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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 2. Februar 2014
Eigentlich mag ich es nicht, wenn ich lange auf die Fortsetzung einer Reihe warten muss. Aber manchmal bin ich so fasziniert von einer Idee, dass ich mich doch wieder darauf einlasse. Teri Terry hat mich mit „Gelöscht“, dem ersten Band zu einer neuen Zukunftsvision, nicht nur fasziniert sondern völlig für diese Trilogie eingenommen.

Ist es möglich, dass man zwei Seelen in sich beherbergen kann? Kyla kommt es fast so vor. Obwohl ihr Gedächtnis durch die Lorder gelöscht wurde, schlummern tief in ihr verloren geglaubte Erinnerungsfetzen aus der Zeit vor dem Slating. Im Jahre 2054 ist das eine gängige Methode, kriminelle Jugendliche wieder in die Gesellschaft zu integrieren. So erhofft sich die Regierung von Großbritannien, die terroristischen Aktivitäten in ihrem sonst so gut überwachten Land einzudämmen. Doch scheinbar ist diese Methode nicht fehlerfrei…

„Gelöscht“, der erste Band dieser spannenden Reihe, beschäftigte sich hauptsächlich mit Kylas Zustand direkt nach dem Slating. Kyla musste alle Fähigkeiten neu erlernen und sich in einer Familie eingewöhnen, die sie nicht kennt und das ihr fremde Regime verstehen, um sich dem System anzupassen. Schwierig, wenn die eigene wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. In „Zersplittert“, dem zweiten Band dieser dystopischen Reihe von Teri Terry, versucht Kyla die nächtlichen Albträume, die ihr Erinnerungsfetzen aus ihrer Vergangenheit zeigen, zu ordnen, um mehr über ihre ursprüngliche Persönlichkeit zu erfahren. Doch mit jedem zusammengesetzten Puzzleteilchen wird Kyla bewusst, dass sich hinter der Wahrheit eine große Bedrohung verbirgt. Etwas, das nicht nur Kyla schaden könnte, sondern auch alle Menschen, die sie liebt.

„Ganz gleich, wofür ich mich entscheide, es kann nur falsch sein.“ Seite 212

Der Titel „Zersplittert“ passt hervorragend zum Inhalt dieser Geschichte, denn es gilt, Kylas Erinnerungssplitter zusammen zu setzen um mehr über ihre wahre Persönlichkeit und viele Geschehnisse aus ihrer Vergangenheit zu erfahren. Ich musste mich hierfür nicht sonderlich umstellen, weil die Autorin ihren großartigen Stil beibehalten hat. Wieder wurde man als Leser gezwungen Ausdauer und Nervenstärke zu beweisen und die zögerlich herausgegebenen Informationen zu verarbeiten und miteinander zu verknüpfen.

Aber auch die Figuren dieser nervenaufreibenden Geschichte haben sich kaum verändert und man konnte sich bei einem sehr sicher sein: dass man niemandem vertrauen darf. Teri Terry gestaltet alle Figuren in diesem Buch sehr interessant, absolut authentisch, undurchsichtig und zwingt sie sich stetig weiterzuentwickeln. Und wieder schleichen sie sich ganz leise in das Herz des Lesers, wiegen ihn in Sicherheit, lassen ihn zweifeln und enttäuschen ihn gnadenlos.

Terry hat viele dramatische Wendungen und Taten ihrer literarischen Figuren so platziert, dass man sich oft hin und her gerissen fühlt und eigentlich bis zum Ende nicht weiß, wem man wirklich trauen kann.

Zusammen mit Kyla erlebte ich bruchstückhafte Sequenzen aus ihrer verloren geglaubten Vergangenheit, die sie jetzt nicht nur nachts überwältigten. Stück für Stück baut sich daraus eine sehr spannende Handlung auf, die stets ihr Tempo steigert und zu keiner Zeit ins Stocken gerät.

Gerade weil Kyla mir durch ihre inneren Monologe einen Einblick in ihre Gedanken und ihre Gefühlswelt ermöglichte, war sie mir schnell wieder vertraut. Ich wusste immer was in ihr vorgeht, fieberte mit ihr der Wahrheit entgegen und fürchtete mich vor der immer anwesenden und wachsenden Bedrohung.

Am Ende angelangt, brach die komplette Handlung über mir zusammen und ich stand vor den Trümmern meiner aufgestellten Theorien, weil alles anders kam, als ich es mir dachte. Nun muss ich wieder sehr geduldig sein und auf den finalen Teil dieser Reihe warten, von dem ich mir sehr viel verspreche.
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am 12. August 2014
HINWEIS: Hierbei handelt es sich um den 2. Teil einer Trilogie!

