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am 25. Januar 2016
Lokalredakteur auf dem platten Land. Jaha, da bekommen Starautoren ja gleich mal Pickel, wenn sie daran denken, irgendwo aufs Dorf fahren zu müssen, um sich dort mit den Leuten auseinanderzusetzen. Das ist ja nicht fein, und so gar nicht Großstadt. Und so uncool.

Reporter Ralf wird vom Chefredakteur seiner Zeitung gebeten, eine Mutterschaftsvertretung in Borkendorf zu übernehmen. Ralf muss an den Ar... der Welt und ist überhaupt nicht erfreut.
Und tatsächlich: Ihn erwarten wunderliche Kollegen, wunderliche Karnevalfans, Taubenzüchter, Möchtegernstars und alles, wovor man so als Redakteur Angst hat, wenn man in die Lokalredaktion aufs Land muss.

"Die tote Kuh kommt morgen rein - Ein Reporter muss aufs Land" heißt Ralf Heimanns Buch. Der Autor kennt sich aus, war auch lange als Lokalredakteur tätig.
Und an sich ist es ja eine lustige Idee, ein Buch über einen Wald-und-Wiesen-Journalisten zu schreiben. Denn das gibt es wirklich viel zu erzählen. Viel Lustiges und Skurriles. Sehr viel Wunderliches und Abgedrehtes.
Nur leider ist Heimanns Buch all das viel zu oft nicht. An vielen Stellen verliert sich die Geschichte in leider langweiligen Erzählungen darüber, was wer wo in irgendwelchen Sitzungen sagt. Oder er beschreibt Vorgänge, die nicht wirklich relevant sind - wo man dann doch weiterblättert.
Einzelne Episoden sind dagegen wirklich schmunzelig, aber selbst die oftmals dann zu lang und ausschweifend erzählt.
Das ist schon enttäuschend - denn der Buchtitel ist kreativ und verspricht ein lustiges Buch. Aber die tote Kuh wird gegen Ende lapidar abgehandelt. In seinem Blog hat Ralf Heimann schon sehr viel pointiertere Texte geschrieben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Mai 2014
Ja, es macht Spaß dieses Buch zu lesen. Am Anfang musste ich mehrmals laut lachen und einige "Bekannte" sind trotz Namensänderungen und kleiner "Verstellungen" wieder zu erkennen, das erhöht den Spaß um ein Vielfaches.
Zwischendurch war ich ein wenig enttäuscht und die Berichterstattung zog sich ein wenig in die Länge. Vielleicht hat sich der Autor seinem Protagonisten doch ein wenig zu wenig Farbe verliehen, aber egal, ein Lesespaß ist dabei rausgekommen, das ist gut.
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am 6. November 2013
Eine lustige Geschichte, aber auch eine ziemlich realitätsnahe - was ich als ehemaliger langjähriger Lokalredakteur durchaus bestätigen kann. Hier und da etwas überzeichnet, aber die Übertreibungen halten sich im Rahmen. Nicht nur für Journalisten eine spannende und entspannende Lektüre. Erstaunlich nur, dass vor Ralf Heimann offenbar niemand auf diese Idee gekommen ist. Angst vor einer Verletzung des Redaktionsgeheimnisses? Heimann zeigt, dass das nicht sein muss..
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am 22. November 2013
Ein Kollege in unserer kleinen Lokalredaktion wollte immer schon mal ein Buch darüber schreiben, wie es in einer kleinen Lokalredaktion zugeht. "Muss ich nicht mehr, das Buch gibt's schon", sagte er nach der Lektüre von "Die tote Kuh kommt morgen rein". Ralf Heimann hält den Lokaljournalisten einen Spiegel vor. Seine Storys sind wunderbar überzeichnet und doch zum Totlachen realistisch. Die Typen, die er dem Leser vorstellt, kennt jeder, der einmal im Lokalen gearbeitet hat. Die Nervbolzen, die Leserbriefschreiber, die Kumpeltypen, die Nörgler, die Aufschneider, die Wichtigtuer, die Möchtegern-Promis, die Schwafel-Politiker, die sonderbaren Chefs. Die völlig unfähigen Journalisten - die gibt's natürlich immer nur bei der Konkurrenz. (hbu)
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am 28. August 2014
Alles sehr interessant. Buch gut. Sollte man als Lektüre immer zur Hand haben. Ein unentbehrliches Werk für das Freizeitvergnügen. Würde ich weiter empfehlen.
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am 8. April 2014
Absolute Kaufempfehlung. Ein super lustiges Buch was dazu noch sehr toll geschrieben wurde. Kann ich nur jedem empfehlen. Viel Spass damit!
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am 2. Dezember 2013
Genau das Richtige, um sich kurzweilig und amüsant unterhalten zu lassen. Voller Witz und Humor und dabei erschreckend realitätsnah. Typen, die wir alle auch schon getroffen haben - freiwillig oder unfreiwillig, inkl. der Besucher eines PUR-Konzertes! Daumen hoch und bitte an die Arbeit, Herr Heimann - ich will mehr!
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am 13. September 2014
Ganz unterhaltsam, zeigt es doch verschieden Seiten des Landlebens wie ein Journalist es erlebt. Ich habe es gerne als Urlaubslektüre gelesen, finde aber rückblickend den Preis für eine Kindle Ausgabe zu hoch. Trotzdem empfehlenswert.
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am 22. Oktober 2013
Dieses Buch musste ich gleich ein zweites Mal lesen. Ganz wunderbar! Natürlich bedient dieses Buch Klischees (volltrunkene Schützenbrüder! Pedantische Taubenzüchter!). Natürlich bestätigt es Vorurteile (Alle Schützen sind volltrunken! Alle Taubenzüchter sind pedantisch!). Dennoch tritt der Autor seinen Figuren mit einer erkennbaren Zuneigung entgegen. Und er beobachtet genau und hört genau hin. Die Dialoge sind eine große Stärke dieses Buches, sie wirken niemals künstlich und lassen eine ordentliche Portion Münsterland ins Lesezimmer.

