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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 12. März 2014
Vorausschicken möchte ich, dass ich in einem Elternhaus aufgewachsen bin in dem es immer einen Komposthaufen gegeben hat. Ursprünglich gab es um unser Haus eigentlich mehr oder weniger nur Schotter, nach Jahrzehnten aber einen großen Garten mit 30 bis 40 cm Humus. Wir haben den Kompost immer sich selbst überlassen und bekamen trotzdem immer krümelige Erde. Die Verrottung dauerte allerdings immer sehr lange. Im Frühjahr Komposthaufen aufsetzen im Herbst Kompost entnehmen funktionierte nicht so richtig. Mir erschienen auch die ganz großen Würmer immer sehr wertvoll für den Kompost, musste mich aber hier im Buch anders belehren lassen.

Heute bin ich 65 Jahre alt, umgezogen und beginne "gartenmäßig" wieder von vorne, d.h. ich werde so lange ich es körperlich schaffe "kompostieren", da ich natürlich gerne einen Biodünger habe, aber auch viele Humus brauche, der Boden ist karg und steinig.

Vor etwa 3 Wochen bestellte ich mir die im Buch beschriebene kleine Farm (Wurmfarm) und war ein wenig enttäuscht über die kleine Menge Würmer. Das in Betrieb nehmen stellte kein Problem dar, es war bereits sehr sehr viel "Masse" mitgepackt und das leerte ich einfach in die Box so wie beschrieben, aber fügte keine Kartons etc. hinzu sondern nur das mitgelieferte Futter. Gefüttert wurde bisher vorwiegend mit Kaffeesud, und Gemüseschalen etc. Heute bekamen sie, meine Haustiere ;), Rote Beete und zu alt gewordene Sojasprossen. Nach Durchsicht des Buches habe ich das erste Mal "das Futter" untergearbeitet und siehe da ich sah eine unglaubliche Menge von kleinsten bis größeren Würmern und Lebewesen. Es wurelte nur so....Meine Freude war sehr groß. Da alles ein wenig viel feucht war habe ich den Wurmtee abgelassen

Aber wie gesagt, das Buch kam gestern und nach zögerlichem Lesebeginn mit viel durchblättern der wunderschönen Photos etc. hat mich das Buch plötzlich gefesselt wie ein hochspannender Krimi, man kann das Buch nicht mehr zur Seite legen. Ich konnte mir eigentlich kaum vorstellen wie spannend diese Kompostwürmer sind. Und plötzlich kann sich vieles klären das man vorher nicht beachtete und verstand.

Man taucht ein in den Kreislauf des Lebens. Und daher möchte man dieses Buch nicht nur jenen Menschen empfehlen die auch nur einen Blumentopf im Haus haben, sondern eigentlich allen Menschen. Ich würde mir dieses Buch mit diesen wertvollen Informationen sofort wieder kaufen.

Wem die Anschaffungskosten für so eine kleine Wurmfarm zu teuer erscheinen, in Ö gibt es Gemeinden die eine Förderung für ein Kompostiersystem bezahlen. Einfach erkundigen.

Nachtrag 14.05. 2014 Grands Wurmkiste "meine kleine Farm" funktioniert wunderbar. Es stehen jetzt im Sommer auch ab und zu klein geschnittene "Wildkräuter" auf dem Speiseplan für die Kompostwürmer. Ein Vorteil ist, dass man bei Betrieb im Haus keine Schneckenplage hat. Ich würde mir wünschen, dass man im Buch mehr auf die Problematik Kompostierung im Freien und Schneckenplage eingehen würde, aber vermutlich gibt es dazu auch nicht viel zu sagen. Entweder einsammeln und überbrühen oder Laufenten.

Nachtrag 17.07.2015
Die Wurmkiste war letzten Winter im Freien in einem Carport. Alle Würmer haben überlebt und sind quickfidel. Wenn man geduldig ist, erntet man tatsächlich reinsten Wurmkot. Ich bin nach wie vor von der Wurmkiste und Wurmhumus überzeugt. Eben habe ich nochmals meinen Spargel mit Wurmtee verwöhnt.