Durch ein Ereignis, nämlich den Angriff von Wayne Best, gelangen mehr und mehr Erinnerungen in Kylas Gedächtnis zurück. Doch diese führen unter anderem doch eher dazu, dass Kyla verwirrter ist als vorher. Erst durch das Auftauchen einer weiteren Person aus ihrer Vergangenheit kann Kyla das Puzzle ein Stück mehr zusammen setzen. Eher sie sich dann versieht, ist sie in ein großes Chaos zwischen FreeUK und den Lordern geraten. Was ist noch richtig und was falsch? Wer steht auf welcher Seite?

Mit Band 2 der Trilogie schließt Teri Terry unmittelbar an Band 1 an. Anfänglich führt sie einige Details aus dem ersten Buch an, so dass man, auch wenn der erste Band schon eine Weile her ist, wieder super im Bilde ist und man eventuell Vergessenes wieder auffrischen kann.

Für mich war erstaunlich, dass sie bereits mit Band 2 sehr viele Fragen beantwortet. So wird das Geheimnis gelüftet, welches sich hinter Kylas Slating verbirgt und teilweise was es mit ihrer Vergangenheit auf sich hat. Genau wie Kyla, entdecken wir immer mehr Einzelstücke, die mit zu dem großen Plan hinter dem großen Ganzen gehören. Und doch lässt Terry so viele Fragen offen, dass es auf jeden Fall für einen dritten spannenden Teil reichen wird.

Terry hat ein unglaubliches Talent dafür spannende Persönlichkeiten präsentieren und sie undurchschaubar zu gestalten, so dass man nicht direkt das Vorhersehbare auf dem Silbertablett serviert bekommt. Zu den bereits vorhandenen Charakteren aus dem ersten Band, kommen noch weitere spannende Personen hinzu.

Es macht unheimlich Spaß als Leser die Geheimnisse hinter dieser ganzen Geschichte zu erforschen und durch das Lesen mehr zu erfahren. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Handlungen Schlag auf Schlag folgen.

Das große Finale, auf den ungefähr letzten 100 Seiten hat, meines Erachtens nach, alles getoppt.
Da merkt man so richtig, was für eine Entwicklung Kyla über die ca. 400 Seiten durchgemacht hat. Wie häufig sie enttäuscht wurde, weil sie sich doch durchgerungen hat jemandem zu vertrauen oder aber überrascht wurde, weil Leute, von denen sie es nicht dachte, ihr halfen und sich auf ihre Seite stellten.
Kyla hat in diesem Band, neben der Suche nach Ben, vor allem sich selbst gesucht und auch gefunden.

Meinerseits kann ich nur von einer klaren Leseempfehlung sprechen! Ich kann kaum den dritten Teil erwarten und hoffe die Veröffentlichung dauert nicht so lange.
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am 2. März 2014
"Zersplittert" ist der zweite Band von Teri Terrys dystopischer Trilogie "Gelöscht". Die Autorin hat mit ihrem zweiten Band meine Erwartungen absolut übertroffen. Band 1 habe ich mit 4 Sternen bewertet, weil es sich teilweise recht zog und die Spannung fehlte. Tja, über mangelnde Spannung kann man sich definitiv in "Zersplittert" nicht beschweren. Eine Steigerung verspricht allerdings nicht nur die Spannung, sondern auch die Protagonistin Kyla. Diese hat sich um 180° gewendet, wo sie in Band 1 teilweise noch extrem naiv und unbedacht gehandelt hat, hinterfragt sie ihre und die Handlungen ihrer Mitmenschen immer mehr.

Zu Beginn lässt sich "Zersplittert" wieder als recht ruhige Dystopie einstufen. Die Handlung ist zwar fesselnd und sehr flüssig, aber der Nervenkitzel und die Brutalität fehlt. Allerdings hat mich Teri Terry vollkommen überrascht, denn umso härter schlägt sie aber der Hälfte des Buches um sich. Es wird teilweise sehr blutig, brutal, und hyper extrem ekelhaft spannend. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und war deswegen umso baffer, was die Autorin noch alles aus dem Hut gezaubert hat. Dazu hat auch die Protagonistin Kyla beigetragen, sie ist nicht mehr das kleine hilflose geslatete Mädchen, dass sich lieber versteckt, verkriecht und alleine weint, sondern aus ihr ist eine richtige Kämpfernatur geworden. Der Leser erfährt, dass Kyla eine mehrfacht gespaltene Persönlichkeit hat und sie sich scheinbar deswegen an so viele Bruchstücke aus ihrer Vergangenheit erinnern kann. Die Autorin deckt sogar Kylas gesamte Vergangenheit auf, sodass sie selbst und auch der Leser die Situation, in der sie sich befindet, besser verstehen können. Dennoch bleiben genügend Fragen offen, um mich wahnsinnig zu machen und hoffnungsvoll auf das Finale der Reihe warten lassen.

