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am 28. Januar 2011
In der vorliegenden Arbeit gelingt es Herrn Wolfschlag, die zahlreichen negativen Aspekte des "Antifaschismus" klar herauszuarbeiten. Als Leser merkt man sehr schnell, wie gründlich und umfassend der Autor für sein Werk geforscht hat, um dem Leser ein umfassendes Bild bieten zu können. Für jeden empfohlen, der es noch nicht verlernt hat, kritisch zu denken.
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am 22. März 2003
Diese Untersuchung von Dr. Wolfschlag ist ein politikwissenschaftliches Standardwerk, das wissenschaftliches Neuland beschreitet. Seriös und sachlich in Inhalt und Ton werden haarklein die Vorgänge rund um die "antifaschistischen" Kampagnen der politischen Linken beleuchtet. Organisationen, geschichtliche Zusammenhänge, psychologische und sprachwissenschaftliche Aspekte stehen dabei ebenso im Vordergrund wie eine Auflistung von linksgerichteter Gewalt und "antifaschistisch" orientierten Diffamierungskampagnen, vor allem gegen konservative Politiker und Intellektuelle. Ebenso werden viele Vordenker und Journalisten aus dem "antifaschistischen Milieu" vorgestellt, ihr Denken, ihre oft fragwürdigen Aktivitäten. Das Buch ist dennoch keine Anklageschrift, sondern eine nüchterne Untersuchung zu einem bislang noch kaum beachteten Phänomen in unserer Gesellschaft, die viele neue Einblicke ermöglicht. Die Sehnsucht des Autors nach einer toleranteren, geistig offenen politischen Kultur wird dem Leser dabei zwischen den Zeilen unaufdringlich nahe gebracht.
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Bei diesem Buch handelt es sich um die Doktorarbeit des "rechts-konservativen" Claus-M. Wolfschlag, der insbesondere in den rot-grün geprägten Medien als Vordenker einer "Neuen Rechten" gebrandmarkt wird und dem dort vielfältig auf subtile, unterschwellige Art und Weise eine Nähe zum "Nationalsozialismus" unterstellt wird - eine m. E. fälschliche Unterstellung, denn konservativ und patriotisch ist eben nicht "Nationalsozialismus".

Dass dieses Buch ursprünglich eine Dissertation war, dies merkt man beim Lesen fast bei jedem Satz: Es ist in einem Stil verfasst, der in der BRD als angeblich "wissenschaftlich" gilt; ein Stil, der kontraproduktiv für das Lesen ist. Aber trotz jenes Stils, es wird an vielen Punkten des Buches ziemlich deutlich, dass der Autor zu den "deutsch-konservativ-nationalen" Personen zu zählen ist.

Nichtsdestotrotz, diese Studie über das Antifa-Milieu im engeren Sinne ist in etlichen Strängen informativ und gut fundiert, zeigt sie doch, dass der sog. "deutsche Faschismus" in Wahrheit nur "nationaler Sozialismus" ist. Wer vom "deutschen Faschismus" spricht, der übernimmt - wie dies schon der erzliberale Emigrant L. v. Mises betonte - nur das Vokabular Stalins, der damit von der sozialistischen Programmatik der "braunen Sozialisten" ablenken wollte. Eine meisterhafte taktisch-strategische Verschleierung, die seit den Tagen Stalins von den andersfarbigen Sozialisten und den Kommunisten durchgehalten wird und vom größten Teil der restlichen Welt mehr oder weniger widerspruchlos akzeptiert und übernommen, ja sogar verinnerlicht, worden ist.
Die Geschichte, das soziale Umfeld, die Befindlichkeiten, die Weltanschauungen und die Stories der "deutschen Antifa-Gruppierungen" werden durch den Autor ganz gut nachgezeichnet, reflektiert, hinterfragt und parallele Muster zu den "braunen Sozialisten" herausgearbeitet: Die sehr negativen und gefährlichen Aktivitäten/Aspekte (gefährlich für eine freie Gesellschaft) der BRD-Antifa werden ziemlich gut dargelegt. Diese Art von Informationen finden Leser kaum in Mainstream-Medien, hier informiert diese Doktorarbeit relativ umfangreich, basierend auf wissenschaftlich gut ausgewertetem Material.
Die Leserschaft sollte aber die "deutsch-nationalen Anwandlungen" des Autors, die leider eben auch in das Buch einfließen und die Qualität herabsetzen, nicht zur Kenntnis nehmen und versuchen auszublenden.
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am 13. August 2010
Wenig verwunderlich, das es zu Unkenrufen und den üblichen Verleumdungen kommen musste, wenn dieses Thema einmal professionell aufgegriffen wird. Da ich mich längere Zeit mit dem Themenkreis insbesondere Jugendgewalt und Streetworking auseinandergesetzt habe hat mich dieser Aufsatz besonders interessiert. Um gleich die Frage zu klären was "Rechtsextremismus" in den Augen Linksextremer ist : "Alles was nicht Exakt der vom Vorsitzenden vorgegebenen Ansicht entspricht, das ist der Feind." wörtliches Zitat eines Politikers der Linkspartei.

