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am 21. Dezember 2014
Für den Katholiken ein unentbehrliches Buch! Vieles, was darin erklärt ist, z.B. über liturgische Kleidung, liturgische Farben, die Beichte, das Gebet, die Festtage, wußte ich entweder noch nie oder habe es einfach schon längst vergessen. Für mich also kein Buch, daß ich von nur vorne bis hinten lese, sondern ein Buch, in dem ich immer wieder nachschlagen werde.
Dringend überarbeitet werden muss durch den Autor das Kapitel "Der Ablauf der Messe" in der tabellarischen Darstellung. Nach der Zeile "Fürbitten" (Position 1682) ist die Schrift auf dem kindle nicht mehr lesbar (getestet mit 3 Geräten, 2x einfacher kindle, 1 x Paperwith) bis zur Zeile "Vaterunser" und "Friedensgruß", danach wieder "unsichtbar" bis "Schlussgebet". Das kann nur eine Einstellung der Schriftdarstellung sein, die dafür verantwortlich ist.
Weitere nahezu "unsichtbare" Stellen sind:
zwischen Pos. 4330 - 5345
von 4491 - 4505
und von 4592.
Sehr ungünstig sind auch hervorgehobene Stellen mit grauem Hintergrund verbunden mit einer sehr kleinen Schrift. Das erschwert das Lesen unnötig.
Lobend erwähnen muss man die hervorragend gestalteten Links in den Fußnoten. Sie sind sehr zahlreich, funktionieren zuverlässig und vermitteln viel zusätzlich Wissenswertes.
Schade ist, daß man auf dem kindle den Ablaufplan für den Rosenkranz (Pos. 3234) in keiner Weise lesen kann. Die Bildschirmgröße reicht hier einfach nicht aus. Ob es dafür die Möglichkeit gibt, statt des Bildes (der Ablaufplan ist ein eingefügtes Bild) eine Tabelle einzufügen, kann ich nicht beurteilen.
Meine Lösung sieht so aus, daß ich das Programm "kindle für PC" installiert habe und den Ablaufplan auf dem Computerbildschirm betrachte, anschließend habe ich von diesem Ausschnitt ein Bildschirmfoto angefertigt und vergrößert. Etwas umständlich, gebe ich zu. An der Stelle habe ich allerdings auch nicht verstanden, wie man den Rosenkranz betet. Jemand wie ich, der sich seit fast 60 Jahren nicht mehr damit befasst hat, kann diesen Plan nicht verstehen. Die Darstellung in kathpedia dot com ist da übersichtlicher und ich würde dem Autor empfehlen, diese Darstellung zu übernehmen.