Besonders gebangt nach dem Ende von "Gelöscht" habe ich allerdings um Ben, welcher Kyla so liebevoll durch den ersten Band begleitet hat. Ben, ein weiterer Slater und im Grunde Kylas Freund, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Seine liebenswürdige, ruhige, herzerwärmende Art und Weise, gepaart mit seinem unglaublichen Mut, war absolut unvergesslich. Nach dem Teri Terry den Leser am Ende des ersten Bandes mit der offenen Frage, ob Ben nun tod ist oder doch eventuell überlebt hat, zurück lässt, hibbelt man natürlich dieser lebenswichtigen Nachricht entgegen. Allerdings lässt sich die Autorin Zeit bis sie Ben wieder auftauchen lässt. Ich habe mir viel mehr Romantik und Liebesszenen gewünscht und was habe erhalten, absolut gar keine! Nun gut, die Autorin konnte mich mit der wahnsinnigen Spannung dennoch von "Zersplittert" überzeugen. Allerdings werde ich wirklich ungehalten, wenn im dritten Band ebenfalls keine klitzekleine Liebesgeschichte auftauchen wird.

Aber auch beim zweiten Band der Reihe warne ich euch, solltet ihr anfällig für fiese, gemeine Cliffhanger sein, dann wartet ihr am Besten bis der dritte Band der Reihe erscheint. Schon nach dem ersten Band war ich extrem heiß auf die Fortsetzung, da Teri Terry ihre Dystopie an einer, als Leser absolut nicht zu akzeptierenden, Stelle enden lässt. Auch in Band 2 wiederholt die Autorin dieses Schema. Es ist nicht einmal der spannenste Cliffhanger überhaupt, sondern einfach die Art und Weise, wie der Leser in der Luft baumelt und dass die Wichtigsten Fragen für mich als Leser noch offen im Raum stehen.
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am 17. Februar 2014
Das Cover ist sehr passend zum ersten Teil, wieder diese stechend grünen Augen. Auch der Titel passt genau wie beim Vorgänger. Gefiel mir schon mal sehr gut!

Zum Inhalt lässt sich sagen, dass im zweiten Teil bedeutend mehr passiert als noch im ersten, wo mir ein wenig Handlung fehlte. Es werden neue Charaktere eingeführt und alte näher beleuchtet. Vor allem über Nico und Dad erfährt man mehr.

Auch wenn Kylas Verhalten Nico gegenüber beizeiten dem Leser ein wenig auf die Nerven gehen konnte und ihre Ignoranz, das zu sehen, was Nico da in Wahrheit im Schilde führt, war ihr Verhalten andererseits durchaus nachvollziehbar. Bei ihm fühlte sie sich zuhause. Erinnerte sich an einen Ort, wo sie wirklich hingehörte.

Ihre persönliche Zersplitterung in Lucy, Kyla und Rain war an mehreren Punkten spürbar und bekam eine durchaus logische Erklärung (wenn ich persönlich da auch einige Fragen zu dem Ablauf hatte, die mir nicht ganz so logisch erschienen, konnte man es dennoch so akzeptieren.)

Wie bereits im Vorgängerband ist es auch in diesem schwierig, die Charaktere oder besser gesagt ihre Absichten richtig einzuordnen. Es passiert immer wieder, dass man sich – ähnlich wie Kyla – in einigen irrt und die eigene Meinung über sie noch einmal überdenken muss.
Mir persönlich gefällt dieser Aspekt – nichts ist so wie es scheint – super, weil es die Geschichte nicht so vorhersehbar und dadurch womöglich langweilig macht. Nein, ganz im Gegenteil. Es kommen immer wieder Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hätte und das hält die Spannung, lässt einen immer weiter lesen.

Auch haben mich einige Schicksale in diesem Band mehr berührt als noch im vorherigen.
Es gab sogar eine Stelle, an der ich die Tode zweier Charaktere wirklich beweinen musste, weil es einfach so traurig war… *schnief*

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Auflösung einiger Rätsel und Geheimnisse wie zum Beispiel der Traum von Kyla, in dem sie durch den Sand rennt.
Selbstverständlich bleiben noch ein paar Fragen offen, wie zum Beispiel die nach Roberts Schicksal und Aufenthaltsort.
Insgesamt hat das Buch einen vernünftigen Abschluss, lässt einen aber dennoch in freudiger Erwartung auf den nächsten und letzten Teil zurück.

Mir hat der zweite Teil weitaus besser gefallen als der erste. Er ließ sich ebenso gut und schnell lesen wie der erste, war aber bedeutend spannender. Es wurden mehr Geheimnisse gelüftet und Erklärungen gegeben. Deswegen kann ich mit voller Überzeugung 5 Sterne vergeben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Februar 2014
Kylas Erinnerungen kommen Stück für Stück zurück. Doch was bedeutet dies alles, wenn Ben nicht mehr da ist. Die Ungewissheit quält Kyla. Bis ein Ereignis ihr die Augen öffnet und die Wahrheit zurück bringt. Wer ist sie wirklich? Und was ist mit Nico? Lebt Ben noch? Sie muss die ganze Wahrheit herausfinden, auch wenn ihr dies alles abverlangen wird.

