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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
47
4,6 von 5 Sternen
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am 26. April 2017
Ein sehr inspirierendes Buch über Führung und Loslassen.
Es ist sehr praktisch und nachvollziehbar geschrieben.
Lassen Sie Ihre Profis Ihre Arbeit machen, ohne von oben Hierarchien durchzudrücken.
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am 17. Juli 2017
Sehr gutes Buch was einen interessanten Weg aufzeigt sein Unternehmen zu führen. Liberalismus at its best. Gutes Buch um neue Blickwinkel zu erhalten!
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am 25. Juli 2017
Vorab erwähnt: Das Schreibkonzept macht das Buch sehr angenehm zu lesen. Zuerst kommt immer eine Überschrift und dann mehrere dazu passende Anekdoten. Das lockert die Inhalte auf und macht das Vermittelte sehr anschaulich.

Der Grundaussage ist uneingeschränkt zuzustimmen: Als Geschäftsführung sollte man im gesamten Unternehmen Eigenverantwortung fördern, Macht teilen. Dann läuft der Laden. Lösungen sollen stets sofort vor Ort gefunden und umgesetzt werden. Im Idealfall, so der Autor, soll derjenige, der das Problem gefunden hat, entscheiden wie es zu lösen ist - oder zumindest die Entscheidung herbeiführen. Das produziert stolze Mitarbeiter auf allen Ebenen. "Geht nicht gibt’s nicht" ist die vorherrschende Einstellung. Damit all das dauerhaft so bleibt, so der Autor, darf nie nach Schuldigen gesucht werden, sondern stets nur nach zukunftsfähigen Lösungen.

Als Führungskraft soll man Menschen abholen, beteiligen und motivieren. Zwecks Erhalts der Eigenverantwortung darf versuchte Rückdelegation konsequent nicht angenommen werden. Führungskräfte sollten sich im Grunde als Dienstleister an den eigenen Mitarbeitern sehen: Durch die Rahmenbedingungen, die man schafft, sollen die Mitarbeiter nicht nur Geld verdienen wollen, sondern auch einen Sinn in der Arbeit sehen. Man soll Transparenz sicherstellen, denn das fördert Verständnis für den Anteil der eigenen Arbeit am Gesamterfolg und damit Verantwortung. Unnütze Besprechungen, wie zum Beispiel Jour fixes, sind grundsätzlich abzuschaffen. Nicht Kennzahlen und Quartalsbericht sollte man in den Vordergrund stellen, sondern den Kunden und seine Bedürfnisse. Am Ende ist man als oberste Führungskraft fast überflüssig, kümmert sich um Risikomanagement, Strategie und Prozesse. Wird in sich schlüssig dargestellt.

Und trotzdem finde ich die Darstellungen an manchen Stellen etwas irritierend: Warum beispielsweise macht der Autor bei der Delegation vor dem Thema Strategie halt. In unserem Unternehmen ist auch das delegiert, vom Vorstand an die Ebene der Divisionsleiter. Funktioniert hervorragend. Nun sind wir etwas größer als das im Buch beschriebene Unternehmen. Und vielleicht kann man solche Themen in einem 120-Mitarbeiter-Unternehmen nicht delegieren. Der Untertitel des Buches suggeriert jedoch eine Blaupause, wie man ein Unternehmen universell unkonventionell führen kann. Ich finde, dann sollte man sich nicht darauf beschränken, was in einem 120-Mitarbeiter-Umfeld umgesetzt werden kann, oder? Dasselbe gilt für die Aussage, Führungskräfte seien Prozessgestalter (S.152f). Nach den ganzen Ausführungen zu Vertrauen und Eigenverantwortung wirkt das auf mich wie "Soviel Eigenverantwortung dann aber bitte doch nicht" oder "Vertrauen light". Ich weiß aus Erfahrung: Wenn man das passend organisiert, kann man auch das hervorragend an die operative Ebene delegieren.

Angesichts des Lobliedes auf die Förderung von Eigenverantwortung finde ich es schließlich sehr irritierend, wie deutlich der Autor beschreibt, wie er sich immer wieder ins Tagesgeschäft einmischt, wie er selbst derjenige ist, der Schlüsselthemen aufgreift, die Zusammenhänge am besten sieht und genau die Ideen stiftet, die dann umgesetzt werden. Als Gipfel schimmert auf S.188 eine völlig andere Kultur durch, die in den dann nachfolgenden Absätzen auch nicht entkräftet wird. Vielleicht ist die gesamte Umsetzung doch etwas inkonsequenter als gewollt und es wird hier mehr vom Ziel als vom Ist geschrieben.

