was mit den von uns und über uns gesammelten Daten passiert.
Die weitreichendsten Folgen haben sicher die Fähigkeiten von Algorithmen, den menschlichen Geist zu ersetzen. Der Autor beschreibt, dass das keine Science Fiktion mehr ist, sondern zunehmend real unser Leben beeinflusst.

Meine Empfehlung : "must have"
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