„Zersplittert“ von Teri Terry hat mir sogar noch besser gefallen als sein Vorgänger „Gelöscht“ und mich nun endgültig von dieser Trilogie überzeugt.

Die Geschichte geht nahtlos weiter und schon ab der ersten Seite hatte die Autorin mich. Die Spannung stieg konstant, sodass es stellenweise wirklich kaum auszuhalten war und man sich ständig fragen muss, wie denn nun alles zusammen hängt. Teri Terry versteht es wirklich meisterhaft den Leser auf die Folter zu spannen.

So viele Wendungen und Überraschungen sind während der Geschichte aufgetreten, dass man sich nie sicher sein kann, wann der nächste Hammerschlag zu erwarten ist. Und es gab viele Hammerschläge. Äußerst geschickt fesselt die Autorin ihre Leser, sodass man erst aus der Geschichte wieder auftaucht, wenn die letzte Seite gelesen ist.

Kyla hat eine starke, aber dennoch authentische Entwicklung gemacht. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie immer mehr zu sich selber findet. Und auch dieser Weg hat die Autorin überzeugend und nachvollziehbar dargestellt. Man leidet, fühlt und fiebert mit Kyla und möchte mit ihr zusammen all die Geheimnisse und Verschwörungen aufdecken. Es ist schon ein stark ausgeprägter innerer Drang „Zersplittert“ lesen zu wollen. Jede Seite so schnell wie möglich, um zu erfahren, was als nächstes geschieht.

Durch den leichten, ungewöhnlichen und auch ein wenig düsteren Schreibstil der Autorin verfliegen die Seiten wie im Flug. Am liebsten würde man den nächsten Band direkt im Anschluss verschlingen. Teri Terry hat mit Sicherheit noch einige Überraschungen für uns Leser in Petto.

Der Showdown am Ende hat es wirklich in sich. Alle Spekulationen, alle Rätsel, die man glaubte gelöscht zu haben, alles von Frau Terry über den Haufen geworfen. Alles wieder auf Neuanfang und genau dies macht „Zersplittert“ aus. Du kannst nie sicher sein, was dich genau erwartet. Ich liebe es!

Fazit
„Zersplittert“ von Teri Terry ist noch besser, noch spannender, noch emotionaler. Ein zweiter Band einer Trilogie, der seinen Vorgänger überflügelt. Ich kann den dritten Band kaum erwarten und will definitiv und am liebsten jetzt sofort mehr!
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am 23. Januar 2015
Zersplittert von Teri Terry

Nach dem ich das erste Buch der Slated - Trilogie gelesen habe, wollte ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Immerhin hatte mich die Geschichte rund um Kyla fasziniert und ließ mich im Nachhinein nicht mehr los. So begann ich den zweiten Teil „Zersplittert“ von Teri Terry zu lesen und folgte Kyla erneut auf ihrer Suche nach der Wahrheit.

Kylas Erinnerungen sind teilweise zurückgekehrt. Erinnerung an eine grausame und gefährliche Vergangenheit, in der sie den Namen Rain trug. Doch um sich zu erinnern, hat Kyla aus Notwehr einen Mann zusammengeschlagen, der sie überfallen wollte und wer weiß, was noch...Jedoch kann Kyla diesen Vorfall nicht vergessen und auch Bens Verschwinden setzt ihr zu. Denn Ben hatte die wahnwitzige Idee seinen Levo zu entfernen, um frei zu sein. Doch sobald eine geslatete Person ihren Levo entfernt, stirbt sie. Kyla hat erkannt, wie gefährlich dieses Unterfangen ist, doch Ben ließ sich nicht von seinem Plan abhalten. Durch einen ihrer Träume hat sie die nötigen Kenntnisse zur Entfernung des Levos wiedergewonnen. Doch wie von Kyla befürchtet, ging diese Aktion schief. Ben hielt die Schmerzen aus, die er bei der Entfernung des Levos gespürt hat, jedoch hielt Bens Körper dieser Belastung nicht stand und so wurde er von heftigen Zuckungen geplagt. Seine Mutter, die unerwarteterweise nach Hause kam, rief die Sanitäter und verhalf Kyla zur Flucht. Seit diesem Vorfall sehnst sich Kyla nach Ben, doch keiner weis, was mit ihm passiert ist. Und noch etwas quält Kyla. Sie kann sich an ihre Zeit bei den Terroristen bei Free UK erinnern und auch an ihren Anführer Nico, der zufälligerweise auch ihr Biologielehrer ist. Nach und nach weckt er weitere Erinnerungen in ihr an ihre Zeit als Rain, aber auch an ihre Zeit als Lucy. Immer weiter wird sie in die Machenschaften von Free UK gezogen und auch die Lorder sind darauf aufmerksam geworden. Also ist Kyla/Rain/Lucy plötzlich eine Doppelagentin und darf niemanden trauen, ganz besonders nicht ihrer Familie, da einer von ihnen sie an die Lorder verraten hat. Wen kann sie überhaupt noch trauen und wer gehört zu welcher Seite? Während sie dieses unlösbare Rätsel versucht zu entschlüsseln, bekommt sie eine Information, die ihre Weltsicht erschüttert und alles in Frage stellt, woran Kyla jemals geglaubt hat...