Auch wenn das alles hier etwas kritisch klingt, ist es nicht so gemeint. Ich bin sehr dankbar für dieses Buch und kann es nur empfehlen, aber leider kann diese Empfehlung uneingeschränkt nur für die gedruckte Version gelten. Meine kritischen Anmerkungen zu meiner kindle-Version sind nur gedacht, um den Autor zu einer hoffentlich schnell erfolgenden Verbesserung anzuregen.
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am 4. Januar 2017
An sich sind diverse Abschnitte übersichtlich eingeteilt. Tabellen runden es optisch und verständnosunterstützend ab. Aber für tief gläubige Karholiken ist dieses Buch ab und an schlichtweg Häresie! Der Autor scheint einer dieser in Deutschland durch die Reformation umgeknickten Katholiken zu sein, die einer Mentalität folgen, die die Authorität der Hl. Kirche stark anzweifelt, was Besonderheiten angeht. Im Exkurs zur Marienverehrung (um nur ein Beispiel zu nennen) wird es klar deutlich. Er versucht historisch und rational anzugehen, warum Maria eine bestimmte Rolle einnimmt. Der größte und anfängliche Teil ist dabei somit eher objektiv und "menschlich" erklärt, und es wir rübergebracht, wie sehr der Autor die Kritik dieser Verehrung durch rationalem Ursprung dieses "Kultes" unterstützt.
Fatal ist es in dieser Hinsicht, da er als kath. Diakon dieses Buch schrieb um den Katholizismus zu erklären und nicht um ihn zu kritisieren, nur weil seine Meinung durch den Modernismus der Kirche geblendet ist. Bei einem wichtigen Thema wie Maria hätte er viel umfangreicher erklären können, warum es viele Dogmen gibt, und zwar weil sie eine besondere Rolle einnimmt! Er hätte mehr auf ihre Besondere Stellung im Himmel und Beziehung zu Gott, Wunder und Erscheinungen eingehen können. Spirituell hat er jedoch nichts dafür über. Von dieser Problematik ist im Buch öfter zu lesen. Vom spirituellen her ist der Autor eher Protestant! Fatal für Katholiken die dieses Buch kaufen um ihren Glauben zu verstehen und nachzuvollziehen. Führt eher zu einer kritischen Haltung ggü. dem hl. Stuhl. Die haben die meisten sowieso schon!
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am 5. Oktober 2010
"Einfach katholisch" - "einfach kompetent" - so kann man den Titel des Buches umformulieren und damit kurz und knapp dessen (gelungenes) Anliegen zusammenfassen. Christian Wessely bietet mit der vorliegenden Publikation eine einfache (also leicht verständlich und lesbare) und kompetente Einführung und Übersicht über die Eckdaten katholischen Lebens und katholischen Feierns. Die Frage "Warum?" durchzieht das Buch: Warum Ostern, warum Taufe, ...? Christian Wessely gelingt es, diese "großen" Fragen für Interessierte kurzweilig und dennoch mit Tiefe zu beantworten. Wessen Neugierde durch das Buch geweckt wurde, für den/die gibt es auf der Website des Buches noch ein paar Add-ons zum Nachlesen, Weiterlesen und Weiterdenken. Das Buch "Einfach katholisch" ist äußerst empfehlenswert für alle, die schon immer wissen wollten, warum (und wie) Katholikinnen und Katholiken feiern.
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am 11. Dezember 2012
Insbesondere Christen, die sich der katholischen Kirche (wieder) nähern wollen, gibt dieser "Kircheknigge" wertvolle Hinweise und Hilfestellungen bei und auf die Besonderheiten der katholischen Konfession in allen alltäglichen Bereichen. Zugleich ist dieses Buch mehr als eine technische Gebrauchsanweisung, denn wer Sicherheit in den äußeren Formen findet, gewinnt Raum für die Inhalte des Glaubens.
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am 1. März 2011
Einführung und Nachschlagewerk in einem ist Christina Wesselys Buch "einfach katholisch". Es lädt sowohl der Kirche Fernstehende dazu ein, sich mit den Grundsätzen und -vollzügen der katholischen Kirche auseinanderzusetzen, als auch interessierte Gläubige ihr Wissen zu vertiefen und/oder zu vervollständigen.
Das Buch strotzt nur so von Verweisen und Zitaten, die aber durch ein sinnvolles Layout den Text unterstützen und strukturieren. Besonders hilfreich finde ich die Randbemerkungen und Notizen, die es auch ermöglichen innerhalb eines Kapitels einen Unterpunkt schnell zu finden.
Das Buch ist in vier große Kapitel aufgeteilt, wobei die ersten zwei sich mit den auch äußerlich sichtbaren Erscheinungen der Kirche, nämlich mit den Sakramenten und dem Kirchenjahr und seiner Feste, beschäftigt und sogar praktische Tipps und verständliche Schemata nicht vermissen lässt. Kapitel III beschäftigt sich mit dem Kern - dem christlichen Glauben an sich. Hier schafft der Autor gut eine Balance zwischen der "Lehre der Kirche" und einer eben nicht weltfremden Sicht der Dinge mit Vernunft und Verstand herzustellen. Das vierte Kapitel widmet sich den Anwendungsfeldern der Theologie und des Glaubens und reißt leider nur sehr kurz und beispielhaft die "heißen Eisen" der neueren Diskussion über die Kirche an.
