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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
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So macht es Warren Buffett
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am 1. Mai 2016
Warren Buffett investiert nur in Aktien von Unternehmen, deren Geschäftsmodell er versteht, was auch seine Vorliebe für Lowtech-Aktien erklärt. Der Altmeister der Geldanlage kaufte sich in ein Ziegelunternehmen, einen Farbhersteller, mehrere Möbelfabriken und einen Produzenten von Unterwäsche ein. Bei solchen Herstellern sei die Geschäftstätigkeit leicht nachzuvollziehen und der Bedarf nach entsprechenden Produkten werde wohl immer bestehen bleiben. Konsequenterweise hatte er niemals einen Cent für Hightech-Aktien ausgegeben. Dies brachte ihm zunächst einiges an Häme ein. Jedoch hatte er mit dem Platzen der New-Economy-Blase Recht behalten.
Dem Anleger wird geraten, sich für Wertpapiere eins großartigen Unternehmens mit einem großartigen Management zu entscheiden, deren Anteile zu einem vernünftigen Preis zu erstehen und diese ein Leben lang zu halten. Es bringe nichts, wenn man dem Unternehmen, für welches man sich entschieden habe, nicht wirklich vertraue und deshalb seine Anteile bei einem Kurseinbruch von um die 50 % panisch wieder abstoßen würde. Ein solches Vorgehen ist auch schlecht für das eigene Nervenkostüm.

Unbestritten ist Warren Buffett der prominenteste Verfechter des sog. Value Investing, einer Anlagetheorie, welche von seinem Mentor dem Universitätsprofessor Benjamin Graham, dessen bester Student er war, stammt. An diese hält er sich eisern, auch wenn es an der Börse noch zu emotional hergeht. Sein kühler Kopf, Geduld, die Unabhängigkeit seines Denkens und ein gewisser Hang zur Lethargie haben Entscheidendes zu seinem Erfolg am Parkett beigetragen.
Value Investing beruht auf dem Gedanken, dass es auf den tatsächlichen bzw. inneren Wert eines Unternehmens ankommt und gerade nicht auf den aktuellen Wert seiner Aktien an der Börse. Deshalb streitet Warren auch Investmentanalysen, die sich nur auf Charts, Handelsvolumina und Kursbewegungen berufen auch jegliche Aussagekraft ab. Auf ein ausgefeiltes Computerprogramm, das die genannten Werte sowie Volatilität und Marktentwicklung auswerte, sei insofern auch nicht nötig.

Zu dem müssten Makro-Faktoren und -Ereignisse (Wirtschaftswachstum, nationale Bautätigkeit, Wirtschaftsindikatoren, politische Entscheidungen et.) bei der selbst getroffenen Anlageentscheidung ausgeblendet werden. Dies ist allerdings keine Aufforderung, blauäugig Wertpapiere zu kaufen. Warren Buffett rät vielmehr dazu, sich selektiv zu informieren. Er selbst saugt sämtliche Informationen über ein bestimmtes Unternehmen in sich auf, wenn er mit der Überlegung spielt, Anteile davon zu erwerben. Der dauerhafte Konsum vom Wirtschaftsmagazinen wird empfohlen. Vor (Zukunfts-)Prognosen solle man sich jedoch in Acht nehmen und was einen ganz besonders hellhörig machen sollte ist, wenn solche Weissagungen auch noch punktgenau einträfen. Dann ist Manipulation meist nicht weit.

Nach der Value Investing-Theorie solle man u.a. möglichst zuschlagen, wenn der wirkliche Wert eines Unternehmens so weit wie möglich über dessen Börsenwert liege. Dies gelte jedoch nicht – so Warren – wenn eine gute Firma von einer schlechten Führungsriege geleitet werde. Ein für Unternehmen und Teilhaber vorteilhaftes Management zeichne sich durch den Verzicht auf astronomische Gehälter, sparsames Wirtschaften, partnerschaftlichen Umgang mit den Aktionären, einen nicht vertuschenden und offenen Jahresbericht sowie eine korrekte Buchführung aus. Das Wohl der Anleger sollte beachtet werden, was durch Aktienrückkäufe seitens des Unternehmens und die Vermeidung des Emittierens neuer Aktien erreicht werden kann, schließlich verwässere der zuletzt genannte Vorgang das Kapital der bisherigen Aktionäre.

Eine erfolgreiche Anlageentscheidung erfordert grundsätzlich neben einem guten Wirtschaftsverständnis und Geduld auch eine geistige Unabhängigkeit von den zum Teil heftigen Auf- und Abwärtsbewegungen der Aktienkurse. Häufig sind Warren Buffetts Handlungen geradezu konträr zu den jeweils vorherrschenden Verhaltensmustern an der Börse. Dies ist dadurch bedingt, als dass er beharrlich – unter Ausnutzung etwaiger Panikverkäufe – darauf wartet, bis ein günstiger Kurs für die Aktien eines vorher sehr sorgfältig ausgesuchten Unternehmens vorliegt. Dem hier beschriebenen Vorgehen lässt sich auch folgendes Zitat zuordnen: (Man sollte) „Angst haben, wenn an der Börse Gier herrscht, und gierig sein, wenn Angst herrscht“. Eine einzige Anlageentscheidung im Jahr hält er für völlig ausreichend. Mehr wie 20 in einem Leben müssen es nach seiner Ansicht gar nicht sein.

Anhand der Allegorie von Mr. Market werden die psychologischen Gegebenheiten an der Börse erläutert. Hierbei geht es insbesondere darum, sich von der Stimmung am Parkett nicht anstecken zu lassen, sondern vielmehr diese taktisch geschickt auszunutzen. Bei der Gegenüberstellung von tatsächlichem und Börsenwert eines Unternehmens sind Sicherheitsmargen einzubeziehen. Berichtet wird natürlich auch von Aktien aus Warren Buffetts Depot sowie von seinen spektakulären Aktienkäufen v.a. in Krisenzeiten. Literaturhinweise und Warnungen vor den Fehlern anderer runden den Stoff des Buches ab.

Fazit: Das Buch ist für Anfänger sehr gut geeignet, da die Ausführungen einfach gehalten sind und am Ende eines jeden Kapitels die jeweilige Materie noch mal kurz zusammengefasst wird. Aber auch Anleger, die sich schon mal bei einer vorschnellen Entscheiden ertappt haben, sollten auf das Buch zugreifen. Nicht zu empfehlen ist allerdings das vorliegende Buch als alleinige Lektüre zum Thema, da dessen Ausführungen zwar sehr wertvoll sind, jedoch nicht weit genug ins Detail gehen.

4 Sterne
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am 23. August 2006
Buch ist hilfreich beim Einstieg. Autor erklärt Warren Buffetts Strategie genau, wiederholt sich jedoch sehr oft. Lieber gleich Buch von Benjamin Graham "Intelligent Investieren" kaufen, da Autor sehr oft auf dieses Buch verweist und Warren Buffet von Graham gelernt hat.

Wirtschaftswissen unabdingbar.
11 Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2013
Dieses Buch ist für Anfänger des börsengeschehen zu empfehlen. Eine klare Kaufempfehlung! Für diejenigen, die schon etwas Erfahrung mit Aktien usw. haben nicht viel neues.
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am 8. September 2009
Das Buch eignet sich gut als Einstieg in die Welt der Investments á la Buffett.
Die wichtigsten Pfeiler seiner Anlagestrategie werden synthetisch angeführt und kurz erläutert.
Das Buch ist kurz, flüssig geschrieben und daher in wenigen Stunden durchgelesen. Für Einsteiger ins Thema wirklich empfehlenswert.
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