Als ich „Zersplittert“ begann, war ich positiv überrascht, dass es am Ende des ersten Buches nahtlos anschließt. So kam ich wirklich sehr schnell wieder in die Geschichte herein. Eigentlich hatte ich gedacht, dass Teri Terry ihre Welt schon ausführlich im ersten Band beschrieben hat, doch da hatte ich mich geirrt. Sie hat sich für den zweiten Band sehr viele Überraschungen und Wendungen einfallen lassen, die den Leser immer wieder in die Irre führen. Davon war ich mehr als begeistert. Leider gab es auch in diesem Buch wieder Passagen, die man hätte streichen oder verkürzen können. Aber hatte man diese überwunden, war die Spannung wieder greifbar. Der Schreibstil der Autorin ist sehr ausführlich, detailreich und niveauvoll. Was Teri Terry sehr gut beherrscht, ist die Tatsache, dass sie perfekt Zweifel streuen kann. Ich wusste bei den Charakteren beinahe nie, wer Freund und wer Feind ist. Es ist nicht leicht den Irrgarten der falschen Fährten zu entwirren. Das macht die Sache aber so interessant.
Was mir an „Zersplittert“ jedoch absolut nicht gefallen und mich beinahe zur Weißglut gebracht hat, war das Verhalten von Kyla gegenüber Nico. Sie hat ihm blindlings vertraut und zu allem ja und ahmen gesagt. Sie war ihm total hörig, was mich beinahe dazu gebracht hätte, das Buch in die Ecke zu schmeißen. Außerdem denke ich immer aus der Sicht, der Pädagogin. Was sagt denn das über die Rolle der Frau aus? So ist Kyla für mich definitiv kein Vorbild. Natürlich war nicht alles an ihr schlecht. Nur die ganzen Interaktionen zwischen ihr und Nico hat mich aufgeregt. Ich mochte zum Beispiel ihre Entschlossenheit, auch wenn diese immer ins Wanken geriet, wenn sie gerade mit Nico redete. Sie versucht Ordnung in ihr chaotisches Leben zu bringen und zu entscheiden, was das richtige ist. Außerdem wägt sie Nutzen und die Opferzahl ab. Schlussendlich kann sie sich sogar von Nico befreien, wofür ich sehr dankbar bin. Ihre Eltern sind noch undurchschaubarer als im ersten Band, was die Sache nicht einfacher für Kyla macht. Wer mir sehr ans Herz gewachsen ist, ist Dr. Lysanders, Kylas behandelnde Ärztin. Hat man im ersten Band noch gedacht, dass sie mit der Gesellschaft und dem Regime unter einer Decke steckt, merkt man in „Zersplittert“ sehr schnell, dass man sich so was von geirrt hat. Ich mochte sie wirklich sehr, da sie nicht nur schlau, sondern auch sehr sympathisch ist.
„Zersplittert“ zeigt wie sein Vorgänger ein Mädchen mit grünen Augen, wie sie Kyla hat. Dieses starke rot zieht die Blicke der Leser magisch an.
Obwohl mich „Zersplittert“ von Teri Terry durchaus unterhalten konnte, hatte es ein paar Mängel, die ich leider nicht einfach übersehen kann. „Zersplittert“ ist ein schönes Buch für kalte Abendstunden und schlaflose Nächte.
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am 26. Juli 2014
Nachdem ich den ersten Band "Gelöscht" nahezu perfekt fand, war für mich schnell klar, dass ich auch den zweiten Band direkt lesen muss. Gesagt, getan - und ich bin wieder einmal vollkommen begeistert. Meine Erwartungen waren dieses Mal enorm hoch, sodass ich zunächst die Sorge hatte, dass das Buch diese nicht erfüllen könnte, doch dies war vollkommen unbegründet, denn die Geschichte ist sogar noch spannender als der erste Band.