Auch einzelne Sätze irritieren: "Die Entscheidung muss immer nur eine einzelne Person treffen." (S.112). Das kann man auch anders sehen: Einer muss die Verantwortung für eine Entscheidung übernehmen. Die Entscheidung wird aber erst nachhaltig, wenn die Gruppe sie trifft. Ebenso irritierend: "Was Chefs tun können, ist höchstens, Mitarbeiter zu demotivieren" (S.64). Das ganze Buch über wird doch überwiegend gezeigt, was es bewirken kann, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Hier stellt der Autor sich ungewollt selbst infrage.

Etwas unerwartet ist auch die Kritik an guten Lösungen anderer Unternehmen (bspw. Google, S.115). In anderen Branchen sind eben andere Lösungen optimal. Dies weiter treibend, spricht der Autor anderen Unternehmensformen an einer Stelle völlig ab, vergleichbaren Erfolg erzielen zu können (S.199). Das wirkt auf mich fast militant. Unterm Strich kommt es doch wohl auf die Situation an, in der sich das Unternehmen befindet. Für jede Situation eine passende Spielart.

Alles in allem trotz der genannten Kritikpunkte ein inhaltsreiches und gut lesbares Buch, das deutlich macht, dass es sich lohnt, vertrauensvoll und Eigenverantwortung fördernd zu führen. So wurden aus den gefühlten dreieinhalb Sternen vier Sterne.
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am 13. November 2012
Detlef Lohmann hat ein wunderbares Buch geschrieben: Das beste ist, dass es wirklich von einem Praktiker stammt.
Ohne "bullshit", ohne großes herum-Theoretisieren - er hat das, was er schildert, einfach getan und lebt es gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und
Mitarbeiterinnen. Um Gordon Livingston zu zitieren: Es kommt nicht darauf an, was man denkt und auch nicht darauf, was man fühlt - das was zählt ist, was man tut.
Dabei liest sich das Buch sehr locker und flüssig und damit angenehm.
Alles, was er beschreibt, ist Bestandteil unserer Philosophie und Beratungsarbeit beim Roten Faden (Berlin): so bin ich Herrn Lohmann überaus dankbar für sein Buch und seine Schilderungen, denn
man könnte alles in drei Worten zusammenfassen "es funktioniert wirklich!".
Und Dank an den Bruder Dr. Ulrich Lohmann, denn wie man liest, wäre das Buch ohne sein Drängen nicht zustande gekommen.
Ich bin begeistert!
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am 25. Dezember 2012
Faszinierd wie so ein Buch 5 Sterne bekommen kann.
Das Buch generell empfinde ich als sehr gut. Allerdings sind ein paar
Punkte die nicht optimal sind.

1. Immer wieder Sprünge in die geschichtliche Vergangenheit
musste hier das Buch "gefüllt" werden

2. Die Ideen sind sehr gut, leider schreibt der Autor als wäre ihm das alles
selber eingefallen - hier wurde eindeutig "geklaut" wie bei Tempus etc.

3. Wenn es mal spannend wird (Mitarbeiter,Probleme) kommt leider immer
eine recht kurze allgemeine Abhandlung anstatt genauer Erklärung wie
das Problem behoben wurde.