Ein Buch das wirklich einem breitem Leserspektrum zu empfehlen ist, auch wenn nicht immer ganz klar ist, wen das Buch wirklich anspricht: Neulinge, Interessierte, Studierende oder auch den Praktizierenden.
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am 15. Januar 2017
Ich habe das Buch Einfach Katholisch mit meinem tolino gelesen.
Zuerst mal kurz zur Qualität des E-books, war für okay, klar bei den Tabellen brauchte man etwas Vorstellungskraft oder ein gutes Gedächtnis da die Überschriften nicht auf jede Seite übernommen wurde, aber ansonsten hatte ich keine Probleme. Auch die grauen Felder mit schwarzer Schrift waren gut zu lesen.
Nun zum Inhalt des Buches, zu Beginn möchte ich mich gleich mal auf die Rezension von HISfollower beziehen, das Maria in diesem Buch zu kurz kommt, oder in einem falschen Licht dargestellt wird, dieser Meinung bin ich nicht. Das mit der Marienverehrung ist so eine Sache, ich glaube das ist auch von Land zu Land verschieden, auch unter Christen gibt es verschiedene Glaubenslinien. Ich selbst bin ein Fan von Maria und find nicht das dieses Buch sie nicht genügend ehrt.
Zum Inhalt, das Kapitel mit der Kirchen - Knigge fand ich super. Gerade in der heutigen Zeit erlebt man immer mehr das Kirchenbesucher nicht genau wissen was zu tun ist. Ein guter Leitfaden für alle die nur ab und zu mal in die Kirche gehen.
Im Kapitel über die Bibel stimme ich den Autoren bezüglich der Übersetzungsschwierigkeiten zu. Wenn man bedenkt das sehr viele Menschen über viele Jahrhunderte die Bibel zuerst aus dem Hebräischen ins alt Griechische und später von Latein ins Deutsche übersetzt haben, finde ich es nur logisch das Fehler passiert sind. Ich glaube auch das würde heute noch mit jedem anderen Text genau so passieren.
Das Kapitel bei dem es sich um die Riten des christlichen Glaubens dreht finde ich wichtig und gut erklärt. Es ist übersichtlich gestaltet, ohne ausschweifend zu werden.
Auch beim Ablauf der Messe wurde meiner Meinung nach, nach dem Motto, in der Kürze liegt die Würze gearbeitet. Super, wer mehr Wissen will, kann sich ja später noch Schlau machen.
Sehr viele Fragen drehen sich um das Thema Warum? Warum taufen, beerdigen, salben, Priester, ....
Auf diese Fragen wird genau eingegangen. Es wird erklärt und auch für mich, die im Christlichen Glauben aufgewachsen bin, waren Neuigkeiten dabei. Sehr interessant. Genauso interessant fand ich das Kapitel zum Thema Feiertage; z.B.: Ostern, Pfingsten, Fronleichnam, ... diese werden beschrieben und die nötigsten Informationen bekannt gegeben.
Auch kritische Seiten werden angesprochen, "Ohne Gott geht's auch - geht es auch ohne Gott ?" Diese Frage muss oder sollte jeder für sich beantworten. Ich finde, es braucht einen Glauben, und ich glaube gerne an Gott und sein Werk.
Das Buch einfach Katholisch finde ich in gelungenes Werk für Katholiken und Interessierte Menschen am oder im Glauben.
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am 23. September 2010
Christian Wessely schafft es in der geballten Kürze eine gute Übersicht über die katholische Lehre und Liturgie zu geben, die auch einem Katholiken neue Einsichten in seinen Glauben verschafft. Für Menschen, die sich einen knappen Überblick über die Lehre der katholischen Kirche und deren Liturgie verschaffen wollen, lohnt sich die Anschaffung in jedem Fall.
Auf dem zugehörigen Website gibt es diverse weitere Texte, die den Weg ins Buch nicht gefunden haben, die Informationen aber sinnvoll erweitern.
Das Buch werde ich in Zukunft öfter verschenken.
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am 18. Februar 2011
Das Buch des Grazer Fundamentaltheologen Christian Wessely ist in vier große Kapitel unterteilt:
Das erste Kap. "Sichtbare Zeichen" behandelt in erster Linie die einzelnen Sakramente der katholischen Kirche. Im zweiten Kap. "Der Ablauf der Zeit" wird der kirchliche Jahreszyklus und Festkalender dargestellt und erläutert. Im dritten Kap. "Der Hintergrund: Über Gott und die Welt" werden die grundsätzlichen Glaubensinhalte der katholischen Kirche erklärt, wie beispielsweise die Bezeichnung Jesu als Christus, die Deutung von Passion und Auferstehung, die Dreifaltigkeit, ein Exkurs zur Theodizee-Frage, sowie abschließend der Versuch einer Erklärung wie man von Gott über Jesus zur Kirche gelangt. Im letzten Kap "Anwendungsfelder" bekommt man weiterführende Informationen zur Anthropologie, zu Grundlinien der kirchlichen Gesellschaftslehre sowie zur Schöpfungserhaltung.
Daran schließen sich (anstelle eines Schlusswortes) ein paar Worte zur "Gestaltung meines Lebens" (S. 198), eine hilfreiche Erklärung der verwendeten Abkürzungen sowie eine nützliche Zusammenstellung von Literaturtipps an. Auch wenn an der jeweiligen Stelle im Buch am Rand ein Vermerk zu weiterführender Literatur zu finden ist, wäre eine Literaturliste mit allen vom Autor benutzten Werken am Ende des Buches wünschenswert gewesen.

