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am 4. Oktober 2007
Wie mein Vorredner schon bemerkt hat ist das Buch der grundlegende Prüfungsstoff der Aufnahmeprüfung an der Universität Wien. Dieser Umstand schlägt sich natürlich stark auf seinen Nutzen ab: Wer in Erwägung zieht ein Psychologiestudium (egal wo) zu beginnen, dem lege ich sehr ans Herz sich mit dem Buch auseinanderzusetzen. Die verschiedenen Autoren bieten zwar keine ausreichend umfassende Einleitung zu ihren Themen (was aufgrund der beschränkten Länge ihrer Kapitel auch gar nicht möglich ist) aber der Leser hat nach der Lektüre des Buches schon eine relativ gute Vorstellung davon was im Studium so alles auf ihn zukommen wird. Jedes Kapitel bietet einige ausgewählte Theorien zum jeweiligen Bereich, (ausser vielleicht die Einführung - diese ist unnötig kompliziert und uninteressant verfasst) und beseitigt auch die überromantisierte Vorstellung die viele Leute von der modernen wissenschaftlichen Psychologie haben.
Fazit: Meiner Meinung nach sollte jeder Erstsemester der Psychologie dieses Buch gelesen haben, denn wer mit damit wirklich gar nichts anfangen kann der ist höchstwahrscheinlich mit einer anderen Studienrichtung besser beraten. Dem Autodidakten der einfach nur sein persönliches Interesse befriedigen will möchte ich das Werk von Bourne und Ekstrand ans Herz legen, weil dieses auch ohne die extrem wissenschaftliche Sichtweise auskommt und nicht mit dem für Studenten notwendigem aber für Laien völlig uninteressantem Wissen über Statistik aufwartet. Trotz der beschränkten Zielgruppe und dem lausigen ersten Kapitel bekommt das Buch von mir fünf Sterne, primär deshalb weil es seinem Titel wirklich gerecht wird und seine Leser darüber aufklärt worum es in der Psychologie wirklich geht: die wissenschaftliche Betrachtung von verhalten und geistigen Prozessen.
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am 4. September 2007
Das Buch ist der Prüfungsstoff für das Auswahlverfahren an der Universität Wien und führt in die verschiedenen Teildisziplinen der wissenschaftlichen Psychologie im Grund- und Hauptstudium ein. Es gibt einen sehr guten Überblick, was im Studium auf einen zukommt und vermittelt grundlegende Kenntnisse. Der didaktische Aufbau ist gelungen und die Leserlichkeit leidet nicht unter dem Multi-Autoren-Werk.

Die Änderung in der zweiten Auflage bezieht sich einzig und allein auf das sechste Kapitel "Biologische Psychologie", welches von einem anderen Autor grundlegend überarbeitet wurde. Meiner Ansicht nach, wurde das Kapitel im Vergleich zur früheren Version deutlich verbessert.

Fazit: Das Werk ist - wie auch schon in der ersten Auflage - sehr gelungen und durch die Aktualisierung des o.g. Kapitels noch eingehender geworden. Sehr empfehlenswert!
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am 20. März 2010
Ich habe dieses Buch ebenfalls für das Aufnahmeverfahren in Psychologie an der Uni Wien lesen müssen.
Der Meinung meiner VorrednerInnen kann ich mich jedoch nicht anschliessen.

Es gibt 12 Kapitel, die sich mit unterschiedlichen Teilgebieten der Psychologie beschäftigen und laut Klappentext eine 'kompakte Einführung' geben sollen. Dabei ist jedes Kapitel von anderen AutorInnen gestaltet. Ich nehme an, dass es sich dabei um Vertreter der Psychologie an der Uni Wien handelt.
Dabei sind diese Kapitel von recht unterschiedlicher Qualität und Herangehensweise.

So empfand ich das Kapitel zu Sozialpsychologie bspw. als gelungen. Einige wichtige Theorien werden vorgestellt und mit Beschreibungen bekannter Experimente veranschaulicht.

Das Kapitel zu biologischer Psychologie dagegen ist pädagogisch und inhaltlich katastrophal und stellt für mich das negative Extrem da.

Es fängt damit an, dass man mit Fachbegriffen bombardiert wird, welche nicht erklärt werden ('Die durch mitotische Teilung in der ventrikelnahen Zone entstandenen Zellen wandern entlang der sog. Radialen Gliazellen und bilden die corticale Platte.' Was mitotische Teilung, die ventrikelnahe Zone und die corticale Platte bedeutet, sucht man vergeblich. In einem anderen Kapitel werden dagegen Begriffe wie 'heterogen' und 'homogen' erklärt.)

Abbildungen werden aus der Literatur übernommen, aber nicht erläutert, so dass nicht zu entnehmen ist, worum es dabei geht.

Abbildungen und Text passen teilweise nicht zueinander (im Text ist die Rede von einer negativen Potentialdifferenz von -75mV in der Ruhephase. In der Abbildung ist von 0mV und -90mV die Rede. Woher die 15 mV Unterschied kommen, bleibt schleierhaft).

Ausführungen sind teilweise nicht korrekt, obwohl es sich um die basalsten Konzepte handelt, von denen man annehmen sollte, dass sie von den AutorInnen im Schlaf beherrscht würden ('Nervenzellen oder Ganglienzellen, wie Neuronen auch genannt werden[...]' - Ein Blick in den Zimbardo offenbart, dass Ganglienzellen eine spezielle Form von Neuronen sind und nicht, wie im Text suggeriert, ein Synonym dessen).

Die restlichen Kapitel bewegen sich qualitativ irgendwo dazwischen, wobei festzuhalten ist, dass es wenig bis gar keine Koordination unter den AutorInnen gegeben zu haben scheint, da manches unnötig wiederholt wird und manche Konzepte mehrmals vorgestellt werden (so wird 3 oder 4 mal erklärt, was der Unterschied zw. abhängiger und unabhängiger Variable ist) und die Stilistik stark variiert.

Wenn ich das Buch nicht für die Aufnahmeprüfung hätte durcharbeiten müssen, hätte ichs wohl nach 10 Seiten im Kamin verheizt. 'Psychologie als Wissenschaft' gilt es meiner Meinung nach zu meiden. Wer sich für ein Überblickswerk interessiert, dem würde ich stattdessen den Klassiker 'Psychologie' von Zimbardo empfehlen. Der ist zwar um einiges dicker und teurer, aber dafür gut strukturiert und gut nachvollziehbar geschrieben. Ausserdem ist er schön bunt =D
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