Trotz all dieser Punkte von mir 4 Sterne - da solche Themen einfach zu wenig
veröffentlicht werden
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am 30. August 2012
wenn
- man gute Beispiele möchte, wie man erfolgreich den Mitarbeitern mehr und mehr Freiraum gibt,
- man weniger Tagesgeschäft und mehr Zeit für die Strategie möchte,
- man über den Konflikt zwischen alpha-Mensch und beta-Unternehmer schmunzeln möchte,
- man an zwei Abenden ein inspirierendes und gut lesbares Management-Buch lesen möchte.
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am 1. September 2012
Das Buch hat mich fasziniert. Ein Unternehmen, das auf die Eigenveranwortung seiner Mitarbeiter setzt. Ein Unternehmen, das das Arbeiten und Denken in Prozessen konsequent in die Tat umsetzt. Und das ganz offensichtlich nicht nur in Appellen und Reden, sondern real im betrieblichen Alltag. Ein Unternehmer, der mit grossem Selbstbewusstsein und gerade deshalb haeufig auch im Detail, seinen Weg zu dieser Organisationsstruktur und seinem Erfolg beschreibt. Ein Unternehmer aber auch, der sich nicht scheut, ab und an seine Fehler und Niederlagen auf diesem Weg zu beschreiben und gerade dadurch ein realistisches Bild entstehen laesst. Letztlich auch ein Unternehmer als Mensch, der in seinen Ausfuehrungen interessante Gedankeng zu gesellschaftlichen Themen (Von Leiharbeit bis Steuern) vertritt, die, abseits des Mainstreams, aufschlussreiche Einschaetzungen zum den Gesamtzusammenhang seiner Vision bieten, die der Unternehmenskonzeption zugrunde liegen. Ein rundes Bild also, originell in einzelnen Geschichten verpackt und daher genuesslich zu lesen. Fuer alle lesenswert, die an klassischen Managementmethoden zweifeln oder sich in ihnen verirrt haben.
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am 9. März 2013
Beschreibung eines Führungsstils der leider seltenen Art. Ich selbst mache als Unternehmer ähnlich gute Erfahrungen damit, den Rahmen zu definieren, innerhalb dessen die Mitarbeiter ziemlich frei in der Umsetzung sind. Anfangs war dies für beide Seiten mühselig und ungewohnt. Wie im Buch beschrieben lohnt sich aber dieser Aufwand.

Für Unternehmer ein Muss. Für Manager, die in bürokratischen (notwendigen?) Strukturen feststecken wünschenswert.
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am 18. Oktober 2012
Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. In dem vom Autor beschriebenen Ansatz wird der Mensch gemäß den heutigen Gegebenheiten in den Mittelpunkt gestellt. Das Buch zeigt den Weg wie man durch erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit zu mehr Unternehmenserfolg kommen kann. Auch wenn man vielleicht nicht immer die Gelegenheit dazu hat, diesen Weg in die Realität umzusetzen, sollte man ihn zumindest kennen.
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Lohmann verspricht im Untertitel: die völlig andere Art, ein Unternehmen zu führen. Und das gelingt ihm auch. Zumindest, wenn ich sein Werk mit dem Alltag vergleiche, den ich tagtäglichen als Unternehmensberater bei meinen Kunden erlebe. In elf Kapitel stellt er anhand seiner eigenen Erfahrung als Unternehmer an Beispielen aus seinem eigenen Haus (allsafe Jungfalk), den Weg dar, den er selbst gegangen ist. Ausgehend von einem traditionell strukturierten Unternehmen hin zu einem Unternehmen das:
- Konsequent die Kunden im Blick hat (Kapitel 1)
- Ohne klassische Abteilungsstruktur und damit Abteilungsleiter/-innen arbeitet (Kapitel 2)
- Leiharbeiter höher bezahlt als festangestellte Mitarbeiter/-innen (Kapitel 3)
- Den Mitarbeiter/-innnen wirklich Entscheidungsspielräume zugesteht (Kapitel 4)
- Fehlproduktion und Schrott auf den Präsentierteller hebt (Kapitel 5)
- Von klassischem Berichtswesen nichts hält (Kapitel 6)
- In dem sich Mitarbeiter/-innen selbst befördern (Kapitel 7)
- Sich Mitarbeiter/-innen wohlfühlen und mit dem Unternehmen wirklich verbunden sind (Kapitel 8)
- Auf Vertrauen setzt und trotzdem bei Fehlverhalten konsequent ist und (Kapitel 9)
- In dem der Chef auch immer wieder zum Mittagessen daheim ist (Kapitel 10).

Das Ganze in einer frischen Schreibe mit einer gesunden Portion Distanz zu sich selbst oder gar Selbstironie. Unbedingt lesenswert!

Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt: Das Buch wirkt, als ob sich der Autor das alles selbst ausgedacht hätte. Natürlich ist das nicht so, man erkennt es an den Danksagungen an seine Wegbegleiter. Schade finde ich, dass Lohmann nicht explizit auf die in der Literatur gut nachlesbaren Konzepte verweist, die er ihm Hintergrund benutzt. Dies ist z.B. das Toyota Produktionsprinzip oder auch Lean-Management genannt. M.E. würde diese Nennung dem Autor nicht schaden, nein ganz im Gegenteil! Er ist ein erfrischendes Beispiel, was solche Managementansätze in betrieblichen Alltag für Perspektiven öffnen können und wo diese auch ihre Grenzen haben.
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