Der Autor beginnt sein Buch im Vorwort mit den bezeichnenden Worten "Alles Wichtige kann auch einfach gesagt werden." (S. 8). Auch der Aufdruck auf dem Cover: "Der Kirchen-Knigge" macht deutlich wofür das Buch konzipiert wurde. Es geht darum in einfacher, verständlicher Sprache das Christentum und besonders den katholischen Glauben dem theologisch "Unmusikalischen" zu erklären und nahe zu bringen - und darum Argumente darzulegen, warum es sich lohnt, an genau diesen Gott zu glauben und auf ihn zu vertrauen. Kein leichtes Unterfangen, werden doch zu jedem einzelnen Thema des Buches in der Wissenschaft Jahr für Jahr unzählige zum Teil gewaltige Werke veröffentlicht.

Besonders hilfreich sind die zahlreichen Zusammenfassungen, die in jedem Kapitel
in gebotener Kürze einen Überblick über die wichtigsten Inhalte vermitteln und zudem in den grau unterlegten Kästen weitere Zusatzinformationen bieten. Daneben gibt es etliche Skizzen bzw. schematische Darstellungen, die das Gesagte veranschaulichen. Sehr benutzerfreundlich sind die vielen abgedruckten Bibelstellen - so muss man diese beim Lesen nicht extra nachschlagen.

Die Sprache des Buches ist flüssig und (auch für Nicht-TheologInnen) mühelos verständlich. Der Autor verzichtet weitestgehend auf theologische Fachbegriffe und gibt sich Mühe selbst die komplexesten Themen wie die Auferstehung Christi oder die Theodizee-Problematik jeder/jedem Interessierten verständlich zu machen. Dabei schreibt er zuweilen in einem durchaus amüsanten Stil und bietet viele (lebens-)praktische Beispiele. Wobei das an manchen Stellen auch eher unpassend erscheint. So erklärt er im Unterkapitel "Warum beerdigen Christen ihre Toten feierlich?" welches Schuhwerk man zum Tragen eines Sarges anziehen sollte.

Verständlicherweise schreibt der Autor aus seiner persönlichen Perspektive und von seinem wissenschaftlichen Standpunkt aus. Dabei stellt er natürlich Dinge dar, die in der Forschung z.T. kontrovers diskutiert werden (so kann man die Frage, ob Jesus lesen und schreiben konnte, durchaus auch anders beantworten als Wessely, der davon ausgeht, dass Jesus gebildet war und eine Ausbildung zum Rabbi durchlaufen habe, vgl. S. 161f.).

Eine längere Textpassage über die Heilsgeschichte Gottes mit seinem Volk Israel fiel einer notwendigen Kürzung zum Opfer. Dankenswerterweise hat der Autor den Text online eingestellt (unter: [...] sodass man ihn bequem nachlesen kann.