Die nach nationalsozialistischen oder wie man will stalinistischem Vorbild streng hierarchisch organisierte und auf strikte Hörigkeit ausgelegte "offiziellen" Organisationen des antifaschistischen Milieus werden von Wolfschlag aufgeführt. Auch detaillierte Einzelheiten, heute leider nicht mehr ganz aktuell, werden aufgeführt. Kein Wunder also das Wolfschlag schnell auf die "Schwarze Liste" geschoben und ohne Heimlichtuerei z.B. bei Wikipedia denunziert wird.

Insbesondere der Themenkreis SED, SED-Nachfolge "Links Partei", konnte zum Zeitpunkt der Entstehung nicht umfangreich genug berücksichtigt werden, was ich in Anbetracht der Differenzen zwischen gepflegten Image und faktischer Wirklichkeit, bedauere. Darum gibt es einen Stern Abzug. Eine zweite Edition des Bandes wäre aufgrund der Entwicklungen auf diesem Gebiet sehr wünschenswert.

Klar wird dem Leser jedenfalls, das es sich bei linksextremen Organisationen nicht um Kaffee- Kränzchen mit Öko-Anstrich und Friede-Freude-Eierkuchen handelt sondern um durchaus nach dem Führerprinzip organisierte auch gewalt-/ terrorbereite Kreise, die sowohl über ein breites Netzwerk zu Jugendorganisationen als auch ein Netzwerk zur Kapitalbeschaffung verfügen. Und das zurecht zu hoffen ist, das diesen Kreisen seitens des Verfassungschutze ebenso wie rechtsextremen Gruppierungen beobachten werden. An Aufklärung, wie Wolfschlag dies erkennt, in der Bevölkerung fehlt es aktuell jedenfalls Massive.
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am 7. Oktober 2002
Das Buch von Dr. Wolfschlag beruht auf seiner Dissertation aus dem
Jahr 2001. Es handelt sich, so weit ich weiß, um das einzige deutsche Buch, das sich seriös und kritisch mit dem "Antifaschismus" auseinandersetzt.
In jahrelanger Arbeit hat der Verfasser Material über antifaschistische Bestrebungen seit 1945 zusammengetragen und ausgewertet. Herausgekommen ist etwas, das man als "Standardwerk" bezeichnen kann.
Wolfschlag geht von der Beobachtung aus, daß der Antifaschismus eine wesentliche Rolle für das politische Leben in Deutschland spielt("Aufstand der Anständigen", Lichterketten, schulische Erziehung, gewalttätige autonome Antifa etc.). Er stellt die Frage, wie es zu dieser Erscheinung "Antifaschismus" gekommen ist und ob man sie in unterschiedliche Strömungen gliedern kann.
Wolfschlag macht drei verschiedene Arten Antifaschismus aus: erstens den orthodoxen Antifaschismus der "Alten Linken", zweitens den aggressiven Antifaschismus der "Neuen Linken" und drittens den Neo-Antifaschismus - einen sozialdemokratisch und linksliberal dominierten Aktionismus. Für alle drei arbeitet der Verfasser die
geschichtliche Entwicklung, den Habitus und sprachliche Charakteristika, Bewußtseinslage und Motivation heraus. Außerdem ordnet er den einzelnen Antifaschismen unterschiedliche Aktionsformen zu. Zahlreiche Organisationen und Publikationen werden in dieses Schema eingeordnet.
Anschließend geht Wolfschlag der Frage nach, inwieweit es bestimmte Agitations- und Ideologie-Elemente gibt, die den verschiedenen Formen des Antifaschismus zu eigen sind. Am Ende steht das Resümee, daß der Antifaschismus in seiner heutigen Form eine latente Gefährdung für eine lebendige Demokratie darstellt.
Zu bemängeln habe ich eigentlich nur den Schreibstil Wolfschlags,
den ich manchmal als etwas gewunden empfinde. Das liegt vielleicht an der Herkunft des Buches als Dissertation.
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am 9. Oktober 2013
Dieses Buch ist zwar schon älter und müsste dringend aktualisiert werden (aktuelle Vorfälle müssten hinzugefügt werden), jedoch zeigt es anschaulich die Wirkmechanismen und die Verantwortlichen.
Besonders interessant finde ich den Beitrag zur Verwendung von Sprache (wie wird etwas gesagt (Verwendung von Begrifflichkeiten), Selektion durch Sprache usw.). Wenn man das, was man aus diesem Buch gelernt hat, anwendet u. mit offenen Augen durch die Welt geht wird man erschrocken sein wie weit fortgesetzt diese sprachliche Umerziehung bereits ist, angefangen von "gendergerechter Sprache", Ächtung bestimmter Begrifflichkeiten oder Reinigung von Wörtern in Kinderbüchern.

