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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
5
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Okaasan - Meine unbekannte Mutter
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:17,90 €+ 3,00 € Versandkosten

am 22. Juli 2011
'Wer tröstet die Mütter?' eine Frage, die mich noch lange beschäftigen wird. Ein Buch von unendlicher Zartheit und wunderbarer Klarheit. Eine traumhafte Sprache, liebevoll betrachtend, achtsam nach Deutungen suchend.

Eine Tochter, die ihre Mutter in ihrer Demenzerkrankung begleitet und sich an deren mentalen Veränderungen entlang wie an einem Seil in die Tiefe ihrer japanischen Biografie herablässt, staunend und ohne Wertung wahrnimmt und verarbeitet, was sich ihr zeigt.

Bilder wie aus einem Reisefilm: Ein mutiges Buch, standhaft im ungetrübten Blick, traumhaft im Auf und Ab der Gefühl und doch sehr real im Bezug auf das tägliche Leben, wo die Beobachterin durch ihren liebevollen Blick und ihre geklärten Gefühle einen Unterschied macht, dem gelebten Leben Bedeutung verleiht.

'Okaasan' (japanisch Mutter) ist die Geschichte eine jungen Frau, die in Bezogenheit zu den teils unversöhnlichen Biografien ihrer Freunde eine Haltung entwickelt zu der Geschichte ihrer Mutter und so einen Unterschied macht; gerade durch ihren liebevollen, unverstellten Blick auf das Vergessen, dem Leben ihrer Mutter Würde verleiht und dadurch dieses Leben für immer dem Vergessen entreißt.

All dies geschieht völlig unaufgeregt. Das Buch fließt ruhig, voller Liebe und Achtsamkeit und ist nicht zuletzt auch ein Blick auf die Verbindung zu einer der größten Lehrerinnen unserer Zeit: Amma: 'Meine Religion ist die Liebe!'

Dieser Fluß des Lebens, der Liebe und des So Angenommen Seins verleiht der Geschichte eine intensive, leise und sehr weibliche Kraft.

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am 18. März 2010
Nach dem Tod der Mutter beschließt Franziska an einen Ort zu gehen wo eine stille Revolution stattfindet, wo tausende Menschen immerfort beten. In Ammas Welt findet sie zu sich, lernt sich selbst zu erkennen und einen Sinn zu finden.

Eine wunderbare Geschichte die von der Selbstfindung einer jungen Frau erzählt, leicht aber doch mit Worten die nachdenklich über das Verhältnisse zu unsern Müttern machen.

Sie gebären uns doch kennen wir sie wirklich? Was wissen wir über sie, ihre Sehnsüchte und Gedanken? Erst mit Krankheit und Alter werden die Rollen getauscht, die Töchter werden zu den Müttern ihrer Mütter, Momente die einen erschrecken und verwirren aber doch geprägt sind von tiefen Gefühlen und Verständnis. Ein Buch über Mütter und Töchter, darüber das der Tod eines Menschen ein Neuanfang sein kann, das Altern und Sterben und über die vielen ungestellten Fragen die Töchter und Söhne ihren Mütter nie zu stellen wagen.
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am 27. März 2014
Es ist das Einfühlungsvermögen, das hier in Okaasan grundlegendes Thema ist. Es inspiriert beim Lesen das eigene Einfühlungsvermögen durch die wunderbare Formung der Worte in einer Geschichte, die für viele Menschen Realität ist.
Exzellent!
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am 24. April 2010
Am Morgen des 27. September 1953 wurde in dem kleinen Dorf Parayakadavu im Süden Keralas ein kleines Mädchen geboren. Ihre Eltern gaben ihr den Namen Sudhamani. Die meisten Babys weinen bei ihrer Geburt. Sudhamani jedoch kam mit jenem strahlenden Lächeln zur Welt, das sie später noch vielen tausenden von Menschen schenken würde.

Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Sudhamani mit intensiven spirituellen Übungen. Schon als kleines Kind konnte man sie oft in tiefer Meditation versunken vorfinden. Im Alter von fünf Jahren begann sie, hingebungsvolle Lieder an das Göttliche zu komponieren, die von tiefen spirituellen Erkenntnissen geprägt waren.

Außerdem konnte man bei Sudhamani schon früh ihre große Liebe und Mitgefühl ihren Mitmenschen gegenüber beobachten. Obwohl sie nur ein Kind war, unternahm Sudhamani alles in ihrer Macht stehende, um das Leid der älteren Menschen in ihrer Nachbarschaft zu mildern. Sie wusch deren Kleider, badete sie und brachte ihnen sogar Nahrung und Kleidung aus ihrem eigenen Elternhaus. Diese Eigenart, Sachen aus dem Haus ihrer Familie zu verschenken, brachte sie in große Schwierigkeiten. Sudhamani ließ sich jedoch durch keine noch so strengen Strafen und körperlichen Züchtigungen davon abhalten, ihr tiefes Mitgefühl auf diese Weise zum Ausdruck zu bringen. Später sagte sie einmal: "Von mir fließt ein ununterbrochener Strom der Liebe zu allen Wesen dieser Welt."

Diesen Hintergrund muss man kennen, will man insbesondere den zweiten Teil des vorliegenden Buchs verstehen. Milena Michiko Flasar erzählt zunächst im ersten Teil ihrer Erzählung vom langsamen Dahindämmern und endlichen Sterben ihrer eigenen Mutter. Immer wieder lässt sie Freundinnen und Freude von ihren eigenen Erfahrungen mit der Mutter bzw. mit deren Sterben und Abwesenheit berichten. Diese, im ersten Teil des Buches in knappen, sprachlich aber sehr schönen Textteilen dokumentierten Erfahrungen von Menschen mit ihrer Mutter haben mich sehr angesprochen und teilweise tief berührt.

Umso enttäuschter und befremdeter war ich, als die Autorin ohne irgendeinen Übergang in einem völlig disparaten zweiten Teil nach Indien zu der schon erwähnten Amma geht, sich dort mit einer Frau anfreundet und erzählt von ihren spirituellen Erfahrungen mit dieser Mutter.

Leider hat sie den nötigen dritten dem Leser Teil verweigert, in dem sie hätte den Zusammenhang zwischen dem Verhältnis zur eigenen Mutter, deren Verlust und die spirituelle Suche nach der "Amma" ansprechen und reflektieren müssen. So jedenfalls kommt einem die spirituelle Suche wie ein billiger Ersatz vor, etwas, das die schmerzliche Lücke füllen soll.

Milena Michiko Flasar kann wunderbar schreiben. Ich wünschte, bald einen Roman von ihr zu lesen, in dem sie ihre sprachliche mit ihrer spirituellen Tiefe zu verbinden versucht.
Kommentar
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am 7. Januar 2014
Vorweg: Ich bin ein grosser Fan von Milena Flasar, mag ihre beiden anderen Bücher sehr. Okaasan hat mir gar nicht gefallen. Klar, es gibt auch hier schöne Sätze (die Autorin kann schreiben, kein Zweifel), aber es kommt nicht oft vor, dass ich froh bin, ein Buch zur Seite legen zu können: bei Okaasan war es der Fall. Langweilig, zäh, konstruiert. Zwei Sterne nur wegen der schönen Sprache. Lest lieber die anderen Bücher von Milena Flasar!
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