Teri Terry erzählt die Geschichte weiterhin sehr nervenaufreibend, aber dennoch leicht und flüssig. "Zersplittert" knüpft direkt am Ende von "Gelöscht" an, sodass die Geschichte dabei lückenlos erzählt wird. Die Charaktere entwickeln sich enorm weiter und auch wenn mir nicht jeder unbedingt sympathisch war, finde ich es toll, welche Entwicklung sie hingelegt haben - ganz unabhängig davon, für welche Richtung sie sich dabei entschieden haben. Gleichzeitig werden neue Figuren perfekt in die Geschichte eingebaut, sodass sie allesamt am Ende ihre Berechtigung hatten. Stellenweise haben sie mich aufgeregt, da ich nicht ihrer Meinung war, jedoch war dies auch gleichzeitig toll, da die Autorin somit gesorgt hat, dass ich auf wirklich jeder Seite mit Kyla und Co. mitgefiebert habe.

Obwohl mich Kylas recht naive Art im ersten Band noch ein wenig gestört hat, ist sie mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen. Sie lernt Dinge immer besser einzuschätzen, erinnert sich an ihr altes Leben bei der Organisation Free UK und muss sich gleichzeitig auf neue Umstände einstellen. So entpuppt sich ihr ihr neuer Biologielehrer als jemand anderes, als sie zunächst erwartet hat, was ihr jedoch mehr als gut tut, da sie dadurch noch mehr über ihre Vergangenheit und ihr altes Leben erfährt. Obwohl Kyla mit der neuen Situation relativ gut umgeht, beginnt sie jedoch auch immer eigenständiger zu denken. Sie lässt sich von ihren Mitmenschen weniger beeinflussen und trifft ihre ganz eigenen Entscheidungen, was für ihren weiteren Verlauf nahezu brillant ist. Auch die anderen Figuren, wie ihre Adoptiveltern oder ihre Schwester Amy entwickeln sich gut weiter und man erfährt einiges über sie. Die neuen Figuren, u.a. Cam oder auch Nico werden in die Geschichte gut eingegliedert und es war sehr interessant zu beobachten, welche Rolle sie in Kylas Leben spielen werden. Obwohl man die Charaktere fast allesamt gut kennen lernt, weiß man als Leser dennoch nie genau, wie man die jeweilige Person einzuschätzen hat. So bin ich mir bis jetzt nicht sicher, was ich von einigen Figuren halten soll, aber genau das ist für mich besonders spannend. Bin sehr gespannt, wer am Ende auf der "guten" und auf der "bösen" Seite stehen wird.

Die Konflikte zwischen den Lordern, Free UK und MIA werden gut und vor allem authentisch geschildert. Auch wenn ich finde, dass man sich zwischendurch zu sehr auf das Slating und weniger auf die Terroranschläge konzentriert hat, muss ich sagen, dass man auch gleichzeitig sehr viel Stoff zum Nachdenken geschaffen hat. Ich möchte jetzt nicht unbedingt sagen, dass ich mir vorstellen kann, dass es tatsächlich irgendwann Slating gibt, aber dennoch hat die Autorin sämtliche Ereignisse so dermaßen authentisch geschildert, dass ich mich schon das ein oder andere Mal gefragt, ob derartiges tatsächlich irgendwann einmal geschehen könnte.

So gut die Geschichte auch ist, so enttäuscht bin ich wieder einmal von der Covergestaltung. Man muss zwar sagen, dass sich der zweite Band sehr am ersten Band orientiert, jedoch finde ich es viel zu gewöhnlich für so eine phantastische Geschichte. Die Kurzbeschreibung gefällt mir dagegen wieder einmal sehr gut - auch wenn hier schon recht viel verraten wird.

Insgesamt konnte mich Teri Terry auch mit dem zweiten Band der "Slated"-Trilogie vollkommen überzeugen. Die Charaktere entwickeln sich sehr gut, neue Figuren werden beispielhaft eingeführt und auch sonst funktionierte die Geschichte nahezu perfekt. Ich lese bereits den dritten Band und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte am Ende ausgehen wird. Wer Dystopien mag, sollte auch den zweiten Band lesen. Absolut empfehlenswert!
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am 19. März 2014
Nachdem Kyla in einer Welt, die von den sogenannten Lordern regiert wird, für ein ihr unbekanntes Verbrechen geslatet wurde, sollte sie sich eigentlich an nichts mehr erinnern können.
Nachts wird sie jedoch von Albträumen heimgesucht, die derart real scheinen, dass es sich dabei nur um Erinnerungsstücke handeln kann, die eigentlich längst verschwunden sein müssten. Plötzlich ist sie sich nicht mehr sicher, ob sie Links- oder Rechtshänderin ist, doch sie versucht jede Veränderung krampfhaft zu verbergen, denn sonst droht ihr die endgültige Auslöschung.
Ihr Bio-Lehrer John Hatten beobachtet sie allerdings genau und stellt sich ihr bald als Nico, Anführer der Terroristengruppe Free UK vor, deren überzeugtes Mitglied sie offenbar in der Vergangenheit war. Wieso sonst sollte ihr Nico so bekannt vorkommen? Und auch, dass sie bei seiner Truppe Rain hieß, weiß sie ganz sicher. Nur wie kommt es dann, dass das Foto auf einer illegalen Vermissten-Website sie als Lucy Connor identifiziert, die im Alter von 10 Jahren verschwunden ist?
Seit ihr Freund Ben von den Lordern geholt wurde, hat sie jedoch keine Vertrauensperson mehr, also setzt sie all ihre Hoffnung in Nico.
Bald schon erkennt sie allerdings, dass ein schreckliches Ereignis ihre Persönlichkeit in zwei Teile gespalten haben muss, damit zumindest eine Hälfte das Resetten ihres Gehirns überstehen konnte. Doch kann sie Nico oder dem neuen Nachbarsjungen wirklich vertrauen? Und was hat der Turm damit zu tun, der sie jedes Mal in mysteriöse Aufregung versetzt, sobald sie Schach spielt? Irgendetwas daran scheint wichtig zu sein...