Da dieses Buch, aufgrund seiner Thematik in der Schwemme der Antirechtsbücher, ein Alleinstellungsmerkmal hat, sollte man es sich zulegen, solange es noch erhältlich ist.
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am 24. August 2007
Wie konnte sich die Utopie des Multikulturalismus bisher so ungehindert durchsetzen?
Warum gibt es hierzu so wenig bis keine Opposition?
Wie wurden und werden die gesellschaftlichen Selbsterhaltungskräfte so effektiv außer Kraft gesetzt?
Wer steckt hinter der "Political Correctness"?

Claus-M. Wolfschlag hat bereits 2001 mit seiner hier als Buch veröffentlichten Dissertation über das "antifaschistische Milieu" eine ebenso fundierte wie differenzierte Übersicht über Motive und Methoden aller Strömungen innerhalb des linken und linksextremen Spektrums seit Gründung der Bundesrepublik bis heute abgeliefert und damit eine umfassende Antwort auf diese heute drängenden Fragen gegeben. Er benennt für alle Denkarten die durchaus unterschiedlichen Einstellungen der jeweiligen Gruppierungen zur Gewalt und zum Umgang mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Alle Thesen und Unterteilungen belegt Wolfschlag mit entsprechenden Zitaten, den ideologischen Hintergründen und Beispielen für durchgeführte "Aktionen" wie Anschläge militanter Gruppen oder scheinbar friedliche Kampagnen gegen politisch Andersdenkende mit dem Ziel, Schweigespiralen zu errichten. Eine Vielzahl dabei verwendeter rhetorischer Tricks wird ebenfalls anhand von Beispielen analysiert.

Der Text ist methodisch, stilistisch und sprachlich einwandfrei. Das behandelte Thema jedoch hat dafür gesorgt, daß ich das Buch trotz oder gerade wegen seiner Brisanz nur "bröckchenweise", d.h. in kleinen Abschnitten lesen konnte. Mir ist beinahe schlecht geworden, weil ich erkennen mußte, wie weit die Etablierung DDR-ähnlicher Verhältnisse im Bezug auf die öffentliche freie Meinungsäußerung sowie die Kontrolle der Massenmedien auch im Zeitalter des Internets bereits fortgeschritten ist. Denn das Ziel aller Aktivisten, ob sie nun Gewalt befürworten oder ablehnen, ob sie den Staat als Ganzes bekämpfen oder seine Institutionen für sich nutzbar machen, bleibt stets das gleiche, und ihr Vorgehen ist ganz im Gegensatz zum öffentlichen Erscheinungsbild konsequent und perfekt koordiniert. Auch der Ansatzpunkt zur Aushebelung der Demokratie ist stets der gleiche: unsere Scham für die im dritten Reich begangenen Verbrechen.

Früher habe ich nur den Kopf geschüttelt, wenn ich an einer Häuserwand "Deutschland verrecke" gelesen habe. Spätestens seit der Lektüre dieses Buches weiß ich: Es ist fünf vor zwölf.
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am 2. August 2008
Wolfschlag betrachtet das Thema "Repression gegenüber Rechtsextremismus" keinesfalls objektiv. Seine Sympathiebekundungen zu den politisch "Rechten" sind zwischen den Zeilen bereits zu Beginn des Buches klar deutlich. Er betont zwar, dass er keine Personen verurteilen möchte, prangert aber dennoch die "antifaschistische Szene" an. Wie man unter ([...]) lesen kann, ist deutlich aus welchem Lager dieses Werk stammt.
Wenn man sich von der getarnten Subjektivität des Buches nicht beeinflussen lässt, sind doch einige Fakten und Vorgehensweisen "antifaschistischer Gruppen" recht wissenswert. Wer sich zuvor mit diesem Thema allerdings noch nicht beschäftigt hat, dem rate ich ab, zu diesem Buch zu greifen, da es ein falsches Bild gegenüber dem "Antifaschismus" und Verharmlosung des Rechtsextremismus führen kann.
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