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am 31. Juli 2007
Die in dieser dreibändigen Sammlung enthaltenen Erzählungen scheinen mir eher nach Länge (um jeweils 150 Seiten optimal zu füllen) statt nach Qualität ausgewählt worden zu sein. Von sehr gut bis eher mäßig ist daher alles vorhanden. Auch sind die Bände nicht thematisch geordnet: So enthält z.B. "Unheimliche Geschichten" gerade zwei von fünf Titel, die diese Bezeichnung überhaupt verdient hätten. Insgesamt ist von Grusel über Detektivgeschichten zu Kuriosem und auch Sozialkritischem eine große Bandbreite enthalten. Allerdings hätte ich mir mehr aus den ersten beiden Genres erhofft, nachdem Poe gerade dafür bekannt ist.

Das sich die Übersetzung sprachlich etwas altertümlich präsentiert, geht anhand der Entstehungszeit durchaus in Ordnung und wäre der Atmosphäre eher zuträglich, wenn der Schreibstil an sich nicht recht ungelenk wirken würde (z.B Wortwiederholungen). Da kann man wohl doch eher die englischen Originale empfehlen. Nebenbei sei erwähnt, dass die Geschichten in österreichischem Deutsch geschrieben sind, was mir allerdings nur anhand der anders lautenden Monatsnamen aufgefallen ist.

Fazit: Besser doch auf andere Sammlungen zurück greifen, vielleicht auch besser im Original. Zumindest wirken die Bände dank Kunstlederrücken noch einigermaßen dekorativ im Bücherregal.

Enthalten sind übrigens folgende Titel:
- Der Untergang des Hauses Usher
- Der Mann der Menge
- Hans Phaall
- Der Goldkäfer
- Der Kobold der Verkehrtheit
- Die Maske des Roten Todes
- Das Fass Amontillado
- Morella
- Die schwarze Katze
- Lebendig begraben
- Wassergrube und Pendel
- Eine Erzählung aus den Ragged Mountains
- Drei Sonntage in einer Woche
- Hinab in den Maelström
- Die Tatsachen im Falle Valdemar
- Hopp-Frosch oder die sieben gefesselten Orang-Utans
- Der Mord in der Rue Morgue
- Der entwendete Brief
- William Wilson
- Das sprechende Herz
- Die Flaschenpost
- Die Methoden des Doktor Teer und Professor Feder
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am 4. Dezember 2007
Edgar Allen Poe ist der Vater der phantastischen Literatur. Seine Werke beeinflussten namhafte Autoren der phantastischen (wie z.B. Stephen King, Jules Verne, H.G. Wells), aber auch der Kriminalliteratur (wie z.B. Sir Arthur Conan Doyle).

Den eigenen Stil prägte Poe mit Erzählungen wie „Der Untergang des Hauses Usher“ oder „Der Mord in der Rue Morgue“. Letzteres gilt als die Erfindung der Detektivgeschichte, in der Auguste C. Dupin zusammen mit seinem Partner, den bestialischen Mord an zwei Pariser Frauen durch reine Logik und Kombinationsgabe löst: Die Polizei rätselt über einen Mord in der Rue Morgue, bei dem zwei Frauen in einem ansonsten leerstehenden Haus bei verriegelten Türen und Fenstern ermordet wurden. Der Täter scheint auf höchst mysteriöse Weise verschwunden zu sein. Dupin nimmt sich dem Fall an, befragt in kriminalistischer Kleinarbeit von der Wäscherei bis zum Nachbar alle Personen, die Berührungspunkte zu den beiden Frauen hatten. Als Mörder stellt sich ein entlaufener Orang-Utan heraus, der einem Seemann entkommen war. Das Tier hatte seinen Besitzer beim Rasieren beobachtet und wollte den Vorgang des Rasierens bei einer der Bewohnerinnen nachahmen.