Ist dieses Buch "von oben herab" geschrieben? Nein, denn zum größten Trottel macht sich Heimann hier selber: Regelmäßig versackt der Erzähler trotz bester Vorsätze auf nächtlichen Trinkgelagen, beim "Außeneinsatz" zur Befragung von "Bürgern auf der Straße" versagt er gegenüber dem naseweisen Volontär, ja, er scheitert sogar daran, sich selbst ein Essen zu kochen. Dieses geradezu angelsächsische Sich-selbst-durch-den-Kakao-ziehen macht ihn als Erzähler ebenso glaubwürdig wie sympathisch. Ansonsten wird der Spott gerecht verteilt: Abgehalfterte Ex-Fußballer, PR-Wichtigtuer, Leserbriefpedanten, Unternehmerpatriarchen, Politiker, sie alle bekommen ihr Fett weg. Daneben zieht Heimann kräftig über die Hype-Mechanismen der Medien her (ein tagelanger Stromausfall macht Borkendorf bundesweit bekannt, die überregionalen Medien versuchen vergeblich, Katastrophenberichterstattung zu betreiben, während sich in der Mehrzweckhalle gemütlich die Bierkästen stapeln) und über die Hilflosigkeit der Zeitungen gegenüber der Online-Herausforderung ("In Borkendorf ist ein Bus liegengeblieben. Alle Neuigkeiten jetzt im Live-Ticker").

Ich habe das Buch übrigens nicht vorrangig als Abrechnung mit dem Lokaljournalismus verstanden. Die Anekdoten vom Arbeitsplatz hätten auch in einer anderen Branche funktioniert: Mittelmäßige Kolleg/innen und menschliche Schwächen gibt es schließlich überall.
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am 11. Oktober 2013
Ralf Heimann beschreibt mit einem zwinkernden Auge in 20 kleinen Geschichten womit sich Lokalreporter auf dem Land auseinandersetzen (müssen). Auch wenn die Inhalte erfunden sind gibt dieses Buch einen kleinen Einblick wie die Zeitung von morgen entsteht. Für mich ein Pflichtlektüre für all diejenigen die nach wie vor der Meinung sind, dass alles was in der Zeitung steht richtig und wichtig ist.
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