Zum Thema Nacktschnecken: Heuer habe ich beobachtet, dass Rabenkrähen und Amseln (!) Nacktschnecken vertilgen. Beides ist bei mir im Garten und der Schneckenbestand wurde weniger.
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am 2. September 2016
Um die Sache auf den Punkt zu bringen: Es handelt sich bei dem Buch um eine Werbefiebel für die Wurmartikel von Herrn Grand. Der übergreifende Titel verspricht weit mehr, als der Inhalt des Textes dann tatsächlich vorstellt.
Im Vordergrund steht das Lob an den geradezu magischen Wurmhumus und die Vorstellung von Produkten (Wurmhumus, Wurmkisten, Würmer), die bei Herrn Grand online bestellt werden können.
Ich habe mich also auf das Thema eingelassen und ein halbes Jahr lang ein Wurmkistensystem (wie im Buch beschrieben und von Grand verkauft) betrieben. Die Sache funktioniert tatsächlich. Mistwürmer fressen Biomüll und interlassen guten Kompost.
Wer aber über die reine Hälterung von Mistwürmern hinausgehen und seine gesamten Küchenabfälle per "Wurmdarmpassage" veredeln möchte, der kommt mit einem kleinen System niemals aus. Auch ist es in einem halbwegs sauberen Haushalt undenkbar, eine Wurmkiste in Innenräumen zu betreiben. Ich hatte meine Kiste in der Garage und käme nach gemachten Erfahrungen nicht im Traum darauf, die Sache im Technikraum aufzustellen! Warum? Es handelt sich dabei einfach um einen Misthaufen im Miniformat. Die Wurmkiste produziert allein deshalb "wenig" Geruch, weil es sich halt um einen Minimisthaufen handelt. Das Aroma ist aber wirklich genau das selbe (klar: "Mistwürmer").
Betrachtet man die Kosten, so degradiert sich die Sparidee ("Küchenabfälle werden zu kostbarem Humus") zu einem reinen Tierhaltungshobby. Leicht ist für Wurmkiste und Würmer ein Hunderter verbraucht. Der Output der Kiste bewegt sich aber bei einem 60-Liter-System jährlich im einstelligen Kilobereich. Ich habe mich heuer mit dem Nachbarn zusammengetan und eine LKW-Fuhre allerbesten professionellen Humus gekauft. Dieser Humus war noch deutlich besser als mein Wurmhumus und er hat mich incl. Lieferung mit Kran für zwei Kubikmeter (!!!) huntert Euro gekostet. --> Wurmexperiment adee. Die Würmer sind aus der Kiste in einen schnöden Misthaufen im Garten gelandet. Dort fühlen sich sich außerdem noch deutlich wohler als in der Kiste, weil sie sich in ihrer natürlichen Umgebung befinden.
Wer übrigens deutlich billiger zu Kompostwürmern kommen möchte, als über den einschlägigen Handel, der suche sich auf dem Land einen Misthaufen ohne Hühner (die stehen nämlich auch total auf die kleinen Freunde). Dort kann der ganz Genaue dann mit Handschuhen nach den Würmern graben, der Entspannte sich einfach ein paar Schaufeln in einen Kübel legen. Ein Biobauernhof ist hier zu empfehlen und ehrlichen Naturen empfehle ich, dem Bauern ein Sixpack zu schenken und sein Anliegen zu erklären. Dann hat der auch noch seinen Lacher und die Welt ist ein besserer Ort geworden.
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am 5. März 2014
Die meisten die im eigenen Garten Gemüse anbauen, achte ja darauf, dass sie nur biologischer Dünger verwenden.
Den kann man entweder teuer kaufen ODER noch viel besser - einfach selbst herstellen. Vom klassischen Kompost bis zu High Tec Wurm-Box sind alle Möglichkeiten in diesem Buch beschrieben.
Man bekommt richtig Lust darauf sich mit dem Thema mehr zu beschäftigen. Vor allem ist der Selbst hergestellte Dünger ökologisch Nachhaltig und verursacht kaum Kosten und nur wenig Aufwand. Top Buch für Einsteiger sowie für Profis!
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am 15. März 2014
Ich muss gestehen, ich wusste nicht das man aus Regenwurmkot Humus machen kann bevor mir dieses Buch in die Hände fiel. Das Thema interessiert mich aber sehr, da die Standartkomposttonne welche bei uns im Garten steht nicht wirklich zufriedenstellend funktioniert. Die Verrotung dauert lange und die entstandene Erde ist nicht sehr schön.
Da wir auf künstliche "Beschleuniger" verzichten wollen wären Würmer eine tolle Alternative.
Das Buch erklärt die Funktion mit detailiertem Bildmaterial auf einfacheweise und ist sicher ein super Einstieg in das Thema.
Egal ob man "nur" einen Balkon oder einen großen Garten hat - das System ist für jeden anwendbar.
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am 17. August 2015
Da ich mit Balkongärtner angefangen habe und man dazu Erde benötigt habe ich mir dieses Buch über Biodünger zugelegt damit ich ein gewisses Grundwissen über gute Erde habe. Das Buch ist sehr nützlich und hat mir schon gute Dienste getan.
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am 25. April 2016
Es gibt viel Informazion über die Zucht von Kompostwürmern und ausführliche Beschreibungen der Bauweise von Wurmboxen.
Weiters auch Informazionen über das Anlegen eines normalen Komposthaufens
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am 25. März 2014
Wie immer alles verständlich erklärt, bewährte Praktiken für den Biogarten in Erinnerung gerufen, dazu immer wieder Tipps von anderen Biogärtnerinnen. Auch wenn man auf dem Thema schon viel gelesen hat - so wie ich - findet man doch immer wieder etwas Neues.
Für alle die es noch nicht haben: "Das große Biogarten Buch" von Andrea Heistinger ist ein MUST für alle Gartler. Das Beste zur Thematik Biogarten seit Marie Luise Kreuters 1997 herausgegebenen "Der Biogarten".
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am 10. Juni 2014
Da ist für jeden ein bisschen was dabei.
Wer tiefer einsteigen will sollte selber los gärtnern viele Dinge kann man auch einfach ausprobieren.
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