Diese Geschichte gehört, wie 21 andere Geschichten, zur dreibändigen Ausgabe in einer Geschenkbox. Die Auswahl der Geschichten ist sehr subjektiv und einige Klassiker, wie zum Beispiel „Der Rabe“ fehlen. Jedoch bieten die Bücher dem interessierten Einsteiger einen guten Überblick über das Schaffen des 1849 verstorbenen Künstlers, dessen zentrale Ideen sich stets in Geschichten wiederfinden, die vom Tod einer schönen Frau, der Vorstellung lebendig begraben zu sein oder aber von verwirrten Menschen handeln, die vom Wahn gepackt, sehenden Auges ins Verderben rennen.
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am 25. November 2004
Ich habe die Edgar Allen Poe Geschichten sowohl in Englisch als auch in Deutsch gelesen. Ich kann sagen, dass die deutsche Fassung sehr gut gelungen ist, zumal für ,,Poe-Einsteiger'' zu empfehlen. Allerdings muss ich anmerken, dass die Art wie der Autor die Handlung und Beweggründe, ja eigentlich die Art wie er die ganze Geschichte geschrieben hat, ist einfach einzigartig. Wenn man die englische Version noch nicht gelesen hat wird einem die deutsche Fassung sehr gut gefallen, das ist klar, dennoch möchte ich die Zusammenstellung ,,The Complete Tales and Stories of Edgar Allen Poe'' wirklich empfehlen. Die Geschichten sind in nicht besonders schwierigem Englisch geschrieben, deshalb sind die Geschichten zumal für Schüler sehr gut geeignet.
Fazit: Dieses Buch ist gewiss nicht schlecht, aber das Original ist - wie so immer - einfach besser !
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am 17. Februar 2001
Ich bin erst mit dieser Sammlung- die 3 Bücher a 149 Seiten hat, und nicht eines- auf Edgar Allan Poe gestossen, und bin gleich von anfang an sehr begeistert gewesen. Seine art die Geschichten zu umschreiben ist wohl einzigartig gewesen unter den Horror-Krimi autoren. Leider fehlt in dieser Sammlung "Der Rabe" welches aber wohl mit seinen 130 Seiten den Rahmen sprengen würde. Jedenfalls kann ich nur jedem empfehlen diese 20 Dm füer dieses Meisterwerk der Literatur aufzubringen.
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am 24. August 2005
Kein Dichter, vielleicht kein Mensch ist jemals tiefer in den Brunnenschacht der vorweltlichen kollektiven Menschenseele hinabgestiegen, als Edgar Allan Poe; in Abgründe, die schon vorhanden waren, bevor Geist und Fleisch sich vermählten zu lebendigem Geschöpf; dorthin, wo die Klauen des Wahnsinns am Schleier der Vernunft zerren, der eine großartige, wenngleich auch furchteinflößende Wahrheit nur unzulänglich verhüllt. Und einen Wahnsinnigen hat man ihn auch immer wieder gescholten, doch hat er sich nicht darum geschert, im Gegenteil, für Edgar Poe stellte der Wahnsinn die höchste Stufe der Geistigkeit dar.
Er war ein Zauberer, der kraft seiner Worte den Materialismus überwand, der die Wahrheit der innerlich geschauten Wunder überzeugend darlegte wie kein anderer. Poe erhebt sich über alle, die gleich ihm versucht haben, das Grauen in Worte zu fassen, etwas zu beschreiben, das hartnäckig jeder Beschreibung trotzt, dessen innerstes Wesen es ist, unfaßbar zu sein. Sein Genie adelt selbst die widerwärtigsten, abscheulichsten Themen, die häßlichsten Szenarien, indem er sie in das Priestergewand höchster Kunst kleidet. Und das Abstoßende wird durch seine Erzählkunst zum Anziehenden, das Leiden wird zur Lust, fast zur Wollust. Die übermenschliche, beinahe unirdische Empfänglichkeit seiner Sinne dürfte zweifellos nicht allein auf das Opium zurückzuführen sein. Sicher verdankte er dem Dämon Opium viele seiner Imaginationen, wie er ihm andererseits aber auch Tribut zollen mußte. Und seinem Genie mußte er, wie viele geniale Menschen Tribut zollen.
Jede einzelne seiner Geschichten enthält oft Größeres, Tieferes als ganze Bände seiner Epigonen enthalten, von einigen, für das "moderne" Massenpublikum schreibenden Horror-Schriftstellern mal ganz zu schweigen, und solch einen brachialen Stümper wie Stephen King mit Edgar Allan Poe zu vergleichen, das kommt schon einer Blasphemie nahe. Aber so wie man Gott nicht beleidigen kann, so kann man auch einen Poe oder einen Beethoven nicht beleidigen.
Ich verehre und bewundere Edgar Allan Poe wie keinen zweiten Dichter. Wie viele großartige Werke der phantastischen Literatur wären uns vorenthalten geblieben, wären nicht Edgar Poes Worte wie befruchtende Samen in die aufnahmewilligen Köpfe gleichgesinnter Autoren gefallen, denn natürlich sind auch unter den sogenannten Epigonen und Nacheiferern mitunter hervorragende Literaten zu finden.
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