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am 8. Dezember 2011
Es ist ein angenehm zu lesendes Buch, besonders angenehm für jeden, der Salzburg und seine Umgebung kennt. Gut auch vom Schriftbild her, keine Wiederholgungen oder Langatmigkeiten. Geeignet auch für jemanden, der/dem man Salzburg schmackhaft machen möchte. Ich möchte dieses Buch verschenken, werde mir aber selbst wohl auch ein Exemplar bestellen, weil es sich lohnt, mehrmals nach zu lesen.
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am 31. Dezember 2011
Zugegeben, der Bruder des Autors, der ich bin, mag als Rezensent befangen sein. Vielleicht ist aber gerade meine kritische Würdigung des Buches interessant und soll ganz sicher nicht als 'sales promotion' verstanden werden. Vorweg, Peter Pfarl hat mit diesem, seinem inzwischen zehnten Buch, wiederum eine fesselnde Lektüre zu sehr verschiedenen Themen vorgelegt. Sie unter 'mystisch' zu subsummieren ist zwar einigermaßen bemüht, geht aber wohl à conto der Marketingstrategie des Verlag. Bildbände über Salzburg und das Salzburger Land gibt es ja längst und en masse. Pfarl's Buch ragt aus diesem Überangebot heraus und ist kein herkömmlicher Bildband 'nur zum Weglegen'. Im klug gerafften Text kommt selbst der schon kundige Leser ins Staunen und nimmt überraschende Querverbindungen und Gegenwartsbezüge wahr. So wird Altbekanntes frisch gewendet und in einzelnen Passagen interessant aktualisiert. Der Autor in seinem flotten Stil kann sich dabei sogar das Persiflieren von Fürsterzbischöfen leisten, denn sein launiger Stil liegt über gesichertem Wissen und profunder Recherche. Ich kann mich aus eigener Anschauung für die akribischen Prüfungen und Überprüfungen von Peter Pfarl zu jedem einzelnen Thema verbürgen. (Nur bei der Angabe der Stollenlänge im Salzbergwerk auf dem Dürrnberg ist er wohl einem "Mystizismus" aufgesessen.) Hätten die sehr schönen Fotos von Toni Anzenberger zu Peter Pfarls schriftstellerischer Zugang zu den Themen in mehr Originalität aufgeschlossen, dann wäre das Buch sogar Triple A.
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Ein Blick in rötliches Licht getauchtes Innere einer Kapelle in den Katakomben, mystische Nebel, die aus der Salzach stiegen, Fackeltänzer bei der Festspieleröffnung umrunden einen Residenzbrunnen mit in Türkis schimmernden Wasser, über dem mit Holzschindeln verkleideten Krimmler Tauernhaus erstrahlt der blaue Himmel, ein Löwenkopf an der Kirchentüre von St. Leonhard im Lungau zeugt vom einstigen Venediger-Handel, der Schaidberger Predigtstuhl im Abtswald am Dürrnberg präsentiert sich umgeben von dunklem Grün, der Blick fällt auf die Michaelsstatue mit der Waage in der Hand am ehemaligen Höllbräu, der Teufel im "Jedermann" erscheint furchterregend, der Gasteiner Wasserfall donnert des Nachts, eingetaucht in das Licht von Scheinwerfern, zu Tal - Toni Anzenberger, der Fotograf, bietet eine wunderbare Aufnahme nach der anderen. Ob als ganzseitiges Bild oder kleiner Ausschnitt - er zeigt Salzburg von manch' bekannter Seite, bietet aber auch sehr viele unbekannte Einblicke. Seine Bilder erwecken die Sehnsucht, Salzburg, Stadt und Land einmal doch wirklich zu entdecken.

Peter Pfarl, der Textschreiber, wiederum, weiß "die Feder zu führen". Nicht trockene Geschichte oder "das kennt man ja schon" schildert er zwischen den Bildern. Er gibt überraschende Einblicke in Forschung und Geschichte. So berichtet er von den neuesten Erkenntnissen der Forschung über Salzburger Kupfer, das seinen Weg bis nach Sachsen-Anhalt im Norden vor mehr als 4 000 Jahren gefunden hatte. Er geht Rätseln des Dürrnbergs nach, setzt sich mit der Frühgeschichte der Stadt Salzburg im St.-Peter-Bezirk auseinander, weiß Mystisches vom Untersberg, von Ritzzeichen, die gegen Böses schützen sollten, spart auch nicht das dunkle Kapitel der Protestantenvertreibungen im 18. Jahrhundert, der Hexenverfolgung sowie der Geschichte vom Zauberer Jackl aus. Warum die Wilhelmskapelle immer wieder verschwand und neu aufgebaut wurde, von seltsamen Heiligen und merkwürdigen Bräuchen schreibt er, dem Doktor Paracelsus seine Geheimnisse und vieles mehr. Pfarl schreibt sehr anschaulich und lebendig, dabei wird er nie fad zu lesen. Er zitiert Künstler und Fürsterzbischöfe und stöbert im ganzen Land Sagenhaftes, Urwüchsiges und Verborgenes auf.

Das ist ein Buch ganz ohne Kitsch und Klischees, das ein Salzburg widerspiegelt, wie es sich abseits der Touristenströme präsentiert. Es ist ein Buch, das die Salzburger auf die Spur von Interessantem, Entdeckungswertes bringt. Ein Buch, dessen warmen Farben der Bilder anregen, dessen Text Interessantes mitteilt, ein Buch, das seinem Titel mehr als gerecht wird.
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am 28. August 2013
ich habe diesen Bewertung , die von Ihnen vorgegeben wurde gewählt, da dem nichts mehr hinzuzufügen ist. darum passt es so.
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am 22. Februar 2013
Ich habe das Buch nur durchgeblättert und fand es ganz interessant. Habe es als Geschenk gekauft und die Rückmeldung war sehr positiv.
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