Insgesamt lässt sich das Buch super schnell und bisweilen auch mit Vergnügen lesen. Vieles ist sehr vereinfacht dargestellt, was aber angesichts des (vermutlich) angesprochenen LeserInnenkreises angemessen und nur zu verständlich ist. Meiner Meinung nach ist das Buch in erster Linie für Menschen gedacht, die nichts oder wenig mit dem Christentum speziell in seiner katholischen Form zu tun haben . Für diese Personen bietet das kompakte Buch von Christian Wessely einen guten Überblick über alle wichtigen Themen, Feiern und religiöse Praktiken. Auch für mich als Theologiestudentin bot das Buch an einigen Stellen noch Neues, sodass es sicherlich auch ein Gewinn für alle Theologiestudierenden in den ersten Semestern sowie für alle interessierten Gläubigen ohne größere theologische Vorkenntnisse ist.
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am 4. April 2011
Christian Wessely, der Autor des Buches 'Einfach katholisch', ist von Beruf(ung) Fundamentaltheologe und ständiger Diakon und das merkt man auch ganz positiv an seinem Werk. 'Einfach katholisch' ist eine fundierte und sehr gut lesbare Einführung in den katholischen Glauben, die von allen gewinnbringend gelesen werden kann:
Menschen, die dem Christentum fernstehen erhalten hier eine breite und wirklich verständlich geschriebene Erklärung des Glaubens, die stets begründet wird und Zusammenhänge sichtbar macht. Einfache Fragen, wie: Warum trauen sich Christen?, und auch schwierigere, wie: Was ist das denn, 'Gott'?, haben hier ihren Platz. Der Autor geht in der Tat von den Grundlagen des christlichen Glaubens aus, wenn er selbst die Grundgebete nennt und in einem Schaubild den Aufbau des Rosenkranzes darstellt.
Aber auch Christen, die ökumenisch interessiert sind und daher nach dem Glauben der katholischen Kirche im Speziellen fragen, finden hier Antworten zu den typisch katholischen Themen, wie den Sakramenten, der Struktur der Kirche und der Marienverehrung. Wessely ist in einem guten Sinne dogmatisch, da er den Glauben der katholischen Kirche beschreibt, begründet und für ihn wirbt - jedoch von jeglicher Art des Überredens fern bleibt.
Und letztlich können auch katholische Christen 'Einfach katholisch' mit Neugier lesen, da der Autor einen, manchmal durchaus niveauvollen, Schnelldurchgang durch den Glauben macht. Die Themen reichen von einem Kirchen-Knigge zum angemessenen Verhalten bei christlichen Feiern, über die Sakramente, das katholische Kirchenjahr und eine theologische, aber leicht verständliche, Annäherung an die Frage nach dem christlichen Gott und die Auswirkungen eines ernstgenommenen Glaubens auf z. B. die Gesellschaft. So gibt es auch für gestandene Katholiken sicher etwas Neues zu entdecken.
Ferner gilt es positiv zu bemerken, dass ein großer Praxisbezug zu erkennen ist. Sehr oft geht der Autor, dem man hier seine pastorale Erfahrung anmerken kann, auf die Frage ein, welche Elemente bei kirchlichen Feiern, wie einer Taufe, Hochzeit oder Beerdigung, berücksichtigt werden müssen oder eigenständig gestaltet werden können. Die Leser können sich anhand von zahlreichen Tabellen mit dem Ablauf von verschiedenen Gottesdiensten vertraut machen und so ihr wissen erweitern oder ,in Kombination mit dem Kirchen-Knigge, einfach verhindern, in Fettnäpfchen zu treten.
Zu bemängeln gibt es an dem Buch von Christian Wessely kaum etwas ' höchstens, dass es keine Bilder oder Fotografien enthält. 'Einfach katholisch' ist einfach zu empfehlen! Selten wurde so eine leicht verständliche Einführung in den katholischen Glauben für der Kirche fern und nahe stehende Menschen geschrieben. Übrigens: 'Einfach katholisch' ist nicht nur ein Buch, sondern auch eine Internetseite. Ein Blick ins Buch oder auf [...] lohnt sich.
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am 30. November 2010
Das Buch des Grazer Universitätsprofessors für Theologie trägt am Cover neben dem Titel und dem Untertitel die Bezeichnung Der Kirchen-Knigge", womit der Inhalt des rund 200-Seitigen Buches treffsicher wiedergegeben ist: Es geht darum, ChristInnen, die keine nahe Beziehung zu ihrer Religion haben und am Christentum interessierte Personen nahezubringen, was katholische Christen glauben und wie sie feiern, was man tun muss und nicht tun darf, wenn man eine Kirche betritt, wie und warum welche Feste und Feiern begangen werden usw.

Das Buch ist voller kurzer Kapitel und Exkurse (zB: Warum weihen Christen ihre Priester? Gott und das Leid. Warum feiern Katholiken eine Firmung?). Wessely beschreibt genau, wie die Messfeier aufgebaut ist, was man bei einer Taufe selbst tun darf, den genauen Ablauf einer Begräbnisfeier, welche Feiertage zum Weihnachtsfest gehören usw.

Zu jedem Kapitel und auf vielen Seiten gibt es am Rande Verweise auf für den Inhalt relevante Bibelstellen. Am Ende des Buches gibt Wessely kommentierte Literaturempfehlungen.
Das Buch ist nicht nur für dem Christentum Fernstehende eine Fundquelle, sondern auch für Personen, die mit solchen Menschen arbeiten (zB für Religionslehrerinnen und Religionslehrern).

Fazit: Ein sehr gutes Buch
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