Der Titel "Zersplittert" passt hervorragend zum Buch, da er den psychischen Zustand der Protagonistin in einem Wort wiedergibt - Kyla ist nicht nur ein seelisches Wrack, seit Ben geholt und vermutlich getötet wurde und sie sich von ihren Pflegeeltern, den Lordern, Ärzten und Free UK in die Mangel genommen fühlt, sie ist auch wortwörtlich in mehrere Teile gesprungen: Lucy, Rain und Kyla.

Das Buch war sehr flüssig geschrieben und daher angenehm zu lesen. Aufgrund der detaillierten Beschreibungen, was mit Ben geschehen ist, bot es zudem auch für neue Leser der Serie einen guten Einstieg - trotz Auslassung des ersten Bandes bekommt man also nicht das Gefühl, dass man etwas verpasst hätte oder ein Teil zum Verständnis fehlt.

Die Charaktere sind sehr facettenreich, da fast jeder von ihnen eine Seite besitzt, von der man zu Anfang nichts ahnt, weshalb man als Leser durch einen solchen Twist mehr als einmal angenehm oder auch unangenehm überrascht wird, was mit zu dem hohen Spannungsbogen beiträgt.

Nico beispielsweise ist einem von Anfang an nicht wirklich geheuer, denn die Angst, die Kyla vor ihm und seinen Bestrafungen hat, steht im absoluten Gegensatz zu der sanften und fürsorglichen Seite, die er ein andermal an den Tag legt, weshalb diese nicht immer aufrichtig wirkt. Außerdem ist seine Opferbereitschaft an eigenen Leuten meiner Meinung nach ein wenig zu hoch, was ihn oft kalt und unmenschlich erscheinen lässt. Auch habe ich mich genau wie Kyla oft gefragt, wie er solch grenzenloses Vertrauen in sie setzen kann, obwohl sie als Befreiungskämpferin völlig ungeeignet ist - auf der anderen Seite allerdings auch, warum die sonst grundlegend misstrauische Kyla sich so naiv von ihm einwickeln lässt. In jedem Fall stehen die beiden in einem sehr interessanten Abhängigkeitsverhältnis zueinander, das gleichermaßen für Faszination und Abscheu sorgt, genau wie natürlich für viele Fragen.

Interessant ist jedoch auch Kylas Mutter, die wegen ihres von den Lordern genommenen Sohnes zumindest in Betracht zieht, sich dem Widerstand anzuschließen, obwohl sie die Tochter des Gründers der Lorder ist und bei einer Jubiläumsrede das Risiko auf sich nimmt, als Staatsfeindin abgestempelt zu werden.

Der neue Nachbar Cam wirkt dagegen schon fast zu perfekt. Er interessiert sich für Kylas Probleme, unternimmt Spaziergänge und Radtouren mit ihr, bringt ihr Kuchen mit und lässt sich sogar für sie von den Lordern verprügeln - tatsächlich schon zu schön, um wirklich wahr zu sein.

Besonderes Augenmerk liegt in diesem Buch sowohl auf den physischen als auch auf den psychischen Manipulationstricks, die von den verschiedenen Lagern angewendet werden und fortan das weitere Leben ihrer Opfer bestimmen, was zwar bisweilen etwas gruselig, aber auch sehr interessant ist. So hat mir beispielsweise das häufige Wiederkehren des Turms (der Schachfigur) sehr gut gefallen, da er wie einige andere Gegenstände einen psychischen Prozess bei der Protagonistin in Gang gesetzt hat, der zusammen mit bestimmten Ereignissen zur Widerkehr bestimmter Erinnerungen führt.

Das einzige Manko war Kylas manchmal etwas übertriebene Naivität gegenüber Nico, obwohl sie doch andererseits solche Angst vor ihm hatte. Meiner Meinung nach hätte sie seine Absichten aus dieser Angst heraus ein wenig öfter hinterfragen müssen, aber wenigstens wundert sie sich manchmal selbst darüber, dass sie eben das nicht tut. Als ihre komplette Erinnerung zurückkehrt, reagiert sie meiner Meinung nach allerdings sofort richtig und der Bann, den er um sie gewoben hatte, wird gebrochen, weil sie plötzlich alles klar sieht.

Insgesamt ist "Zersplittert" also eine sehr gelungene Jugend-Dystopie, die sich neben den üblichen Themen mit der physichen und psychischen Manipulation des Gehirns beschäftigt, was ihr im Gegensatz zu vielen gängigen Dystopien etwas Neues verpasst, sodass man nicht das Gefühl bekommt, man kenne die ganze Story schon.
Ich kann das Buch nur empfehlen und werde sicherlich bald die Lektüre von Band 1, "Gelöscht", nachholen!

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Yuina von sweetscentstories.blogspot.de
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am 14. April 2014
Vorweg ist anzumerken, dass "Zersplittert2 der zweite Teil einer Trilogie ist. Mit "Gelöscht" hat Autorin Teri Terry einen idealen Auftakt beschrieben, dessen spannende Reise in diesem Teil fortgesetzt wird. Für das Verständnis ist es besser, das erste Buch zu kennen, denn viele Aktionen sind eine Folge der Taten aus dem Auftakt. Dennoch bringt Terry immer wieder kleine Hilfestellungen mit ein, die auf die ersten Ereignisse hinweisen, sodass der Leser leicht in die Handlung zurückfinden kann.

Auch in diesem Buch ist das Hauptaugenmerk ganz klar auf Kyla gerichtet, die nach wie vor auf der Suche nach Antworten ist. Sie weiß nicht, was mit ihr geschehen ist, doch plötzlich kann sie sich an Dinge erinnern, die ihr eigentlich unbekannt sein sollten. Damit kann sie schnell zu einem Problem für die Regierung und das ganze System der Lorder werden. Aus ihrer Sicht werden die Erlebnisse geschildert, was es einfach macht, sich ganz auf die Handlung einzulassen.

Mit sehr verständlichen Worten beschreibt Terry eine spannende und atemberaubende Geschichte, die schon nach wenigen Seiten an die Handlung fesselt. Die Erzählung ist dramatisch erzählt und wendet sich von einem großartigen Erlebnis zum nächsten. Kaum ist eine rasante Aktion vergangen, stehen schon die nächsten riskanten Ereignisse an. Besonders auffällig ist hier, dass nicht zu erkennen ist, wer Freund oder Feind ist. Wie auch Kyla rätselt hier der Leser mit und muss sich auf ihre Instinkte verlassen.

Fazit: "Zersplittert" ist ein aufregender und spannender Roman, der den Leser fesselt. Mit einer reizenden Protagonistin und einer verwirrenden und ausweglosen Situationen beschreibt Terry einen idealen dystopischen Thriller, der sich leicht liest und zu einem wahren Pageturner mutiert.
Der letzte Teil der Trilogie ist unter dem Titel "Shattered" bereits im Original erscheinen.
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am 18. Januar 2014
Inhalt: Dieses ist der zweite Teil des Buches „Gelöscht“ und setzt auch sofort nach dessen Ende an: Kylas Erinnerungsvermögen setzt schlagartig wieder ein. Sie kann sich an immer mehr Vorkommnisse erinnern. Aber dennoch bleiben viele Fragen offen: Was ist mit Ben passiert? Wer ist das Mädchen aus ihren Alpträumen? Was hat sie mit den Widerstandskämpfern und ihrem attraktiven Anführer Nico zu tun? Und vor allem: Wem kann sie überhaupt noch trauen? Kyla gerät immer tiefer in ein gefährliches Komplott und begibt sich, auf der Suche nach Ben, Gerechtigkeit und sich selber in tödliche Gefahr.

Meinung: Der Hammer! Anders kann man dieses Buch gar nicht bewerten. Es ist unheimlich spannend und ich hatte es innerhalb von 2 Tagen durch. Immer wenn man glaubt dass ein Geheimnis gelüftet ist, taucht gleich das nächste auf, so dass das Buch bis zum Schluss einfach süchtig macht.
Dabei bleibt die Autorin aber stets glaubwürdig, so dass man sich super in die Protagonisten hineinversetzen kann. Allem voran hier natürlich Kyla, die, obwohl sie sich nun an sehr viel aus ihrer Vergangenheit erinnern kann, immer weniger weiß wer sie eigentlich ist und wohin sie gehört. Ihre Zweifel und Gewissensbisse bei manchen Taten sind sehr gut rübergebracht.
Das Ende ist zwar sehr zufriedenstellend, aber irgendwie offen, so wie ich es natürlich von einer Trilogie auch erwarte. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band und hoffe, dass er bald erscheint.

Fazit: Eine super Fortsetzung, die „Gelöscht“ in nichts nachsteht. Sehr zu empfehlen.
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